DE475415C - Nachgiebiger Ausbau - Google Patents

Nachgiebiger Ausbau

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DE475415C
DE475415C DEB112051D DEB0112051D DE475415C DE 475415 C DE475415 C DE 475415C DE B112051 D DEB112051 D DE B112051D DE B0112051 D DEB0112051 D DE B0112051D DE 475415 C DE475415 C DE 475415C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04Lining with building materials
    • E21D11/05Lining with building materials using compressible insertions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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Description

  • Nachgiebiger Ausbau Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung des nachgiebigen Ausbaues nach dem Patent 407 822 durch Vereinfachung und Beschleunigung seiner Herstellung bei gleichzeitiger bedeutender Erhöhung seiner Nachgiebigkeit gegenüber Gebirgsdrücken.
  • Das Neue besteht darin, daß die in der Umfangsrichtung gegeneinander verschiebbaren Längsabschnitte unter Einfügung von Quetschhölzern nochmals mehrfach unterteilt und abwechselnd durch Einlegen aus Rohr-und Rundeisenabschnitten aneinandergeführt sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführung bcispi.elswcisie veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Querschnitt durch einen der Erfindung gemäß ausgeführten Ausbau eines Querschlages, während Abb.2 einen wagerechten Schnitt nach Linie II-II der Abb. i veranschaulicht.
  • Der Ausbau setzt sich, wie Abb.2 erkennen läßt, aus einzelnen Längsabschnitten, i zusammen, die bei der der Darstellung zugrunde gelegten Ausführung mit ihren unteren Enden auf der Stollensohle 2 aufruhen,. Sie bestehen, wie Abb. i erkennen läßt, nicht aus einem zusammenhängenden Stück, sind vielmehr in zahlreiche, im dargestellten Falle vierzehn Abschnitte 3 unterteilt, die voneinander durch Quetschholzzwischenlagen q. getrennt sind. Die Längsabschnitte 3 bestehen aus Betonblöcken, deren quer zur Umfangrichtung liegende Stoßflächen im wesentlichen strahlig zu den von dem betreffenden Ringe i gebildeten Kreis- oder ähnlichen Bogen verlaufen. Von den Betonblöcken 3 sind sämtliche bis auf die beiden sich auf die Sohle 2 aufsetzenden mit in der Umfangsrichtung durchgehenden Einlagen 5 und 6 versehen. Die Einlagen 5 bestehen aus Rundeisenstäben, die aus den beiden Stirnseiten. der Betonblöcke herausragen, während die Einlagen 6 durch Rohrabschnitte gebildet werden, deren Enden mit den betreffenden Stirnflächen bündig liegen. Die Blöcke werden so eingebaut, daß abwechselnd immer der eine eine Stangeneinlage, der nächstfolgende eine Rohreinlage besitzt. Die stangenförmige Einlage des einen Blockes greift dann immer auf beiden Seiten in die Rohreinlagen der benachbarten Blöcke ein. Auf diese Weise wird eine sichere gegenseitige Führung der Blöcke erzielt, so daß sie sich wohl in der Umfangsricl?tung, nicht aber quer dazu, gegeneinander verschieben können. Bei übermäßigen Gebirgsdrücken kann also der ganze Ausbau, ohne daß seine Querschnittsform eine wesentliche Beeinträchtigung erführe, in sich nachgeben, indem lediglich die Quetschholzeinlagen q. mehr oder weniger zerdrückt werden. Von diesen Einlagen sind, wie Abb.2 erkennen läßt, für jeden Ausbauring i zweckmäßig zwei. vorgesehen, die mit einem gewissen Abstande voneinander verlegt werden.
  • Die Herstellung des Ausbaues ist sehr einfach und geht schnell vonstatten. Die Betonblöcke 3 werden 'außerhalb der Grube mit ihren Einlagen -fertiggestellt. Sie können an Ort und Stelle bequem verlegt werden, wobei die Führungseinlagen beim Aufbau den nötigen Halt ergeben. Die Quetschhölzer werden zum Teil erst nachträglich verlegt, wodurch sich der genaue Umfang des aus den einzelnen Betonblöcken gebildeten Ringes bestimmen läßt. Als Führungseinlagen, die gleichzeitig natürlich auch zur Verstärkung der Bewehrung dienen, können ohne weiteres Eisenabfälle, wie sie im Grubenbau anfallen, verwendet werden. Dadurch sowie durch den Fortfall besonderer Gerüste und der bei Verwendung großer Betonformstücke sehr erheblichen Förden- und Aufstellungskosten stellt sich die Herstellung des neuen Ausbaues trotz der bei großer Nachgiebigkeit sehr kräftigen Bauart verhältnismäßig billig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: achgiebiger Ausbau nach Patent 1 407 8z2, dadurch gekennzeichnet, daß. die gegeneinander verschiebbaren Längsabschnitte je aus mehreren in der Umfangsrichtung wieder durch nachgiebige Zwischenlagen voneinander getrennten Betonblöcken zusammengesetzt sind, die abwechselnd durch Einlagen aus Rohr- und Rundeisenabschnitten aneinandergeführt sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1483916B1 (de) * 1966-12-31 1969-11-20 Gewerk Auguste Victoria Ausbausegment zum aufbau eines bogenfoermigen bis in sich geschlossenen grubenausbaus

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