DE820186C - Formmaschine mit einem in waagerechter Ebene schwenkbaren Drehtisch - Google Patents

Formmaschine mit einem in waagerechter Ebene schwenkbaren Drehtisch

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Publication number
DE820186C
DE820186C DEP53301A DEP0053301A DE820186C DE 820186 C DE820186 C DE 820186C DE P53301 A DEP53301 A DE P53301A DE P0053301 A DEP0053301 A DE P0053301A DE 820186 C DE820186 C DE 820186C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding machine
machine according
cylinder
press
pressure
Prior art date
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Expired
Application number
DEP53301A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Staiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Badische Maschinenfabrik A G
Original Assignee
Badische Maschinenfabrik A G
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Filing date
Publication date
Application filed by Badische Maschinenfabrik A G filed Critical Badische Maschinenfabrik A G
Priority to DEP53301A priority Critical patent/DE820186C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE820186C publication Critical patent/DE820186C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/02Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations
    • B22C11/04Machines in which the moulds are moved during a cycle of successive operations by a horizontal rotary table or carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Formmaschine mit einem in waagerechter Ebene schwenkbaren Drehtisch Die Erliiidung betrifft eine Formmaschine mit einem in waagerechter Ebene schwenkbaren Drehtisch. Solche Maschinen sind an sich bekannt.
  • Die bekannten Maschinen haben aber den Nachteil, daß man die Presse auch dann in Tätigkeit setzen kann, wenn die Formkästen noch nicht oder. nicht genau unter dem Gegendruckholm stehen. Dieser Umstand kann naturgemäß leicht zu Zerstörungen der Formkästen und unter Umständen auch zu Beschädigungen der Presse selbst führen.
  • Bei der Anordnung von Vibratorvorrichtungen bei Formmaschinen mit Drehtisch muß man aber, da diese sich mit dem Drehtisch mitdrehen, Vorsorge treffen, daß jeweils nur eine der Vibratorvorrichtungen durch das Arbeitsmittel beaufschlagt wird, und zwar nur diejenige, die sich unter der Presse befindet.
  • Nach der Erfindung ist durch eine Verriegelungsvorrichtung dafür gesorgt, daß die Presse und die jeweilige Vibratorvorrichtung nur dann in Tätigkeit gesetzt werden können, wenn die durch den drehbaren Rahmen, der den Drehtisch bildet, gelegte lotrechte Längsmittelebene mit der durch den Preßholm gelegten lotrechten Längsmittelebene zusammenfällt. Diese Vorrichtung besitzt einen am drehbaren oder ortsfesten Teil der Maschine gelagerten Zylinder, der mit einer am ortsfesten bzw. am drehbaren Teil der Maschine gelagerten Führungsschiene mit Loch zusammenarbeitet.
  • Zweckmäßigerweise weist der Zylinder einen Differentialkolben auf, der je nach seiner Stellung die Druckleitung nach der Presse öffnet bzw. verschließt.
  • Dies erreicht man z. B. dadurch, daß man die von dem Steuerhebel kommende und nach der Presse führende Leitung über den Zylinder führt.
  • Den vorderen Zylinderraum des Zylinders schließt man zweckmäßigerweise an die Hauptdruckleitung an, während der hintere Zylinderraum durch eine besondere Druckleitung an einen Fußsteuerhebel angeschlossen ist. Dadurch erreicht man, daß die vordere kleinere Kolbenfläche ständig unter Druck steht, aber solange nicht zur Wirkung kommen kann, als die hintere größere Kolbenfläche unter Druck steht.
  • Dies ist aber in der Normalstellung des Fußhebels stets der Fall, d. h. der Differentialkolben ist normalerweise stets von hinten. beaufschlagt, und erst bei Betätigung des Fußhebels wird der hintere Zylinderraum drucklos, wodurch der Kolben von vorn her beaufschlagt werden kann.
  • Den Zylinder kann man an dem drehbaren Rahmen oder an dem feststehenden 1Uaschinenteil anordnen.
  • Die Verriegelung, mit der der Zylinder zusaminenarbeitet, besteht zweckmäßigerweise aus einer Führungsleiste mit Loch, in die der Kolben einrasten kann, wenn die durch den drehbaren Rahinen gelegte lotrechte Längsmittelebene mit der durch den Preßholm gelegten lotrechten Längsinittelebene zusammenfällt. Entsprechend der Lagerung des Zylinders kann die Verriegelung entweder am drehbaren Rahmen oder am ortsfesten Maschinenteil gelagert sein.
  • Die Vibratorvorrichtungen, die auf beiden Hälften des schwenkbaren Rahmens angeordnet sind, werden durch ein Doppelventil so gesteuert, daß, gleichgültig wie auch der Rahmen steht, nur die auf der einen Seite des Rahmens befindliche Vibratorvorrichtung Druck erhält.
  • Das Doppelventil ist zweckmäßigerweise an der Drehsäule gelagert, dreht sich also mit diesem zusammen und arbeitet mit einer ortsfest angeordneten Verriegelung zusammen. Das Doppelventil ist mit dem Steuerhebel durch eine Druckleitung verbunden, während die vom Doppelventil nach den Vibratorvorrichtungen abgehenden Druckleitungen im Innern der Drehsäule verlegt sind und mit dieser sich drehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen lotrechten Längsschnitt durch die -Maschine, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Abb. i und Abb.3 eine Einzelheit der Erfindung in vergrößertem Maßstab.
  • Die Formmaschine besteht in üblicher Weise aus einem Rahmen i, auch Drehtisch genannt, mit zwei Deckplatten 2 zum Aufsetzen der Formkästen 3. Der Rahmen i ist an einer zentral zu ihm angeordneten Drehsäule 4 befestigt, die auf dem Fundament 5 der 'Maschine gelagert ist. Auf der einen Seite der Maschine befindet sich die aus der Presse 6 und dem Preßkopf 7 bestehende Preßvorrichtung sowie die aus den Ständern 8, den Holmen 9 und den Verbindungsträgern io bestehende ortsfeste Gegendruckvorrichtung. Auf die Deckplatte 2 wird die eigentliche Modellplatte i i und auf diese der oder die Formkästen 3 aufgesetzt. Zur gleichmäßigen Übertragung des Druckes auf den Inhalt der Formkästen werden zwischen letztere und die Preßholme 9 ein Preßklotz 12 eingelegt. DiZr Rahmen i ist von Hand oder durch Maschinenkraft oder durch ein anderes Arbeitsmittel' in waagerechter Ebene leicht verschwenkbar. Durch einen Steuerhebel 13 wird die Presse 6 betätigt. Ati der Deckplatte 2 befinden sich die dargestellten Vibratorvorrichtungen, deren Anschlüsse 14 in der Zeichnung kenntlich gemacht sind. Die Vibratorvorrichtungen dienen zum Lösen der 11lodelle von der Form.
  • Unterhalb des Rahmens i ist ein Zylinder 15 mit einem D:fterentiall:oll)eii 16 angeordnet. Durch eine Druckleitung 18 steht der hintere Zylinderraum i9 mit dem Fußsteuerliebel 17 in Verbindung, der in der Normalstellung, also bei -Nichtbetätigung, den Kolben 16 beatlfschlagt.
  • In den vorderen Zwlinderrauin 2o mündet die von der nicht dargestellten Hauptdruckleitung kommende Leitung 21 ein. Diese Leitung 21 und damit auch der Zylinderraum 20 stellen dauernd unter Druck, der aber wegen der geringeren Fläche des Kolbens nur dann zur Wirksamkeit kommen kann, wenn der hintere Zylinderraum i9 bei Betätigung des Fußsteuerhebels 17 durch das Öffnen eines Ventils 3o drucklos geworden ist. Ferner münden in den Zvlinder 15 die Druckleitungen 22 ein, von denen die eine von dem Steuerhebel 13 kommt, während die andere nach der Presse 6 führt.
  • Von dem Steuerhebel 13 führt ferner eine Druckleitung 23 zu einem an der Drehsäule 4 gelagerten Doppelventil 24, von dem die Druckleitungen 25, 26 im Innern der Drehsäule .4 zu der linken bzw. rechten Vibratorvorrichtung führt. Das Doppelventil 24 arbeitet mit einer ortsfest gelagerten Auflauffläche 29 zusammen, wodurch altwechselnd das linke bzw. rechte Ventil des Doppelventils 24 geöffnet bzw. geschlossen wird.
  • Die Wirkungsweise der Formmaschine ist folgende: Auf den rechten Teil der -Maschine wird auf der Deckplatte 2 die Modellplatte i i und der oder die Formkästen 3 aufgesetzt und von Hand oder maschinell mit Formsand gefüllt. Bei dieser Stellung der Maschine ist das linke Ventil des Doppelventils 24 auf die Auflauffläche 29 aufgelaufen und hat die Leitung 26 zu der linken Vibratorvorrichtung geöffnet. Bei Betätigung des Handhebels 13 wird die Vibratorvorrichtung in Tätigkeit gesetzt.
  • Hierauf wird der Rahmen i von Hand oder maschinell um . i8o° gedreht, bis die rechte Maschinenseite auf die linke Seite gelangt ist.
  • Bevor aber gepreßt werden kann, muß der Differentialkolben 16 in Tätigkeit getreten sein. Zu diesem Zweck ist unter dem Rahmen i eine Führungsleiste 27 angeordnet, die ein Loch 28 aufweist. Beim Drehen des Rahmens i gleitet der Kolben 16 an der Führungsleiste 27 entlang, bis er in das Loch 28 einrasten kann. Dabei muß das Loch 28 in die durch die Presse gelegte lotrechte Längsmittelebene c-d zu stehen kommen. Dasselbe gilt für die Lage des Differentialkolbens 16, wenn man letzteren an dem drehbaren Rahmen i lagert und die Führungsschiene 27 ortsfest vorsieht. Sobald diese Stellung zwischen Differentialkolben 16 und Loch 28 einge- i treten ist, kann der Kolben 16, ohne daß irgendein Steuerglied betätigt zu werden braucht, in das Loch 28 einrasten, da der Zylinderraum i9 unter Druck steht und den Kolben 16 nach rechts drückt. Ist der Kolben 16 aber in das Loch 28 eingerastet, so werden die Leitungen 22 vom Handsteuerhebel 13 bzw. nach der Presse 6 frei, so daß nunmehr die Presse 6 in Tätigkeit gesetzt werden kann. Nach erfolgtem Pressen der Formkästen muß, wie schon erwähnt, der Rahmen i wieder um 18o° geschwenkt werden. Dies wird aber erst dadurch möglich, daß nunmehr der Fußhebel 17 betätigt wird. Dadurch wird das Ventil 30 geöffnet und der Zylinderraum i9 drucklos. Nunmehr kann der im vorderen Zylinderraum 20 ständig vorhandene Druck wirksam werden, wodurch der Kolben 16 nach links verschoben wird, d. 1i. der Kolben 16 tritt aus dem Loch 28 heraus und gibt den Rahmen i zum Drehen frei.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Formmaschine mit einem in waagerechter Ebene schwenkbaren Drehtisch, durch eine Verriegelungsvorrichtung gekennzeichnet, so daß die Presse (6) und die jeweilige Vibratorvorrichtung nur dann in Tätigkeit gesetzt werden können, wenn die durch den drehbaren Rahmen (i) gelegte lotrechte Längsmittelebene (a-b) mit der durch den Preßliolm (9) gelegten lotrechten Längsmittelebene (c-d) zusammenfällt.
  2. 2. Formmaschine nach Anspruch i, dadurch gekeiinzeiclinet, daß die Verriegelungsvorrichtung aus einem am drehbaren oder ortsfesten Teil der -Maschine gelagerten Zylinder (15) und einer entsprechend am ortsfesten oder drehbaren Teil der Maschine gelagerten Führungsschiene (27) mit Loch (28) besteht.
  3. 3. Formmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (15) einen Differentialkolben (16) aufweist, der je nach seiner Stellung die Druckleitung (22) nach der Presse öffnet oder verschließt.
  4. 4. Formmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet", daß die von dem Steuerhebel (17) nach der Presse (6) führende Leitung (22) über dem Zylinder (15) geführt ist.
  5. 5. Formmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Zylinderraum (2o) des Zylinders (15) durch eine Druckleitung (21) an die Druckleitung (22) ständig angeschlossen ist.
  6. 6. Formmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Zylinderraum (i9) des Zylinders (15) durch eine Druckleitung (18) mit einem Fußsteuerhebel (17) verbunden ist.
  7. 7. Formmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Normalstellung des Fußhebels (17) der hintere Zylinderraum (i9) des Zylinders (15) unter Druck steht und den Kolben (16) beaufschlagt. B.
  8. Formmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung des Fußhebels (17) ein Ventil im hinteren Zylinderraum (i9) geöffnet wird, wodurch der Druck im vorderen Zylinderraum (20) wirksam wird und den Kolben (16) entgegengesetzt beaufschlagen kann.
  9. 9. Formmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf beiden Seiten des drehbaren Rahmens (i) angeordneten Vibratorvorrichtungen durch ein Doppelventil (24) selbsttätig gesteuert werden. io. Formmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Drehsäule (4) gelagerte Doppelventil (24) mit einer ortsfest angeordneten Auflaufschiene (29) derart zusammenarbeitet, daß stets nur die unter der Presse (6) stehende Vibratorvorrichtung Druck erhält. i i. Formmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelventil (24) durch eine Druckleitung (23) mit dem Handsteuerliebel (13) verbunden ist.
DEP53301A 1949-08-30 1949-08-30 Formmaschine mit einem in waagerechter Ebene schwenkbaren Drehtisch Expired DE820186C (de)

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DE (1) DE820186C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161661B (de) * 1960-01-07 1964-01-23 Buderus Eisenwerk Formmaschine mit um eine senkrechte Achse kontinuierlich umlaufendem Drehtisch
DE1198015B (de) * 1952-07-21 1965-08-05 Buderus Eisenwerk Vollautomatisch arbeitende Drehtischformmaschine zum Herstellen von Sandformen fuer Giessereizwecke
DE3803648A1 (de) * 1988-02-06 1989-08-17 Wagner Heinrich Sinto Masch Formmaschine
DE3830331A1 (de) * 1988-09-07 1990-03-08 Wagner Heinrich Sinto Masch Formmaschine

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