DE8137C - Neuerungen an dem Verfahren und den Apparaten zur Herstellung von rechteckigen (quadratischen) Zuckerstäben - Google Patents

Neuerungen an dem Verfahren und den Apparaten zur Herstellung von rechteckigen (quadratischen) Zuckerstäben

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DE8137C
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A. HERBST, Zuckerfabrikant, in Moskau
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B50/00Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar
    • C13B50/02Sugar products, e.g. powdered, lump or liquid sugar; Working-up of sugar formed by moulding sugar

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Description

1879.
Klasse 89.
ALEXANDER HERBST in MOSKAU.
Neuerungen an dem Verfahren und den Apparaten zur Herstellung von rechteckigen
(quadratischen) Zuckerstäben.
Zusatz-Patent zu No. 3608 vom 30. Mai 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. März 1879 ab. Längste Dauer: 29. Mai 1893.
Nach dem im Patent P. R. No. 3608 ausgeführten Füllverfahren resultirte durch die schräge Aufstellung der Formen im Füllgestell ein prismatischer Füllmassenangufs, welcher abgeschnitten werden mufste. Um nun .diesen Verlust an fertiger Füllmasse zu vermeiden, sowie ferner auch das Einfüllen der Füllmasse in die Formen zu vereinfachen, hat der Erfinder neue Einrichtungen getroffen, bestehend im wesentlichen darin, dafs die fertig zusammengesetzten Formen auf einem Fülltisch unter einem mit Dampf geheizten und mit offenem Boden versehenen Füllbecken durchgeschoben werden und von hier direct auf einen Transportwagen gelangen.
Die Anordnung,ist dargestellt:
Fig. ι im Verticalschnitt,
Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 3 im Grundrifs.
Auf einem mit abgeschliffener Tischplatte a versehenen Fülltische ist das Füllbecken A in solcher Entfernung von der- Tischplatte α aufgeschraubt, dafs durch den verbleibenden Zwischenraum die zu füllenden Formen ohne grofsen Spielraum durchgeschoben werden können. Das Füllbecken A ist doppelwandig und wird durch Dampf geheizt, zu welchem Zwecke in der Zeichnung der Dampfstutzen b und Ablafsstutzen d für Condensationswasser angedeutet ist. Die untere Doppelwand des Füllbeckens hat bei c und c1 eine solche Breite, um eine darunter befindliche Form (Rahmen) vollkommen zu bedecken. Die Formen, welche jede auf ein Winkelblech, wie solches Fig. 6 zeigt, gesetzt und wie früher beschrieben vorbereitet sind, kommen, wie im Grundrifs, Fig. 3, von FormjF ersichtlich, auf den Fülltisch und werden durch die auf demselben angeordneten Führungsleisten in richtiger Lage erhalten. Die Form χ ist bereit, um unter das Füllbecken zu gelangen, was mittelst Schieber g durch Bewegung des Hebels / erfolgt. Beim Einschieben der Form χ unter das Füllbecken tritt die Form w unter den offenen Boden des Füllbeckens, füllt sich bereits während dieses Vorwärtsschiebens mit Füllmasse, während die in der Form vorhandene Luft nach rückwärts entweicht. Die schon gefüllte Form ν gelangt auf die durch Scharnier und Rollen getragene Platte h und beim Ein- ■ schieben der nächsten Form auf den Transportwagen. Die auf diese Weise sehr schnell und vollkommen dicht mit Füllmasse ausgefüllten Formen verbleiben nun auf dem Transportwagen, um nach dem bald erfolgten Erkalten der Füllmasse ohne jede weitere Zwischenarbeit zur Centrifuge zu gelangen behufs weiterer Behandlung, wie solches im Patent P. R. No. 3608 angegeben worden ist.
Fig. 4 und 5 in beiliegender Zeichnung zeigen noch eine zweite Füllvorrichtung nach demselben Princip, wie das oben beschriebene. Hierbei ist der Fülltisch fortgelassen, die Formen sind dicht neben einander auf der ebenen Deckplatte kleiner Waggons angeordnet und werden die Waggons behufs Befüllens der Formen mit Füllmasse direct unter dem Füllbecken durchgeschoben, wobei hinter einem Waggon dicht anschliefsend ein nächster folgt. Das Füllbecken A ist hier auf zwei Balken b und b', welche mit den Rollen c und c1 versehen sind, aufgeschraubt; letztere laufen auf den Leisten d und d\ welche an den Seiten der Waggons in gleichem Abstande von der oberen Fläche der Deckplatte angebracht sind, und halten das Füllbecken A mit gleichbleibendem, geringem Spielraum über den zu füllenden Formen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Neuerung der Einrichtungen zum Füllen der Formen mit Füllmasse an dem im Deutschen Reiche unter P. R. No. 3608 ertheilten Patente, der Hauptsache nach wie vorher beschrieben und in der Zeichnung veranschaulicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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