DE815698C - Geraet zum Messen von Staerken plastischer Masseschichten auf Kalanderwalzen - Google Patents

Geraet zum Messen von Staerken plastischer Masseschichten auf Kalanderwalzen

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DE815698C
DE815698C DEP42913A DEP0042913A DE815698C DE 815698 C DE815698 C DE 815698C DE P42913 A DEP42913 A DE P42913A DE P0042913 A DEP0042913 A DE P0042913A DE 815698 C DE815698 C DE 815698C
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DE
Germany
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rollers
measuring
thickness
calender rolls
dial gauge
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Expired
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DEP42913A
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English (en)
Inventor
Hans-Herbert Dr Neumann
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HARBURGER PHOENIX AG
Original Assignee
HARBURGER PHOENIX AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/02Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness
    • G01B5/06Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness
    • G01B5/068Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness for measuring thickness of objects while moving

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Gerät zum Messen von Stärken plastischer Masseschichten auf Kalanderwalzen Beim Auswalzen plastischer Massen fehlte es bislang an einem geeigneten Gerät, um die Stärke der Masseschicht auf den Kalanderwalzen während deren Laufs mühelos messen zu können. Man behalf sich bisher damit, daß man Stücke der Masseschicht entnahm und deren Dicke mit einer Meßuhr maß. Abgesehen davon, daß ein derartiges Messen durch den sog. Kalandereffekt unkontrollierbar beeinflußt wird, weil sich die Stärke der entnommenen Platte beim Ablösen ändert, ist keine genügende Gewähr dafür gegeben, daß die plastische 1Iischung an allen Stellen der Kalanderwalze die gleichmäßig an allen Stellen gewünschte Stärke besitzt. Eine ganze Anzahl von Massemischungen läßt sich außerdem überhaupt nicht von der Walze ablösen, da ihre Struktur zuwenig konsistent und elastisch ist, um ein ohne Hilfe eines Gewebes abziehbares Fell zu bilden. In solchen Fällen kann nur mit einem Gerät wie dem zu schützenden unmittelbar an der Walze eine Dickenmessung vorgenommen werden.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät zum Messen der Schichtstärke solcher plastischen Mischungen, das sich im wesentlichen durch das Vorhandensein von die Oberfläche der zu messenden Schicht abtastenden Tastern und eines die Masse durchdringenden Werkzeuges auszeichnet, wobei der Durchdringungsweg des Werkzeuges auf eine Meßuhr übertragen wird. Um den Meßvorgang am laufenden Kalander vornehmen zu können, sind die Tastwerkzeuge zweckmäßig als umlaufende Walzen ausgebildet, zwischen denen ein ebenfalls umlaufendes Schneidmesser angeordnet ist, das zu den Tastwerkzeugen in nur einer Richtung, die beim Messen radial zur Walze liegen muß, verstellbar ist, und dessen Umfang entgegen einer Feder mit dem der Walzen ausgefluchtet werden kann. Die Beweglichkeit des Messers wird dadurch erreicht, daß das Messer mit hohler die Achse der Walzen umfassender Achse in einer Lagergabel gelagert ist, die entgegen einer I;eder in die Handhabe des Geräts, die auf ih rem anderen Ende eine Meßuhr trägt, hinein bewegbar ist.
  • In der Handhabe befindet sich ferner ein Hohlraum, der als Behälter für eine Flüsssigkeit dient, die das Haften der zu messenden Masse an den Tastrollen verhindert.
  • In der Zeichnung ist das neue Meßgerät an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. I das Gerät im Querschnitt und Abb. 2 im Schnitt A-B. An einer im Innern hohlen Halterung I befinden sich vier Lagerarme zur Lagerung einer Achse 2, auf der die beiden Tastrollen 3 und 4 lose drehbar gelagert sind. Zwischen den beiden Tastrollen 3 und 4 ist ein kreisrundes Schneidmesser 5 angeordnet, welches auf einer Buchse 6 gelagert ist, die ihrerseits in einer Lagergabel 7 sitzt und eine derartige Bohrung aufweist, daß das Messer 5 in Richtung der Führungshülse 8 bewegbar ist. Das Zapfenende 7 a der Lagergabel 7 ist in einer mit der Halterung 1 verbundenen Handhabe 8 geführt und vermittels einer Schraubenfeder 9 gegen diese derart abgefedert, daß die Buchse 6 beim gezeichneten Nichtgebrauch des Gerätes von unten her gegen die Achse 2 zur Anlage kommt, um bei Druck auf das Schneidmesser 5 zusammen mit diesem entgegen der Feder 9 einwärts bewegt zu werden. Die Handhabe 8 ist an ihrem freien Ende mit einem Futter 10 zum Einstecken einer Meßuhr II versehen. Mit 12 und I3 sind zwei Verschraubungen zum Einfüllen eines geeigneten Mittels in die Halterung I dargestellt, das für ein Vermeiden des Festklebens und Haftens der Oberflächen der Walzen 3 und 4 auf dem zu messenden Walzgut sorgt.
  • Der Meßvorgang gestaltet sich denkbar einfach.
  • Die Schneide des Schneidmessers 5 wird einmalig mit dem Umfang der Tastrollen 3 und 4 genau ausgefluchtet, indem das Wasser auf eine Ebene, beispielsweise eine Glasplatte oder eine leere Kalanderwalze aufgesetzt und so weit einwärts bewegt wird, daß die Tastrollen auf ebener Platte bzw. Walze zur Anlage gelangen. In dieser Stellung wird der Nullpunkt der Uhr II eingestellt. Wenn nun z. B. die Stärke eines Gummifells an irgendeiner Stelle der Kalanderwalze gemessen werden soll, braucht das Gerät nur leicht auf die Kalanderwalze radial aufgesetzt zu werden, wobei das Messer durch das Fell hindurch bis auf den Umfang der Kalanderwalze eindringt. Bei leichtem Druck nähern sich die Walzen 3 und 4 entgegen der Feder 9 der Gummioberfläche, um bei Auftreffen auf diese umzulaufen. In diesem Zustand zeigt dann die Meßuhr II die jeweilige Stärke des Gummifells an.
  • Die Messungen können an beliebigen Stellen der Kalanderwalzen mühelos durchgeführt werden, wobei die hohe Genauigkeit der ermittelten Werte insofern von besonderer Bedeutung ist, als es sich bei derartigen Messungen in der Regel nur um das Messen von Stärken bis zu I mm handelt, und Differenzen von I/Ioo mm ablesbar sein müssen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Gerät zum Messen von Stärken plastischer Massen auf Kalanderwalzen, gekennzeichnet durch die Vereinigung von die Masse durchdringenden und deren Oberfläche abtastenden Werkzeugen (5 bzw. 3 und 4) und die Übertragung des Durchdringungsweges des Werkzeugs auf eine an sich bekannte Meßuhr.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei losen um eine gemeinsame Achse (2) drehbaren Walzen (3 und 4) ein in radialer Richtung verschiebbares lose umlaufendes Kreismesser (5) vorgesehen ist, dessen Umfang entgegen einer Feder mit demjenigen der Walzen (3 und 4) ausgefluchtet werden kann.
  3. 3. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (5) mit hohler Achse in einer Lagergabel (7) gelagert ist, die entgegen einer Feder (9) in die Handhabe (8) einwärts bewegbar ist, die ihrerseits einenends zur Lagerung der Rollen (3 und 4) dient und andernends die Meßuhr (11) trägt.
  4. 4. Gerät nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (8) mit einer zum Lagern der Tast- und Schneidwerkzeuge (3, 4, 5) dienenden hohlen Halterung (I) versehen ist, die gleichzeitig als Behälter für die Flüssigkeit dient, die ein Haften der Tastrollen (3 und 4) an der auf seine Felldicke zu messenden Masse verhindern soll.
DEP42913A 1949-05-17 1949-05-17 Geraet zum Messen von Staerken plastischer Masseschichten auf Kalanderwalzen Expired DE815698C (de)

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