DE816713C - Elektrische Hebevorrichtung - Google Patents
Elektrische HebevorrichtungInfo
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- DE816713C DE816713C DEK1951A DEK0001951A DE816713C DE 816713 C DE816713 C DE 816713C DE K1951 A DEK1951 A DE K1951A DE K0001951 A DEK0001951 A DE K0001951A DE 816713 C DE816713 C DE 816713C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F67/00—Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
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Description
- Elektrische Hebevorrichtung Elektrische Hebevorrichtungen, beispielsweise zum Anheben des Bügeltisches von elektrisch beheizten Bügelpressen, sind bereits bekanntgeworden, und zwar handelt es sich dabei im wesentlichen um auf elektromagnetischem oder elektrohydraulischem Wege arbeitende Einrichtungen.
- Bei diesen Einrichtungen ist es auch schon bekanntgeworden, den Preßdruck bzw. die Druckstärke des heb- und senkbaren Bügeltisches dem fest stehenden Bügelschuh gegenüber zu regulieren.
- Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine elektrische Hebevorrichtung von größtmöglicher Einfachheit zu schaffen, was dadurch erreicht wird, daß die rotierenden Bewegungen eines zweckmäßig zur Verwendung gelangenden Schleifringläufermotors beispielsweise unter Zwischenschaltung eines Schneckenradgetriebes und eines mit diesem in Verbindung stehenden Exzenterhebels unmittelbar und bei jeweiligem Festfahren des Motors aufgefangen und die frei werdende Energie für entsprechende Hubbewegungen bzw. Drücke nutzbar gemacht wird.
- Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich, wobei das mit dem Elektromotor gekuppelte, in einem im Längsschnitt dargestellten Gehäuse eingelagerte Schneckenradgetriebe in Seitenansicht veranschaulicht ist.
- Gleichzeitig läßt die Zeichnung ein der Betätigung der Hebevorrichtung dienendes Schaltschema erkennen.
- Eine elektrische Hebevorrichtung gemäß der Erfindung setzt sich im wesentlichen zusammen aus einem Elektromotor a, einer Schnecke b und einem Schneckenrad c, einer Welle d, einem Exzenterhebel e, einem Lagergehäuse f sowie einer Schaltanordnung g.
- Bei dem Elektromotor soll es sich vorteilhafter-"-eise um einen Schleifringläufermotor handeln. Durch den Einbau von Widerständen a1 in den Rotorstromkreis ist die Möglichkeit gegeben, den .Motor festzufahren, ohne daß derselbe dabei durchbrennt. Außerdem lassen sich hierbei verschiedene Druckstufen erzielen, indem ein regelbarer Widerstand oder, wie aus dem Ausführungsbeispiel ersichtlich, ein Widerstand mit zwei Widerstandsstufen und einem Schalter a2 zum Einschalten einer weiteren Druckstufe eingebaut wird.
- Das den Schleifringen gegenüber entgegengesetzt liegende Wellenende des Elektromotors ist verlängert ausgeführt und mittels Flansche a3 und a4 mit der Getriebewelle verbunden. Auf der Getriebewelle ist eine Schnecke b gelagert, die mit einem Schneckenrad c, welches um eine quer zur Antriebswelle liegenden Achse k drehbar ist, im Eingriff steht. Selbstverständlich lassen sich auch andersgeartete Übertragungsmittel, wie Schneckenradgetriebe, verwenden, jedoch hat es sich gezeigt, daß gerade solche eine reibungslose bzw. hemmungslose Übertragung der Antriebskraft gewährleisten.
- An das Schneckenrad c, um den Punkt cl schwenkbar, greift dann der Exzenterhebel e an, der an seinem oberen Ende e1 mit dem jeweils auf und ab zu bewegenden Preßkörper verbunden wird. Die Getriebewelle ist an ihren Enden vorteilhafterweise abgesetzt und unter Zuhilfenahme von Kugel- bzw. Drucklagern i, j in den Seitenwandungen des Gehäuses feingelagert. Im Deckel des Gehäuses befindet sich eine Durchlaßöffnung f l für das obere, das Gehäuse durchragende Auslaufende des Exzenterhebels, die hinsichtlich ihrer Ausmaße den auszuführenden Bewegungen des letzteren entsprechend angepaßt ist. Mit dem Gehäuse zweckentsprechend unmittelbar verbunden ist eine Konsole f2 o. dgl. zur Auflagerung des Elektromotors, derart, daß dessen Antriebswelle mit der Getriebewelle stets in genau übereinstimmender Achsenrichtung bzw. Achsenebene liegt.
- Das aus der Zeichnung ersichtliche Schaltschema läßt außer Ein- und Ausschaltkontakten g1 und g2, welch letzterer nur bei Schaltung von Hand zu betätigen ist, noch einen Endschalter g3, einen Umschalter g4, dessen Betätigung nur bei Umschaltung von Hand- auf Zeitschaltung erfolgt, sowie einen Zeitschalter g5 erkennen. Mi,t g8 ist ein Schütz und mit g7 eine Kontrollampe bezeichnet.
- Die Einschaltzeit und damit die Preßdauer läßt sich nach freiem Ermessen von Hand bestimmen oder durch Einschalten des eingebauten Zeitschalters g5, welcher von i bis io Sekunden einzustellen ist, regulieren.
- Elektrische Hebevorrichtungen im Sinne der Erfindung lassen sich für alle Arten von Pressen, die mechanisch arbeiten, verwenden. In außerordentlich -%orteilhafter Weise gelangen dieselben, insbesondere bei Bügelpressen, zur Verwendung. Dieselben sind bei weitgehendster Materialeinsparung billig in der Herstellung, einfach und übersichtlich hinsichtlich ihres konstruktiven Aufbaues und von unbedingter Zuverlässigkeit im Gebrauch.
- Nach der Erfindung werden demnach bei Betätigung der Hebevorrichtung die rotierenden Bewegungen des zur Verwendung gelangenden Motors beispielsweise durch Zwischenschaltung eines Schneckenradgetriebes und eines mit diesem und dem Hebe- bzw. Preßkörper in Verbindung stehenden Exzenterhebels in der aus der Zeichnung strichpunktiert ersichtlichen Preßstellung aufgefangen und die bei jeweiligem Festfahren des Motors frei werdende Energie unmittelbar für entsprechende Hubbewegungen bzw. Drücke nutzbar gemacht, welch letztere je nach Größe und Drehmoment des Motors in jeder Stärke bzw. Intensität erreichbar sind.
- Bei dem Schneckenradgetriebe b, c handelt es sich um ein sogenanntes selbstabrollendes Getriebe, welches eine Umschaltung des .lotors auf Rückwärtslauf erübrigt, wobei die Steigung des Schnekkengewindes entsprechend so gewählt «erden muß, daß bei Ausschalten des Stromes infolge des Eigengewichtes der zu hebenden bzw. angehobenen Teile das Schneckenrad c wieder in seine Nullage zurückläuft.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Hebevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die rotierenden Bewegungen eines zweckmäßig zur Verwendung gelangenden Schleifringläufermotors beispielsweise unter Zwischenschaltung eines Schneckenradgetriebes und eines mit diesem in Verbindung stehenden Exzenterhebels unmittelbar und bei jeweiligem Festfahren des Motors aufgefangen und die frei werdende Energie für entsprechende Hubbewegungen bzw. Drücke nutzbar gemacht wird.
- 2. Hebevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe wahlweise sowohl von Hand als auch automatisch zu betätigen ist.
- 3. Hebevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verhinderung des Durchbrennens des Motors während des Festfahrens desselben in den Rotorstromkreis Widerstände (a.) o. dgl. eingebaut werden.
- 4. Hebevorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die iu den Rotorstromkreis eingebauten Widerstände (a.) o. dgl. regelbar sind, um verschiedene Druckstufen zu erreichen.
- 5. Hebevorrichtung nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß in den Rotorstromkreis beispielsweise ein Widerstand mit zwei Widerstandsstufen und einem Schalter (a2) zum Einschalten einer weiteren Druckstufe eingebaut wird.
- 6. Hebevorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (f) unmittelbar mit einer Konsole (f2) in Verbindung steht, zur Auflagerung des Elektromotors (a) solcher Art, daß die Welle des letzteren mit der Getriebewelle (d) stets in genau übereinstimmender Achsenrichtung bzw. Achsenebene liegt. 7. 1-lebevorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (b) und das Schneckenrad (c) ein selbstabrollendes Getriebe bilden, dessen Gewindesteigerung so zu wählen ist, daß dasselbe bei Ausschalten des Stromes durch das Eigengewicht der anzuhebenden Teile in seine Nullage zurückläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1951A DE816713C (de) | 1950-02-28 | 1950-02-28 | Elektrische Hebevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1951A DE816713C (de) | 1950-02-28 | 1950-02-28 | Elektrische Hebevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816713C true DE816713C (de) | 1951-10-11 |
Family
ID=7209153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK1951A Expired DE816713C (de) | 1950-02-28 | 1950-02-28 | Elektrische Hebevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816713C (de) |
-
1950
- 1950-02-28 DE DEK1951A patent/DE816713C/de not_active Expired
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