DE818373C - Richtwand fuer ueber die Stirnseite eines Eisenbahnwagens unzulaessig weit ueberstehendes Ladegut - Google Patents

Richtwand fuer ueber die Stirnseite eines Eisenbahnwagens unzulaessig weit ueberstehendes Ladegut

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DE818373C
DE818373C DEP12617A DEP0012617A DE818373C DE 818373 C DE818373 C DE 818373C DE P12617 A DEP12617 A DE P12617A DE P0012617 A DEP0012617 A DE P0012617A DE 818373 C DE818373 C DE 818373C
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DE
Germany
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buffer
car
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Expired
Application number
DEP12617A
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English (en)
Inventor
Berthold Lotze
Erhart Dr Wilisch
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops
    • B61K7/18Buffer stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Dampers (AREA)

Description

  • Uni auf Eisenbahnwagen verladene stabförmige Gegenstände, wie Röhren, Langholz, Eisenstangen und Träger, die sich beim Rangieren infolge der dabei vorkommenden Stöße in ihrer .Längsrichtung verschoben haben und unzulässig weit über die Stirnseite des Wagens vorstehen, in ihre ordnungsmäßige frühere Lage zurückzubringen, sind an geeigneten Stellen der Verschiebeanlage fest eingebaute senkrechte Richtwände in Gebrauch, gegen die der Wagen mit der verschobenen Ladung gefahren wird, so daß die überstehenden Teile entsprechend zurückgedrückt Werden. Die Stoßkraft, mit der die Ladung gegen die Richtwand trifft, darf, damit deren Elastizitätsgrenze nicht überschritten wird, nur verhältnismäßig gering sein. Demgemäß muß die Geschwindigkeit des anfahrenden Wagens etwa auf Schrittgeschwindigkeit begrenzt werden. In den Wechselfällen eines regen Verschiebebetriebs wird aber erfahrungsgemäß diese Geschwindigkeit nicht immer eingehalten, sondern oft erheblich überschritten, woraus sich Beschädigungen der Richtwand, der Wagen und der Ladung ergeben können. Zur Vermeidung solcher Nachteile wird gemäß der Erfindung die Richtwand nicht unverrückbar fest eingebaut, sondern unter Reibung verschiebbar angeordnet, derart, daß der Reibungswiderstand zwar hoch genug ist, um die Richtwand gegen die ihre Biegungselastizität nicht übermäßig beanspruchenden Stoßkräfte an Ort und Stelle festzuhalten, aber überwunden wird, wenn stärkere Stöße auftreten. Diese verschieben dann die Richtwand, wobei die überschüssigen Kräfte durch die Reibung abgebremst und vernichtet werden. Die Erfindung besteht somit in der Vereinigung einer Richtwand mit einer in Richtung des Wagenstoßes verschiebbaren -bremsenden Einrichtung. Als eine solche wird erfindungsgemäß, um auch die schwersten Fahrzeuge mit Sicherheit an der Richtwand auffangen zu können, ein Bremsprellbock mit Schlepprost (Gliederrost- oder Schleppschwellenprellbock) mit der Richtwand zusammengebaut. Die Reibungsverhalt- I nisse sind dabei so zu wählen, daß die Richtwand beim Anfahren von Wagen mit nicht höherer als etwa Schrittgeschwindigkeit nur wie eine fest eingebaute Wand sich verhält und nur bei Stößen von Wagen mit höherer Geschwindigkeit, wenn das Zurechtrücken der Wagenladung beendet ist, durch Auftreffen der Wagenpuffer auf die Pufferschwelle des Prellbocks dessen Bremswirkung unter Verschiebung zusammen mit der Richtwand einsetzt.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, und zwar in Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Ansicht des Prellbockfußes von oben gesehen, Abb. 3 eine Stirnansicht.
  • Die Richtwand besteht aus einer oder mehreren Lagen von Hdlzbohlen i, die an zwei durch schräge Streben 3 versteiften Ständern 2 befestigt sind, und ist durch die genannten Teile mit Hilfe von Knotenblechen fest mit den aus je zwei doppelten Schienenlagen 4 gebildeten Versteifungslängsträgern der Schwellen 5 des Schlepprostes verbunden; Verstärkungen 6 und 7 am Fuße und an den Streben 3 machen das Ganze zu einem starren Gerüst. Zwischen den Ständern 2 und den Streben 3 erstreckt sich in Pufferhöhe eine starke Verbindung S, die die Pufferschwelle 9 hält. Diese ist, wie Abb. i zeigt, hinter die Stoßfläche der Richtwand i zurückgesetzt, und zwar um so viel, daß beim Anlaufen eines Wagens auf den von den Schwellen 5 getragenen Fahrschienen io mit der verschobenen Ladung gegen die Richtwand diese in der Hauptsache zunächst nur auf die zu weit überstehenden Teile wirkt und sie zurückdrückt, während die Puffer des Wagens noch nicht an der Pufferschwelle, 9 anliegen. Ist die Bewegungsenergie des Wagens durch die zum Zurechtrücken der Ladung aufgewendete Arbeit nicht völlig aufgebraucht, so setzt der Überschuß über die auf die Pufferschwelle des Prellbocks zur Wirkung kommenden Wagenpuffer den Prellbock zusammen mit der Richtwand und dem vom Wagen belasteten Schlepprost in Bewegung und wird durch die Reibung des Rostes auf seiner Auflagefläche abgebremst. Da hierbei der die Reibung erzeugende Auflagedruck zu einem erheblichen Teile vom Wagengewicht herrührt, so kann dessen Bewegungsenergie der Richtwand nicht gefährlich werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Richtwand für über die Stirnseite eines Eisenbahnwagens unzulässig weit überstehendes stabförmiges Ladegut, das durch Anfahren des Wagens gegen die Richtwand in die ordnungsmäßige Lage zurückgedrückt werden soll, dadurch gekennzeichnet, daß sie an einen Bremsprellbock mit Schlepprost (Gliederrost- oder Schleppschwellenprellbock) angebaut ist, derart, daß beim Anfahren des Wagens die zunächst mit dem Prellbock stillstehende Richtwand die verschobenen Teile der Ladung zurückdrückt und erst dann, wenn infolge zu hoher Anfahrgeschwindigkeit die Stoßkräfte einen die Widerstandskraft der Richtwand übersteigenden Wert erreichen, zusammen mit dem Bremsprellbock nebst Schlepprost und dem darauf stehenden Eisenbahnwagen unter Überwindung der Reibung des Schlepprostes auf seiner Unterlage verschoben wird.
  2. 2. Richtwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pufferschwelle (9) des Prellbocks gegenüber der Stoßfläche der Richtwand so weit zurückgesetzt ist, daß die Wagenpuffer erst in derjenigen gegenseitigen Lage der Wagenstirnfläche und Richtwand auf die Pufferschwelle auftreffen und dadurch die Bremswirkung des Prellbocks einleiten, in der das Zurechtrücken der Ladung beendet ist.
DEP12617A 1948-10-02 1948-10-02 Richtwand fuer ueber die Stirnseite eines Eisenbahnwagens unzulaessig weit ueberstehendes Ladegut Expired DE818373C (de)

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