DE815270C - Logarithmischer Rechenschieber - Google Patents

Logarithmischer Rechenschieber

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DE815270C
DE815270C DEK1058A DEK0001058A DE815270C DE 815270 C DE815270 C DE 815270C DE K1058 A DEK1058 A DE K1058A DE K0001058 A DEK0001058 A DE K0001058A DE 815270 C DE815270 C DE 815270C
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DE
Germany
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slide
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optics
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Expired
Application number
DEK1058A
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Inventor
Edgar Koletzky
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand manipulated computing devices
    • G06G1/02Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
    • G06G1/04Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction

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Description

  • Logarithmischer Rechenschieber Die bisher bekannt und üblich gewordenen logarithmischen Rechenschieber ermöglichen in der Regel keine genauen und vielfach au-h keine genügend zuverlässigen Rechenoperationen; der Grund hierfür liegt darin, daß die Teilstriche verhältnismäßig nahe aneinanderliegen und keine zuverlässige Interpolation zulassen. Man hat versucht, eine größere Genauigkeit dadurch zu schaffen, daß man statt der normalen 25 cm langen Rechenschieber solche von 50 cm Länge oder sogar noch größerer Länge hergestellt hat; solche abnormal langen Rechenschieber haben aber wegen ihrer Unhandlichkeit und auch wegen ihres hohen Preises wenig Anklang gefunden.
  • Die Erfindung geht demgegenüber einen anderen Weg, um die Rechenoperationen mit Hilfe eines logarithmischen Rechenschiebers genauer und zuverlässiger zu gestalten, ohne die Länge des Rechenschiebers zu vergrößern. Die Erfindung bietet sogar die Möglichkeit, die Normallänge der Rechenschieber zu verkleinern und damit die Handlichkeit zu steigern. Es wird dadurch einem empfindlichen Bedürfnis abgeholfen, für dessen Behebung bisher keine geeignete Lösung gefunden worden ist, und mit dem sich die meisten Benutzer von Rechenschiebern als einer Unabänderlichkeit abzufinden scheinen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Läufer des logarithmischen Rechenschiebers mit einer Vergrößerungsoptik ausgestattet ist. Diese optische Vergrößerung erleichtert natürlich die Interpolation und genauere Ablesung der Rechenwerte und bietet somit die gleichen praktischen Möglichkeiten, die man bisher nur durch eine mehrfache Verlängerung des Rechenschiebers erzielen konnte.
  • Die Vergrößerungsoptik kann ohne weiteres in einem Träger angeordnet sein, der einen selbständigen, von dem Läufer des Rechenschiebers leicht lösbaren Aufsatz bildet. Diese Ausbildung der Vergrößerungsoptik empfiehlt sich besonders deshalb, weil damit die Möglichkeit . eröffnet ist, sämtliche vorhandenen Rechenschieber mit der erfindungsgemäßen optischen Vergrößerung auszustatten.
  • Es ist darüber hinaus aber auch ohne weiteres möglich, die Vergrößerungsoptik in einem mit dem Läufer fest verbundenen Träger anzuordnen. Diese Ausführung des Läufers kommt vornehmlich für neu herzustellende Rechenschieber in Frage. Selbstverständlich lassen sich die einfachen Läufer der bekannten Rechenschieber auch nachträglich durch einen mit Vergrößerungsoptik ausgestatteten Läufer ersetzen.
  • In allen Fällen empfiehlt es sich, den Träger der Vergrößerungsoptik zusammenklappbar zu machen, damit der Läufer, einschließlich der Vergrößerungsoptik, zu einem flachen, auf dem Rechenschieber aufliegenden Gebilde umgestaltet werden kann. Dies ist für die Bequemlichkeit der Handhabung und Unterbringung des Rechenschiebers von großer .praktischer Bedeutung. Zur Verwirklichung der Zusammenklappbarkeit stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
  • Die erfindungsgemäße Ausstattung des Läufers mit einer Vergrößerungsoptik bietet im übrigen die Möglichkeit, die Ablese- und Skalenstriche, entsprechend der Vergrößerung zu verfeinern und selbst so dünn auszuführen, daß ein Arbeiten mit dem Rechenschieber ohne Zuhilfenahme der Vergrößerungsoptik nicht möglich wäre. In entsprechender Weise lassen sich bei Anwendung der erfindungsgemäßen Vergrößerungsoptik die Skalenteilungen nötigenfalls verfeinern, d. h. es können mehr Skalenstriche angebracht werden als es bei den bisher üblichen Rechenschiebern praktisch möglich war, wodurch die Interpolation zusätzlich erleichtert und die Rechengenauigkeit zusätzlich gesteigert werden.
  • Es ist ohne weiteres verständlich, daß die Verfeinerung der Ablese- und Skalenstriche, und gegebenenfalls auch der Skalenteilungen, dank der Ausstattung des Läufers mit einer Vergrößerungsoptik eine wesentliche Verkürzung des Rechenschiebers erlaubt, worauf bereits hingewiesen worden ist; beispielsweise würde bei vierfacher Vergrößerung ein Rechenschieber von 12,5 cm Länge genau die gleiche Genauigkeit ermöglichen wie ein Rechenschieber von 50 cm Länge, d. h. dem Doppel der normalen Länge eines Rechenschiebers ohne Vergrößerungsoptik.
  • Einige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Rechenschiebers sind in der Zeichnung veranschaulicht; es zeigt Abb. i und 2 Seitenansicht und Querschnitt eines Rechenschiebers mit normalem Läufer, der einen Aufsatz mit Vergrößerungsoptik trägt, Abb. 3 und 4 die entsprechenden Darstellungen eines Rechenschiebers, wobei der Läufer mit der Vergrößerungsoptik fest verbunden ist, Abb. 5 und 6 die entsprechenden Darstellungen eines Rechenschiebers einer Ausführungsform, wobei die Vergrößerungsoptik mit dem Läufer einen zusammenhängenden Teil bildet.
  • Nach Abb. i und 2 besteht der Rechenschieber, wie üblich, aus dem Führungsgestell i der verschiebbaren Zunge 2 und dem Läufer 3. Der Läufer trägt einen mittels der vorspringenden Zunge 4 lose aufsteckbaren Aufsatz, der aus einem Grundrahmen 5, einer senkrechten Stütze 6 und dem Träger 7 für die Optik 8 besteht. Die Teile 5, 6 und 7 sind bei 9 und io durch Gelenkzapfen miteinander verbunden. Mittels der eingelegten bogenförmigen Federbänder ii und 12 werden die Teile 5 und 7 in der aus Abb. 2 ersichtlichen Winkellage gegenüber dem Teil 6 gehalten. Die Federn ii und 12 ermöglichen aber zugleich das Zusammenklappen der Teile 5, 6 und 7, wobei die Teile 5 und 7 so einge= richtet sind, daß sie ineinandergreifen und nach dem Zusammenklappen in dem hohlen Profil des Teiles 6 verdeckt liegen. Der zusammengeklappte Aufsatz 5, 6, 7 kann auf dem Läufer 3 des Rechenschiebers verbleiben oder getrennt vom Rechenschieber aufbewahrt werden.
  • Die Ausführung nach Abb. 3 und 4 stimmt hinsichtlich der Ausbildung der Einzelteile mit der Ausführung nach Abb. i und 2 im wesentlichen überein. Abweichend von Abb. i und 2 ist aber der Rahmen 5- des Optikaufsatzes selbst als Läufer des Rechenschiebers ausgebildet, so daß sich ein besonderer Läufer erübrigt. Die Zusammenklappbarkeit der Vergrößerungsoptik ist in genau der gleichen Weise erreicht wie bei der Ausführung nach Abb. i und 2.
  • Nach Abb.5 und 6 sind an dem Läufer 3 des Rechenschiebers beiderseits schwenkbare Stützen 13 angebracht, die mit den Trägern 14 des die Optik 8 tragenden Rahmens 7a in den Gelenken 15 verbunden sind. Die Stützen 13 sind an dem Läufer 3 und die Träger 14 an dem Rahmen 7a angelenkt, so daß der Rahmen 7a durch entsprechendes Zusammenfalten der Arme 13, 14 bis zur Auflage auf dem Läufer 3 an den Rechenschieber herangeführt werden kann. Zur Sicherung der dargestellten Stellung der Optik gegenüber dem Rechenschieber sind die Gelenke des Stützsystems mit genügender Reibung ausgebildet. Die Abrückung der Optik 8 vom Rechenschieber ist, wie Abb. 5 und 6 erkennen lassen, durch die die Gelenke 15 übergreifenden Verlängerungen 16 der Stützarme 13 begrenzt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Logarithmischer Rechenschieber, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer mit einer Vergrößerungsoptik ausgestattet ist.
  2. 2. Rechenschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerungsoptik in einem Träger angeordnet ist, der einen selbständigen von dem Läufer leicht lösbaren Aufsatz bildet.
  3. 3. Rechenschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergrößerungsoptik in einem mit dem Läufer fest verbundenen Träger angeordnet ist.
  4. 4. Rechenschieber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der Vergrößerungsoptik zusammenklappbar ist.
  5. 5. Rechenschieber nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablese- und Skalenstriche und gegebenenfalls auch die Skalenteilungen entsprechend der Vergrößerung verfeinert sind.
DEK1058A 1949-12-20 1949-12-20 Logarithmischer Rechenschieber Expired DE815270C (de)

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DEK1058A DE815270C (de) 1949-12-20 1949-12-20 Logarithmischer Rechenschieber

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DEK1058A DE815270C (de) 1949-12-20 1949-12-20 Logarithmischer Rechenschieber

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DE815270C true DE815270C (de) 1951-10-01

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DEK1058A Expired DE815270C (de) 1949-12-20 1949-12-20 Logarithmischer Rechenschieber

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