DE606643C - Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles - Google Patents

Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles

Info

Publication number
DE606643C
DE606643C DEST48926D DEST048926D DE606643C DE 606643 C DE606643 C DE 606643C DE ST48926 D DEST48926 D DE ST48926D DE ST048926 D DEST048926 D DE ST048926D DE 606643 C DE606643 C DE 606643C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
sleeve
hump
centering
holding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST48926D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novibra GmbH
Original Assignee
Novibra GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Novibra GmbH filed Critical Novibra GmbH
Priority to DEST48926D priority Critical patent/DE606643C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE606643C publication Critical patent/DE606643C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/16Arrangements for coupling bobbins or like to spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles, z. B. einer Spule, Hülse o: dgl., mit einem oder mehreren radial federnden Gliedern.
  • Es ist bekannt, daß die Aufsteckkörper nie genau auf den Spindeln aufsitzen, insbesondere alle jene Aufsteckkörper, die hülsenartigen Charakter besitzen und aus Pappe, Hartstoffen, Papier, Blech u. dgl. bestehen. Bei Aufsteckkörpern, beispielsweise Hülsen, kommt es in den meisten Fällen vor, daß die Hülse einmal sehr leicht über die Spindel gesteckt werden kann und dann mit dem Hülsenende sehr tief im Wirtel sitzt, während die andere Hülse viel höher vom Wirtel entfernt ist. Beim Anspinnen beginnt der Kötzer bei der einen ziemlich hoch, in bezug auf die Hülse gesehen, und bei der anderen ziemlich tief, ja in außergewöhnlichen Fällen sogar unter der Hülse. Dieses Nichtpassen der Hülsen wird noch verstärkt, wenn das auf den Hülsen befindliche Garn einem Dämpfprozeß, Färbeprozeß, Feuchtprozeß o. dgl. unterzogen wurde, so daß sich hierbei die Hülsen in ihrem Durchmesser ändern. Aber nicht nur dieser Unterschied ist nachteilig, sondern auch der Unterschied in der radialen Verlegung der Hülse, die hervorgerufen wird durch ungleiches Gewicht, durch ungleiche Stoffverteilung, ungleiches Aufstecken o. dgl. mehr. Diese radiale Verlegung der Hülse bedingt ein Schlagen des Hülsenkörpers und ruft damit ein Erzittern der Spindel hervor. Dieser letztere Fall ist zu bemerken, wenn auf große Hülsen gesponnen werden soll bzw. wenn bei Kunstseidenspindeln auf die Spindel der äußere Mantel aufgesteckt wird.
  • Alle diese Mängel werden durch die Erfindung vermieden, die darin besteht, daß als Halte-und Zentrierglied ein in eine Ringnut der-Spindel eingelegtes Buckelband mit über die Ringnut hervorstehenden federnden, nach allen Seiten balligen Erhöhungen dient, gegen die sich der zu haltende Teil radial abstützt.
  • Es sind zwar bereits Haltevorrichtungen mit federnden Gliedern (kugeligen Federlappen oder Federkorb) für Spindelhülsen bekannt; sie lassen sich jedoch nur bei besonders weiten Spezialhülsen anwenden und vermögen neben anderen Nachteilen mangels Begrenzungseinrichtungen auch nicht genügend zu zentrieren.
  • Ferner ist es bekannt, als Haltering für ein Spindelhemd einen polygonalen Federring zu verwenden. Dieser klemmt durch Spreizwirkung das Spindelhemd in der Spindelbüchse fest; er vermag jedoch keine genaue Zentrierung zu geben, die im übrigen dort auch nicht gefordert wird. Zum Halten von Hülsen u. dgl. ist der einfache Polygonring unbrauchbar, da seine scharfen schneidenförmigen Eckkanten ein betriebsmäßiges Aufschieben der Hülse verhindern oder diese schnell zerstören würden.
  • Diese Nachteile haften dem Erfindungsgegenstand nicht an. Die balligen Erhöhungen oder Buckel des Buckelbandes federn bei Druckbeanspruchung in sich; eine etwa dabei auftretende Spreizwirkung des Bandes ist für den Erfindungszweck nebensächlich. Dadurch, daß die nach allen Richtungen gewölbten Buckel bei Druckbeanspruchung auf ihrer Stützfläche aufruhen, tritt im Gegensatz zu einem Spreizband keine Verschiebung des Auflagerpunktes ein, so daß eine genaue Zentrierung gewährleistet wird. Daneben dient das Buckelband zum sicheren Halten der Spule, Hülse o. dgl. in einer bestimmten Lage und vermag dabei die in der Praxis stets vorkommenden Ungenauigkeiten der Durchmesser auszugleichen, so daß beispielsweise alle Hülsen einer Spinnmaschine genau gleich weit aufgesteckt werden können. Die balligen Buckel nutzen die Aufsteckkörper auch nicht ab, da diese mühelos auf die Erhöhungen des Bandes aufgleiten und sich bequem bis zu einem Anschlag weiterschieben lassen.
  • Nach der Erfindung können die Buckelbänder nicht nur am unteren dicken Teil der Spindel vorgesehen werden, sondern infolge der geringen Stärke des Bandes auch an der dünneren Spindelspitze. Für gewisse Spulenarten läßt sich das Buckelband auch in einem auf die Spindel aufgesetzten Körper unterbringen. Auch bei Spindeln für Hülsen großen Durchmessers, insbesondere bei Kunstseidenzwirnspindeln, ist die Erfindung mit Vorteil anwendbar; dabei kann sowohl der obere Aufsatzteller die Hülse mit einem Buckelband halten als auch seinerseits auf einem auf der Spindel sitzenden Körper aufgesetzt sein. Das neuartige Buckelband ist also vielseitig anwendbar und kann auch noch an anderen Stellen zum Halten und Zentrieren von Aufsteckkörpern mit Vorteil benutzt werden.
  • Einige Beispiele für die Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht, und es stellt dar Fig. i eine Spinnspindel gewöhnlicher Art in Vorderansicht, Fig. 2 in Draufsicht, Fig. 3 die Spindel der Fig. i mit aufgesteckter Hülse geschnitten, Fig. 4 den Buckelring und Fig.5 ein weiteres Anwendungsbeispiel für den Buckelring.
  • An der Spindel i ist der Wirtel z aufgebracht, der in seinem oberen Teil 3 zum Halten der Hülse 4 dient. An der Spitze der Spindel i ist der obere Begrenzungskörper 5 vorgesehen. Am Körper 3 wird zweckmäßigerweise eine Wulst ii angeordnet, die als Begrenzung der Hülse ¢ in axialer Richtung zu dienen hat. Sowohl im Körper 3 als auch in dem Spitzenkörper 5 ist ein Buckelring 6 angeordnet, der geschnitten in Fig.4 veranschaulicht ist. Dieser Buckelring hat aus seinem kreisrunden Querschnitt herausgearbeitete Buckel oder Beulen 7, die stets über den Umfang des Ringes heraustreten. Die Körper 3 und 5 sind so bemessen, daß ihr Durchmesser dem Kleinstdurchmesser der Hülse 4 entspricht. In diesem Falle werden beim Aufstecken der Hülse die Buckel des Ringes 6 eingedrückt, und der Innenrand 12 der Hülse ruht dann auf dem Wulst ii des unteren Körpers 3 auf. Ist der Hülsendurchmesser größer, so wird dieser Rand 12 stets auf dem Wulst ii aufruhen, aber die Buckel des Ringes 6 werden weniger tief eingedrückt und geben der Hülse trotzdem einen guten Sitz. Die Hülse 4 ist hierdurch nicht nur leicht aufzusetzen, sondern in gleicher Weise sehr leicht abzuziehen. Ferner ist durch die allseitige Verlagerungsmöglichkeit und Anpressung des Buckelrings 6 an die Hülse die Möglichkeit gegeben, daß sich eine ungleich sitzende Hülse4 bei der Drehbewegung der Spindel i von selbst zentriert, so daß die Spindel mit der Hülse im Laufe nicht schlägt. In -Fig. 3 ist eine Hülse mit kleinstem Durchmesser und eine Hülse mit größerem Durchmesser (gestrichelt) veranschaulicht. ' Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 5 gezeichnet, und zwar bei einer Kunstseidenzwirnspindel. Auch hier trägt die Spindel i den Wirtel 2. Auf diesen ist der untere Teller 8 aufgesetzt. An der Spitze trägt die Spindel den Körper 5, auf welchen der U-förmig ausgebildete obere Teller g aufgesteckt werden kann. Die Zwirnspule wird -aus dem Mantel io gebildet. Bisher war es bei derartigen Spindeln üblich, den oberen Teller g von der nackten Spindel bis zum Mantel io hin auszuführen. Dies hatte verschiedene Mängel und Nachteile, weil die Teller g äußerst schwer waren und da-' durch eine große Zentrifugalwirkung ausübten. Durch die Verwendung der federnden Buckelringe 6 wird nunmehr dieser Übelstand beseitigt, denn der obere Körper 5 kann sehr schwer ausgeführt werden, ohne dadurch diese gewaltige Umfangskraft hervorzurufen, weil er ja viel kleiner ist, während der obere Teller g aus einem leichten Stoff, wie Preßstoff, Aluminium o. dgl., hergestellt werden kann. Dadurch wird ein vollkommen zentrischer Sitz des oberen Tellers g verbürgt und ein Schlagen der Spindel vermieden. Durch die Buckelringe 6 ist dieser Sitz sehr fest und trotzdem leicht lösbar, so daß die Einzelteile, sowohl der obere Teller vom Mantel io und von der Spindelnuß 5 als auch der Mantel io vom unteren Teller 8, leicht abzunehmen sind. Durch diese leichte Abnahme und die leichte Aufsteckungsmöglichkeit wird bei allen Spindeln erreicht, daß die Zeit zum Abnehmen oder Aufstecken der Aufsteckkörper bedeutend geringer ist und daß dies nicht auf gewalttätige Weise geschehen muß, sondern sehr einfach sich gestaltet, wodurch alle Beschädigungen vermieden werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles, z. B. einer Spule, Hülse o. dgl., mit einem oder mehreren radial federnden Gliedern, dadurch gekennzeichnet, daß als Halte- und Zentrierglied ein in eine Ringnut der Spindel (i) eingelegtes Buckelband (6) mit über die Ringnut hervorstehenden federnden, nach allen Seiten balligen Erhöhungen (7) dient, gegen die sich der zu haltende Teil radial abstützt..
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl an der Spitze der Spindel (i) als auch am unteren Teil der Spindel die Buckelbänder vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Buckelband in einem besonderen auf die Spindel aufgesetzten Körper (3 bzw. 5) untergebracht ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Spindeln für Hülsen großen Durchmessers, insbesondere bei Kunstseidenzwirnspindeln, der obere Aufsatzteller (g), der die Hülse (io) mit einem Buckelband (6) hält" seinerseits auf einen auf der Spindel sitzenden Körper (5) aufgesetzt ist.
DEST48926D 1932-02-05 1932-02-05 Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles Expired DE606643C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST48926D DE606643C (de) 1932-02-05 1932-02-05 Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST48926D DE606643C (de) 1932-02-05 1932-02-05 Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE606643C true DE606643C (de) 1934-12-06

Family

ID=7465740

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST48926D Expired DE606643C (de) 1932-02-05 1932-02-05 Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE606643C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2639576A (en) * 1951-09-12 1953-05-26 Owens Corning Fiberglass Corp Spindle adapter for high-speed strand twisting machines
US2890566A (en) * 1952-02-13 1959-06-16 Cloverleaf Freeland Corp Bobbin and spindle construction

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2639576A (en) * 1951-09-12 1953-05-26 Owens Corning Fiberglass Corp Spindle adapter for high-speed strand twisting machines
US2890566A (en) * 1952-02-13 1959-06-16 Cloverleaf Freeland Corp Bobbin and spindle construction

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1760637B2 (de) Doppeldrahtzwirnspindel mit einer aus zwei spulen durch zusammenstecken gebildeten spuleneinheit
DE606643C (de) Vorrichtung zum Halten und Zentrieren eines auf eine Spinnspindel oder andere Spindel aufgesteckten Teiles
DE1211975B (de) Zylindrischer Ballonbegrenzer mit Einrichtung zur Verminderung der Fadenspannung an Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtzwirnspindeln
DE673719C (de) Federkorbartiger Cannettenhalter
DE1560629A1 (de) Vorrichtung zum Einspannen der Spule auf Textilmaschinen
DE928815C (de) Zwirnspindel mit festlegbarem Spulendeckel fuer die Fadenlieferspule
DE1059811B (de) Einrichtung zum Halten der Mantelhuelsen von Druckwalzen der Streckwerke an Spinnereimaschinen
DE813522C (de) Vorgarnwickelwalze fuer Streichgarnspinnmaschinen
CH152212A (de) Spulenhalter.
DE561259C (de) Deckel zum Befestigen und Zentrieren von Kunstseidespinnspulen auf Zwirnspindeln
DE1510908A1 (de) Als Spulenmitnehmer verwendbarer Spindelkopf fuer Textilmaschinenspindel
DE822958C (de) Einrichtung zum Festhalten der Garnhuelsen und Spulen auf Textilspindeln
DE649605C (de) Klemmverschluss fuer Aufsteckspindeln
DE1079512B (de) Vorrichtung zum Aufnehmen des Fadens beim Unterwinden bei Spinn- und Zwirnmaschinen
DE487112C (de) Verschlusskopf fuer Aufsteckhuelsen
DE381290C (de) Spulenhalter fuer Kunstfaedenspinnmaschinen
DE742236C (de) Vorrichtung zum Festhalten von Garnhuelsen auf Textilspindeln
DE253206C (de)
DE582359C (de) Doppeldraht- bzw. Mehrfachdraht-Zwirnspindel
DE711756C (de) Einrichtung zum Halten und UEberkopfabziehen von Spinnkuchen o. dgl.
DE965773C (de) Vorrichtung zur Aufnahme und Halterung von huelsen- oder spulenfoermigen Koerpern auf einer auf hohe Drehzahlen antreibbaren Spindel
CH174990A (de) Spindel mit Mitteln zum Zentrieren eines Aufsteckkörpers auf derselben.
DE493249C (de) Schuetzenspindel fuer Schussspulen zur Verarbeitung auf Webstuehlen mit selbsttaetiger Schussspulenauswechselung
DE551135C (de) Spulenbremse fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
DE573601C (de) Zweiteilige Schussspule fuer Automatenwebstuehle