DE8147C - Apparat zur Fixirung gespielter Klavirstücke - Google Patents

Apparat zur Fixirung gespielter Klavirstücke

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DE8147C
DE8147C DENDAT8147D DE8147DA DE8147C DE 8147 C DE8147 C DE 8147C DE NDAT8147 D DENDAT8147 D DE NDAT8147D DE 8147D A DE8147D A DE 8147DA DE 8147 C DE8147 C DE 8147C
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Germany
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paper
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Dr. H. MERGUET in Königsberg i. Pr
Publication of DE8147C publication Critical patent/DE8147C/de
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G1/00Means for the representation of music
    • G10G1/02Chord or note indicators, fixed or adjustable, for keyboard of fingerboards
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10GREPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
    • G10G3/00Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument
    • G10G3/02Recording music in notation form, e.g. recording the mechanical operation of a musical instrument using mechanical means only

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Description

1879.
Klasse 51.
HUGO MERGUET in KÖNIGSBERG i. Pr. Apparat zur Fixirung gespielter Klavierstücke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1879 ab.
Die Tastatur des Klaviers ist in Fig. 1 im Schnitt mit der Vorderfläche der Obertasten gezeichnet.
Die in Fig. 7 dargestellte Seitenansicht eines einzelnen Mechanismus, von welchem der ganze Apparat ein vielfaches ist, zeigt die folgenden Theile:
Ein Stempel c aus Holz oder Metallrohr berührt die Taste d unten an der aus Fig. 3 ersichtlichen Stelle. In dem Rahmen der Klaviatur ist eine schmale Oeffnung e hergestellt, durch welche die Reihe der Stempel geht; diese Oeffnung ist durch eine Klappe verschliefsbar. Der Stempel c wird geführt in einem horizontal liegenden Flacheisen / und hat an seinem unteren Ende einen flachen Ansatz g, welcher durch eine Schraube mit dem Hebel h verbunden ist. Letzterer ist gelagert in zwei hochkantig liegenden Flacheisen i und z'1; die beiden Arme des Hebels h können nach Bedarf verschieden lang sein. Der untere Theil desselben ist durch eine Schnur, ein Band oder einen Draht k mit dem Hammer / verbunden. Ein festes, rechtwinklig gebogenes Stängchen m dient zur Führung der Schnur und verbreitert sich letztere an der Reibungsstelle zu einem Bande. Der Hammer / ist bei u befestigt und hat das Bestreben, durch seine Federkraft die Schnur straff anzuziehen. Bei- einem Anschlag auf die Taste d drückt der Kopf des Hammers / auf das über die Farbwalze p laufende, innen liniirte Papier (s. unten), wodurch je nach der Stärke und Zeitdauer des Anschlags ein stärkerer oder schwächerer Punkt oder eine Linie erzeugt wird.
Der Kopf des Hammers / kann auch mit einem Schreibstift versehen sein, so dafs das aufsen liniirte Papier auf der äufseren Fläche die Zeichen empfängt, wobei eine nicht färbende Walze p die Unterlage bildet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist der ganze Apparat zusammengesetzt aus ebenso vielen Stempeln etc., als das Klavier Tasten hat. Die Walze ρ hat einen mit Farbe imprägnirten Ueberzug aus Leder oder Gummi. Das Papier erhält eine der Klaviatur entsprechende längs- und querlaufende Liniirung, wobei für jede Octave eine andere Farbe genommen wird, wobei man für die Obertasten noch besondere Merkmale macht, so dafs man die einzelnen Töne sofort wiedererkennt.
Der überhängende Kasten, in welchem sich der Bewegungsmechanismus des Papiers befindet, ist so schmal als möglich gehalten. Die Rolle r, Fig. 3, wird von einem aufsen angebrachten Uhrwerk q durch zwei Schnurscheiben getrieben. Das Papier rollt sich von der Rolle t ab, geht über die Farbwalze p und die Rolle s und rollt sich auf r auf. Damit das Papier immer mit derselben Geschwindigkeit über die Walze ρ vor den Hämmern vorbeizieht, mufs das Triebwerk allmälig langsamer gehen, entsprechend dem äufseren Umfang der Rolle r, auf welche sich das Papier aufrollt.
Um dieses zu umgehen, ist in Fig. 4 eine Anordnung dargestellt, bei welcher das Uhrwerk eine constante Geschwindigkeit und die getriebene Rolle τ·1 einen constanten Durchmesser hat; auf letzterer liegt eine entsprechend schwere Rolle n, welche durch die Reibung zwischen beiden mitgenommen wird, und auf welche das Papier sich aufwickelt. Die Geschwindigkeit des Papiers wird dann mit der Geschwindigkeit von r1 immer constant bleiben.
Nachdem ein Musikstück beendet ist, können die Rollen t und r, Fig. 3, oder die Rollen t und n, Fig. 4, aus dem Kasten Fig. 3 oder 4 genommen und in den Kasten Fig. 6 gelegt werden. Derselbe wird an einen passenden Platz angebracht und kann darauf das fixirte Stück abgelesen werden, indem man das Papier vermittelst einer Kurbel abrollt. Das Papier ist an den Rollen durch Nuth und Keil oder durch Stifte befestigt.
Will man den Apparat mit einem Klavier in Verbindung bringen, so befestigt man an beiden Seiten desselben die Führungsleisten α h und a' bl und stellt die Oeffnung e für die Stempel c her; vermittelst der Hebel vv1, Fig. 5, kann man die Stempel in Berührung mit den Tasten bringen, wie auf der Zeichnung in Fig. 1 dargestellt ist; die Hebel ν ν l haben Stifte w w\ welche in entsprechende Löcher der Leisten b b' fassen und so den Apparat in der richtigen Lage halten. Nach dem Herausziehen der Stifte w wi wird der Apparat durch die Federn yy1 nach unten gedrückt, bis er sich auf die Querstücke χ χi aufsetzt, wodurch er aufser Function tritt.
Will man den Apparat benutzen, so hat man nur nöthig, ein neues Papier einzulegen und
das Uhrwerk aufzuziehen^ welches, aufgezogen, · gesperrt werden kann. Hat man'die"iHeberz>'z''" gehoben, so däfs die Stifte w w1 eingefallen sind, so kann man durch einen Druck auf eine Feder das Uhrwerk in Gang setzen. Jedes auf dem Klavier gespielte Musikstück wird dann auf
dem Papier fixirt werden. . .... ,. .. ■■ ..
Die technische Ausführung 'der Details-Sowohl als auch die Verkleidung des Apparates überläfst der Erfinder "dem Belieben des jeweiligen Fabrikanten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der Apparat zur Fixirung gespielter Klavierstücke, ,.im wesentlichen „wie beschrieben und :auf- der-: Zeiehnuhg-'dar-gestellt. .
    •Hierzu r. Blatt Zeichnungen: a .■■■:>
DENDAT8147D Apparat zur Fixirung gespielter Klavirstücke Active DE8147C (de)

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