DE816440C - Vorrichtung zur Messung der Senkung der Schwellen von Eisenbahngleisen bei der Vorbeifahrt der rollenden Lasten - Google Patents

Vorrichtung zur Messung der Senkung der Schwellen von Eisenbahngleisen bei der Vorbeifahrt der rollenden Lasten

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DE816440C
DE816440C DEL650A DEL0000650A DE816440C DE 816440 C DE816440 C DE 816440C DE L650 A DEL650 A DE L650A DE L0000650 A DEL0000650 A DE L0000650A DE 816440 C DE816440 C DE 816440C
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DE
Germany
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slide
rod
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rail
ballast bed
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Expired
Application number
DEL650A
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English (en)
Inventor
Maurice Henri Lemaire
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B35/00Applications of measuring apparatus or devices for track-building purposes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B2203/00Devices for working the railway-superstructure
    • E01B2203/16Guiding or measuring means, e.g. for alignment, canting, stepwise propagation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Messung der Senkung der Schwellen von Eisenbahngleisen bei der Vorbeifahrt der rollenden Lasten Bisher sind verschiedene Vorrichtungen zur Messung der Senkung der Schwellen von Eisenbahngleisen bei der Vorbeifahrt rollender Lasten benutzt worden.
  • Bei einer ersten Art von Apparaten benutzt man zwei Organe, von denen das eine mit dem Schotterbett fest verbunden wird, während das andere so ausgebildet ist, daß es den Bewegungen der Schwelle folgt, und man stellt die maximale Verschiebung der Schwelle gegenüber dem Schotterbett fest, z. B. mit Hilfe eines Maximalschiebers.
  • Bei einer anderen Art von bekannten Apparaten sind die beiden Organe, deren gegenseitige Verstellung zur Messung der Senkung der Schwelle benutzt wird, zwei bewegliche Teile, von denen der eine an der Schwelle befestigt ist, um ihrer Verstellung in den beiden Richtungen zu folgen, während der andere bei der Abwärtsbewegung auf das Schotterbett aufstößt, aber von dem ersten Teil bei der Aufwärtsbewegung desselben mitgenommen wird, so daß er sich aufwärts bewegt und außer Berührung mit dem Schotterbett kommt.
  • Die Erfindung hat einen Apparat zum Gegenstand, bei welchem derjenige der beiden Teile, welcher dem Schotterbett zugeordnet ist, mit diesem in beständiger Berührung bleibt.
  • Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist der Apparat dadurch gekennzeichnet, daß er einen ersten Teil aufweist, der mit der Schwelle starr verbunden wird, um ihrer Verstellung in beiden Richtungen zu folgen., sowie einen zweiten Teil, der an dem ersten gleitend angebracht ist, aber infolge seines Eigengewichts in beständiger Berührung mit dem Schotterbett und infolgedessen unbeweglich bleibt. Die gegenseitige Verschiebung der beiden Teile wird entweder durch einen auf den unbeweglichen Teil aufgesetzten Schieber oder durch ein System von zwei Schiebern, von denen der eine auf den unbeweglichen Teil und der andere auf den beweglichen Teil aufgesetzt ist, gemessen.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wird der dem Schotterbett zugeordnete Teil mit diesem durch ein lotrechtes Eindrücken in dieses Bett fest verbunden.
  • Die Erfindung ist in den. Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht dieser Vorrichtung; Fig. 2 ist ein Grundriß derselben; Fig. 3 ist ein Schnitt längs der Linie A-A der Fig. i ; Fig.4 ist eine Seitenansicht einer Abwandlung der auf Fig. i bis 3 dargestellten Ausführungsform; Fig. 5 ist ein der Fig.4 entsprechender Grundriß; Fig. 6 ist ein Schnitt längs der Linie B-B der Fig. 4; Fig. 7 ist eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform der Vorrichtung, welche die Stellung ihrer verschiedenen Organe nach der Vorbeifahrt einer rollenden Last zeigt; Fig.8 ist eine der Fig. 7 entsprechende Teilansicht in einem lotrechten Axial.schnitt; Fig. 9 ist eine Teilseitenansicht der Fig. 7.
  • Bei der in Fig. i bis 3 dargestellten Ausführungsform weist die Vorrichtung einen ersten flachen Teil i auf, der zwei Zähne oder Spitzen 2 besitzt, die in die Schwelle 3 eingetrieben werden, und einen Arm 4 bildet, an dessen Ende eine zylindrische Hülse 5 angeschweißt ist. Die Befestigung durch Zähne oder Spitzen 2 kann übrigens durch ein Klauensystem oder eine andere Vorrichtung, welche die unmittelbare Befestigung des Apparates an dem Schienenfuß gestattet, ersetzt werden.
  • Der zweite Teil ist eine Stange 6, welche frei in der Hülse 5 gleitet und in. einen Kopf 7 ausläuft, der zur Abstützung auf dem Schotterbett 8 dient. Auf diese Stange 6 ist ein zylindrischer Schieber 9 aufgeschoben, der durch Längsschlitze to elastisch gemacht ist und mit kräftiger Reibung längs der Stange 6 gleiten kann und mit einem Bund i i versehen ist, mit welchem sich dieser Schieber gegen die Fläche 12 der Hülse 5 legen kann, welche an ihrem unteren Teil zur Sichtbarmachung des Schiebers 9 ausgeschnitten ist und auf ihrer Außenseite eine Teilung 13 trägt.
  • Die Hülse 5 kann zeitweilig an der Stange 6 mit Hilfe einer Schraube 14 blockiert werden.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Der Teil i wird an der Schwelle befestigt, indem man mit einem Hammer auf die Oberseite 16 schlägt. Die Schraube 14 wird losgeschraubt, die Stange 6 wird mit dem Schotterbett in Berührung gebracht und der Schieber 9 wird gegen die Fläche 12 der Hülse 5 angedrückt. Bei der Vorbeifahrt der Lasten senkt sich der durch die Schwelle mitgenommene Teil i, und der Schieber verschiebt sich auf der Stange 6. Nach der Vorbeifahrt der Lasten braucht man nur auf der Teilung 13 die Strecke abzulesen, um die sich der Bund i i des Schiebers von der Hülse 5 entfernt hat, was ein Maß für die größte Amplitude der Verstellung der Schwelle gegenüber dem Schotterbett ist. Diese Ablesung kann nach der Entfernung des Apparates erfolgen, wenn man vorher die Stange 6 durch die Schraube 14 blockiert hat.
  • Bei der in Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsabwandlung ist der einfache Schieber 9 durch ein System von zwei Schiebern ersetzt, welche nicht mehr unterhalb, sondern oberhalb des Teils i liegen. Ein erster Schieber 1 7 kann an der Stange 6 durch die Schraube 18 blockiert «-erden, während ein zweiter Schieber i9 mit kräftiger elastischer Reibung frei auf der Hülse 5 gleiten kann. Dieser zweite Schieber weist einen Bund 2o auf, mit dem er sich gegen Verlängerungen 21 des Schiebers 17 legen kann, welche die Hülse 5 in Schlitzen 24 durchdringen. Auf der Hülse 5 ist eine Teilung 22 vorgesehen.
  • In diesem Fall arbeitet die Vorrichtung folgendermaßen: Nach der Befestigung des Teils i an der Schwelle, wie in dem vorhergehenden Fall, wird die Schraube 18 zunächst gelöst, um der Stange 6 zu gestatten, mit dem Schotterbett in Berührung zu kommen. Hierauf wird der Schieber 17 auf der Stange 6 in der unteren Stellung durch Festziehen der Schraube 18 blockiert, und man bringt den Schieber i9 mit den Verlängerungen 21 des Schiebers 17 in Berührung. Nach der Vorbeifahrt der Lasten wird die größte von der Schwelle erlittene Verschiebung durch die Verschiebung des Schiebers i9 gegenüber dem Schieber 17 gemessen, welche auf der Teilung 22 abgelesen wird.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 bis 9 besteht der Apparat aus einer Stange 25, welche in einen Kopf 26 ausläuft, auf welchen man mit einem Hammer schlägt, um sie in das Schotterbett 27 einzutreiben. Auf diese Stange ist mit kräftiger Reibung das Gleitstück 28 aufgeschoben, welches senkrecht zu der Achse der Stange einen Fortsatz 29 trägt, der dazu bestimmt ist, mit der Unterseite 3o des Fußes der Schiene 31 in Berührung gebracht zu werden. Auf die Stange 25 ist ferner mit kräftiger Reibung zwischen dem Gleitstück 28 und dem Kopf 26 ein Schieber 32 aufgebracht, welcher an seinem unteren Teil mit einem Bund 33 versehen ist. An einem Seitenschild 34, welches mit dem Gleitstück 28 starr verbunden ist und die Stange 25 teilweise auf eine gewisse Länge umgibt, ist ein Fenster 35 ausgespart, welches längs dem einen seiner lotrechten Ränder eine Teilung 36 trägt, deren Nullpunkt sich auf der Höhe des Endes 37 des Gleitstücks 28 befindet.
  • Dieser Apparat arbeitet folgendermaßen: Man schlägt die Stange 25 in der Nähe der Schiene in das Schotterbett ein, wobei man darauf achtet, daß der Fortsatz 29 unterhalb des Schienenfußes geschwenkt werden kann. Man schiebt dann das Gleitstück 28 nach oben, bis sich dieser Fortsatz gegen den Schienenfuß legt. Je nach seiner -Stellung auf der Stange 25 wurde der Schieber 32 von- dem Gleitstück 28 bei dessen Aufwärtsbewegung mitgenommen oder nicht. Wenn er mitgenommen wurde, so blieb er durch seinen Bund 33 in Berührung mit dem oberen Rand 37 des Gleitstücks 28. Wenn er nicht mitgenommen wurde, weil er eine zu hohe Stellung auf der Stange 25 einnahm, schiebt man ihn mit der Hand nach unten, bis er das Gleitstück 28 berührt.
  • Bei der Vorbeifahrt einer rollenden Last nimmt der Schienenfuß, welcher sich senkt und die auf Fig. 7 strichpunktiert dargestellte Stellung erreicht, ,durch den Fortsatz 29 das Gleitstück 28 mit, welches bei seinem Abwärtsgleiten längs der Stange 25 sich von dem stehengebliebenen Schieber 32 entfernt. Durch das Fenster 35 liest man an der Teilung 36 die Strecke ab, um welche sich das Gleitstück 28 gegenüber dem Schieber 32 verschoben hat, wobei diese Strecke die größte, von der Schiene erlittene Senkung mißt. Auf Fig. 9 liest man z. B. ab, daß der Strich 8 der Teilung auf der Höhe des unteren Randes des Bundes 33 des Schiebers 32 stehengeblieben ist.
  • Es ist noch zu bemerken, daß das Gleitstück 28, da es nicht mit der Schiene starr verbunden ist, sondern nur von dieser bis an die Grenze der größten Senkung zurückgedrückt wird, praktisch gegen Schwingungen des Gleises unempfindlich ist. Der von diesen Schwingungen herrührende Anzeigefehler ist in der Tat hei diesem Apparat höchstens gleich der, übrigens stark vernachlässigbaren, Amplitude der Schwingungen des Gleises genau im Augenblick der Vorbeifahrt der Last, welche die größte Senkung bewirkt hat, während bei den früheren bekannten Apparaten die Gleisschwingungen in jedem Augenblick eine bedeutende relative Verschiebung des Schiebers bewirken können, welche ohne jeden Zusammenhang mit den aufgetretenen Senkungen ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Messung der Senkung der Schwellen von Eisenbahngleisen bei der Vorbeifahrt der rollenden Lasten, gekennzeichnet durch einen ersten Teil, der unter der Einwirkung der lotrechten Verschiebung der Schwelle oder der Schiene lotrecht verstellbar ist, und durch einen zweiten, gegenüber dem Schotterbett feststehenden Teil, wobei die Verstellung des verschiebbaren Teils. gegenüber dem festen Teil durch einen Schieber oder ein System von Schiebern gemessen wird.
  2. 2. Meßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Teil (i) mit der Schwelle (3) oder der Schiene starr verbunden ist, während der gegenüber dem Schotterbett feststehende Teil eine lotrechte Stange (6) ist, die frei in einer am Ende des mit der Schwelle oder der Schiene starr verbundenen Teils vorgesehenen Hülse (5) gleiten kann, wobei diese Stange unter der Einwirkung ihres Eigengewichts beständig mit dem Schotterbett (8) in Berührung bleibt, während ein Schieber (9) mit kräftiger elastischer Reibung auf diese Stange (6) unterhalb der Hülse (5) aufgesetzt ist, welche mit einer Teilung (13) zur Messung der Verschiebung des Schiebers auf der Stange versehen ist.
  3. 3. Meßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein System von zwei Schiebern (17, 19) oberhalb der Hülse (5) angebracht ist, wobei ein erster Schieber (17) an der Stange (6) blockiert werden kann, während ein zweiter Schieber (i9) mit kräftiger elastischer Reibung auf der Hülse (5) gleiten kann, so daß die gegenseitige Verschiebung der beiden Schieher an einer auf der Hülse vorgesehenen Teilung (22) gemessen werden kann.
  4. 4. Meßvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Stange (25), welche dazu bestimmt ist, mit dem Schotterbett (27) durch lotrechtes Eintreiben in dasselbe fest verbunden zu werden, und an welcher mit kräftiger Reizung ein Gleitstück (28) angebracht ist, welches senkrecht zu der Achse der Stange einen Fortsatz (29) trägt, der dazu bestimmt ist, sich gegen die Unterseite (3o) des Fußes einer Schiene (31) zu legen, so daß er bei einer Senkung der Schiene nach unten gedrückt wird, wobei diese Senkung durch die Strecke gemessen wird, um die sich das Gleitstück längs der Stange von einem freien Schieber (32) entfernt hat, welcher ebenfalls mit kräftiger Reibung auf diese Stange aufgesetzt ist und vorher mit diesem Gleitstück in Berührung stand oder mit diesem in Berührung gebracht wurde.
DEL650A 1948-12-24 1949-12-23 Vorrichtung zur Messung der Senkung der Schwellen von Eisenbahngleisen bei der Vorbeifahrt der rollenden Lasten Expired DE816440C (de)

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DEL650A Expired DE816440C (de) 1948-12-24 1949-12-23 Vorrichtung zur Messung der Senkung der Schwellen von Eisenbahngleisen bei der Vorbeifahrt der rollenden Lasten

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118245B (de) * 1958-06-20 1961-11-30 Ing Josef Theurer Auf dem Gleis fahrbarer Gleisheber
DE3844663A1 (de) * 1988-05-04 1990-06-28 Strabag Bau Ag Einrichtung zum ueberwachen und/oder steuern eines schienengebundenen verkehrs
EP4286587A1 (de) * 2022-05-31 2023-12-06 NaKorid GmbH Einsenkungsmesseinrichtung für bahnschienen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102022113760B4 (de) * 2022-05-31 2025-10-30 NaKorid GmbH Einsenkungsmesseinrichtung für Bahnschienen

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