DE810953C - Metallischer Verschluss fuer die Enden von Wursthuellen sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung - Google Patents

Metallischer Verschluss fuer die Enden von Wursthuellen sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung

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DE810953C
DE810953C DEP8198D DEP0008198D DE810953C DE 810953 C DE810953 C DE 810953C DE P8198 D DEP8198 D DE P8198D DE P0008198 D DEP0008198 D DE P0008198D DE 810953 C DE810953 C DE 810953C
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Alex Wasem
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/12Apparatus for tying sausage skins ; Clipping sausage skins

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
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Description

  • Metallischer Verschluß für die Enden von Wursthüllen sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf einen metallischen Verschluß für die Enden von Wursthüllen sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung. Es sind bereits metallische Wursthautverschlüsse bekannt. Bei diesen bekannten Verschlüssen ist um das Ende der Wursthaut ein Drahtring herumgelegt. Diese Drahtverschlüsse haben sich jedoch nicht bewährt. Dadurch, daß der Drahtring nur in einer ganz geringen Breite an der Wursthaut anliegt, ist der spezifische Flächendruck so groß, daß die Wursthaut beim Aufbringen des Drahtringes leicht beschädigt wird. Andererseits ist die Dichtungsstrecke so schmal und kurz, daß der Drahtverschluß keine genügende Sicherheit gegen L'ndichtwerden beim Kochen der Würste bietet. Um diese Übelstände zu vermeiden, hat man bereits abgeflachte Drähte benutzt. Jedoch sind auch hierbei Beschädigungen der Wursthaut durch die Kanten des Drahtes nicht zu vermeiden. Zudem ist der Kraftbedarf zum Schließen der Drahtringe groß. Ein weiterer Nachteil der bekannten Drahtverschlüsse besteht darin, daß die Drahtringe sich leicht von dem Wursthautzipfel abziehen lassen und damit der Verschluß unwirksam wird. Es ist zur Vermeidung des unerwünschten Abziehens schon vorgeschlagen worden, ein Ende des Drahtes etwas nach innen einzudrücken. Auch durch diese Maßnahme kann das Ablösen des Drahtringes nicht zuverlässig verhindert werden, zum anderen gibt das andere, vorstehende Drahtende Anlaß zu Verletzungen.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch vermieden, daß als Verschluß ein aus einem verhältnismäßig dünnen Blech gebildetes Verschlußröhrchen benutzt wird. Auf diese Weise wird unter Zusammenpressen der kleinen Falten der eng umschlossenen Wursthaut eine Art Labyrinthdichtung mit einem langen Dichtungsweg geschaffen, die auch beim Kochen der Würste zuverlässig dicht bleibt. Zudem verhindert die Nachgiebigkeit des dünnen Bleches jegliche Beschädigung der Wursthülle. Der Querschnitt des Röhrchens ist vorzugsweise durch einen entsprechenden Längseindruck etwa herzförmig gestaltet. Bei Röhrchen mit offener Naht wird die Herzfotm durch Einziehen der Kanten eines das Röhrchen bildenden Blechabschnittes in das Innere des Röhrchens gegen dessen Mittelsteg gebildet. Auf diese Weise wird, wie ohne weiteres ersichtlich, der Querschnitt des Wursthautzipfels erheblich verkleinert und die Reibung des Verschlußröhrchens auf der Wursthülle so erhöht, daß ein ungewolltes Ablösen mit Sicherheit vermieden ist. Zum Aufhängen der , Wurst kann erfindungsgemäß in das Verschlußröhrchen noch ein vorzugsweise aus weichem Draht gebildete Aufhängeschlaufe eingeklemmt sein.
  • Ein besonders vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung eines Verschlusses gemäß der Erfindung kann darin bestehen, daß ein auf erforderliche Länge geschnittener Blechabschnitt zunächst U-förmig vorgebogen, die zusammengedrehte oder -gefaltete Wursthaut in die so gebildete Rinne eingelegt wird und dann die Schenkel des Blechabschnittes gegeneinander gebogen werden. Zur Herstellung des herzförmigen Verschlusses können beim Schließen die Schenkel gegen den Mittelsteg des Röhrchens einwärts gerollt werden. Soll eine Aufhängeschlaufe an einem Verschlußröhrchen vorgesehen sein, dann empfiehlt es sich, die Schlaufe mit der Wursthaut in den U-förmig vorgebogenen Blechabschnitt einzulegen. Bei den Verfahren zur Herstellung der bekannten Drahtringverschlüsse wird entweder die Wursthaut selbst als Widerstand bei der Verformung des geraden Drahtabschnittes benutzt oder die vorgebogenen Drahtbügel werden auf die Wursthaut aufgeschoben. Hierbei ist die Gefahr einer Verletzung der Wursthülle groß, da Draht und Wurst mechanisch aneinander vorbeibewegt werden. Demgegenüber zeichnet sich das Verfahren gemäß der Erfindung durch schonendste Behandlung der empfindlichen Wursthaut besonders aus, da die Wursthülle von Hand in den fertigen U-Bügel eingelegt wird, so daß die einlegende Hand einem etwaigen Widerstand beim Einlegen nach Gefühl ausweichen kann. Die gegenläufige Bewegung von Wursthülle zum Blechabschnitt ist auf die zum Schließen des Röhrchens erforderlichen Vorgänge beschränkt.
  • Eine Vorrichtung zur Herstellung des Verschlusses kanr, erfindungsgemäß im wesentlichen aus einem oder mehreren Gesenken mit U-förmigem Querschnitt, d. h. U-förmiger Rinne, bestehen, dem oder denen einerseits ein Vorstempel mit halbrund vorgewölbtem Kopf und anderseits ein Fertigstempel mit einem rinnenförmigen Kopf zugeordnet sind. Es empfiehlt sich, die beiden Stempel räumlich getrennt anzuordnen und eine Einrichtung zur Beförderung des U-förmig vorgeformten Blechabschnitts vom Vorstempel zum Fertigstempel vorzusehen. Der Transport kann vorteilhaft so erfolgen, daß der Blechabschnitt im Gesenk liegend mit diesem bewegt wird. Aus Gründen der Raumersparnis ist es zu empfehlen, mehrere Gesenke zu einem Mehrfach- oder Massengesenk zu vereinigen, das zweckmäßig schrittweise umläuft. Die Stempel und insbesondere das Mehrfachgesenk können in einem Gehäuse eingekapselt sein, in dessen dünnen Seitenwänden ein mit dem Fertiggesenk übereinstimmender Einlegeschlitz für die Wursthautenden vorgesehen sein kann. Wie ersichtlich, ist auf diese Weise eine Vorrichtung geschaffen, die bei kleinstem Raumbedarf mit wenigen Einzelteilen ein zuverlässiges Formen und Schließen der Verschlußröhrchen oder -hülsen gestattet. Außerdem zeichnet sich die Vorrichtung dadurch aus, daß sie eine nur unwesentlich über die Länge des Verschlußröhrchens hinausgehende Breite aufweist, so daß die Wursthautenden leicht und schnell, aber dennoch zuverlässig in die Vorrichtung bzw. den vorgeformten Blechabschnitt eingelegt werden können, ohne daß dabei eine Behinderung durch vorstehende Teile der Vorrichtung eintritt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Verschlußröhrchen in Seitenansicht mit eingelegter Aufhängeschlaufe, Fig. 2 das Verschlußröhrchen ebenfalls in Seitenansicht in einer gegen Fig. i um i8o ° gedrehten Stellung, Fig. 3 einen Querschnitt entsprechend der Linie III-III der Fig.2. Fig. 4 eine an beiden Enden mit Verschlußröhrchen abgebundene Wurst, Fig. 5 und 6 eine beispielsweise Vorrichtung zum Schließen der Röhrchen mit abgenommener Seitenwand in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen und Fig.7 einen Schnitt durch die Vorrichtung entsprechend der Linie VII-VII der Fig.5 in Pfeilrichtung gesehen.
  • Das in Fig. i bis 3 dargestellte Verschlußröhrchen 8 ist aus einem dünnen Blechabschnitt gebildet. Die Länge des Röhrchens ist dabei größer als sein Durchmesser, um eine möglichst lange Dichtungsstrecke zu erzielen. Um den Dichtungsdruck zu erhöhen und damit auch ein ungewolltes Ablösen des Verschlußröhrchens 8 vom Zipfel 9 der Wursthaut zu verhindern, sind die beiden freien Enden io des Blechstreifens in der Weise nach innen eingerollt oder eingefalzt, daß die die offene Naht des Röhrchens bildenden Kanten io gegen dessen Mittelsteg ii gerichtet sind und das fertige Verschlußröhrchen im Querschnitt etwa Herz-oder Brezelform hat (Fig.3). Während das eine Ende 9 der Wurst 12, wie aus Fig. 4 ersichtlich, lediglich ein einfaches Röhrchen 8 aufnimmt, ist in das Röhrchen am anderen Ende 9' eine Aufhängeschlaufe 13, vorzugsweise aus weichem Draht, eingeklemmt. Beim Verschließen der Wurst 12 kann dabei in der Weise vorgegangen werden, daß auf ein Ende 9' einer leeren Wursthaut zunächst ein Röhrchen 8 mit Aufhängeschlaufe 13 aufgeklemmt wird und nach dem Füllen der Wursthülle das andere Ende 9 durch ein Verschlußröhrchen 8 allein, d. h. ohne Aufhängeschlaufe, verschlossen wird.
  • Die Darstellung der in Fig. 5 bis 7 gezeigten Vorrichtung zum Verschließen der Enden einer Wursthaut mittels Verschlußröhrchen 8 gemäß der Erfindung ist der Übersichtlichkeit halber auf die zum Verschließvorgang dienenden Teile beschränkt. Sie besteht im wesentlichen aus einem Mehrfachgesenk 14 mit vier um je 9o° gegeneinander versetzten U-förmigen Gesenken 15 und zwei entsprechenden, gegenläufig zueinander bewegten Stempeln 16, 17. Das Mehrfachgesenk 14 und der Unterstempel 16 sind im Unterteil eines Gehäuses untergebracht, das aus zwei ebenen Blechplatten 18 und dazwischen angeordneten Zargen i9 gebildet ist und in seinem unteren Teil eine Führung für den Unterstempel 16 sowie eine waagerechte Schlitzführung 20 für einen von einer nicht dargestellten Rolle ablaufenden Blechstreifen 21 aufweist. Außerdem ist im Gehäuse 18, i9 noch ein Messer 22 vorgesehen, das den Blechstreifen 21 jeweils auf die erforderliche Länge abschneidet und dessen Schneide mit einer entsprechend gestalteten Kante 23 des Mehrfachgesenks 14 zusammenwirkt. Im oberen Teil ist in den beiden Seitenwänden des Gehäuses ein U-förmiger Schlitz 24 vorgesehen, dessen Ränder 25 durch Umbördeln der Gehäusewand 18 verbreitert sind. Dieser U-Schlitz dient zum Einlegen des Wursthüllenzipfels 9 in das jeweils obenstehende Gesenk 15. Um das Einführen des Zipfels in den Einlegeschlitz 24 zu erleichtern, ist die eine Zarge 18 des Gehäuses nach der Bedienungsseite vorgezogen und als zungenförmige Führungsplatte 26 ausgebildet.
  • Der Unterstempel 16 hat einen U-förmigen Längsschnitt, d. h. sein Kopf ist halbkreisförmig abgerundet. Die Breite des Unterstempels ist dabei etwa um zwei Blechdicken geringer als die lichte Weite des Gesenkes 15. Der Oberstempel 17, der entsprechend dem Unterstempel in nicht dargestellten Führungen des Gehäuseoberteiles auf und ab beweglich geführt ist, hat eine Breite, die der lichten Weite des Gesenkes so angepaßt ist, daß er sich schließend an dessen Wandung führt. Der Kopf des Oberstempels weist zwei parallel zur Drehachse 27 des Mehrfachgesenkes 14 verlaufende Rinnen oder Mulden 28 auf, so daß eine Mittel- und zwei Seitenschneiden 29, 30, 31 gebildet werden.
  • Der Antrieb der beiden Stempel 16, 17, des Messers 22, des Blechvorschubes und des Mehrfachgesenkes r4 kann in einfacher Weise durch eine Fußtrittpresse erfolgen, wobei sowohl der Arbeitshub des Fußtritthebels als auch dessen durch einen Kraftspeicher bewirkter Rücklauf zum Antriebe der Vorrichtung ausgenutzt werden kann.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Es sei angenommen, die Vorrichtung befinde sich in der in Fig. 5 gezeichneten Stellung. Dabei haben die beiden Stempel 16, 17 ihre äußeren Endstellungen erreicht. Der Blechstreifen 21 liegt in der erforderlichen Länge unter dem unteren Gesenk 15, das Messer 22 hat bereits zum Schnitt angesetzt. Das zur Bedienungsseite hin gerichtete und das obere Gesenk tragen je einen U-förmig vorgepreßten Blechabschnitt 21'. In den im oberen Gesenk liegenden Blechabschnitt 2i' ist bereits der Wursthautzipfel 9 eingelegt. Beim Einschalten des Antriebes, also beispielsweise beim Niedertreten des Fußtritthebels einer Fußtrittpresse, bewegen sich die beiden Stempel 16, 17 gegenläufig, während gleichzeitig das Messer 22 weiter angehoben wird. Zu dem Zeitpunkt, wo das Messer im Zusammenwirken mit der Kante 23 des Untergesenks den Blechstreifen 21 schneidet, hat der Unterstempel 16 gerade die Unterfläche des Blechstreifens 21 erreicht, so daß dieser festgehalten wird. Beim weiteren Aufwärtsgang des Unterstempels tritt dieser in das Untergesenk 15 ein und biegt den Blechabschnitt zur U-Form. Zur gleichen Zeit ist auch der Oberstempel 17 abwärts gegangen. Beim Eintritt in das obenliegende Gesenk haben die beiden Außenschneiden 30, 31, die sich an der Wandung des Gesenkes schließend führen, die aufwärts gerichteten Schenkel des U-förmig vorgepreßten Blechabschnittes 21' erfaßt und rollen diese beim weiteren Abwärtsgang, hervorgerufen durch die doppelte Muldenform 28 des Oberstempelkopfes, nach innen gegeneinander um. Dabei wird der Blechabschnitt 21' zu einem Verschlußröhrchen 8 von etwa herzförmigem Querschnitt geformt.
  • Damit ist die in Fig.6 dargestellte Stellung der Vorrichtung erreicht. Wie ersichtlich, ist der Querschnitt des Wursthüllenzipfels 9 beim Einrollen der beiden Schenkel des Blechabschnittes 21' erheblich verringert worden. Auf dem Zipfel 9 ist ein Verschlußröhrchen 8 gebildet, das etwa herzförmigen Querschnitt aufweist und unverrückbar auf dem Wursthüllenzipfel aufsitzt und dieses Wurstende zuverlässig und sicher verschließt. Die in dem Röhrchen 8 eingeklemmten Falten des Wursthautzipfels 9 bilden eine Art Labyrinthdichtung mit eng zusammengepreßten Hautfalten und einem langen Dichtungsweg.
  • Bei dem nun erfolgenden Rückgang des Fußtritthebels kehren die beiden Stempel 16, 17 und das Messer 22 in ihre äußeren Endstellungen zurück. Dabei gibt der Oberstempel 17 das obere Gesenk und damit den Wurstzipfel 9 frei, der nach oben aus dem Gesenk und dem Einlegeschlitz 24 entnommen werden kann. Nach dem Freigeben des Gesenkes wird -das Mehrfachgesenk 14 um einen Schritt, d. h. um 9o°, geschaltet. Der Schaltvorgang kann dabei in an sich bekannter Weise durch ein Malteserkreuzgetriebe oder ähnlich gesteuert werden. Gegen Ende des Schaltschrittes des Mehrfachgesenkes 14 wird der Blechstreifen 21 vorgeschoben, so daß er unter das untere Gesenk zu liegen kommt. Der Vorschub des Blechstreifens und damit die gewünschte Länge wird durch Anschlag von dessen Vorderkante an die gegenüberliegende Gehäusewand begrenzt. Damit hat die Vorrichtung wieder ihre Ausgangsstellung erreicht, und das beschriebene Spiel beginnt von neuem.
  • Die Vorrichtung kann sowohl zum Verschließen der leeren als auch der gefüllten Wursthaut benutzt werden. Beim Verschließen des einen Endes einer leeren Wursthülle kann in das Obergesenk gemeinsam mit dem Wursthautzipfel9 auch die Aufhängeschlaufe 13 mit eingelegt werden, die dann beim Einrollen des Verschlußröhrchens mit eingeklemmt und auf diese `''eise zuverlässig im Verschlußröhrchen 8 gehalten wird. Die Vorrichtung ist, wie aus Fig.7 ersichtlich, möglichst schmal gehalten, um trotz der großen Dichtungslänge das Einführen und Einlegen des Wursthautzipfels, zumal bei gefüllter Wursthülle, leicht und einfach zu gestalten. Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte an Stelle der gezeigten Vorrichtung auch jede andere geeignete Vorrichtung treten, insbesondere könnten die vorgeformten U-förmigen Blechabschnitte statt durch Bewegen des Gesenkes auch durch Greifer von Vorgesenk zum Fertiggesenk transportiert werden. An Stelle eines umlaufenden Mehrfachgesenkes könnte auch ein zwischen Vor- und Fertigstempel vor und zurück bewegtes Gesenk benutzt werden, insbesondere ein in einer Ebene bewegtes Gesenk. Weiterhin könnte das Verschlußröhrchen auch in einem einzigen Gesenk vor- und fertiggepreßt werden, wobei der Stempel z. B. mehrteilig ausgebildet sein und die Teile des Stempels unabhängig voneinander bewegt werden könnten.
  • An Stelle des Antriebes mittels Fußtrittpresse könnte die Vorrichtung auch durch einen kleinen Motor getrieben werden, der entweder bei jedem Arbeitsspiel ein- und ausgeschaltet wird oder aber ständig läuft und dann zu jedem Arbeitshub ein- und ausgekuppelt werden könnte. Gewünschtenfalls könnten die Verschlußröhrchen auch in einem zangenartigen Werkzeug um die Wursthautzipfel gerollt werden.
  • Die Aufhängeschlaufe könnte gegebenenfalls ersetzt werden durch eine am Verschlußröhrchen vorgesehene Bohrung o. dgl., mit der sich die abgebundene Wurst am Haken aufhängen läßt.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Metallischer Verschluß für die Enden von Wursthüllen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß aus einem aus dünnem Blech geformten Verschlußröhrchen (8) gebildet ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußröhrchen (8) herzförmigen Querschnitt hat.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Wursthülle (9) und Verschlußröhrchen (8) eine Aufhängeschlaufe (13) aus weichem Draht eingeklemmt ist.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung eines Verschlusses nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blechabschnitt (21) zunächst U-förmig vorgebogen, die zusammengedrehte oder gefaltete Wursthülle (9) in die so gebildete Rinne (21') eingelegt wird und daß dann die Schenkel des Blechabschnittes (21') gegeneinandergebogen werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des U-förmigen Blechabschnittes (21') gegen dessen Mittelsteg (ii) einwärts gerollt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Wursthülle (9) eine Aufhängeschlaufe (13) in den U-förmig vorgeformten Blechabschnitt (21') eingelegt wird.
  7. 7. Vorrichtung zur Herstellung eines Verschlusses nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein oder mehrere Gesenke (15) von U-förmigem Querschnitt, denen ein zum Vorformen dienender Vorstempel (16) mit halbrund vorgewölbtem Kopf und ein zum Fertigformen dienender Stempel (17) mit rinnenförmigem Kopf (28) zugeordnet sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fertigstempel (17) zwei parallele Rinnen (28) mit einer Mittelschneide (29) und zwei Außenschneiden (30, 31) aufweist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stempel (16, 17) räumlich getrennt voneinander angeordnet sind und eine Fördereinrichtung für den U-förmig vorgeformten Blechabschnitt (21') vorgesehen ist. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung aus dem vom Vorstempel (16) zum Fertigstempel (17) bewegten Gesenk (15) gebildet ist. ii.
  11. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gesenke (15) zu einem schrittweise umlaufenden Mehrfachgesenk (14) vereinigt sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem V orstempel (16) ein Messer (22) zugeordnet ist zum Abschneiden eines seitlich von einer Vorratsrolle zugeführten Blechstreifens (21).
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch ii und 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (22) mit einer als Gegenmesser dienenden seitlichen Kante (23) eines jeden Gesenkes (15) zusammenwirkt.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß das schrittweise umlaufende Mehrfachgesenk (14) in einem flachen Gehäuse (18, i9) untergebracht ist, in dessen dünnen Seitenwänden (18) je ein U-förmiger Schlitz (24) zum Einlegen der Wursthülle (9) vorgesehen ist, der sich mit der Aussparung des Fertiggesenkes deckt.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (25) des Einlegeschlitzes (24) durch Umbördeln verstärkt sind.
DEP8198D 1948-01-26 1948-10-02 Metallischer Verschluss fuer die Enden von Wursthuellen sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung Expired DE810953C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2729263A (en) * 1954-11-16 1956-01-03 Maynard J G Tipper Machine for fastening sausage casings
DE1078495B (de) * 1957-01-16 1960-03-24 Niedecker Herbert Beutelverschluss in Form einer U-foermigen Klammer
DE1280081B (de) * 1958-04-24 1968-10-10 Joseph James Frank UEbergabevorrichtung fuer Klammern zu Gesenken an einer Verschliessmaschine

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