DE81449C - - Google Patents

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DE81449C
DE81449C DENDAT81449D DE81449DA DE81449C DE 81449 C DE81449 C DE 81449C DE NDAT81449 D DENDAT81449 D DE NDAT81449D DE 81449D A DE81449D A DE 81449DA DE 81449 C DE81449 C DE 81449C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B9/00Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body
    • F22B9/02Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body the boiler body being disposed upright, e.g. above the combustion chamber
    • F22B9/08Steam boilers of fire-tube type, i.e. the flue gas from a combustion chamber outside the boiler body flowing through tubes built-in in the boiler body the boiler body being disposed upright, e.g. above the combustion chamber the fire tubes being in horizontal arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES κ
PATENTAMT.
Dampfkessel mit drehbarem Mantel.
Die Erfindung betrifft einen Dampfkessel, ■welcher mit einem drehbaren Mantel umgeben ist, der eine nahezu über seine ganze Länge sich erstreckende Thür besitzt, durch welche jeder Theil des umschlossenen Kessels leicht freigelegt und behufs Besichtigung, Reinigung und Ausbesserung erreicht werden kann. Der drehbare Mantel ist auf dem gröfseren Theile seiner Länge innen mit einem isolirenden Futter von nicht entzündbarem und Wärme nicht leitendem Materiale, z. B. einer Mischung von Asbest mit Magnesia, bekleidet.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht des Kessels, Fig. 2 einen senkrechten und Fig. 3 einen wagerechten Schnitt. Fig. 4, 5 und 6 zeigen Einzelheiten der Construction, Fig. 7 ist eine Seitenansicht, bei welcher einige Theile weggebrochen gedacht sind, um Einzelheiten zu veranschaulichen.
Der Kessel besteht aus einer äufseren Wandung A und einer inneren Wandung B, die an ihrem oberen Ende durch einen Ring "C vereinigt sind. Der Ring ist derart im Querschnitt gewölbt, dafs er einerseits einem Drucke ohne jede Verankerung widersteht, andererseits geeignet ist, die ungleiche Ausdehnung der inneren und der äufseren Wandung auszugleichen. Der Ring D vereinigt die unteren Enden der beiden Wandungen und ist derart,, geneigt, dafs er die Ablagerung von Kesselstein an seiner äufseren und unteren Kante befördert, welche vor dem Feuer geschützt liegt, und woselbst Hähne zum Abblasen des Kesselsteins bezw. Schlammes vorgesehen sind. "■" Dieser Kegel D ist verankert, um dem Kesseldrucke widerstehen zu können, und wegen seiner konischen Gestalt unelastisch, so dafs die Bewegungen, welche die Ausdehnung des Metalles durch die Wärme verursacht, alle auf den oberen Ring C sich übertragen und von demselben aufgenommen werden. Die innere Wandung B besteht aus Schüssen, die bei B1 mittelst Flantschen vereinigt sind, so dafs daselbst eine Nuth entsteht, in welche die gewölbeartige Decke B'2 eingesetzt ist, zum Zweck, den Zug zu regeln. Auch können zwei solcher Decken angewendet werden, wenn die Wandung aus drei Schüssen zusammengesetzt ist. Die aus feuerfestem Materiale hergestellte Decke besteht aus fünf Theilen, von denen die Theile 1 und 2 zuerst eingesetzt werden, hierauf die Theile 3 und 4 und endlich der Theil 5, der die übrigen Theile in ihrer Lage sichert. In den Wandungen A und B sind die horizontalen Rohre a'nicht radial, sondern so eingedichtet, dafs sie an der inneren Wandung nur eine, an der äufseren Wandung zwei senkrechte Reihen bilden. Diese Lage der Rohre, welche man dadurch erreicht, dafs man sie abwechselnd von der radialen Richtung nach rechts und links abbiegt, bezweckt, die Festigkeit der Wandung A zu erhalten. Oben ist an der inneren Wandung eine eiserne Decke B3 angeordnet, welche zum Tragen der Esse dient und eine Thür B^ ..besitzt, um zum Inneren des Kessels zu gelangen.
An der äufseren Wandung A ist, diese Wandung umfassend, unterhalb der Rohre α ein
Kranz A1 befestigt, dessen äufsere Kante nach aufwärts gerichtet ist und ein endloses Geleise A2 bildet, auf welchem mit Flantschen versehene Rollen E1 laufen. Diese Rollen drehen sich um Zapfen, die an einem Mantel E befestigt sind, welcher die äufsere Kesselwandung unter einem genügenden Abstande umgiebt, um in dem so umschlossenen Räume αΎ Platz zum freien Kreisen der Feuerungsgase zu schaffen. Der Mantel wird somit allein durch das Geleise A2 getragen und kann daher so gedreht werden, dafs seine Thür Es (Fig. 3), die sich nahe vom oberen bis zum unteren Ende des Mantels erstreckt, gegenüber irgend einem Theil der Wandung A gebracht werden kann. Die untere Kante des Mantels reicht nahe bis zum Boden des Raumes, der durch den Kranz A1, das Geleise^.2 und die Wandung A eingeschlossen wird. Füllt man diesen Raum mit Sand an, so erhält man einen dichten Verschlufs, der eine Drehung des Mantels gestattet, aber ein Durchtreten der Luft verhindert. Etwas unter der Wasserlinie ist an der Wandung^, ein schmalerer Kränzt.3 befestigt, welcher ebenfalls mit Sand ausgefüllt ist, zum Zweck, die Verbindung zwischen Wandung und Mantel durch den umgekehrt am Mantel befestigten Kranz 2?* zu dichten. Ein dritter mit Sand ausgefüllter Kranz E5 befindet sich am Mantel E, um eine ähnliche Verbindung mit der Haube F (Fig. 2) durch den vorspringenden Rand F1 herzustellen. Infolge der getroffenen Anordnung strömen die Feuerungsgase nach der unteren Abtheilung der Wandung B\ von da durch die unteren Rohre a, dann aufwä'rts durch den ringförmigen Raum a1, durch die mittleren Rohre, endlich aufwärts und durch die oberen Röhre, um schliefslich wieder aufwärts und über dem gewölbten Ring C nach dem Schornstein A4 abzuziehen.
Rings an der unteren Kante des Mantels E ist ein nach innen vorstehender Kranz Ee befestigt, auf welchem ein Futter E1 aus feuerfestem, Wärme nicht leitendem Materiale ruht. Das Futter ist aus mehreren Theilen gebildet und wird durch eine Reihe von I-Eisen Es zusammengehalten, welche auf dem Kranze E6 stehen, bis zu dem oberen Rande des Mantels reichen und an diesem mittelst Bolzen mit übergeschobenen Pafsstücken E9 befestigt sind, so dafs, wenn die einzelnen Theile des Futters zwischen den I-Eisen liegen, zwischen Futter und Mantel ein Luftraum bleibt.
An dem Mantel, vom oberen bis zum unteren Ende sich erstreckend und mit dem Mantel sich drehend, ist ein Rohr G (Fig. 7) mit Düsen G1 so angeordnet, dafs jede Düse je einem Rohre α in zwei senkrechten Reihen an der äufseren Wandung A gegenüber steht, so dafs, wenn der Mantel gedreht wird, jedem Rohre eine Düse gegenüber zu liegen kommt. Wird dem Rohr G durch ein biegsames Robr Kesseldampf zugeführt und der Mantel gedreh t, so kann der ganze Kessel während des Betriebes vom Rufs rein geblasen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dampfkessel, bei welchem die den Dampf- und Wasserraum umschliefsenden und durch horizontale Flammrohre verbundenen Wandungen (A und B) durch einen in seiner ganzen Länge mit einer Thür (E3) versehenen Mantel (E) umschlossen sind, ' der so in Rinnen (A1A2A3...), die mit einem Abdichtungsmittel (Sand oder eine Flüssigkeit) angefüllt sind, eingreift und auf ihnen (z. B. durch Rollen) geführt wird, dafs er um die äufsere Wandung (A) des Kessels gedreht werden kann, so dafs bei geöffneter Thür (E3) alle Theile der Wandung (A) zugänglich sind, während der Mantel (E) bei geschlossener Thür (E3) in jeder Stellung die Wandung (A) ringsum dicht umgiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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