DE817573C - Einrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Fermentieren von Tabak im Vakuum - Google Patents

Einrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Fermentieren von Tabak im Vakuum

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DE817573C
DE817573C DE1949P0042920 DEP0042920D DE817573C DE 817573 C DE817573 C DE 817573C DE 1949P0042920 DE1949P0042920 DE 1949P0042920 DE P0042920 D DEP0042920 D DE P0042920D DE 817573 C DE817573 C DE 817573C
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DE
Germany
Prior art keywords
boiler
tobacco
vacuum
conveyor belt
common
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Expired
Application number
DE1949P0042920
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English (en)
Inventor
Johann Aschenwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Balcke AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Balcke AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE817573C publication Critical patent/DE817573C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/12Steaming, curing, or flavouring tobacco

Landscapes

  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Fermentieren von Tabak im Vakuum Um Tabak im Fließverfahren unter Vakuum zu behandeln, schleust man ihnbekanntlich inVakuumkessel ein, in denen untereinanderliegende Transportbänder vorgesehen sind, auf denen das Tabakgut während der Behandlung ruht, um nach erfolgter Behandlung aus dem Kessel wieder ausgeschleust zu werden. Die beachtlichen Mengen des zu behandelnden Gutes erfordern Kesselanlagen von beträchtlicher Größe, deren Unterbringung in vorhandene Gebäude oft unmöglich ist. Hinzu kommt, daß das Entlüften solch großräumiger Anlagen recht schwierig ist und das Ein- und Ausschleusen eine Zeit in Anspruch nimmt, die einen rationellen kontinuierlichen Betrieb nicht zuläßt.
  • Die Erfindung sieht daher für solche Vakuumverfahren die Aufstellung mehrerer Kessel vor, die jeweils abwechselnd von einer gemeinsamen Einrichtung beschickt werden und an eine gemeinsame Pumpe angeschlossen sind. Für eine Vakuumanlage zum Fermentieren von Tabak hat sich beispielsweise die Aufstellung von vier Kesseln als zweckmäßig erwiesen, wobei während des Ein- und Ausschleusens des einen Kessels der zweite zum Heizen, der dritte zum Evakuieren und der vierte Kessel zum Dämpfen zur Verfügung steht. Im übrigen wird sich die Zahl der Kessel nach der Zahl und Dauer der jeweils notwendigen Behandlungsphasen zu richten haben.
  • Die erwähnte Vierkesselanlage zum Fermentieren von Tabak ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Anlage von oben gesehen; Abb. 2 stellt einen Schnitt durch einen der vier Kessel während des Ein- und Ausschleusens dar. Die Anlage besteht im wesentlichen aus den vier Kesseln 1a, i6, ic, id, die an eine gemeinsame nicht dargestellte Entlüftungsanlage angeschlossen sind. Längs den Stirnwänden dieser Kessel ist zu deren Beschickung ein Steilförderband 2 fahrbar, das den Tabak von einem Band 3 entnimmt, längs welchem vier weichenartig verschwenkbare Abstreifer 4a, 46, .4c, 4d vorgesehen sind. Das Förderband 3 empfängt den Tabak von einem quer zu ihm verlaufenden Zuführungsband 5. Die mit je einer Ein- und Auslaßschleuse 6a bzw. 66 versehenen Kessel 1a, i6, IC, id weisen im Innern untereinanderliegende Förderbänder 7 auf, auf denen das Gut in gezeichneter Pfeilrichtung die Kessel passiert. Zwischen diesen Bändern 7 befinden sich Kontaktheizflächen B. Unterhalb der Auslaßschleuse 66 ist ein Transportband 9 vorgesehen, auf welchem das fertig behandelte Gut seinem Bestimmungsort zugeführt wird.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anlage soll, bezogen auf ein Fermentierverfahren, als beispielsweises Behandlungsverfahren gezeigt werden: Auf dem Sortierband 5 werden faulige und sonstige schlechte Tabakblätter aussortiert. Vom Band 5 gelangt der sortierte Tabak auf das Förderband 3, um durch den jeweils eingeschwenkten Abstreifer, beispielsweise durch den Abstreifer 4d auf das vor den Kessel 1d gefahrene Steilband 2 abgegeben zu werden. Das Band 2 schleust den Tabak über eine Rutsche io in die Einlaßschleuse 5° des Kessels id ein, wo der Tabak auf das oberste der Bänder 7 gelangt. Wenn der Kessel id in gezeichneter Pfeilrichtung vermittels der umlaufenden Bänder 7 vollgeschleust ist, werden diese stillgesetzt und der Kessel 1d geschlossen. Sodann wird der auf den Bändern 7 befindliche Tabak vermittels der Kontaktheizflächen 8 auf Sterilisationstemperatur gebracht und der Kessel entlüftet, wobei der Tabak infolge der an ihn herangebrachten Wärme abtrocknet. Nach erfolgter Sterilisation und Trocknung wird in den Kessel id so lange Dampf eingegeben, bis der Tabak bei einer Temperatur von etwa 45° etwa 14°/o Feuchtigkeit besitzt. Der so nachbehandelte Tabak wird dann ausgeschleust, indem die Bänder 7 wieder in Umlauf gesetzt werden. Während der fertig behandelte Tabak auf das Förderband 9 ausgeschleust wird, wird gleichzeitig frischer Tabak oben wieder eingeschleust. Der ausgeschleuste Tabak gelangt über das Transportband 9 beispielsweise zu einer nicht gezeichneten Ballenpresse.
  • Während des Ein- und Ausschleusens des Tabaks am Kessel 1d wird nun der Kessel ja beheizt, während der Kessel i6 entlüftet und in den Kessel ic Dampf eingeblasen wird. Auf diese Weise ist ein kontinuierlicher Betrieb gewährleistet, indem ein Kessel nach dem anderen vermittels des gemeinsamen Beschickungsbandes 2 beschickt und fortlaufend fertig fermentierterTabak auf dem gemeinsamen Förderband 9 der Ballenpresse zugeführt wird.
  • Natürlich kann an Stelle des vierten Kessels id auch eine Dämpfkammer vorgesehen sein, durch die der sterile trockene Tabak hindurchgeschleust wird, um dann seinem Bestimmungsort zugeführt zu werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Behandeln von Tabak im Vakuum vermittels im Innern mit übereinanderliegenden endlosen Förderbändern ausgerüsteter entlüftbarer Kessel, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere solcher Kessel (ja, i6, 1C, id) von solcher Zahl parallel geschaltet sind, als es die Zahl der jeweiligen Behandlungsphasen und deren Dauer bedingt, um ein ständiges Beschicken und fortlaufendes Ausschleusen des fertig behandelten Tabaks zu ermöglichen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kessel (1a, i6, 1e, id) durch eine gemeinsame fahrbare Beschickungsvorrichtung, z. B. durch ein fahrbares Förderband (2), beschickbar sind und die Auslaßschleusen (66) der Kessel den fertig behandelten Tabak an eine gemeinsame Entnahmeeinrichtung, z. B. ein Förderband (9), abgeben.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2 zum Fermentieren von Tabak, gekennzeichnet durch vier Kessel (ja, i6, ic, 1d), die derart an eine gemeinsame Entlüftungseinrichtung und Dampfleitung angeschlossen sind, daß beim Aus- und Einschleusen des einen Kessels (id) der zweite Kessel (1a) zum Heizen, der dritte Kessel (i6) zum Evakuieren und der vierte Kessel (ic) zum Dämpfen zur Verfügung steht.
DE1949P0042920 1949-05-17 1949-05-17 Einrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Fermentieren von Tabak im Vakuum Expired DE817573C (de)

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DE817573C true DE817573C (de) 1951-10-18

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DE1949P0042920 Expired DE817573C (de) 1949-05-17 1949-05-17 Einrichtung zum Behandeln, insbesondere zum Fermentieren von Tabak im Vakuum

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DE (1) DE817573C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039437B (de) * 1955-07-02 1958-09-18 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren zum Nachfeuchten von im Vakuum vorgefeuchteten Tabakballen fuer das Entrippen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1039437B (de) * 1955-07-02 1958-09-18 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren zum Nachfeuchten von im Vakuum vorgefeuchteten Tabakballen fuer das Entrippen

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