DE818388C - Lederspalt- und Schaerfmaschine - Google Patents

Lederspalt- und Schaerfmaschine

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DE818388C
DE818388C DE1949P0035972 DEP0035972D DE818388C DE 818388 C DE818388 C DE 818388C DE 1949P0035972 DE1949P0035972 DE 1949P0035972 DE P0035972 D DEP0035972 D DE P0035972D DE 818388 C DE818388 C DE 818388C
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DE
Germany
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shaft
roller
sharpening machine
conveyor roller
leather
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Expired
Application number
DE1949P0035972
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English (en)
Inventor
Josef Kapek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF KAPEK WIEN
Original Assignee
JOSEF KAPEK WIEN
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/10Processes and machines for splitting leather and devices for measuring and printing on hides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Lederspalt- und Schärfmaschine Die Erfindung betrifft eine Lederspalt- und Schärfmaschine mit fest angeordnetem Messer und einem aus einer Förderwalze und einer Druckwalze bestehendem Walzenpaar, bei welchem die Förderwalze federnd gegen das Werkstück gepreßt und zur Messerschneide und Druckwalze parallel geführt wird.
  • Bei den für das Abschärfen und Spalten von verhältnismäßig schmalen, aber stärkeren Ledersorten bisher verwendeten Spalt- und Schärfmaschinen ruht zumeist eine gegen die obere Druckwalze gehaltene Förderwalze mit ihren Lagern auf zwei einstellbaren Federn von gleicher Spannung auf. Die Nachregelung dieser Federn ist gewöhnlich für den normalen Betrieb gar nicht vorgesehen; bei neueren Konstruktionen kann diese Einstellung zwar auch im Betrieb durch erfahrene Fachkräfte vorgenommen werden, doch wird auch hier eine für die beiden Lager der Förderwalzen gleichmäßige Nachregelung der Federn angestrebt. Allen diesen Maschinen ist der Nachteil gemeinsam, daß beim Einführen des Arbeitsgutes an der Seite der Walze statt in der Mitte der Maschine, die Parallelstellung der Förderwalze aufhegoben, das Leder ungleichmäßig vorgeschoben und nur mangelhaft bearbeitet wird. Diese Erscheinung wird bei den gebräuchlichen Maschinen noch durch den ungünstigen Eir.-fluß des Zahndruckes verstärkt, der zusätzlich eine einseitige Kraft ergibt.
  • Andererseits ist auch durch eine Bandmesserspaltmaschine, die für das Spalten von Häuten großer Breite bestimmt ist, eine Parallelführung für die Förderwalze bekanntgeworden, wobei aber dieser Mechanismus fix eingestellt ist. Eine gewisse Federung ist bei dieser Vorrichtung lediglich durch einen Gummiüberzug auf der Förderwalze und durch zusätzliche Einschaltung einer Gliederwalze zwischen dem Werkstück und der Förderwalze gegeben, doch kann mit dieser Anordnung keine befriedigende Anpassung an die beim normalen Spalten und Abschärfen auftretenden großen Dickenunterschiede erzielt werden. Diese Maschine, bei welcher die zu spaltenden Rohhäute o. dgl. mittels glatter Walzen gegen das laufende Bandmesser zu bewegt werden, ist für die angestrebte Verbesserung des Spalt- und Schärfvorganges für Sohlenleder, Riemenmaterial u. dgl. Ledersorten nicht geeignet, denn die für den Transport solcher Werkstücke erforderliche Aufrauhung, z. B. Riffelung, der Gliederwalze würde auf die Abstützpunkte, an denen diese Walze gleitet, geradezu fräsend wirken.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, bei einer Spalt- und Schärfmaschine eine zwangsläufige Parallelführung der beweglich gelagerten Förderwalze herbeizuführen und an Stelle der bisher üblichen unabhängigen Federung jedes einzelnen Lagers dieser Walze eine einstellbare Federung zugleich mit dem Parallelführungsmechanismus auf die Förderwalze einwirken zu lassen. Zu diesem Zwecke sind bei einer Lederspalt-und Schärfmaschine mit ruhendem Messer und einem Walzenpaar, dessen Förderwalze federnd gegen die Druckwalze gehalten wird, zwei die bewegliche Förderwalze unabhängig von der Ansatzstelle des Arbeitsgutes parallel führende, miteinander starr verbundene Hebelsysteme sowie eine, in ihrer Spannung einstellbare und den Anpreßdruck für die bewegliche Förderwalze liefernde Federung vorgesehen, welche auf diese Walze gemeinsam zur Einwirkung gelangen. Hierbei kann die Federung entweder auf den Parallelführungsmechanismus selbst einwirken oder auch zugleich mit diesem unmittelbar an den Lagern der beweglichen Förderwalze angreifen.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Hebelsysteme der Parallelführung mittels einer torsionsfesten Welle miteinander verbunden, auf welche die einstellbare Federung unmittelbar bzw. mittelbar zur Einwirkung kommt.
  • Durch die erfindungsgemäße Kombination der Parallelführung mit der Federung, die ihrerseits durch Vermittlung der Parallelführung auf beide Lager der Förderwalze zugleich zur Wirkung kommt, wird eine automatische Verstellung der Parallellage bei verschiedenen Stärken des Leders erreicht. An Stelle der bisher zur Federung der Förderwalze benötigten zwei Federn, die unabhängig voneinander auf je ein Walzenlager einwirken, wird es durch die Erfindung ermöglicht, bereits mit einer einzigen, durch Vermittlung der Parallelführung auf beide Enden der Förderwalze gemeinsam einwirkende Feder auszukommen. Bei Benutzung der erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine fällt auch der eingangs dargelegte, bisher unvermeidbare nachteilige Effekt bei seitlichem Einführen des Spalt- und Schärfgutes in die Maschine fort; ebenso wird der einseitig angreifende Zahndruck von dem Parallelführungsmechanismus ganz aufgenommen. Gegenüber den bekannten Konstruktionen ist noch ein wesentlicher Vorzug dadurch gegeben, daß für die Unterbringung der Federung bedeutend mehr Platz als bisher zur Verfügung steht, so daß die Vorspannung der Federn viel besser geregelt und ein weit größerer Bereich der Federkraft ausgenutzt werden kann. Hierdurch ergibt sich der auch bei Kombination der bekannten Vorrichtungen nicht zu erwartende Vorteil, daß die neue Maschine zur Bearbeitung von Werkstücken von nahezu voller Walzenbreite erfolgreich verwendet werden kann und das Abschärfen auch der dicksten praktisch vorkommenden Ledersorten ermöglicht wird.
  • Eine spezielle Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die durch die torsionsfeste Welle miteinander verbundenen Hebelsysteme aus mit dieser Welle mitdrehend verbundenen einarmigen Hebeln und an deren Enden angebrachten Stoßlenkern gebildet werden, welche an den Lagern der beweglichen Förderwalze angreifen und diese unter der Wirkung der Federung annähernd in der Ebene der Druckrichtung des Walzenpaares stützen. Diese Bauweise ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht, ohne jedoch die Erfindung auf das dargestellte Beispiel zu beschränken. Es zeigt Abb. i eine Maschine in der Vorderansicht und Abb. 2 dieselbe in der Seitenansicht.
  • Bei der dargestellten Maschine ist die obere Walze i als Druckwalze ausgebildet und gewünschtenfalls, wie hier gezeigt ist, mittels eines Paares von Schwinghebeln 32 um eine Achse 30 schwenkbar gelagert. In gleicher Weise ist auch die untere Walze 2, hier die Förderwalze, mittels der um eine Achse 29 drehbaren Schwinghebel 28 beweglich eingerichtet. 18 und i9 sind die Teilkreise eines den Zahnantrieb bildenden Triebritzels bzw. Triebzahnrades, 9 bedeutet den beim Durchtreiben eines Werkstücks io auftretenden Zahndruck. An den Lagern 3, 4 der Unterwalze 2 sind Gabelaugen 33, 34 vorgesehen, in welchen je ein Stoßlenker 35, 36 gelagert ist, deren jeder an seinem unteren Ende mit je einem Schwinghebel 37, 38 gelenkig verbunden ist. Diese annähernd horizontal liegenden Schwinghebel sind auf einer im Rahmen 39 der Maschine gelagerten Welle 4o aufgekeilt und übertragen so die auf die Welle ausgeübte Verdrehungsspannung über das beschriebene Gelenkhebelsystem auf die Lager der Unterwalze. Die Welle 40 ist mit zwei darübergeschobenen gegenläufigen Schraubenfedern 41, 42 versehen, die bei 43, 44 an der Welle selbst und bei 45, 46 an einem auf der Welle drehbar angeordneten Schneckenrad 47 befestigt sind und durch Verdrehen der den Schneckenwurm 48 tragenden Welle in ihrer Spannung in gewünschter Weise verändert werden können. Die Welle 40 ist von so starkem Querschnitt, daß sie praktisch vollständig torsionsfest ist und infolge ihrer Starrheit auch bei seitlichem Einspannen des Arbeitsgutes bzw. bei verhältnismäßig hohem Zahndruck (im Vergleich zum Federdruck) eine einwandfreie Parallelführung der Unterwalze zur Schneide des Messers 5o und zur Oberwalze, ohne unzulässige Verklemmungen an den Lagern ergibt. Zweckmäßig kann einer der beiden Stoßlenker J6 in seiner Länge veränderbar sein, z. B. mittels der dargestellten -Anordnung 49, durch eine Spannschraube, ein Spannschloß o. dgl., wodurch ein genaues Einstellen der Förderwalze in die Parallellage bzw. ein Nachregulieren bei abgenutzten Lagern ermöglicht wird.
  • Wenn Maschinen dieser Bauweise in größeren Abmessungen ausgeführt werden, ist es günstig, den Federdruck innerhalb weiter Grenzen einstellbar zu machen, um eine genaue Anpassung an die verschiedensten Breiten, Stärken und die speziellen Eigenschaften des zu bearbeitenden 4eders zu ermöglichen. Da die Feineinstellung von bloß zwei, in der Regel für die größten Drücke berechneten Federn Schwierigkeiten ergeben würde, empfiehlt es sich in diesen Fällen, neben oder an Stelle der verwindbaren Schraubenfedern beispielsweise auf der Grundplatte angebrachte Druck- bzw. Zugfedern anzuordnen, welche auf besondere, an der torsionsfesten Welle befestigte Hebel oder direkt auf die mittels dieser Welle verbundenen Hebelsysteme einwirken. Der Parallelführungsmecha.nismus kann auch an Stelle der torsionsfesten Welle ein anderes, außerhalb seiner Drehachse liegendes starres Verbindungsglied für die beiden Hebelsysteme besitzen, so daß die Lagerung des Mechanismus mit der Achse des verbiegungssteifen Verbindungsorgans nicht zusammenfällt; wesentlich hierbei ist, daß die Wirkung in bezug auf die Parallelführung und die Übertragung der Federkraft der zuerst beschriebenen Anordnung mit der torsionsfesten Welle.äquivalent ist.
  • Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Maschine kann das Spalt- und Schärfgut an jeder beliebigen Stelle des Messers angesetzt werden, ohne daß das Arbeitsstück, wie das bisher beim Einführen an der Seite der Walze der Fall war, schief bzw. bogenförmig durchgezogen wird. Dadurch kann die Schneide des Messers über deren ganze Länge voll ausgenutzt werden. Infolge der genauen Parallelführung der Förderwalze werden die Lager weitgehend geschont und die volle Leistungsfähigkeit der Maschine bleibt über einen beträchtlich längeren Zeitraum als bisher möglich erhalten. Die Bedienung der Maschine erfordert keine Spezialkenntnisse und besondere Übung, sondern kann auch von ungelernten Arbeitern vorgenommen werden. Außerdem ist die Paralleleinstellung der Förderwalze schon von Anfang an gegeben und bleibt immer automatisch gesichert.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung eignet sich sowohl zum Spalten und Egalisieren wie auch zum Abschärfen von Ledern aller Art. Auch bei Einspanngut, das im Vergleich zur Walzenlänge verhältnismäßig breit ist, kann infolge der weiten Verstellbarkeit des Anpreßdruckes eine einwandfreie Bearbeitung erzielt werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lederspalt- und Schärfmaschine mit ruhendem Messer und einem Walzenpaar, dessen Förderwalze federnd gegen die Druckwalze gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei die bewegliche Förderwalze parallel führende, miteinander starr verbundene Hebelsysteme und eine in ihrer Spannung einstellbare, den Anpreßdruck für die bewegliche Förderwalze liefernde Federung gemeinsam auf diese Walze einwirken.
  2. 2. Lederspalt- und Schärfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebelsysteme der Parallelführung direkt auf einer torsionsfesten Welle befestigt sind, auf welche die Federung unmittelbar bzw. mittelbar einwirkt.
  3. 3. Lederspalt- und Schärfmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die torsionsfeste Welle (40) miteinander verbundenen Hebelsysteme aus mit dieser Welle mitdrehend verbundenen einarmigen Hebeln (37, 38) und an deren Enden angebrachten Stoßlenkern (35, 36) bestehen, welche an den Lagern (3, 4) der beweglichen Förderwalze (2) angreifen und diese annähernd in der Ebene der Druckrichtung des Walzenpaares (i, 2) stützen.
  4. 4. Lederspalt- und Schärfmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federung aus einer oder aus zwei auf der die beiden Hebelsysteme miteinander verbindenden torsionsfesten Welle (40) sitzenden Schrauben- oder Spiralfedern (4i bzw. 42) besteht, welche mit ihrem einen Ende an der Welle angreifen, mit ihrem anderen Ende an einem Spannorgan (47) abgestützt und durch dessen Verdrehung in ihrer Spannung regelbar sind.
  5. 5. Lederspalt- und Schärfmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federung aus Druck- bzw. Zugfedern besteht, die unmittelbar an den Hebelsystemen, bzw. an besonderen, auf der torsionsfesten Welle befestigten Hebeln angreifen.
DE1949P0035972 1948-03-17 1949-03-06 Lederspalt- und Schaerfmaschine Expired DE818388C (de)

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