DE817340C - Strickware und Maschine zu ihrer Herstellung - Google Patents

Strickware und Maschine zu ihrer Herstellung

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DE817340C
DE817340C DEP30505A DEP0030505A DE817340C DE 817340 C DE817340 C DE 817340C DE P30505 A DEP30505 A DE P30505A DE P0030505 A DEP0030505 A DE P0030505A DE 817340 C DE817340 C DE 817340C
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needle
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knitted
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Description

(WiGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 18. OKTOBER 1951
P 3°5°5 VH125a D
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft eine Strickware und Maschinen zu ihrer Herstellung und bezieht sich im einzelnen auf die Herstellung einer Verbindung der Grundstruktur der Strickware mit einem neuen Muster- oder Zeichnungseffekt und auf die Einrichtungen zur Erzeugung dieser Verbindung.
Ganz allgemein betrifft die Erfindung eine sogenannte Interlockware mit Mustereffekten, die aus übertragenen oder hinübergeführten Maschen gebildet sind, und mit einer Bestickung oder Umlegeplattierung, die aus Umschlingungsmaschen besteht.
In der folgenden Beschreibung und in den Ansprüchen wird der Ausdruck Interlockware für eine Strickware verwendet, die aus zwei unabhängig voneinander rechts-links-gestrickten Gewirken besteht, die sich kreuzende, schräg zur Oberfläche der Ware einfallende Platinenmaschenstäbchen aufweisen, durch die die Gewirke ineinandergreifen. Bei einer solchen Gewirkstruktur liegen die Rechtsmaschenstäbchen des einen Gewirks unmittelbar den Linksmaschenstäbchen des anderen Gewirks gegenüber.
Gemäß der Erfindung werden nun Maschen irgendeiner Art eines der beiden Gewirke oder beider Gewirke der Strickware zu Maschen von Nadelmaschenstäbchen des anderen Gewirks hinübergeführt. So werden z. B. Maschen des einen Gewirks oder beider Gewirke auf Nadelmaschenstäbchen des anderen Gewirks hinübergeführt und auf diese Weise mit Maschen des anderen Gewirks vereinigt. Es fällt auch in den Rahmen der Erfindung, wenn Maschen der zwischen den Rechtsmaschen und Linksmaschen liegenden, schräg zur Oberfläche der Ware einfallenden Platinenmaschen-
stäbchen des einen Gewirks oder beider Gewirke zu Maschen von Nadelmaschenstäbchen des anderen Gewirks und/oder von benachbarten Nadelmaschenstäbchen des gleichen Gewirks hinübergeführt und mit diesen vereinigt werden oder mit einer Verbindung von hinübergeführten Maschen und hinübergeführten Maschen der schräg einfallenden Platinenmaschenstäbchen in einem Gewirk oder beiden Gewirken. Darüber hinaus können auch
ίο Maschen aus einer oder mehreren Nadelmaschenstäbchen eines Gewirks oder beider Gewirke zu Maschen des unmittelbar gegenüberliegenden Nadelmaschenstäbchens bzw. der Nadelmaschenstäbchen des anderen Gewirks hinübergeführt und mit diesen vereinigt werden.
Die der Bestickung dienenden Umschlingungsmaschen und die hinübergeführten Maschen können im Gegensatz zur getrennten Herstellung auch miteinander vereinigt und zusammen mit geeigneten Maschen des einen oder anderen Gewirks der Interlockware verstrickt werden.
Die Erfindung läßt sich durch eine Flach- oder Rundstrickmaschine verwirklichen, bei der je eine Hälfte jedes Nadelsatzes in einander abwechselnder Anordnung in dem einen Nadelbett und die andere Hälfte in entsprechender Anordnung in dem anderen Nadelbett vorgesehen sind, wobei geeignete Mittel zur Zuführung des Garns zu den Nadeln und entsprechende Schloßsysteme vorhanden sind, die den Nadelsätzen die für den Strickvorgang erforderlichen Bewegungen erteilen, weiterhin irgendwelche geeigneten Mittel, die die Maschen von einer zur anderen Nadel überführen, sowie eine Bestickungsvorrichtung.
Zur Überführung der Maschen kann eine beliebige Nadel oder können beliebige Nadeln eines oder beider Nadelsätze Maschenfänger oder Schultern sowie eine Vorrichtung zur Erweiterung oder Dehnung der Maschen aufweisen. In dem geeigneten Teil der Endbewegung der Nadel wird die zu überführende Masche in seitlicher Richtung erweitert gehalten, so daß die Nadel, auf die sie überführt werden soll, in sie hineinstechen kann.
Bei einer Rundstrickmaschine kann das gleiche entweder mit umlaufenden oder mit feststehenden Nadelljetten und entsprechenden Schloßsystemen erreicht werden.
Bei der Verwirklichung der Erfindung ist in erster Linie an eine Rundstrickmaschine des Zylinderringscheibentyps gedacht mit zwei unabhängig voneinander betätigbaren Nadelsätzen, bei denen sich einzelne Nadeln oder Gruppen von zwei oder mehreren Nadeln des einen Satzes mit einzelnen Nadeln oder Gruppen von zwei oder mehreren Nadeln des anderen Satzes sowohl im Zylinder als auch auf der Ringscheibe abwechseln, so daß die auf der Ringscheibe angeordneten Nadeln den im Zylinder vorgesehenen unmittelbar gegenüberliegen. Bei einer solchen Maschine sind außerdem zwei oder mehrere Zuführungsstellen, an denen Garn unabhängig zu den einzelnen Nadelsätzen geführt werden kann, sowie verschiedene Schloßsätze, die die Nadelsätze betätigen, vorgesehen. Auf diese Weise entsteht eine Strickware aus zwei rechtslinks-gestrickten Gewirken (eins-rechts, eins-links oder eine andere gerippte Strickart), die zwar unabhängig voneinander gestrickt werden, aber sich kreuzende, schräg zur Oberfläche der Ware einfallende Platinenmaschenstäbchen aufweisen, durch die sich die Interlockstruktur ergibt. Hierfür können die Nadeln der verschiedenen Nadelsätze verschiedenartig geformt sein, beispielsweise verschiedene Längen haben oder Füße verschiedener Länge oder in verschiedenen Ebenen angeordnete Füße aufweisen, und sie können in geeigneter Weise in Verbindung mit im Schloßgehäuse bzw. unter der Ringscheibenschloßkappe liegenden geeigneten Schloßsystemen derart in dem Zylinder und auf der Ringscheibe angeordnet sein, daß die beiden Nadelsätze den Strickvorgang an voneinander entfernten Zuführungsstellen ausführen. Zum Beispiel können zwei oder mehrere Garnzuführungen auf den Umfang des Nadelkranzes in geeigneter Weise verteilt werden. Sind mehr als zwei Garnzuführungen vorgesehen, so führen die Nadelsätze den Strickvorgang bei den Garnzuführungen abwechselnd aus. Es können aber auch Nadelwählvorrichtungen irgendeiner geeigneten Bauart, z. B. drehbare Nadelwählvorrichtungen mit oder ohne zwischengeschaltete Wähler, oder Jacquardvorrichtungen vorgesehen sein, die mit den Strickschloßsystemen in dem Schloßgehäuse und unter der Ringscheibenkappe so zusammen arbeiten, daß die Nadeln in zwei Nadelsätze unterteilt und so gesteuert werden, daß sie den Strickvorgang in der gewünschten Reihenfolge ausführen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einer Rundstrickmaschine des Zylinderringscheibentyps zur Herstellung der verbesserten Strickware dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine stark vergrößerte schematische Darstellung eines Teils der Strickware, die eine augenfällige Vereinigung von Grundstruktur und Mustereffekten aufweist,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Kopf der Zylinderringscheibenstrickmaschine,
Fig. 3 eine Abwicklung des Zylinderschloßsystems der Strickmaschine in der Ansicht von innen,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Ringscheiben-Schloßsystem,
Fig. 5 eine der Fig. 3 ähnliche Ansicht der linken Seite des in jener Figur abgebildeten Schloßsystems, die zusätzlich die Zylinder- und Ringscheibennadeln sowie die zugehörigen Garnzuführungen zeigt,
Fig. 6 eine vergrößerte Teilansicht je einer Zylinder- und Ringscheibennadel, bei denen gerade eine Masche von der Zylindernadel auf die Ringscheibennadel übergeführt wird, und
Fig. 7 eine entsprechende vergrößerte Teilansicht, die zeigt, wie eine Masche von einer Ringscheibennadel auf eine Zylindernadel übergeführt wird.
In allen Figuren sind entsprechende Teile mit den gleichen Ziffern bezeichnet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die ge-
zeigte Strickware aus unabhängig voneinander rechts-links-gestrickten Gewirken W und W1 mit sich kreuzenden, schräg zur Oberfläche der Ware einfallenden Platinenmaschenstäbchen sw, durch die die Gewirke ineinandergreifen. Zur besseren # Anschaulichkeit ist das Gewirk W1 schraffiert dargestellt. Wie bei Interlockware üblich, liegen die Rechtsmaschennadelstäbchen pzv des Gewirks W denLinksmaschennadelstäbchen rw des Gewirks W1
ίο unmittelbar gegenüber. In dem gezeigten Teil der Strickware sind übertragene oder hinübergeführte Maschen und Umschlingungsmaschen in einem einzigen Maschenstäbchen vorgesehen. Die Umschlingungsmaschen zvs bestehen aus dem Garn t, das zur besseren Anschaulichkeit als einfache Linie dargestellt ist, und sind mit Rechtsmaschen vereinigt, wie sie in dem Rechtsmaschennadelstäbchen pzv1 des Gewirks W1 mit ps bezeichnet sind. Bei A sind solche zu Maschen eines Nadelstäbchens des Gewirks W übertragene und mit diesen vereinigten Umschlingungsmaschen gezeigt.
Betrachtet man die Maschenstruktur in bezug auf die vorhandenen Effekte, so wird man feststellen, daß das eine Gewirk unverändert bleibt und daß Löcher nur auf der einen Seite der Strickware erscheinen. Wird also in dem besonderen Maschenstäbchen, mit dem das Stickgarn t in Verbindung gebracht wird, die Rechtsmasche ps1 desGewirks W1 bei A zu der Linksmasche rs des Gewirks W übergeführt, so wird also auch die Umschlingungsinasche zvs1 mit übergeführt und mit der genannten Linksmasche vereinigt. Infolgedessen wird ein Henkel oder eine Schlinge B gebildet, die zum Teil zur Entstehung des Locheffekts beiträgt.
Zur besseren Veranschaulichung sind die Querreihen der einander gegenüberliegenden Gewirke W und W1 in Fig. 1 etwas gestaffelt dargestellt. In Wirklichkeit ist eine solche Staffelung nicht vorhanden. Die soeben beschriebenen Mustereffekte können in mehr als einem solchen Maschenstäbchen erzeugt werden und werden es im allgemeinen auch. In dem besonderen herausgegriffenen Beispiel enthält die Strickware deshalb Mustereffekte, die durch die Überführung von Rechtsmaschen des Gewirks W1 zu mindestens einem Linksmaschenstäbchen des Gewirks W hervorgerufen werden. Umgekehrt kann die Strickware auch Mustereffekte aufweisen, die durch ähnliche Überführung von Rechtsmaschen des Gewirks W zu mindestens einem Linksmaschenstäbchen des Gewirks W1 hervorgerufen werden. Schließlich kann die Strickware beide Arten von Mustereffekten haben.
Nach einer anderen Art können Linksmaschen einer oder mehrerer Maschenstäbchen des einen Gewirks oder beider Gewirke zu Rechtsmaschen des unmittelbar gegenüberliegenden Maschenstäbchens oder der Maschenstäbchen des anderen Gewirks übergeführt und mit ihnen vereinigt werden, oder es können auch beide Effekte in ein und derselben Strickware miteinander vereinigt werden, nämlich solche, die durch die Überführung von Rechtsmaschen, und solche, die durch die Überführung der Linksmaschen entstehen.
Irgendein, mehrere oder auch alle vorgeschriebenen Effekte können in verschiedenen Maschenstäbchen der gleichen Querreihe auftreten, so daß waagerechte Effekte entstehen, oder in dem gleichen Maschenstäbchen oder den gleichen Stäbchen verschiedener Querreihen, so daß senkrechte Effekte entstehen, oder schließlich in verschiedenen Maschenstäbchen verschiedener Querreihen, so daß Schräg-, Zickzack-, Kreuz- oder andere Effekte entstehen. Schließlich können zwei oder mehrere dieser Effekte miteinander kombiniert werden. Mit anderen Worten: man kann den Mustereffekt in Form von durch die beschriebene Überführung einzelner Maschen entstehenden Locheffekten über das Grundgewirk verteilen oder ihn in Querrichtung und/oder in Längsrichtung hervorrufen, so daß der genannte Effekt entweder über die gesamte Strickware verteilt oder nur in bestimmten Teilen oder Flächenstücken erscheint, und zwar in Form von Linien, Feldern oder geometrischen Figuren, wie hohlen Karos u. dgl., oder in verschiedenen Kombinationen daraus, je nachdem wie es gewünscht wird.
Die in Fig. 2 bis 7 dargestellte Maschine weist einen Zylinder 1 auf, der von einem Schloßgehäuse 2 umgeben ist, sowie eine Ringscheibe 3, über der eine Ringscheibenschloßkappe 4 sitzt. Der Zylinder und die Ringscheibe sind mit zwei Nadelsätzen versehen, von denen sich der eine aus den Zylindernadeln 5 und den Ringscheibennadeln 6 zusammensetzt und so arbeitet, daß er ein abwechselnd rechtslinks-gestricktes Gewirk erzeugt, während der andere Nadelsatz die Zylindernadeln 51 und Ringscheibennadeln 61 enthält, die in entsprechender Weise ein Gewirk gleicher Art erzeugen. Die Nadeln 5 und 51^ wechseln sich im Zylinder 1 ab, während sich die Nadeln in 6 und 61 in entspre- i°o chender Weise auf der Ringscheibe abwechseln, so daß die Ringscheibennadeln den zum gleichen Satz gehörenden Zylindernadeln unmittelbar gegenüberliegen, wie dies aus Fig. 5 eindeutig hervorgeht. Es muß aber erwähnt werden, daß die Nadeln in dieser Figur nur schematisch dargestellt sind, damit die Anordnung der Nadelsätze klarer ersichtlich ist. In Wirklichkeit haben die sich abwechselnden Zylindernadeln nicht, wie dies gezeigt ist, verschiedene, sondern alle die gleiche Länge. In der Strickmaschine sind außerdem zwei Garnzuführungen vorgesehen. Bei der einen ist eine Zuführungsplatte 7 angeordnet, durch welche das Garn y dem Nadelsatz 5, 6 zugeführt wird, während bei der anderen eine zweite Zuführungsplatte 8 liegt, durch die das Garn y1 unabhängig davon dem Nadelsatz 51, 61 zugeführt wird (s. Fig. 5).
Wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, sind die Zylindernadeln 5 mit Strickfüßen 5" ausgestattet, die in die innerhalb des Schloßgehäuses 2 angeordnete Schloßbahn T eingreifen und sich in dieser in Rieh-' tung des Pfeiles A bewegen, während die übrigen Zylindernadeln 51 in einer niedrigeren Ebene liegende Strickfüße 5* besitzen, die in die im gleichen Gehäuse angeordnete Schloßbahn T1 eingreifen und sich in dieser auch in der gleichen
Richtung bewegen. Alle Zylindernadeln haben die zur Überführung der Maschen geeignete Form. Zu diesem Zweck besitzt jede Zylindernadel eine Maschenfangschulter 5* und eine zur Erweiterung der Maschen geeignete Gestalt 5d, wie dies aus Fig. 6 deutlich ersichtlich ist. Die überzuführende Masche wird auf diese Weise gefangen und in einer seitlich erweiterten Form gehalten, so daß es dem Haken der Ringscheibennadel, auf die sie übergeführt werden soll, möglich ist, in die Masche hineinzustechen. Um dies zu erleichtern, weist jede Zylindernadel auf der einen Seite bei 5e und auf der entgegengesetzten Seite bei 5' je eine Einfräsung auf, damit die Nadel
!5 seitlich nachgeben kann. Der Hauptteil jeder Zylindernadel ist also dicker als der entsprechend verjüngte Nadelhakenteil, damit an den beiden Stellen 5* und 5' entsprechend ausgefräst werden kann. Die in Fig. 5 dargestellten Zylindernadeln 5
ao und 51 reichen zur besseren Veranschaulichung nach unten nur bis zu den zugehörigen Schloßbahnen.'In Wirklichkeit haben jedoch alle Nadeln die gleiche Länge, damit sie mit eingeschalteten Wählerstößern oder Wählerzwischengliedern 9 in
a5 Eingriff gebracht werden können. Diese Zwischenglieder dienen dazu, irgendeine beliebige Zylindernadel oder beliebige Zylindernadeln zu veranlassen, auf ihnen sitzende Maschen auf unmittelbar gegenüberliegende Ringscheibennadeln überzuführen. Die Wähleinrichtung kann also alle Zylindernadeln beeinflussen, gleichgültig, ob sie in die Schloßbahn T oder in die Schloßbahn T1 eingreifende Strickfüße haben.
Die Zylindernadelwählvorrichtung besteht aus einer in beliebiger Weise drehbaren Wählertrommel 10 (Fig. 2), die mit Wählpronlstegem 11 ausgestattet ist. Diese Profilstege weisen je nach der durchzuführenden Auswahl in verschiedener Höhe angeordnete Nasen ii° auf. Ein Satz Wählernocken 12 liegt vor der Trommel 10 und dient dazu, mit entsprechenden Füßen 13" von Druckgliedern 13 in Eingriff zu kommen, die in den Zylindernuten vor den unteren Enden der Zwischenglieder 9 angeordnet sind. Diese unteren Enden der Zwischenglieder sind nachgiebig ausgebildet und federn normalerweise etwas nach außen. Jedes Zwischenglied 9 hat außerdem einen unteren Fuß, 9", sowie einen oberen Fuß, gb, der unter die zugehörige Nadel greift. Die Ausbildung und Anordnung ist derart, daß das unterste Ende gc derjenigen Zwischenglieder, die von Druckgliedern 13 nach innen gedrückt werden, mit der nach oben gerichteten Kante 14° eines Rückhalteschloßteiles 14 in Eingriff kommen und danach selbsttätig in dieser Lage gehalten werden, während die unteren Füße der nicht nach innen gedrückten Zwischenglieder mit einem Schloßteil 15 in Eingriff kommen, das sie anhebt (s. Fig. 3)· Jedes angehobene Zwischenglied 9 schiebt auch die zugehörige Zylindernadel nach oben, wodurch deren Strickfüße mit einem Überführungsschloßteil in Eingriff kommen, das die Nadel zu einer solchen Höhe anhebt, daß die auf ihr sitzende Masche von der zugehörigen Ringscheibennadel durchstochen und, wie weiter oben beschrieben, übernommen wird. Zu diesem Zweck ist für die Nadeln, deren Strickfüße 5° in die Schloßbahn T eingreifen, ein Überführungsschloßteil 16 vorgesehen, während ein entsprechendes Überführungsschloßteil 17 in der Schloßbahn T1 liegt und je nach der Auswahl und zu für die beabsichtigten Zwecke geeigneten Zeiten 7<> mit den Strickfüßen 5* bestimmter Nadeln in Eingriff gebracht wird.
Nach Abschluß der Überführung einer Masche von den Zylindernadeln zu den Ringscheibennadeln müssen die Zungen 1 der Nadeln geöffnet werden. Hierzu dienen besondere Nadelanhebschloßteile 18 und 19 in den Schloßbahnen T bzw. T1, die die Nadeln mit einem Zungenöffner 20 in Eingriff bringen, der in Fig. 3 schematisch dargestellt ist. Anschließend werden die Nadeln mittels Führungs- 8<> schloßteilen 21 und 22 wieder auf ihre normale Höhe zurückgeführt. In den Schloßbahnen T und T1 sind außerdem Anhebeteile 23 und 25 und Abschlagschloßteile 24 bzw. 26 vorgesehen.
Ähnliche Einrichtungen für die Überführung der Maschen und die Bestimmung des Musters sind im Zusammenhang mit der Ringscheibe 3 vorgesehen. Dementsprechend besitzen alle in dem dargestellten Beispiel gezeigten Ringscheibennadeln 6 und 61 die zur Überführung der Maschen geeignete Form. Die Nadeln 6 haben Strickfüße 6a, die in die Schloßbahn DT eingreifen, während die dazwischenliegenden Ringscheibennadeln 61 Strickfüße 6* aufweiten, die in die Schloßbahn DT1 eingreifen. In der Schloßbahn DT befindet sich ein Vorschubschloßteil 27, ein Strickschloßteil 28, ein Zungenöffnerschloßteil 29 und ein Überführungsschloßteil 30. In ähnlicher Weise hat die Schloßbahn DT1 ein Vorschubschloßteil 31, ein Strickschloßteil 32, ein Zungenöffnerschloßteil33 und ein UberführungsschloßteÜ34. Im Zusammenhang hiermit ist eine Wählervorrichtung vorgesehen, die aus einzelnen Wählern 35 besteht, von denen in Fig. 2 und 4 einige gezeigt sind. Durch diese Wähler 35 werden die Strickfüße 6° und 66 der in Frage kommenden Ringscheibennadeln mit den Überführungsnocken 30 bzw. 34 in Eingriff gebracht, wenn auf den Ringscheibennadeln sitzende Maschen dl auf Zylindernadeln übertragen werden sollen. Diese Überführungsschloßteile schieben die betreffenden Nadeln so weit vor, daß die Zylindernadeln, die in diesem Zeitpunkt durch in den Schloßbahnen T und T1 vorgesehene Schloßteile 36 bzw. 37 gerade eine Aufwärtsbewegung ausführen, in diese Maschen hineinstechen. Diese Stellung ist in Fig. 7 veranschaulicht. Nach der Überführung werden die Ringscheibennadeln durch die Schloßteile 38 bzw. 39 wieder zugezogen.
In jedem Falle, in dem Zylindernadeln zur Überführung ihrer Maschen auf Ringscheibennadeln hochgeschoben werden, werden die letzteren mittels der Schloßteile 40 bzw. 41 etwas vorgeschoben, damit sie diese Schlingen übernehmen können.
Wie aus dem oberen Teil von Fig. 2 ersichtlich ist, ist die Maschine außerdem mit einer Bestickungsvorrichtung versehen. Diese besteht aus einem Zylinder 42, der zur Aufnahme \τοη Faden-
führern 43 an seinem äußeren Umfang Nuten aufweist und an seinem oberen Rand einen Zahnkranz 44 besitzt, über den er zusammen mit dem Nadelzylinder ι und der Nadelringscheibe 3 angetrieben wird. Der Zylinder 42 ruht so auf dem Lagerring 45, daß die Stickfadenführer 43 in richtiger Lage zu den entsprechenden Zylindernadeln 5 liegen. Jeder Fadenführer ist um einen Zapfen 46 drehbar angeordnet und kann mit seinem unteren Ende in radialer Richtung hin und her schwingen, wenn er durch eine Wählvorrichtung in entsprechender Weise beeinflußt wird. Diese Wählvorrichtung ist so ausgebildet, daß, wenn sie auf Füße 430 wirkt, der untere, in üblicher Weise verdrehte Teil 43* des Fadenführers während dieser Bewegung den Haken einer Zylindernadel auf entgegengesetzten Seiten passiert. Die Stickfadenführer stehen unter der Wirkung eines sie nach innen drückenden Federbandes 47. Ein an dem Zahnkranz 44 befestigter Spulenhalter 48 trägt Spulen 49, von denen aus das Stickgarn f durch Führungen 50 nach dem unteren Ende 436 der Fadenführer geleitet wird. Es sind ebenso viele Spulen 49 und Fadenführer 43 wie Nadeln vorhanden oder je nach Bedarf auch eine as geringere Zahl.
Die Einzelheiten des dargestellten Beispiels können natürlich abgewandelt werden.
Es sei noch erwähnt, daß im Falle der Überführung einer auf einer Nadel sitzenden Masche, beispielsweise einer Rechtsmasche, die Nadel, von der diese Masche abgenommen wurde, in der nächsten Querreihe den Grundfaden wiederaufnimmt, jedoch keine alte Masche hat, durch die der Faden hindurchgezogen werden kann. Das hat zur Wirkung, daß in der gleichen Querreihe zwischen der vorhergehenden und nachfolgenden Linksmasche eine verhältnismäßig weite, schräg zur Oberfläche der Ware liegende Schlinge entsteht, aber in der nächsten Querreihe wird wieder eine neue Rechtsmasche durch diese erweiterte Schlinge hindurchgezogen.
Die im vorstehenden beschriebene Kombination von Grundstruktur und Mustereffekt oder Mustereffekten kann bei den verschiedensten Arten von Strickwaren angewendet werden, bei flach-, rund- oder in einem Stück, z. B. fortlaufend gestrickter Ware, die dazu bestimmt ist, durch Zerschneiden zu Kleidungsstücken, wie Unterkleidung, Pullovern, Strickwesten, Jumpern, Strickjacken und ähnlicher Oberkleidung, verarbeitet zu werden, und bei Längen von gestrickter Strangware, die durch Trennoder Teilungsquerreihen und/oder durch Einzugfäden miteinander verbunden sind, so daß sie leicht voneinander getrennt werden können, und ebenso auch bei Strickwaren, wie Strümpfen, Knie-Strümpfen, Socken o. dgl., seien sie einzeln oder als Strangware mit Trenn- oder Teilungsquerreihen und/oder Einzugfäden zu dem vorher beschriebenen Zweclc gestrickt.
Dementsprechend ist der Ausdruck Strickware so zu verstehen, daß er sowohl abgepaßte Längen für Kleidungsstücke und andere Strickwaren als auch Meterware einschließt.
Die Erfindung ist auch so zu verstehen, daß sie Strickware der vorbeschriebenen, mit Mustern versehenen Art umfaßt, die einen Rand oder einen rechts-links-gestrickten Streifen aus einer oder mehreren Querreihen aufweist, wie er in Form von gerippten Gürtelbändern bei Pullovern, Jumpern o. dgl. oder als gerippter oberer Rand bei Strümpfen, Kniestrümpfen oder Socken vorhanden ist, und einen eine Kombination von Grundstruktur und Muster aufweisenden Hauptteil besitzt, die in Längsrichtung abwechselnd hergestellt werden. In dieser Zusammenstellung kann der gerippte Streifen in üblicher Weise eins-rechts-eins-links oder zwei-rechts-zwei-links gestrickt sein oder irgendein anderes Muster besitzen. Wird solche Strickware in Form von Längen für Kleidungsstücke oder als Strangware mit der erwähnten Aufeinanderfolge und Trenn- oder Teilungsquerreihen oder Einzugfäden zwischen dem Rand der einen Länge oder Ware und dem Hauptteil der nächsten erzeugt, so wird eine fertige Kante an einem Ende jeder dieser Längen oder Waren hergestellt, wenn diese durch Entfernen der Trenn- oder Teilungsquerreihen oder der Einzugfäden voneinander getrennt werden.
Die durch die Erfindung erzeugte Strickware kann auch laufend in Querrichtung hintereinander gebildete Rechtsmaschen aufweisen oder auch solche, die in Querrichtung und Längsrichtung aufeinanderfolgen. Diese Maschen können so hergestellt werden, daß sie der Strickware eine zusätzliche Musterwirkung vermitteln oder ihren äußeren Eindruck in anderer Weise verändern. Dies kann z. B. dadurch geschehen, daß Nadelmaschen von in einem Nadelbett angeordneten Nadeln, z. B. Zylindernadeln, auf Nadeln des anderen Bettes, z. B. Ringscheibennadeln, übergeführt werden, ohne daß die letzteren wieder für die Rücküberführung ausgewählt werden, oder dadurch, daß bestimmte ausgewählte Ringscheibennadeln den Strickvorgang derart ausführen, daß sie eine Zeitlang in dieser Stellung verharren, während der Strickvorgang bei den Zylindernadeln fortgeführt wird.

Claims (19)

PATENTANSPRÜCHE!
1. Interlockstrickware, gekennzeichnet durch Maschenüberführungseffekte und eine Bestickung oder Umlegeplattierung, die aus Umschlingungsmaschen besteht.
2. Strickware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Maschen irgendeiner geeigneten Art des einen Gewirks oder beider Gewirke zu in Nadelmaschenstäbchen des anderen Gewirks enthaltenen Maschen übergeführt sind.
3. Strickware nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Maschen des einen Gewirks oder beider Gewirke zu Nadelmaschenstäbchen des anderen Gewirks übergeführt und dadurch iao mit Maschen dieses Gewirks vereinigt sind.
4. Strickware nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Maschen einer oder mehrerer Nadelmaschenstäbchen des einen Gewirks oder beider Gewirke zu Maschen des unmittelbar i»5 gegenüberliegenden Nadelmaschenstäbchens oder
solcher Stäbchen übergeführt und mit diesen vereinigt sind.
5. Strickware nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Rechtsmaschen einer oder mehrerer Maschenstäbchen des einen Gewirks oder beider Gewirke zu Linksmaschen des unmittelbar gegenüberliegenden Maschenstäbchens oder solcher Stäbchen des anderen Gewirks übergeführt und mit diesen vereinigt sind.
6. Strickware nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Linksmaschen einer oder mehrerer Maschenstäbchen des einen Gewirks oder beider Gewirke zu Rechtsmaschen des unmittelbar gegenüberliegenden Maschenstäbchens oder solcher Stäbchen des anderen Gewirks übergeführt und mit diesen vereinigt sind.
7. Strickware nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Maschen der Platinenmaschenreihen des einen Gewirks oder beider Gewirke zu Maschen der Nadelmaschenstäbchen des anderen Gewirks und/oder der benachbarten Nadelmaschenstäibchen des gleichen Gewirks übergeführt und mit diesen oder mit einer Kombination von übergeführten Maschen der Platinenmaschenstä'bchen eines Gewirks oder beider Gewirke vereinigt sind.
8. Strickware nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die in diesen Ansprüchen gekennzeichneten Maßnahmen erzeugten Mustereffekte in verschiedenen Maschenstäbchen der gleichen Querreihe oder Querreihen hervorgerufen werden, so daß waagerechte Mustereffekte entstehen, und/oder in dem gleichen Maschenstäbchen oder den gleichen Maschenstäbchen verschiedener Querreihen, so daß senkrechte Mustereffekte entstehen.
9. Strickware nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die in diesen Ansprüchen gekennzeichneten Maßnahmen erzeugten Mustereffekte in verschiedenen Maschenstäbchen verschiedener Querreihen hervorgerufen werden, so daß schräge, Zickzack- oder gekreuzte Mustereffekte entstehen oder Kombinationen von zwei oder mehreren solcher Effekte.
10. Strickware nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschlingungsmaschen der Bestickung und die übergeführten Maschen mit geeigneten Maschen des einen Gewirks oder beider Gewirke vereinigt und durcheinander geführt sind.
11. Strickware nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechtsmaschen in Querrichtung oder in Querrichtung und Längsrichtung aufeinanderfolgend gebildet werden.
12. Strickmaschine zur Herstellung von Strickware nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei Nadelbetten und zwei Nadelsätze, von denen je eine Hälfte (5 und 51) in einander abwechselnder Anordnung in dem einen Bett und die beiden anderen Hälften (6 und 61) in entsprechender Anordnung in dem anderen Bett enthalten sind, wobei Mittel zur Zuführung des Garns zu den Nadelsätzen und entsprechende Schloßsysteme vorgesehen sind, die die Durchführung des Strickvorgangs durch die beiden Nadelsätze bewirken, sowie durch eine Vorrichtung zur Überführung von Maschen (7, dl) von Nadeln des einen Nadelbettes zu solchen des anderen Nadelbettes und durch eine Bestickungsvorrichtung
13. Strickmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine beliebige Nadel oder beliebige Nadeln in einem oder beiden Nadelsätzen eine Maschenerweiterungs- oder Dehnungsvorrichtung (5e, 5^) aufweisen, die die überzuführenden Maschen (I, dl) gegen Ende der Aufwärtsbewegung dieser Nadel oder Nadeln in seitlich erweiterter Form hält, so daß die Nadel, auf die sie übergeführt werden soll, in sie hineinstechen kann.
14. Rundstrickmaschine des Zylinderringscheibentyps zur Herstellung von Strickware nach Anspruchs, gekennzeichnet durch zwei unabhängig voneinander betätigbare Nadelsätze, bei denen sich einzelne Nadeln oder Gruppen "von zwei oder mehreren Nadeln des einen Nadelsatzes mit einzelnen Nadeln oder Gruppen von zwei oder mehreren Nadeln des anderen Nadelsätzes sowohl im Zylinder (1) als auch auf der Ringscheibe (3) abwechseln, so daß die Nadeln im' Zylinder entsprechenden Nadeln auf der Ringscheibe unmittelbar gegenüberliegen, Garnzuführungen an zwei oder mehreren Stellen, bei denen das Strickgarn unabhängig zu den betreffenden Nadelsätzen geleitet wird, verschiedene Schloßsätze zur Betätigung der Nadelsätze, bei denen einige oder alle Nadeln im Zylinder und/oder auf der Ringscheibe entsprechend Anspruch 13 ausgebildet sind, Mittel (10 bis 15 bzw. 35), durch die beliebige Überführungsnadeln so betätigt werden können, daß die auf 1(>5 ihnen befindlichen gestrickten Maschen zu den unmittelbar gegenüberliegenden Ringscheibennadeln bzw. Zylindernadeln übergeführt werden, sowie schließlich durch eine Bestickungsvorrichtung (43). no
15. Rundstrickmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet; daß die in den einzelnen Nadelsätzen vorgesehenen Nadeln (5, 6) in verschiedenen Ebenen angeordnete Füße (5°, 5* bzw. 6", 6b) aufweisen, die mit in dem Zylinderschloßgehäuse (2) bzw. unter der Ringscheibenschloßkappe (4) vorgesehenen je zwei getrennten Schloßsystemen (T, T1 bzw. DT, DT1) derart zusammen arbeiten, daß die beiden Nadelsätze den Strickvorgang an mit Abstand voneinander angeordneten Garnzuführungsstellen ausführen.
16. Rundstrickmaschine nach Anspruch 14 oder 16, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (10 bis 15 bzw. 35), durch die Uberführungsnadeln wahlweise betätigt werden können.
XJ. Rundstrickmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (1) mit einem vollständigen Satz von Überführungsnadeln ausgestattet ist, von dem die Hälfte (5) Strickfüße (5°) aufweist, die in eine obere Schloßbahn (T) eingreifen, während die andere Hälfte (51) ähnliche Strickfüße (5b) aufweist, die in eine untere Schloßbahn (T1) des Zylinderschloßsystems eingreifen.
18. Rundstrickmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die im Zylinder (1) angeordneten Überführungsnadeln (5, S1) mit Zwischengliedern (9) in Vefbindung stehen, die in verschiedener Höhe angeordnete Füße (13") aufweisen, und daß Mittel (10 bis 12) vorgesehen sind, die für Wählzwecke mit diesen Füßen (13°) in Eingriff kommen, weiterhin gekennzeichnet durch ein Schloßteil (15), durch das die durch die Wählvorrichtung (10 bis 12) bestimmten Zwischenglieder (9) angehoben werden, während die nicht gewählten unbeeinflußt bleiben, sowie durch Überführungsschloßteile (16, 17) in jeder der vorgenannten Schloßbahnen (T, T1), durch die die ausgewählten Überführungsnadeln so hoch angehoben werden, daß die Ringscheibennadeln, auf die die auf ihnen sitzenden Maschen (7) übergeführt werden sollen, in die Masche hineinstechen können.
19. Rundstrickmaschine mit unabhängigen Zungennadeln nach einem der Ansprüche 14 bis 18, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (20), die die Zungen derjenigen Nadeln, von denen Maschen übergeführt wurden, wieder öffnet, und entsprechende Schlösser (18, 19 bzw. 29, 33), die diese Nadeln mit der Zungenöffnungsvorrichtung in Eingriff bringen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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