DE428615C - Roststabformmaschine - Google Patents

Roststabformmaschine

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DE428615C
DE428615C DET30393D DET0030393D DE428615C DE 428615 C DE428615 C DE 428615C DE T30393 D DET30393 D DE T30393D DE T0030393 D DET0030393 D DE T0030393D DE 428615 C DE428615 C DE 428615C
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DET30393D
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THEODOR THOMSEN JUN
THEODOR THOMSEN SEN
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THEODOR THOMSEN JUN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D3/00Pig or like casting
    • B22D3/02Moulding of beds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Roststabformmaschine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Roststabformmaschine, «-elche es ermöglicht, Roststäbe von beliebiger Form und Länge gleichzeitig und fortlaufend in einer größeren Anzahl für P:languß bzw. auch in plangestellte Kästen des Gießereibodens zu formen und hierbei das zeitraubende Stampfen des Formsandes unnötig zu machen.
  • Es sind zwar Formmaschinen für Roststäbe bekannt geworden, mit denen eine Anzahl Roststäbe gleichzeitig geformt werden können, doch haben diese bekannten Maschinen den Nachteil, daß sie für ein reihenweises fortlaufendes Formen in der Planebene des Gießereibodens nicht eingerichtet sind. Besonders letztere Einrichtung bedeutet aber einen erheblichen Zeit- und Arbeitsgewinn. Es sind auch die Roststabforminaschinen für das Planformen als bekannt vorausgesetzt, wo ein einzelnes Roststabmodell unter einen Stempel derFormmaschine befestigt und dieses Modell dann an einer beliebigen Stelle in den Formboden gedrückt wird. Erstens ist auch bei diesen Maschinen meist noch ein Nachstampfen von Hand aus nötig und zweitens sind diese Maschinen fast immer nur für ein Modell von bestimmter Form und Größe eingerichtet. Solche Maschine unterscheidet sich dann in nichts von den bekannten Formmaschinen für beliebige Modelle, die jedoch ebenso wie der Roststab einzeln am Stempel befestigt werden.
  • Von den bekannten Formmaschinen unterscheidet sich nun die vorliegende Erfindung dadurch, daß die neue Roststabformmaschine i. das Formen von beliebig großen und breiten Roststäben unmittelbar in den Boden der Gießerei ohne besondere Stampfarbeit ermöglicht, 2. für leichtes Auswechseln der Modellgruppen eingerichtet ist, 3. das Formen von beliebig großen Roststäben gleichzeitig und reihenweise fortlaufend gestattet, d.. ein besonderes wagerechtes Ausrichten der einzelnen Formen, wie es bei Formkästen erforderlich ist, unnötig macht, da diese Arheit von der 'Maschine selbsttätig geleistet wird, und 5. die Formgruppen in jeder Hinsicht einwandfrei und die Ecken usw. unbedingt scharfkantig herstellt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Roststabformmaschine gemäß der Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen darges s tellt, und zwar zeigen: Abb. i die Roststabformmaschine in Vorderansicht, wobei sich die Stempelplatte in gehobener Stellung befindet, Abb. 2 die Formmaschine in Seitenansicht, Abb. 3 den Schneckenantrieb der Stempelplattensäulen, Abb. .4 den Schneckenwellenantrieb mit umsteuerbarer Reibungskupplung, Abb. 5 die automatische Ausschaltvorrichtung der Schneckenwelle für die höchste und tiefste Stellung der Stempelplatte, Abb.6 die Festsetzvorrichtung für die Formmaschine, Abb. 7 die Stempelplatte im Schnitt. Abb.8 die Stempelplatte in Ansicht von oben, und Abb. 9 und io zwei Durchzugsplatten mit einer bzw. mit drei Roststabreihen.
  • Auf dem Grundboden i der Gießerei werden zwei Längsmauern 2 aus Beton o. dgl. Material, entsprechend der Spurweite der Formmaschine, aufgerichtet. Auf diesen Mauern sind die Schienen 3 genau wagerecht befestigt, so daß die auf ihnen laufende Formmaschine jederzeit eine wagerechte Lage einnehmen kann.
  • Die Roststabformmaschine selbst besteht im wesentlichen aus zwei Seitenböcken d., die durch ein starkes Ouerhaupt 5 fest miteinander verbunden sind, und einer von drei Säulen 6 gehaltenen Stempelplatte 7, mit welcher gleichzeitig die Durchzugsplatte 8 verbunden ist. An den Seitenböcken 4. sind die Laufräder 9 gelagert, und zwar in Fahrtrichtung gesehen so weit voneinander, daß sich die Stempel- samt Durchzugsplatte gut zwischen ihnen bewegen kann. Zur besseren Versteifung der Seitenböcke im unteren Teile und zur besseren Lagerung der Laufräder ist unten noch eine Verbindungsleiste io vorgesellen.
  • An dem einen Seitenbock .I ist auf einer Konsole i i der Antriebsmotor 12 aufgestellt, welcher durch Schnecke und Schneckenrad 13 die Welle 14 mit dem Kegelrad 15 antreibt. Das Kegelrad 15 greift zu beiden Seiten in die Kegelräder 16 und 17 ein, so daß sich von diesen beiden letzteren, welche lose auf der Welle 18 sitzen, das eine rechts- und das andere linksherum drehen muß (Abb.4). Die Kegelräder 16 und 17 besitzen konisch ausgedrehte Ringe i9, welche zur Erzielung eine großen Reil)ungs@widerstancles mit einem Futter 2o aus Rotguß o. dgl. ausgelegt sind. Zwischen den beiden Kegelrädern 16 und 17 ist auf der Welle 18 die Reibungskupplung 21 längsverschiebbar gelagert, während sie sich durch Anordnung eines Federkeiles 22 nur gleichzeitig mit der Welle i8 drehen kann. An beiden Seiten besitzt die Kupplung 2i konische Kränze 23, welche genau in die konischen Ringe 2o der Kegelräder hineinpassen. Durch Verschieben der Kupplung 21 kann nun jeweilig ein Kranz 23 in dem Ring 20 eines Kegelrades 16 oder 17 festgepreßt werden, wodurch die Kupplung 2i und somit die Welle 18 von dem entsprechenden Kegelrad mitgedreht wird. Das Verschieben der Kupplung 21 geschieht mittels eines zweiarmigen Hebels 2.I, welcher um den Bolzen 25 drehbar angeordnet ist und an dem einen Ende gabelarti` in die Ringnut 26 der Kupplung eingreift, während das andere Ende mit einem Griff 27 versehen ist und von Hand bedient werden kann. Bei Mittelstellung 13L des Hebels steht die Kupplung 21 außer Eingriff der beiden Kegelräder 16 und 17. Die Stellungen lt und ri. entsprechen dagegen einem Hoch- und Niedergehen der Stempelplatte 7. Eine automatisch wirkende Ausrückvorrichtung, welche später noch genauer beschrieben wird, sorgt für rechtzeitiges Ausschalten der Kupplung, sobald die Stempelplatte 7 die höchste oder tiefste zulässige Stellung erreicht hat.
  • Die Welle 18, welche in zwei oder mehreren Lagern 28 läuft, dient nun zum Auf- und Abwärtsbewegen der Stempelplatte 7. Zu diesem Zwecke sind auf ihr drei Schnecken 29 angeordnet, welche in die Schneckenräder 30 eingreifen. Diese sind innerhalb je eines Gehäuses 31 auf Kugeln gelagert und mit Flachgewinde versehen, wodurch sie die ebenfalls mit Flachgewinde versehenen Säulen 6 und somit die Platten ; und 8 hoch- und niederschrauben können. Die Säulen 6 gehen durch das Querhaupt 5 hindurch und werden oberhalb desselben durch je ein zweites Gehäuse 32 vor Staub usw. geschützt. Zu diesem Zweck wird das Gewinde nur so weit geschnitten, daß es bei gehobener Stellung der Druckplatte 7 nicht aus dem Gehäuse 32 herausragt. Andererseits besitzt das obere glatte Ende der Säulen 6 eine genügende Länge, daß es auch in der tiefsten Stellung der Platte 7 noch etwas aus dem Gehäuse 32 hervorsteht, um so den Säulen immer eine gute Führung zu geben. Unten sind die drei Säulen 6 fest und nicht drehbar mit der Stempelplatte 7 verbunden. Diese ist möglichst aus Stahlformguß hergestellt und besitzt zur Verminderung ihres Gewichtes eine Anzahl Erleichterungslöcher 33. Zwei Fortsä tze 34. dienen dazu, um der Platte zwischen Leisten 35 der beiden Seitenböcke d. eine gute Führung zu geben.
  • An der Unterseite der Stempelplatte 7 werden nun die Roststabmodelle 36 in einer entsprechenden Anzahl befestigt, gemäß der Zeichnung z. B. sechs hintereinander und nach Abb. i o drei solcher Reihen nebeneinander. Zweckmäßig sind dann die Modelle 36 auf einer gemeinsamen Platte 37 angeordnet (diese entspricht in ihrer Draufsicht den Abb.9 bzw. io), damit die Roststabmodelle noch außerhalb der Maschine gut ausgerichtet werden können. Diese gemeinsame Platte 37 kann hiernach einfach an der unteren Fläche des Stempels 7 befestigt werden, wozu letzterer mit einer Anzahl Schraubendurchgangslöcher 38 versehen ist, durch welche die Schrauben zum Befestigen der Platte 37 greifen. Die untere Fläche der Stempelplatte ; kann auch noch eine besondere Auslassung 39 erhalten, in welche sich dann die Modellplatte 37 legt, wodurch sie einer besonderen Ausrichtung nicht bedarf. Um beim Formen der Roststäbe die Eingußöffnungen und Verbindungskanäle gleich mit zu erhalten, sind auf der --Modellplatte 37 an geeigneter Stelle entsprechende Erhöhungen .4o angebracht (siehe auch Abb. 9 und io).
  • Unterhalb der Stempelplatte 7 ist in genügend großem Abstand die Durchzugsplatte 8 senkrecht verschiebbar angebracht. Sie wird, wie die Stempelplatte 7, in den Leisten 35 der Seitenböcke 4 geführt. Die Anordnung der Durchzugsplatte an der Stempelplatte geschieht durch vier Bolzen .4i, die von oben durch je ein auf der Stempelplatte befestigtes Gehäuse 4.2 und durch die Stempelplatte selbst gesteckt werden, während die Durchzugsplatte 8 unten an jeder Ecke mit je zwei Muttern .I8 befestigt wird. Zwischen Durchzugsplatte 8 und Gehäuse 42 erhält jeder Bolzen 41 eine Feder 43, durch welche die Durchzugsplatte immer nach unten gedrückt wird. Beim Niedergehen der Stempelplatte 7, wobei sich die Platte 8 beim Auflegen auf den Formboden allmählich der Platte ; nähert und somit die Federn 43 zusaminengepreßt werden, finden die letzteren genügend Platz innerhalb des Gehäuses 42 und der Bohrung .1..1. in der Stempelplatte, während sich die Bolzen 4.1 einfach nach oben aus dem Gehäuse 42 herausschieben können. Entsprechend der Anordnung und Größe der Roststabinodelle auf der Stempelplatte; erhalten die Durchzugsplatten 8 genau so viele und so große Durchbrechungen :I5, durch «-elche sich die Roststabinodelle 36 bewegen lassen, sowie Durchbrechungen .46 bzw. 47 für die Herstellung der Eingußö ffnung bzw. für die Gießkanäle.
  • Als Grenze für den Hub der 1Iaschine nach unten ist die Schienenhöhe 49 bestimmt, damit die Abdeckplatten, «-elche für das Abgießen der Roststäbe benötigt werden, durch die Schienen 3 gleich eine gute Auflage bekommen. Hieraus ergibt sich dann auch die gleichmäßige Höhenlage der Roststabforinen, wie in Abb. i strichpunktiert angedeutet ist. Uni die Bewegung der Stempelplatte in der höchsten und in der tiefsten Stellung selbsttätig ausschaltbar einzurichten, ist eine automatisch wirkende Ausrückvorrichtung für die Kupplung 21 vorgesehen (Abb. 5). Die selbsttätige Wirkung dieser Ausrückvorrichtung besteht darin, daß ein auf der Welle 18 sitzendes Zahnrad 5o ein zweites mit Innengewinde versehenes Zahnrad 51 antreibt. Durch das Gewinde dieses Zahnrades 51 wird dabei eine Spindel 52 je nach der Drehrichtung hinein oder heraus geschraubt. Das Ende 53 der Spindel läuft flach aus und dient zur Auflage für den Hebel 24. Auf dem flachen Ende 53 sind sodann zwei verstellbare Anschläge 54 angeordnet, welche sich bei der höchsten oder der tiefsten Stellung der Stempelplatte 7 gegen den Hebel a4 legen, diesen in Mittelstellung ira und somit die Kupplung außer Eingriff der beiden Kegelräder 16 und 17 bringen. Dadurch, daß die Knaggen 54. verstellbar angeordnet sind, läßt sich die Einstellung des Hubes jederzeit ermöglichen. Die automatische Ausrückvorrichtung kann jedoch auch in einer anderen Form ausgeführt werden, ohne daß hierdurch das Wesen der Erfindung berührt wird.
  • Um die Roststabformmaschine in jeder beliebigen Stellung auf den Schienen 3 festsetzen zu können, sind an jedem Seitenbock 4 zwei gelenkig befestigte, tun die Achsen 55 drelihare Klemnibackenpaare 56 angebracht, welche über den Kopf 57 der Schienen 3 äreifen.- Durch eine Knebelschraube 58 und eine mit Handgriff versehene Mutter 59 lassen sich die Klemmbacken fest gegen die Schienenpressen und sichern somit die Formmaschine sowohl gegen eine Weiterbewegung auf den Schienen als auch gegen eine Bewegung nach oben, -wenn die Stempelplatte unter Druck steht.
  • Die Wirkungsweise der Roststabformmaschine ist nun folgende: Zunächst wird die zum Formen bestimmte Fläche des Sandbodens in der üblichen Weise vorbereitet und eine feine lose Sandschicht 6o aufgetragen. Über diese wird sodann die Formmaschine gefahren und mittels der Feststellvorrichtung 56 auf den Schienen 3 festgesetzt. Nachdem die Modellplatte 37 mit den Roststabmodellen 36 auf der Stempelplatte 7 befestigt und die zugehörige Durchzugsplatte 8 ebenfalls angebracht ist, kann die Maschine durch Einrücken des Hebels 2..1. in Tätigkeit gesetzt, d. h. die Stempelplatte 7 finit den Modellen nach unten bewegt werden. jetzt legt sich zunächst die Durchzugsplatte 8 auf die Sandschicht 6o und wird von dieser festgehalten. Die Stempelplatte 7 hingegen bewegt sich weiter nach unten und schiebt die :Todelle 36 durch die Dur chbrechungen 45, 46 und 47 der Dur chzugsplatte 8 hindurch und weiter in die Sandschicht 6o hinein. Allmählich kommt hierbei die Stempelplatte 7 auf die Durchzugsplatte 8 zu liegen, und diese bewegt sich nun so lange mit nach unten, bis sie die Schienenhöhe 49 erreicht hat. womit auch in jedem Falle eine genügende Dichtigkeit des Sandes im Bereiche der Form erzielt worden ist. Jetzt muß der die Maschine bedienende Arbeiter die Kupplung 21 ausrücken, bzw. tritt die automatische Ausrückvorrichtung (Abb.5) von selbst in Kraft.
  • Um die Modelle 36 nun wieder aus dem Formsand Herauszuheben, wird die Kupplung 21 so eingerückt, daß sich die Stempelplatte 7 nach oben bewegt. (Ein entgegengesetztes Einrücken der Kupplung 21 ist auch gar nicht möglich, da der Hebe124 ja von dem einen Anschlag 54 v erblockt ist, wenn sich der Stempel 7 in der tiefsten Stellung befindet.) Beim Hochgehen der Stempelplatte 7 bleibt nun die Durchzugsplatte 8 durch ihr Eigengewicht und durch den Druck der vier Federn 4.3 so lange auf dein Sande liegen, bis die Modelle 36 durch die Durchzugsplatte hindurchgezogen sind und die Platte 8 von den Bolzen 41 mit emporgehoben wird. Dieses vorherige Liegenbleiben der von oben durch je ein auf der Stempelplatte Durchzugsplatte 8 ist von großer Wichtigkeit, da sonst die Kanten der Form beim Herausziehen der Modelle wegbrechen würden. Es «-erden nun beispielsweise sechs hintereinanderliegende Roststäbe mit einem Druck der Maschine geformt. Die sechste Reihe der Roststabmodelle greift sodann, wenn die -Maschine auf den Schienen 3 «-eitergefahren ist, in die letztere Reihe der vorher. geformten Roststäbe ein und verhindert dadurch ein Zerstören dieser letzten Formreihe, wenn der Stempel ; erneut in den Sandboden hineindrückt.
  • Hinsichtlich der baulichen Ausführung können natürlich bei dieser Maschine auch noch praktische Verbesserungen corgenominen «-erden, ohne hierbei den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (3)

  1. PATI-NT-ANsYRÜcHE: i. Roststabformmaschine, tcelche auf einem wagerechten Schienenpaar fahrbar eingerichtet ist und das Einformen von gleichzeitig mehreren Roststäben beliebiger Form und Länge gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Roststabmodelle dienenden und zwischen den Seitenböcken (4.) geführte Stempelplatte (7) samt Durchzugsplatte (8) von drei oder mehreren Gewindesäulen (6) in Verbindung mit ebenso vielen in Gehäusen (30 lagernden Schneckengetrieben (29, 30) dadurch auf und nieder bewegt werden kann, daß die Schnecken (2g) auf einer gemeinsamen Welle (18) sitzen, «-elche von einem Kegelrad-Wechselgetriebe (15, 16, 17) und durch eine umsteuerbare Reibungskupplung (21) in Rechts- bzw. Linksdrehung versetzt wird, so daß die als Gewindemuttern wirkenden Schneckenräder (3o) die Säulen (6) samt Platten (7 und 8) hoch- bzw. niederschrauben können, wobei beim 'Niedergehen der letzteren das Einformen der Roststäbe dadurch geschieht, daß sich die Durchzugsplatte zuerst auf den gelockerten Sandboden legt und die Modelle (36) durch ihre Dur chbrechungen (45, .M6, .a.7) treten läßt, während beim Hochgehen der Stempelplatte (7) die Durchzugsplatte (8) durch den Druck der Federn (d.3) zunächst noch liegenbleibt, so daß die -Todelle (36) von der Maschine aus dem Formboden herausgezogen werden können, ohne daß die Kanten der Formen beschädigt werden, welche Gesamtvorrichtung es ermöglicht, claß das Einformen von beliebig viel in einer oder mehreren Reihen angeordneten Roststäben mit einem einzigen Hub und ohne besondere Stampfarbeit geschehen kann.
  2. 2. Roststabformiiiaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststabmodelle (36) auf einer besonderen Modellplatte (37) außerhalb der --Maschine ausgerichtet und befestigt «-erden können, und daß diese -Modellplatte dann an der unteren Fläche der Stempelplatte (7) angebracht wird, wozu letztere zur Befestigung der Modellplatte (37) mehrere Reihen Schr aubendurchgangslöcher (38) erhält.
  3. 3. Roststabforminaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchzugsplatte (8) mit vier Schraubenbolzen (-li) und vier Spiralfedern (.M3) so an der Stempelplatte (; ) befestigt ist, daß die Durchzugsplatte immer nach unten gedrückt wird und daß beim 'Niedergehen der Stempelplatte (7) die Modelle (36) durch die Durchbrechungen (d.5, .16, 47) der Durchzugsplatte gleiten können, wä hrend beim Hochgehen der Stempelplatte die Durchzugsplatte zunächst noch auf .lem Formboden liegenbleibt, so (laß die -Iodelle (36) durch die Durchbrechungen 451 46, .M7) zurückgleiten können. wodurch eine Beschädigung der Formkanten beim Herausziehen der Modelle verhindert wird. .1. Roststabformmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Formmaschine durch einen einzigen Handhebel (2:M) erfolgt, welcher eine Reibungskupplung (2i) entweder mit dem Kegelrad (16) oder mit dem Kegelrad (17) in Eingriff bringt und so entweder eine Linksdrehung oder eine Rechtsdrehung der Welle (18) verursacht, während eine automatische Ausrückcorrichtung dafür sorgt, daß bei der höchsten oder der tiefsten Stellung der Stempelplatte (7) die Kupplung (21) selbsttätig ausgeschaltet und der Hebel (2-.) nach der einen Seite hin c erhlockt wird. 5. Roststabformmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Formmaschine durch vier Klemmbackenpaare (56) auf den. Schienen (3) festgesetzt werden kann, wodurch ein Weiterlaufen der Maschine auf den Schienen verhindert und der Druck der Stempelplatte (7) aufgefangen wird.
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