DE616200C - Feinsteuerung fuer Krantriebwerke mit mechanisch betaetigter Bremse - Google Patents
Feinsteuerung fuer Krantriebwerke mit mechanisch betaetigter BremseInfo
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- DE616200C DE616200C DEA71613D DEA0071613D DE616200C DE 616200 C DE616200 C DE 616200C DE A71613 D DEA71613 D DE A71613D DE A0071613 D DEA0071613 D DE A0071613D DE 616200 C DE616200 C DE 616200C
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- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 4
- 241000555745 Sciuridae Species 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/22—Control systems or devices for electric drives
- B66C13/23—Circuits for controlling the lowering of the load
- B66C13/26—Circuits for controlling the lowering of the load by AC motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/081—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists with AC motors
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
Bei Hebezeuganlagen, bei denen, die Lüftung der mechanischem Bremse nicht auf elektrischem
Wege, sondern von Hand vorgenommen wird, erfolgt zweckmäßig die Betätigung der Bremse durch das gleiche Betätigungselement,
das auch die Steuerwalze betätigt. Dies kann z. B. dadurch err eicht werden, daß
der Steuerhebel des Kontrollers nach unten verlängert und mit dem Gestänge für die πιει
° Chanische Bremse verbunden wird. Werden bei derartigen Anlagen besondere Anforderungen
an die Regulierung gestellt, so müßte der Kranführer durch, kurzzeitiges Einlegen
des Steuerhebels den Motor einschalten und die Bremse lüften, um dann sofort wieder
auszuschalten. Da aber für das mechanische Bremsgestänge stets ein gewisser Totgang erforderlich
ist, ist es bei derartigen Ausführungen nicht möglich, ganz kurze Strecken
ao zurückzulegen und genau zu fahren.
Es sind nun bereits Steuerungen bekannt,
bei denen Hilfsschaltvorrichtungen getrennt
oder am Bedienungselement = der Steuerwalze bei Anlagen mit elektrisch betätigter Bremse
vorgesehen sind. Mit Hilfe der Hilfsschaltvorrichtungen wird der Motorstrom kurzzeitig
bei gelüfteter Bremse ein- und ausgeschaltet.
Bei mit Seilzug .gesteuerten Triebwerken hat man auch die Bremse schleifen lassen, um
z. B. bei Motoren mit Käfigläufer eine Geschwindigkeitsregulierung
auszuführen. Diese Anordnungen besitzen aber den Nachteil, daß eine oder mehrere Schützen zur Schaltung des
Motors !erforderlich, sind, um die kurzzeitigen Einschaltimpulse bei gelüfteter oder schleifender
Bremse zu geben.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Schütze dadurch, vermieden, daß der als
Schütz ausgebildete Netzschalter kurzzeitig aus- und leingeschaltet werden kann, wobei
der für die Betätigung der Steuierwalze vorgesehene Steuerhebel zweckmäßig gleichzeitig
zum Betätigen der mechanischen Bremse ver-' wandt wird. Der Netzschalter besitzt normalerweise
Handbetätigung und Haltespule, die bei Spannungsrückgang die Abschaltung übernimmt. Nach der Erfindung fallen Handschalter
und Haltespule fort, und der Netzschalter lerhält nur eine Hubspule, die, wie
bei jedem Schütz, den Schalter geschlossen hält, solange sie Spannung erhält.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Steuerung
des Antriebsniotors M erfolgt durch Betätigung
der Steuerwalze S^ die durch den Hebel// für die eine oder andere Fahrtrichtung
eingeschaltet wird. Mit dem Hebel H ist in bekannter, in der Zeichnung nur schematisch
angedeuteter Weise das Bremsgestänge zum Lüften der Bremse von Hand ver-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Carl Schiebeier in Berlin-Halenscc.
bunden. Dabei ist die Anordnung" für die Betätigung
des Bremsgestänges derart vorgesehen, daß bei bereits eingeschalteter Steuerwalze
die Bremse noch nicht voll gelüftet ist, sondern schleift. Dadurch ist es möglich, die
Regulierung noch feinfühliger zu gestalten. Weiterhin ist ein Druckknopf D, der als
hand- oder fußbetätigter Schalter ausgebildet werden kann, zweckmäßig aber, wie im vorliegenden
Beispiel, am Steuerwalzenhebel angebracht ist, vorgesehen. Biei Betätigung dieses
Druckknopf es wird der Netzschalter N, der in der Motorzuleitung liegt und den Motorschutz
gegen Überlastungen, Kurzschlüsse usw. übernimmt, ausgeschaltet.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Die drei Phasien R3 S3 T eines Drehstromnietzes
werden über den Hauptschalter N und mit zwei Phasen über die Steuer walze Si
mit der dritten Phase direkt zu dem Motor M geführt. Der Netzschalter wird durch die
Magnetspule m über Hilf skontakte der Steuerwalze 'eingeschaltet. Der Stromkreis für die
Magnetspule m des Netzschalters ist außerdem über den Druckknopf D in der Weise
geführt, daß beim Betätigen des Druckknopfes auf den Steuerwalzenstellungen 1
und 2 der Netzschalter abgeschaltet wird. Beim Einschalten des Steuerwalzenhebels wird
gleichzeitig mit dem Einschalten des Motors die mechanische Bremse durch das Bremsgestänge
so weit gelüftet, daß das Bremsband die Bremsscheibe noch nicht vollständig freigibt, sondern auf dieser schleift.
Sollen nun ganz kurze Bewegungen ausgeführt werden, so schaltet der Führer den Steuerwalzenhebel auf die erste Steuerwalzenstellung ein, und zwar unter Betätigung des Druckknopfes D3 so daß der Netzschalter N abfällt, d. h. der Motor zunächst nicht einge-. schaltet wird. Durch kurzzeitiges Loslassen und Wiedereinschalten des Druckknopfes D wird jetzt der Netzschalter N kurzzeitig lein- und wieder ausgeschaltet, wodurch der Motor Stromimpulsie erhält, so daß die gewünschte kurze Bewegung ausgeführt werden kann.
Sollen nun ganz kurze Bewegungen ausgeführt werden, so schaltet der Führer den Steuerwalzenhebel auf die erste Steuerwalzenstellung ein, und zwar unter Betätigung des Druckknopfes D3 so daß der Netzschalter N abfällt, d. h. der Motor zunächst nicht einge-. schaltet wird. Durch kurzzeitiges Loslassen und Wiedereinschalten des Druckknopfes D wird jetzt der Netzschalter N kurzzeitig lein- und wieder ausgeschaltet, wodurch der Motor Stromimpulsie erhält, so daß die gewünschte kurze Bewegung ausgeführt werden kann.
Wird die Anordnung für Hubwerke verwandt und sollen schwere, das Triebwerk
durchziehende Lasten langsam angehoben werden, so wird der Führer beim Einschalten des
Steuerhebels zunächst dien Druckknopf D nicht betätigen, sondern die Steuerwalze auf
die (erste Stellung leinsehalten. Setzt sich
dann die Last im Aufwärtssirme in Bewegung, so kann durch kurzzeitiges Betätigen und
Wiederloslassen des Druckknopfes und damit kurzzeitiges Einschalten des Netzschützes die
gewünschte langsame Hubbewegung !erreicht werden.
Wie oben bereits erwähnt, beschränkt sich die Anordnung nicht nur auf Hubwerke, sondern
ist in gleicher Weise auch für Fahrwerke und ähnliche Antriebe verwendbar, bei denen es auf Zurücklegung.ganz kleiner Wegstrecken
ankommt. Die Steuerung läßt sich 6g in der 'entsprechenden Weise auch für andere
Stromarten, z. B. Gleichstrom, ausbilden. Der für die Betätigung des Netzschalters vorgesehene
Druckknopf D kann auch, getrennt vom Steuerhebel angeordnet, als hand- oder fußbetätigter
Druckknopf vorgesehen werden. Auch für andere Bedienungselemente, z. B. Handrad oder Kurbel, läßt sich die Anordnung
in gleicher Weise ausführen.
Claims (1)
- 75 Patentanspruch:Feinsteuerung für Krantriebwerke mit mechanisch betätigter Bremse, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstromkreis des als Schütz ausgebildeten Netzschalters über Segmente der Steuerwalze verläuft und in ihn auf der oder den ersten Stellungen der Steuerwalze, auf welchen die Bremse teilweise bzw. ganz gelüftet ist, eine an sich bekannte Hilfsschaltvorrichtung zum kurzzeitigen Schalten des Netzschalters eingefügt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA71613D DE616200C (de) | 1933-10-19 | 1933-10-19 | Feinsteuerung fuer Krantriebwerke mit mechanisch betaetigter Bremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA71613D DE616200C (de) | 1933-10-19 | 1933-10-19 | Feinsteuerung fuer Krantriebwerke mit mechanisch betaetigter Bremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE616200C true DE616200C (de) | 1935-07-22 |
Family
ID=6945322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA71613D Expired DE616200C (de) | 1933-10-19 | 1933-10-19 | Feinsteuerung fuer Krantriebwerke mit mechanisch betaetigter Bremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE616200C (de) |
-
1933
- 1933-10-19 DE DEA71613D patent/DE616200C/de not_active Expired
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