DE815391C - Liegestuhl - Google Patents
LiegestuhlInfo
- Publication number
- DE815391C DE815391C DEH1565A DEH0001565A DE815391C DE 815391 C DE815391 C DE 815391C DE H1565 A DEH1565 A DE H1565A DE H0001565 A DEH0001565 A DE H0001565A DE 815391 C DE815391 C DE 815391C
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- DE
- Germany
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- chair
- attached
- armrests
- backrest
- seat
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- Expired
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C4/00—Foldable, collapsible or dismountable chairs
- A47C4/28—Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements
- A47C4/32—Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics
- A47C4/34—Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe
- A47C4/36—Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe of adjustable type
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
Description
- Liegestuhl Gegenstand der Erfindung ist ein Stuhl mit verstellbarer lZückenlehne, wobei gegebenenfalls bei der Verstellung der I,'iicketileline auch gleichzeitig eine gewisse Verlagerung des Sitzes mit eingeschlossen sein kann. Die Verstellung kann während des Sitzens von der auf dem Stuhl sitzenden Person in . -in sich bekannter Weise durch Verschieben der Armlehnen vorgenommen «-erden. Der Stuhl kann als gewöhnlicher Stuhl zum Sitzen oder aber auch als Sitz- und Liegestuhl ausgebildet werden.
- Der Erfindungsgegenstand soll an Hand von zwei Ausfiilirungsbeispielen, die in den Abbildungen beispielsweise wiedergegeben sind, näher beschrieben werden. Insbesondere unterscheidet sich auch die an den Armlehnen angebrachte Verstellvorrichtung in zweckmäßiger Weise von den bisher bekannt gewordenen Vorrichtungen.
- In der Abb. i ist die geschlitzte Schiene abgebildet, die unter dem vorderen Ende jeder Armlehne angebracht ist und in welche die an der vorderen Arnilehnenstiitze angebrachte, in Abb.2 wiedergegebene Vorrichtung eingreift. Die geschlitzte Schiene gemäß Abb. i ist, in der Seitenansicht gesehen, entsprechend der Krümmung der Stuhllehne gebogen, wie das aus Abb. 3 ohne weiteres erkennbar ist. Diese Schiene trägt einen Längsschlitz B, der mit seitlichen kurzen Schlitzen C durchsetzt ist. Diese Kurzschlitze C sind jeweils nach der Außenseite des Stuhls hin gerichtet, so daß die Schienen der linken und der rechten Armlehnen Spiegelbilder sind.
- Die Vorrichtung gemäß Abb. 2, die an der oberen (Innen-) Kante der Armlehnenstütze G, die eine Verlängerung des vorderen Stuhlfußes ist, angebracht ist, greift mit ihrem hakenförmigen Fortsatz H, der über die Armlehnenstütze hinausragt, in den Schlitz B ein, wobei der Haken H in entgegengesetzte Richtung weist wie die kleinen Seitenschlitze C des Längsschlitzes B. Das Klinkelement gemäß Abb. 2 trägt auf der dem Haken H abgewandten Seite eine Nase K, die ihrerseits in die Schlitze C der Schiene A einklinkt und so Lehne und Lehnenstütze starr miteinander verbindet. Wenn die auf dem Stuhl sitzende Person die beiden Armlehnen gleichzeitig leicht anhebt, werdet, die Nasen K aus den Schlitzen C ausgeklinkt, und es ist nunmehr möglich, die Armlehnen je nach Wunsch nach vorn oder nach hinten zu schieben, wodurch die Rückenlehne N, die in T an der Armlehne M beweglich angewinkelt ist, nach vorn oder nach hinten in ihrer Lage verschoben wird. Die Rückenlehne N ist an die Sitzfläche Rin X drehbar angegliedert.
- Bei dem beispielsweise in Abb.3 wiedergegebenen Stuhl handelt es sich um einen Gartenliegestuhl, der mit einem Drelltuch S bezogen ist, welches zum Sitzen und auch als Rückenlehne dient und das an der Vorderseite des Stuhls bei Q einerseits und an dem Ende der Rückenlehne in Y andererseits befestigt ist. Diese Befestigung geschieht zweckmäßig durch zwei Querstreben Y, die durch einen Schlitz voneinander getrennt sind, durch welchen das Tuch hindurchgezogen ist und durch einen Knebelbalken Y', der zweckmäßig etwas kantig ausgebildet ist, in Lage gehalten wird.
- Der Stuhl gemäß Abb. 3 ist als Ruheklappstuhl gedacht, so daß die Befestigungen P und Q' der Sitzfläche an. den Stuhlbeinen drehbar ausgestaltet sind und außerdem die seitlichen Sitzstreben R durch zwei in h miteinander gelenkartig verbundene Scheren U und U' mit dem vorderen Stuhlbein G in fester Verbindung stehen, die aber ein Drehen und Zusammenklappen des Stuhles zuläßt. Die Fläche zwischen den beiden Streben R, welch letztere die Sitzfläche seitlich begrenzen, ist zweckmäßig mit Gurten bespannt, auf denen das Sitztuch S beim Sitzen aufliegt. Diese Gurte können zweckmäßig eine Federung aufweisen.
- Eine weitere Ausbildung eines derartigen Stuhles, bei der auch, wie schon erwähnt, die Sitzfläche gleichzeitig mit derRückenlehne verschoben w ird, ist in den Abb. 4 und 5 beispielsweise wiedergegeben. Die Verstellung der Armlehne M und damit die Verstellung der Rückenlehne N geschieht in der schon vorstehend beschriebenen Weise. Die Rückenlehne 14' ist mit dem hinteren Stuhlbein G' in Q' drehbar verbunden. Die die Sitzfläche seitlich begrenzenden Sitzleisten R sind bei dieser Ausbildungsform mit den Stuhlbeinen G' und G starr verbunden. Zwischen den Sitzleisten R liegt die Sitzfläche R', die mit dem vorderen Stuhlbein in P drehbar verbunden ist und die auch an ihren Rück seitenenden in 3 drehbar mit einem Lenker i verbunden ist, das seinerseits in 2 mit der Rückenlehne N drehbar verbunden ist. Wenn dieRückenlehne N aus der in Abb. 4 angegebenen Stellung durch Ausklinken und Zurückschieben der Armlehnen nach rückwärts verlegt wird, wird gleichzeitig das Konstruktionselement 2 in eine andere Lage gebracht und dreht sich um seine Drehachse Q' und hebt hierbei gleichzeitig die Sitzfläche R' nach oben. Der Grad dieser Hebung ist lediglich eine Frage der Zweckmäßigkeit und kann durch Veränderung der Abmessungen dieser Sitzleisten variiert werden. Es ist selbstverständlich auch möglich, statt einer Hebung der Sitzfläche beim Zurückschieben der Rückenlehne eine Senkung derselben zu erreichen, wenn die Sitzfläche R' nach hinten über die Stuhllehne hinaus verlängert ist und der Lenker i, statt wie in der Abbildung gezeichnet nach vorn, sich nach der Rückseite der Rückenlehne hin erstreckt. Natürlich können die in den Abbildungen beschriebenen Stühle noch mit den an sich bekannten Beinstützen versehen werden und so als Liegestühle dienen. Ein Vorteil der Bauweise gemäß der Erfindung liegt darin, daß die Armlehnen in der in der Abbildung beschriebenen Weise gebogen sind, wodurch ein bequemes Auflegen der Unterarme möglich wird und andererseits auch ein besseres Einklinken der Verstellvorrichtung und damit eine größere Stabilität der jeweiligen Stuhllage gewährleistet ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Liegestuhl, als Gartenstuhl verwendbar und in einen Armlehnstuhl verstellbar, mit an der Unterseite der Armlehnen angebrachten Schlitzschienen, in welche an den Armlehnstützen angebrachte Klinken eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Armlehnen und die zugehörigen Schienen die gleiche Krümmung haben und die Armlehnen und Stützen durch in der Armlehnschiene angebrachte Schlitze (B) und in dieselben eingreifende hakenförmige Fortsätze (H) der Armlehnstütze unlöslich verbunden werden und gleichzeitig bei heruntergedrückten Armlehnen Nasen (K) der Fortsätze in Seitenr schlitze (C) der Schienen einklinken.
- 2. Liegestuhl gemäß Anspruch i mit Liegestuhlstoff, dessen Enden durch zwei schlitzförmige, nebeneinander liegende Querhölzer hindurchgezogen sind und in dieser Lage durch knebelartige, an den Stoffenden angebrachte, zweckmäßig kantig geformte Hölzer in Lage gehalten werden.
- 3. Liegestuhl gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stuhlbeine schwenkbar an den die Sitzfläche seitlich begrenzenden Streben (R) angebracht sind, wobei ferner das vordere Stuhlbeinpaar durch zwei im Scheitelpunkt miteinander drehbar verbundene Schenkel (U, U') zusätzlich mit den Seitenstreben verbunden wird.
- 4. Liegestuhl gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne am oberen Ende der hinteren Stuhlbeine drehbar befestigt ist, wobei die in den vorderen Stuhlbeinen drehbar befestigte Sitzfläche mit der Rückenlehne durch Lenker verbunden ist, die mit der Veränderung der Lage der Rückenlehne zwangsläufig die mehr oder weniger horizontale Stellung der Sitzfläche gleichzeitig verändern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH1565A DE815391C (de) | 1950-02-11 | 1950-02-11 | Liegestuhl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH1565A DE815391C (de) | 1950-02-11 | 1950-02-11 | Liegestuhl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815391C true DE815391C (de) | 1951-10-01 |
Family
ID=7142650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH1565A Expired DE815391C (de) | 1950-02-11 | 1950-02-11 | Liegestuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE815391C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2978014A (en) * | 1959-01-02 | 1961-04-04 | J F D Mfg Co Inc | Adjustment means for reclining back chairs |
-
1950
- 1950-02-11 DE DEH1565A patent/DE815391C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2978014A (en) * | 1959-01-02 | 1961-04-04 | J F D Mfg Co Inc | Adjustment means for reclining back chairs |
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