DE650658C - Rechenstab - Google Patents
RechenstabInfo
- Publication number
- DE650658C DE650658C DEN36805D DEN0036805D DE650658C DE 650658 C DE650658 C DE 650658C DE N36805 D DEN36805 D DE N36805D DE N0036805 D DEN0036805 D DE N0036805D DE 650658 C DE650658 C DE 650658C
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- window
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- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06G—ANALOGUE COMPUTERS
- G06G1/00—Hand manipulated computing devices
- G06G1/02—Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales
- G06G1/04—Devices in which computing is effected by adding, subtracting, or comparing lengths of parallel or concentric graduated scales characterised by construction
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Theoretical Computer Science (AREA)
- Mathematical Physics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
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- Support Devices For Sliding Doors (AREA)
Description
- Rechenstab Der Erfindungsgegenstand betrifft einen Rechenstab, dessen Läufer in an sich bekannter Weise mit einem Oberfenster für Teilungen ,auf der Oberfläche des Rechenstabes und mit einem Seitenfenster für Teilungen auf der Seitenfläche des Stabes versehen ist.
- Der bekannte Läufer wird von einem Rahmen gleichbleibender Breite, der Oberfenster und Seitenfenster umschließt, gebildet. Seine Führung erfolgt dabei auf der einen Rahmenseite, die das Seitenfenster trägt, durch eine Feder an der Unterkante, die in die ihr zugeordnete Nut oder Aussparung des Rechenstabes auf der Unterseite desselben eingreift. Das erfordert eine besondere, von der üblichen Ausbildung wesentliche Abweichung des Läufers selbst, aber auch des Rechenstabes.
- Die Umschließung des Seitenfensters durch die Metalleisten des Läuferrahmens hat außerdem den Nachteil, daß die freie Durchsicht durch das Seitenfenster gestört wird.
- Diese Nachteile werden durch den Rechenstab nach der Erfindung dadurch vermieden, daß ein schmäler als der normale Läufer selbst ausgebildetes Seitenfenster angeordnet ist, welches zur freien Durchsicht .an seinen Seitenrändern und am Unterrand ohne Einfassung bleibt und zwecks Verbindung mit der übrigen Läuferfassung am Oberrand mit einer. Schiene versehen ist, mit der es in eine Nut der Vorderschiene der Läuferfassung eingreift, wobei es sich in-einen Ausschnitt dieser Fassung einlegt. Das hat den Vorteil, daß ein gewöhnlicher Rechenstab normaler Ausführung mit dem neuen Läufer unter Erhaltung der leichten und exakten. Führung versehen werden kann. Als weiterer Vorteil tritt hinzu, daß das Seitenfenster an den Seitenrändern. und am Unterrand in freie, nicht von undurchsichtigen Teilen umschlossene Ränder ausläuft, also in vollem Umfang durchsichtig ist und die Seitenskala des Stabes in voller Ausdehnung sichtbar läßt.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. z die alte Ausführung eines Rechenstabes in perspektivischer Ansicht, Abb. z den neuen Rechenstab gleichfalls perspektivisch.
- Abb.3 veranschaulicht eine Seitenansicht des neuen Läufers, d Abb. ¢ einen senkrechten Querschnitt durch denselben, Abb. 5 einen Längsschnitt durch die Läuferfassung mach Linie A-A der Abb. 3, Abb. 6 eine Vorderansicht des Seitenfensters mit Befestigungsschiene, Abb. 7 einen senkrechten Querschnitt hierzu. Gemäß der Zeichnung sind im Gegensatz zu den bekannten Rechenstäben bei dem neuen Rechenstab die Seitenteilungen Sund S1 unversetzt zueinander auf der Seitenfläche des Stabes angeordnet. Der Läufer besteht äus dem durchsichtigen Fenster a der Oberseite, welches in einer vorderen und einer hinteren Fassungs- und Führungsschiene befestigt ist. - Die vordere der Fassungsschienen b weist auf der Unterseite 'eine Längsnut c auf und .etwa in der Mitte derselbe" einen Ausschnitt d. Eine durchsichtige Plaue'@# (das Seitenfenster), die mit einem einzige. Markierungsstrich f zweckmäßig auf ihre: Rückseite versehen ist, trägt mittels Nieten g am Oberrande eine kleine Schiene /t (Abb. 6), deren Querschnitt so dimensioniert ist, daß sie in die Längsnut c hineinpaßt. , Dabei legt sich das Seitenfenster e in den etwas breiteren Ausschnitt d der Fassung b ein. Der Ausschnitt ,d ist zweckmäßig etwas breiter als das Seitenfenster, damit dieses zwecks genauer Einstellung des Markierungsstriches f zu den Seitenteilungen vor der starren Befestigung eingeregelt werden kann. Zur Befestigung der Schiene h wird diese vor dem Einsetzen in die Nut c mit Klebstoff bestrichen, der es auch ermöglicht, daß, solange er (kurze Zeit) noch nicht erhärtet ist, das Seitenfenster e im etwas breiteren Ausschnitt d zur genauen Einstellung zu den Seitenteilimgen S lind 5l etwas verschoben werden kann, während nach Erhärten des Klebstoffes das Seitenfenster unverrückbar in seiner Lage in der Fassung b des Oberfensters sitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Rechenstab, dessen Läufer mit einem Oberfenster für Teilungen auf der Oberfläche des Rechenstabes und mit einem #Seitenfenster für Teilungen auf der Seiten--fläche des Stabes versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das schmäler als der Läufer (a) selbst ausgebildete Seitenfenster (e), welches zur freien Durchsicht ohne Einfassung an seinen Seitenrändern und an seinem Unterrand ist, am Oberrand mit :einer Schiene (h) versehen ist, mit der es in eine Nut (c) der Vorderschiene der Läuferfassung (b) eingreift, wobei ,es sich selbst in einen Ausschnitt (d) dieser Fassung einlegt. z. Rechenstab nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Halteschiene (1t) des Seitenfensters (e) in :der Nut (c) der Fassung durch Klebstoff erfolgt. g. Rechenstab nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Ausschnitt (d) in der Fassungsschiene des Läufers etwas größere Breite als das Seitenfenster (e) aufweist, damit der Markierungsstrich des Seitenfensters zu den Seitenteilungen genau eingestellt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN36805D DE650658C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Rechenstab |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN36805D DE650658C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Rechenstab |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650658C true DE650658C (de) | 1937-09-27 |
Family
ID=7347348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN36805D Expired DE650658C (de) | 1934-06-09 | 1934-06-09 | Rechenstab |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650658C (de) |
-
1934
- 1934-06-09 DE DEN36805D patent/DE650658C/de not_active Expired
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