DE81758C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/06—Making by using a driving shield, i.e. advanced by pushing means bearing against the already placed lining
- E21D9/0692—Cutter drive shields
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. Yl
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5: Bergbau.
CARL EICH LER in BERLIN.
im schwimmenden Gebirge.
Zusatz zum Patente M 56308 vom 27. April1890.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. November 1893 ab.
Längste Dauer: 26. April 1905.
Die Verbesserungen gegenüber dem durch Patent Nr. 56308 geschützten Verfahren bestehen in folgenden, in den beiliegenden Zeichnungen
dargestellten Vorrichtungen.
1. An Stelle des in dem Haupt-Patent angegebenen
rechteckigen Querschnittes des Stollens, Querschlages oder Schachtes wird bei beabsichtigter Erzielung eines kreisrunden oder
vieleckigen Stollen- oder Schachtquefschnittes den Ortskasten α ax a2 u. s. w. die Form eines
Kreisabschnittes ertheilt, dessen spitzer Centriwinkel abgeschnitten ist. Bei einem vieleckigen
Strecken- oder Schachtquerschnitt wird eine den Seiten des Vielecks entsprechende doppelte
oder mehrfache Anzahl von Ortskästen hergestellt, deren Längsseiten Radien der Querschnittsfläche,
der Strecke oder des Schachtes bilden, während die breiten Kopfenden an der Peripherie des Kreises oder Vielecks mit den
First-, Sohlen- oder Seitenpfä'hlen ccddee versehen sind. Die Pfähle selbst sind, wie
beim Haupt-Patent, mit pantoffelartiger verstärkter Schnauze versehen, mittels welcher
sie beim Vortrieb der Ortskasten mitgeschleppt werden.
2. An Stelle der im Haupt-Patent vorgesehenen Pfähle aus Eisenblech werden solche
aus U-Eisen oder anderen Fagoneisen ccddee verwendet, um eine gröfsere Widerstandsfähigkeit
der Stöfse oder Schachtwände zu erzielen. Bei Streckenvortrieb sollen die Sohlenpfähle
dd doppelt oder mehrfach länger genommen werden, um dieselben für sich schon
einige Meter in das zu durchörternde Gebirge voraustreiben zu können, zu dem Zweck, der
ganzen Ortsverkleidung eine festere Basis zu geben und sie am Versinken in den Schwimmsand
zu bewahren.
3. In der Mitte des Strecken- oder Schachtortes von rundem oder vieleckigem Querschnitt
werden als Richtungsleiter ein oder mehrere Bohrröhren k vorgebohrt. Um dieses Rohr
herum ist ein ringförmiger Ortskasten I oder mehrere solche, zusammen einen Ring bildende
einzelne Ortskasten angeordnet, welcher Ring an der Oberfläche ebenso wie die übrigen
Radial - Ortskasten mit Verschlufsthüren versehen ist.
Dieser innere Ortskastenring wird von einem gröfseren Cylindermantel m m umfafst, welcher
an seinem anderen Ende innen mit einem Ansatz und nach . vorn mit einer Schneide ο
versehen ist. Sobald der ringförmige Ortskasten im Cylinder vor- oder abwärts geprefst
wird, nimmt er den Cylinder selbst mit nach vorn bezw. nach unten. Der Cylindermantel
bildet an seinem äufseren Umfange gleichzeitig das Widerlager für sämmtliche gröfsere Ortskasten a U1 a2 u. s. w., die sich mit der kurzen
Seite des abgestumpften Centriwinkels symmetrisch dagegen lehnen und versteifen. Der
:Ma.ntel. des Cylinders ist schliefslich noch mit
Claims (1)
- Oeffnungen versehen, die mit feinen Messingsieben ρ ρ bedeckt sind, welche Wasser durchlassen, aber das Eintreten der Schlämme verhüten und somit das Gebirge vor Ort im Voraus entwässern. ■ ·4. Das Verfahren des Vortriebs bezw. Abteufens geschieht wie folgt:Nachdem das Richtrohr K K sowie der Cylinder m m mit den ringförmigen Ortskasten Il eingebaut sind, werden die Pfähle ede und die Radial-Ortskasten α αλ a2 u. s. w. symmetrisch angebracht.Nun erfolgt mittels künstlich erzeugter Druckkräfte, hydraulischer Pressen q, das Vor- bezw. Niederpressen eines einzelnen Ortskastens a mit zugehörigen Seitenpfählen um eine Länge gleich einem Theile seiner Höhe. Sind sämmtliche Ortskästen vorgedrückt und ist die Ortsverkleidung um so viel vorgebracht, wie die Stärke eines Thürstockgevieres/y oder Schächtjoches beträgt, so wird ein neues Thürstockgeviere oder Schachtjoch unmittelbar an das letzte derartige angebaut. In den Zeichnungen sind abwechselnd mit hölzernen auch eiserne Schachtjöcher oder Thürstöcke dargestellt.Jetzt erfolgt das Vortreiben des Richtrohres k, des ringförmigen Ortskastens I und des Cylinders m m um die gleiche Länge.Alsdann wiederholt sich der vorher beschriebene Vorgang.Patenτ-Anspruch:Eine Abänderung des durch das Patent Nr. 56308 geschützten Verfahrens, zum Zwecke, dasselbe auch bei rundem oder vieleckigem Strecken- oder Schachtquerschnitt verwendbar zu machen, gekennzeichnet durch die Anordnung der Ortskasten a, welche bei ihrem Vortriebe die aus Profileisen hergestellten Seiten- und Sohlenpfähle c d e an ihrem äufseren Umfange mitnehmen, welche radial um einen gewöhnlichen Sumpfkasten oder einen mit Sieböffnungen ρ versehenen, durch ein in der Achse des Schacht- oder Streckenquerschnittes liegendes Richtrohr k geführten und nach dem Gebirge zu mit einem ringförmigen Ortskasten / geschlossenen Cylindermantel m gestellt sind und welche den Schacht- oder Streckenquerschnitt bedecken.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81758C true DE81758C (de) |
Family
ID=354215
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81758D Active DE81758C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81758C (de) |
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