DE610136C - Geraet zur Kursbestimmung fuer Luftfahrzeuge - Google Patents

Geraet zur Kursbestimmung fuer Luftfahrzeuge

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DE610136C
DE610136C DEL78918D DEL0078918D DE610136C DE 610136 C DE610136 C DE 610136C DE L78918 D DEL78918 D DE L78918D DE L0078918 D DEL0078918 D DE L0078918D DE 610136 C DE610136 C DE 610136C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C21/00Navigation; Navigational instruments not provided for in groups G01C1/00 - G01C19/00
    • G01C21/20Instruments for performing navigational calculations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Remote Sensing (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indicating Or Recording The Presence, Absence, Or Direction Of Movement (AREA)

Description

  • Gerät zur Kursbestimmung für Luftfahrzeuge -Es sind bereits Geräte zur Kursbestimmung für Luftfahrzeuge bekannt, bei denen ein Dreieck die Eigengeschwindigkeit des Luftfahrzeugs, die Windgeschwindigkeit und die Geschwindigkeit des Luftfahrzeugs über Grund darstellt, wobei das eine Ende der die Windgeschwindigkeit darstellenden Seite dieses Dreiecks in dem gemeinsamen Mittelpunkt einer beweglichen 'Windrose und einer festen Ringskala liegt, während ein Vorhaltezeiger, der sich um den gemeinsamen Mittelpunkt der Windrose und der festen Ringskala dreht, von dem Geschwindigkeitsdreieck eingestellt wird und ständig parallel derjenigen Dreieckseite bleibt, welche die Geschwindigkeit über Grund darstellt, und in jedem Augenblick den Vorhaltewinkel auf der festen Ringskala und den Kurs des Luftfahrzeugs über Grund auf der beweglichen Windrose anzeigt.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, Kurszeiger der oben angegebenen Art in der Weise zu verbessern, daß sie für sehr verschiedene Eigengeschwindigkeiten des Luftfahrzeugs benutzt werden können.
  • Die Erfindung betrifft einen Kurszeiger für Luftfahrzeuge der obenerwähnten Art und ist dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Seite des Dreiecks, welche die Eigengeschwindigkeit darstellt, eine der Lage nach feste Ausgangslinie bildet, deren Länge regelbar ist, und die durch eine Nürnberger Schere verkörpert ist, die an der gemeinsamen Achse der Windrose und des Vorhaltezeigers angelenkt ist, und deren anderer Endpunkt den Gelenkpunkt der die Geschwindigkeit über Grund verkörpernden Seite trägt, wobei ein Verbindungsorgan, welches an dieser Schere angeordnet ist, ständig den Parallelismus zwischen der Seite der Geschwindigkeit über Grund und dem Vorhaltezeiger sichert, welches auch die Stellungen dieser Seite der Geschwindigkeit über Grund sind, welche durch die verschiedenen Längen bedingt werden, welche die Seite der Eigengeschwindigkeit hat.
  • Ein Kurszeiger gemäß der Erfindung ist beispielsweise auf der beiliegenden Zeichnung im Grundriß dargestellt.
  • Der Kurszeiger besteht in bekannter Weise aus einer Platte i, die als Träger für die Einzelteile dient, und auf der sich eine Windrose z drehen kann, die mit einer Gradeinteilung von o bis 36o versehen ist. Diese Windrose bewegt sich vor einer festen Spitze 3, die den Steuerkurs des Luftfahrzeugs anzeigt.
  • Ein beweglicher Zeiger q. ist in einer zu der Windrose 2 konzentrischen Nut 5 verschiebbar, und er ermöglicht die Anzeige der magnetischen Mißweisung auf der Gradeinteilung 18, die fest auf der Platte i angebracht ist. Wenn der Zeiger q. auf der Windrose 2 den Kompaßkurs in bezug auf magnetisch Nord anzeigt, so zeigt der Zeiger 3, welcher in der Richtung der festen Ausgangslinie verläuft, den Steuerkurs in bezug auf astronomisch Nord an. Ein Pfeil 6, der sich auf derselben Achse wie die Windrose z dreht, verkörpert die Windrichtung, während ein Schieber 7, der in einer in den Pfeil 6 vorgesehenen Führung 8 verschiebbar ist, die Windgeschwindigkeit anzeigt.
  • Diejenige Seite des Dreiecks, welche die Eigengeschwindigkeit des Luftfahrzeugs anzeigt, ist regelbar, so daß man einen festen Ge-ichwzndigkeitsmaßstab benutzen kann. Zu diesem Zweck besteht die Seite des Dreiecks, welche der Eigengeschwindigkeit des Luftfahrzeugs entspricht, aus einer Nürnberger Schere 261, 26'=. Das eine Ende der Schere ist an dem Drehzapfen der Windrose 2 angelenkt, während das andere Ende in einer Führung 27 gleitet, die in derjenigen Richtung verläuft, welche den Steuerkurs des Flugzeugs anzeigt.
  • Ein Hebel g ist an dem äußeren verschiebbaren Zapfen io der Nürnberger Schere 261, 26= angelenkt. Der Hebel stützt sich auf einen Knopf ii des Schiebers 7, der in dem, Pfeil 6 verschiebbar ist, der die Windgeschwindigkeit anzeigt. Der Hebel 9, der eine geeignete Maßstabseinteilung trägt, zeigt an der Berührungsstelle mit dem Knopf ix die Geschwindigkeit des Luftfahrzeugs über Grund an.
  • Ein Vorhaltezeiger 12, der ständig parallel zu d°m Hebel 9 der Geschwindigkeit über Grund gehalten wird, dreht sich um dieselbe Achse wie die Windrose 2. Dieser Zeiger 12 trägt an seinem Ende eine Spitze 16, die in einer konzentrischen Nut 17 gleitet. Die Spitze zeigt so einerseits die Größe des Vorhaltewinkels auf der festen Gradeinteilung 18 und andererseits die Richtung des Kurses desLuftfahrzeugs über Grund auf der Windrose 2 beispielsweise mit Bezug auf die Nord-Süd-Linie an.
  • Die Verbindung zwischen dem Hebel 9, der die Geschwind?gkeit über Grund verkörpert, und dem Vorhaltezeiger 12 wird durch einen Zwischenhebel a71 gesichert, der auf dem Zapfen 3o angeordnet ist, welcher die Teile 261, 26'= der Nürnberger Schere miteinander verbindet. Dieser Zwischenhebel stützt sich einerseits auf den Hebel 9, der zu diesem Zweck einen Zapfen 291 trägt, welcher an der mit dem Hebel 9 verbundenen Kurbeleg angeordnet ist, und ist andererseits mit einem Zapfen 31, der sich an &m Zeiger i2 befindet, kraftschlüssig verbunden.
  • Eine Feder 15 zieht zu diesem Zweck ständig den Zeiger 12 gegen den Hebel 271, der sich seinerseits auf die Kurbel 29 des Hebels 9 stützt.
  • Ein Zeiger 39, welcher an einer parallel verschiebbaren Brücke 40 sitzt, die den Zapfen io der Nürnberger Schere 261, 262 trägt, verschiebt sich vor einer Skala 38, welche die Geschwindigkeit des Flugzeugs gegenüber der Luft (die Eigengeschwindigkeit) anzeigt; dieser Zeiger 39 ermöglicht es also, den Zapfen io in diejenige Stellung zu bringen, welche der Geschwindigkeit des Flugzeugs gegenüber der Luft entspricht.
  • Unter diesen Bedingungen bewegen sich der Zeiger 12 und der Hebel 9 stets parallel zueinander, gleichgültig, welches die gemäß der Eigengeschwindigkeit des Flugzeugs bestimmte Stellung der äußeren Achse io der Nürnberger Schere 261, 262 ist.
  • Der Winkel d2, der von dem Zeiger i2 und der Ausgangslinie gebildet wird, welche durch die den Steuerkurs in bezug auf astronomisch Nord anzeigende, Spitze 3 verläuft, ist stets gleich dem Vorhaltewinkel dl, welchen der Hebel 9 mit der Ausgangslinie bildet, gleichgültig, welches die Länge der Seite der Eigengeschwindigkeit und infolgedessen die Stellung der Gelenkachse io des Hebels 9 der Geschwindigkeit über Grund ist.
  • Der Winkel dz wird auf der Gradeinteilung des Sektors 18 durch den Zeiger 16 angezeigt. Dieser Zeiger 16 gibt gleichzeitig auf der Windrose 2 die Richtung des Kurses des Luftfahrzeugs über Grund an. .
  • Der in der oben beschriebenen Weise ausgebildete Kurszeiger wird in folgender Weise benutzt Der Flugzeugführer stellt mittels des Zeigers auf der Gradeinteilung 18 die magnetische Mißweisung fest.
  • Grundaufgabe: Gegeben ist die Geschwindigkeit V gegenüber der Luft, die Richtung und die Geschwindigkeit des Windes Vv, die Richtung des über Grund zu verfolgenden Kurses R. Hieraus ist zu bestimmen: i. der zu steuernde Kurs des Flugzeuges, 2. die Geschwindigkeit über Grund.
  • Um diese Feststellungen zu treffen, verschiebt man die Brücke 40 und damit den Zapfen io derart, daß durch den Zeiger 39 auf der Skala 38 die Geschwindigkeit gegenüber der Luft angezeigt wird. Alsdann bringt man den Windzeiger 6 in diejenige Richtung, aus welcher der Wind mit Bezug auf die Gradeinteilung der Windrose weht, und man stellt die Geschwindigkeit des Windes ein, indem man den Knopf ii auf dem Lineal 6 verschiebt.
  • Der Hebel g stützt sich von selbst gegen den Knopf ii unter der Wirkung der Feder 15. Nun dreht man die Windrose 2, um ihre Gradeinteilung entsprechend der Richtung des über Grund zu steuernden Kurses vor dem Zeiger 16 einzustellen. Bei dieser Stellung der verschiedenen Teile des Kurszeigers liest man unmittelbar den zu steuernden Kurs an dem Zeiger 3 und infolgedessen den Kompaßkurs an dem Zeiger q. ab.
  • Die Geschwindigkeit über Grund wird an der Gradeinteilung des Armes 9 abgelesen, .und zwar am Berührungspunkt mit dem Knopf ii.
  • Der Vorhaltewinkel wird durch den Zeiger 16 auf der Gradeinteilung 18 angegeben. Die verschiedenen anderen Aufgaben der Luftschiffahrt können in ähnlicher Weise gelöst werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät zur Kursbestimmung für Luftfahrzeuge, bei welchem ein Dreieck die Eigengeschwindigkeit des Luftfahrzeugs, die Windgeschwindigkeit und die Geschwindigkeit über Grund darstellt, wobei das eine Ende der die Windgeschwindigkeit darstellenden Seite des Dreiecks in dem gemeinsamen Mittelpunkt einer beweglichen Windrose und einer festen Ringskala liegt, während ein Vorhaltezeiger, der sich um den gemeinsamen Mittelpunkt der Windrose und der festen Ringskala dreht, durch das Geschwindigkeitsdreieck gesteuert wird, und ständig parallel zu derjenigen Seite des Dreiecks bleibt, welche die Geschwindigkeit über Grund darstellt und in jedem Augenblick dm Vorhaltewinkel auf der festen Ringskala und den Steuerkurs des Luftfahrzeugs auf der beweglichen Windrose anzeigt, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Seite d #s Dreiecks, welche die Eigengeschwindigkeit darstellt, eine der Lage nach feste Ausgangslinie bildet, deren Länge regelbar ist, und die durch eine Nürnberger Schere (261, 26=) verkörpert ist, die an der gemeinsamen Achse der Windrose (2) und des Vorhaltezeigers (i2) angelenkt ist und deren anderer Erdpunkt das Gelenk der Seite (9) der Geschwindigkeit über Grund trägt, wobei ein an der Nürnberger Schere angeordnetes Verbindungsorgan (271) ständig den Parallelismus zwischen der Seite (9) der Geschwindigkeit über Grund und dem Vorhaltezeiger (i2) sichert, gleichgültig, welches die Stellungen der Seite (9) der Geschwindigkeit über Grund sind, die durch die verschiedenen Längen bestimmt werden, welche die Seite der Eigengeschwindigkeit (Nürnberger Schere) hat.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB das Verbindungsorgan aus einem Hebel (271) mit zwei Armen besteht, der frei auf der Zwischenachse (30) der Nürnberger Schere angeordnet ist, wobei dieser Hebel (271) sich einerseits auf die Seite (9) der Geschwindigkeit über Grund stützt und andererseits mit dem Vorhaltczeiger (i2) kraftschlüssig verbunden ist.
DEL78918D 1931-04-03 1931-07-18 Geraet zur Kursbestimmung fuer Luftfahrzeuge Expired DE610136C (de)

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