DEP0009571DA - Hülsenförmiger Spinntopf für hängende Spinnzentrifugen - Google Patents

Hülsenförmiger Spinntopf für hängende Spinnzentrifugen

Info

Publication number
DEP0009571DA
DEP0009571DA DEP0009571DA DE P0009571D A DEP0009571D A DE P0009571DA DE P0009571D A DEP0009571D A DE P0009571DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spinning
sleeve
pot
hanging
centrifuges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr. Hampel
Original Assignee
Hampel, Heinrich, Dr., Oberhausen, Rheinl.
Publication date

Links

Description

■n.± ö *Jij id*
Pos.693/4
Bülsenfürmiger Spinntopf für hängende Spinnzentrifugen.»
Dr. Heinrich Hampel
Oberhausen/ühld.
Bei hängenden Spinnzentrifugen ist die Verwendung bodenloser Spinntopfe vorgeschlagen worden. Sie bestehen aus einer aylindrisohen oder schwach konischen Hülse und werden mit ihrem oberen Rande an einen am unteren Ende der Zentrifugenwelle sitzenden Drehteller befestigt oder in anderer geeigneter Weise mit-dem rotierenden System verbunden. Beim Einlaufen in die Hülse' wird der verzwirnte Paden an die innere Hülaenwandung geschleudert, sodass kreuzweise gewickelte Spinnkuchen entstehen.
Des fehlenden Topfbodens wegen bereitet das Anspinnen derartiger Spinnhülsen gewisse Schwierigkeiten.
Mach unten offene Spinntöpfe lassen sich zwar derart anspinnen, dass man den Faden mechanisch oder pneumatisch gegen die rotierende Hülsenwandung schleudert. Diese Arbeitsweise erfordert jedoch besondere Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals.
Es wurde gefunden, dass derartige Spinnhülsen, denen das fadenbündel in Begleitung eines ausreichend kräftigen Luft- oder Flüssigkeitsstrahles zuläuft, sich bei beginnender Rotation völlig selbsttätig anspinnen, j we,nn man in der Sfähe.des unteren Hülsenrandes Stege anbringt, welche die freie öffnung der Spinnhülse in Richtung ihres Durchmessers oder einer üreissehne durchziehen. Es kann dies beispielsweise in Form eines sternförmigen Blecheinsatzes geschehen, der in die freie öffnung der Spinnhülse eingesetzt wird und sich bei der Rotation festschleudert, oder in Gestalt eines i&nges aus G-ummi oder anderen elastischen Stoffen, der im Durchmesser liegende Stege besitzt und über den unteren Aussenrand der Spinnhülse geschoben wird. Gegen derartige, den
f β d β '"ν Hülsenquerschniti; überbrückende Stege aus Blech, G-ummi, Schrauben-" oder dergl. stösst bei der .Rotation der 3pinnhülse der durchfallende Faden und wird nach hinreichender Zentrifugal-Beschleunigung gegen die Hülsen-Innenwand geworfen, worauf der Spinnvorgang in normaler Weise weiterläuft.
Pig. 1
Fig. CM
Fig. 3
Fig. 4
Besonders einfach gestaltet sich diese Arbeitsweise, wenn man einen elastischen Ring aus Gummi verwendet, wie er beispielsweise zur Uinschnürung kleiner Pakete üblich, ist, und diesen kreuzweise in vier längliohe Öffnungen einlegt, die am unteren flülsenrand sich diametral gegenüberliegend eingeschnitten sind.
In der Zeichnung ist diese AuBführungsform der erfindungsgelaässen Spinnhülse näher erläutert.
zeigt eine Aussenansicht vom unteren Teil der Spinnhülse;
veranschaulicht eine Aufsicht auf das untere Hülsenende bei eingelegtem und
bei abgenommenem Gummiring;
gibt die Gestalt des Gummirings vor dem Einlegen wieder.
Der untere Rand 2 (Pig.l) der Spinnhälse 1 trägt vier um je 9o Bogengrade gegeneinander versetzte öffnungen 3> die längliche Form aufweisen und sicü in .dichtung des Spinnhülsen-Umfangs erstrecken. ?on der Spinnholsen-Ünterkante her führt au jeder (kffnung 3 ein senkrecht verlaufendereinschnitt 4 (Pig.l u.3). Mit HiIi e dieser Linsehnitte wird der Gummiring 5 (Fig.4) über Kreuz in die ovalen öffnungen 3 eingelegt, sodass er eine iage einnimmt, wie sie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Auf diese ffeise entstehen im freien H'ilsenquerschnitt zwei sich kreuzende Stege 6 und 7» gegen die beim Anfahren der Zentrifuge der durchfallende Faden stösst und dadurch gegen die Innenwandung der Spinnhülse geworfen wird- Hier bleibt er aufgrund der wirkenden Zentrifugalkräfte haften, sodasB der opinnvorgang in normaler Weise weiterlaufen kann.
H ach Beendigung des AnspinnVorganges wird das unten aus dem Spinntopf heraushängende Fadenende abgeschnitten, soweit es nicht von selbst abreiset. Während des Zentrifugenstillstandes, d.h. in der Zeit, die vom Ansetzen der Spinnhülse bis zum Einschalten der Zentrifuge bzis, vom Abschalten der Zentrifuge bis zum Abnehmen der Spannhülse verstreicht, kann sich der Faden nicht auf dem Kreuzungspunkt der dünnen Gummifaden 6/7 anhäufen.
Infolge der länglichen Ausgestaltung der Öffnungen 3 kann der Gummiring 5 während der fiotation nicht abfliegen. Ton der abgenommenen, gefällten Spannhülse wird der Gummiring 5 entfernt und zu neuer Verwendung bereit gehalten.
Anstelle eines Gummiringes kann in die vier öffnungen auch kreuzweise ein Textilfaden eingelegt oder eingebunden werden. Hierzu finden zweckmässig abfallende Fäden (Kunstseidefäden) des eigenen Betriebes Verwendung.

Claims (2)

Patentansprüche :
1. HuIsenformigei* Spinntopf for hängende Spinnzentrifugen, denen der au verzwirnende Jaden durch die mit einer Längsbohrung versehene Antriebswelle zuläuft, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke des Anspinnens um unteren Band der Spannhülse abnehmbare, die untere Hülsenöffnung überspannende Stege angebracht sind,
2. Hülssnföriniger Spinntopf nach Einspruch. 1, dadurch gekennzei-chnet, dass der untere Hand (2) der Spinnhülse (1) vier sich diametral gegenüberliegende öffnungen (3) besitzt, die durch je einen am Hülsenrund auslaufenden Einschnitt (4) zugänglich sind, wobei in die Öffnungen (3) ein Surnmiring (5) oder ein !Textilfaden derart einrele^t oder eingebunden ist, dass der freie Spinnhüls enquer schnitt zwei aich kreuzende Ste^e

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0220546A1 (de) Spinnvorrichtung zum Offenend-Spinnen
DEP0009571DA (de) Hülsenförmiger Spinntopf für hängende Spinnzentrifugen
DE813745C (de) Huelsenfoermiger Spinntopf fuer haengende Spinnzentrifugen
DE1061242B (de) Huelsenkupplung fuer Zwirnspindeln
DE2512568A1 (de) Federball
DE918959C (de) Verfahren zum Herstellen eines Garnes ohne Benutzung von Krempeln oder Spindeln
EP0392338B1 (de) Fadenhülse
DE813428C (de) Spinnhuelse fuer haengende Spinnzentrifugen
DE950718C (de) Ablaufspulen-Traeger fuer Spinnereimaschinen, insbesondere fuer Vor- und Feinspinnmaschinen
DE606643C (de) Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles
DE932174C (de) Musikkreisel mit einem eingebauten, durch ein eigenes Federtriebwerk antreibbaren Musikwerk
DE829114C (de) Mittels Schnurabzug von einem Haltedorn abschleuderbarer Luftkreisel
DE832222C (de) Metallbolzen zur Verbindung von Holzteilen
DE853055C (de) Greifereinrichtung zur Entnahme und zum Laden, insbesondere von Dung
DE1079512B (de) Vorrichtung zum Aufnehmen des Fadens beim Unterwinden bei Spinn- und Zwirnmaschinen
CH382612A (de) Spulenhülse für Spinn- und Zwirnmaschinen
DE497954C (de) Verfahren zur Herstellung von Holzspulen
DE700960C (de) Spinnring fuer Ringspinnmaschinen
DE1009540B (de) Zwirnspindel, insbesondere Doppeldraht-Zwirnspindel
DE7042795U (de) Spindelaufsatz fur das Spinnen mit reduziertem Ballon
AT138643B (de) Fadenführer für Ringspinn- und Ringzwirn-Maschinen.
DE1560262C (de) Rotor einer Doppeldrahtzwirnspindel
CH187395A (de) Sicherheitsvorrichtung an Behältern mit Schraubverschluss.
DE1789542U (de) Garnhuelse mit kennzeichnung.
DE3048724A1 (de) Einrichtung fuer die aufwicklung eines begrenzten garnstuecks ausserhalb der wickelhuelse an einer spinnvorrichtung