DE813745C - Huelsenfoermiger Spinntopf fuer haengende Spinnzentrifugen - Google Patents
Huelsenfoermiger Spinntopf fuer haengende SpinnzentrifugenInfo
- Publication number
- DE813745C DE813745C DEP9571A DEP0009571A DE813745C DE 813745 C DE813745 C DE 813745C DE P9571 A DEP9571 A DE P9571A DE P0009571 A DEP0009571 A DE P0009571A DE 813745 C DE813745 C DE 813745C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spinning
- sleeve
- hanging
- shaped
- pot
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009987 spinning Methods 0.000 title claims description 29
- 239000004753 textile Substances 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 241000239290 Araneae Species 0.000 description 1
- 229920000297 Rayon Polymers 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000002964 rayon Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 210000002435 tendon Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D7/00—Collecting the newly-spun products
- D01D7/02—Collecting the newly-spun products in centrifugal spinning pots
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
- Bei hängenden Spinnzentrifugen ist die Verwendung bodenloser Spinntöpfe vorgeschlagen worden. Sie bestehen aus einer zylindrischen oder schwach konischen Hülse und werden mit ihrem oberen Rande an einen am unteren Ende der Zentrifugenwelle sitzenden Drehteller befestigt oder in anderer geeigneter Weise mit dem rotierenden System verbunden. Beim Einlaufen in die Hülse wird der verzwirnte Faden an die innere Hülsenwandung geschleudert, so daß kreuzweise gewickelte Spinnkuchen entstehen.
- Des fehlenden Topfbodens wegen bereitet das Anspinnen derartiger Spinnhülsen gewisse Schwierigkeiten.
- Nach unten offene Spinntöpfe lassen sich zwar derart anspinnen, daß man den Faden mechanisch oder pneumatisch gegen die rotierende Hülsenwandung schleudert. Diese Arbeitsweise erfordert jedoch besondere Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals.
- Es wurde gefunden, daß derartige Spinnhülsen, denen das Fadenbündel in Begleitung eines ausreichend kräftigen Luft- oder Flüssigkeitsstrahles zuläuft, sich bei beginnender Rotation völlig selbsttätig anspinnen, wenn man in der Nähe des unteren Hülsenrandes Stege anbringt, welche die freie Öffnung der Spinnhülse in Richtung ihres Durchmessers oder einer Kreissehne durchziehen. Es kann dies beispielsweise in Form eines sternförmigen Blecheinsatzes geschehen, der in die freie Öffnung der Spinnhülse eingesetzt wird und sich bei der Rotation festschleudert, oder in Gestalt eines Ringes aus Gummi oder anderen elastischen Stoffen, der im Durchmesser liegende Stege besitzt und über den unteren Außenrand der Spinnhülse geschoben wird. Gegen derartige, den Hülsenquerschnitt überbrükkende Stege aus Blech, Gummi, Schraubenfedern o. dgl. stößt bei der Rotation der Spinnhülse der durchfallende Faden und wird nach hinreichender Zentrifugalbeschleunigung gegen die Hülsen innenwand geworfen, worauf der Spinnvorgang in normaler Weise weiterläuft.
- Besonders einfach gestaltet sich diese Arbeitsweise, wenn man einen elastischen Ring aus Gummi verwendet, wie er beispielsweise zur Umschnürung kleiner Pakete üblich ist, und diesen kreuzweise in vier längliche Öffnungen einlegt, die am unteren Hülsenrand sich diametral gegenüberliegend eingeschnitten sind. ' In der Zeichnung ist diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spinnhülse näher erläutert.
- Fig. i zeigt eine Außenansicht vom unteren Teil der Spinnhülse; Fig. 2 veranschaulicht eine Aufsicht auf das untere Hülsenende bei eingelegtem und Fig. 3 bei abgenommenem Gummiring; Fig. 4 .gibt die Gestalt des Gummiringes vor dem Einlegen wieder. Der untere Rand 2 (Fig. i) der Spinnhülse i trägt vier um je 9o Bogengrade gegeneinander versetzte Öffnungen 3, die längliche Form aufweisen und sich in Richtung des Spinnhülsenumfangs erstrecken. Von der Spinnhülsenunterkante her führt zu jeder Öffnung 3 ein senkrecht verlaufender Einschnitt 4 (Fig. i und 3). Mit Hilfe dieser Einschnitte wird der Gummiring 5 (Fig. 4) über Kreuz in die ovalen Öffnungen 3 eingelegt, so daß er eine Lage einnimmt, wie sie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Auf diese Weise entstehen im freien Hülsenquerschnitt zwei sich kreuzende Stege 6 und 7, gegen die beim Anfahren der Zentrifuge der durchfallende Faden stößt und dadurch gegen die Innenwandung der Spinnhülse geworfen wird. Hier bleibt er auf Grund der wirkenden Zentrifqgalkräfte haften, so daß der Spinnvorgang in normaler Weise weiterlaufen kann.' Nach Beendigung des Anspinnvorganges wird das unten aus dem Spinntopf heraushängende Fadenende abgeschnitten, soweit es nicht von selbst abreißt. Während des Zentrifugenstillstandes, d. h. in der Zeit, die vom Ansetzen der Spinnhülse bis zum Einschalten der Zentrifuge bzw. vom Abschalten der Zentrifuge bis zum Abnehmen der Spinnhülse verstreicht, kann sich der Faden nicht auf dem Kreuzungspunkt der dünnen Gummifäden 6, 7 anhäufen.
- Infolge der länglichen Ausgestaltung der öffnungen 3 kann der Gummiring 5 während der Rotation nicht abfliegen. Von der abgenommenen, gefüllten Spinnhülse wird der Gummiring 5 entfernt und zu neuer Verwendung bereitgehalten.
- An Stelle eines Gummiringes kann in die vier Öffnungen auch kreuzweise ein Textilfaden eingelegt oder eingebunden werden. Hierzu finden zweckmäßig abfallende Fäden (Kunstseidefäden) des eigenen Betriebes Verwendung.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hülsenförmiger Spinntopf für hängende Spinnzentrifugen, denen der zu verzwirnende Faden durch die mit einer Längsbohrung versehene Antriebswelle zuläuft, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke des Anspinnens am unteren Rand der Spinnhülse abnehmbare, die untere Hülsenöffnung überspannende Stege angebracht sind.
- 2. Hülsenförmiger Spinntopf nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere. Rand (2) der Spinnhülse (i) vier sich diametral gegenüberliegende Öffnungen (3) besitzt, die durch je einen am Hülsenrand auslaufenden Einschnitt (4) zugänglich sind, wobei in die Öffnungen (3) ein Gummiring (5) oder ein Textilfaden derart eingelegt oder eingebunden ist, daß der freie Spinnhülsenquerschnitt zwei sich kreuzende Stege aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP9571A DE813745C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Huelsenfoermiger Spinntopf fuer haengende Spinnzentrifugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP9571A DE813745C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Huelsenfoermiger Spinntopf fuer haengende Spinnzentrifugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813745C true DE813745C (de) | 1951-09-17 |
Family
ID=7362355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP9571A Expired DE813745C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Huelsenfoermiger Spinntopf fuer haengende Spinnzentrifugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813745C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP9571A patent/DE813745C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2134808B2 (de) | ||
| DE813745C (de) | Huelsenfoermiger Spinntopf fuer haengende Spinnzentrifugen | |
| DE7820853U1 (de) | Offenend-spinnvorrichtung | |
| DEP0009571DA (de) | Hülsenförmiger Spinntopf für hängende Spinnzentrifugen | |
| DE1061242B (de) | Huelsenkupplung fuer Zwirnspindeln | |
| DE3733696C1 (en) | Device for closing an opening of a container | |
| DE2701718B1 (de) | Fadenspeicher- und -liefervorrichtung | |
| DE813428C (de) | Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen | |
| EP0392338B1 (de) | Fadenhülse | |
| DE2243904A1 (de) | Staubschutzvorrichtung fuer bohrmaschinenfutter | |
| DE139711C (de) | ||
| DE894434C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von kuenstlichen Faeden mit Feinstruktur | |
| DE1116520B (de) | Umlaufender Doppelsteppstichgreifer | |
| AT243207B (de) | Knetvorrichtung für teigiges Gut | |
| DE600091C (de) | Ableitvorrichtung an Trommelwaschmaschinen fuer Dampf o. dgl. | |
| DE448180C (de) | Vorrichtung zum Abschleudern der Flugkreisel | |
| DE638990C (de) | Vorrichtung zum Abschneiden von Schussfaeden an den Webkanten von Geweben aller Art | |
| DE1948347C3 (de) | Hülsenkupplung für Spulen | |
| DE832222C (de) | Metallbolzen zur Verbindung von Holzteilen | |
| DE520595C (de) | Vorrichtung, um Kreisel und sonstige Drehspielzeuge durch Einstossen einer unter Federdruck stehenden Drallstange in Drehung zu versetzen | |
| DE829114C (de) | Mittels Schnurabzug von einem Haltedorn abschleuderbarer Luftkreisel | |
| DE669774C (de) | Fassverschluss | |
| DE1454027A1 (de) | Schwingbesen | |
| DE691317C (de) | Reiberwaschmaschine | |
| DE451686C (de) | Schlagbesen zum Anschlagen von groesseren Eiweissmassen |