DE810697C - Ackerschlepper mit Allradantrieb - Google Patents

Ackerschlepper mit Allradantrieb

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DE810697C
DE810697C DEP44376A DEP0044376A DE810697C DE 810697 C DE810697 C DE 810697C DE P44376 A DEP44376 A DE P44376A DE P0044376 A DEP0044376 A DE P0044376A DE 810697 C DE810697 C DE 810697C
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DE
Germany
Prior art keywords
differential gear
differential
tractor
wheel drive
vehicle
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Expired
Application number
DEP44376A
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English (en)
Inventor
Georg Robert Wille
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GEORG R WILLE LANDMASCHINENFAB
Original Assignee
GEORG R WILLE LANDMASCHINENFAB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/04Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing
    • B60K17/16Arrangement or mounting of transmissions in vehicles characterised by arrangement, location or kind of gearing of differential gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Ackerschlepper mit Allradantrieb Die Verwendung ausländischer Fahrzeugteile, z. B. die Verwendung von Differential- und anderen Getrieben aus den amerikanischen Doodge-Fahrzeugen, für Zwecke des Ackerschlepperbaus ist insofern nicht ohne weiteres möglich, als die notwendige Wendigkeit eines Ackerschleppers Achsabstände erforderlich macht, wie sie durch die Bauart der ausländischen, für andere Zwecke gebauten Fahrzeuge nicht gegeben sind. Vielmehr beanspruchen die zum Allradantrieb der Dood@ge-Fahrzeuge vorgesehenen Differentialgetriebe einen Abstand von der Vorder- zur Hinterradachse, wie er für Ackerschlepper nicht in Frage kommt.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich ein verringerter Achsabstand erreichen läßt, wenn das die Hinterradachsen antreibende Differentialgetriebe derart umgekehrt wird, daß der aus ihm austretende Wellenstumpf nach hinten zeigt, um hier über ein neu vorzusehendes Zwischengetriebe auf das Doodge-Getriebe zu schalten, das seinerseits dem Motor zugekehrt mit dem Vorderachsendifferential verbunden ist. Das erfindungsgemäß umgekehrte Differential liegt also bei der neuen Anordnung zwischen Motor und Ausgleichsgetriebe, so daß das Hinterachsendifferential dicht an das Motor- bzw. Schaltgetriebe heranverlegt werden kann. Den dadurch erzielten geringen Achsabstand etwa dadurch zu erreichen, daß man die Antriebswellen der Radachsen unter den Motor verlegt, ist abwegig, weil dadurch eine unerwünschte Bauhöhe der Zugmaschine bedingt würde.
  • Auch ist es nicht möglich, den Erfindungseffekt etwa dadurch zu verwirklichen, daß der Motor um das nötige Maß nach der Vorderachse verschoben wird, womöglich über diese zu liegen kommt; dadurch würde das Fahrzeug kopflastig, abgesehen davon, daß die Aufhängung der Vorderachse schwierig, wend nicht pnmöglich würde. Durch die erwähnte Umkehrung des Hinterachsendifferentials werden, diese Schwierigkeiten in ebenso einfacher wie zweckmäßiger Weise behoben. Außerdem kann der Motor zu etwa einem Drittel des Achsabstandes nach der Vorderachse hin vorgesehen werden, wobei oberhalb der Vorderachse ein erwünschter Platz geschaffen wird zum Anbringen einer geeigneten Federaufhängung für die Vorderradachse, die im Zusammenhang mit dem reduzierten Achsabstand eine überraschend gute Geländegängigkeit des Fahrzeuges gewährleistet. Auch ist von Bedeutung, daß dank der Erfindung auch das vordere Differentialgetriebe auf Fahrzeugmitte gebracht werden kann, wodurch eine größere Pendelfreiheit der Vorderachse ausgenutzt werden kann.
  • Die Erfindung ist in schematischer, beispielsweiser Ausführungsform auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i das Fahrgestell seitlich, Abb. 2 von oben und Abb.3 die Vorderachsenaufhängung von vorn gesehen.
  • i, 2, 3 und 4 sind Teile. eines Doodge-Fahrzeuges.
  • Mit i ist das Schalt- bzw. Motor-, mit 2 das Ausgleichs-, mit 3 das Vorderrad- und mit 4 das Hinterraddifferentialgetriebe dargestellt. Letzteres ist erfindungsgemäß umgekehrt, so daß sein Wellenstumpf 5 nach hinten zeigt. Bei 6 ist ein Zwischengetriebe dargestellt, das auf das motorwärts angeordnete Ausgleichsgetriebe 2 schaltet, das seinerseits über Welle 7 zum Vorderraddifferential 3 führt.
  • Es ist offenbar, daß durch die bloße Umkehr es Differentialgetriebes 4 die erwünschte Verkürzung des Abstandes zwischen Vorder- und Hinterradachse erreicht ist. Getrieben und übertragungsgetriebe 6 können nach hinten und Motor 8 kann auf etwa ein Drittel des Achsabstandes derart nach der Vorderradachse verlegt -werden,-daß eine denkbar günstige Auslastung des Chassis ermöglicht ist. Trotz der erzielten Reduzierung des Achsab'stärides gewinnt man im Raum der Vorderradachse 9 genügend Platz, um einmal das vordere Differential 3 in Fahrzeugmitte zu bringen und zum anderen eine für die Gämgigkeit des Schleppers dienliche Aufhängung der Achse 9 zu ermöglichen. Diese hängt an einer Halterung io schwenkbar um einen in der Längsachse des Schleppers angeordneten Bolzen i i, der seinerseits auf quer verlaufenden Blattfedern 12 gelagert ist.
  • Die normale Spurbreite eines Doodge-Fahrzeuges beträgt etwa 165o mm. Für den gedachten Zweck des Ackerschleppers ist es zweckmäßig, diese Spurbreite auf 125o mm zu reduzieren. Das kann dadurch geschehen, daß beide Differentialachsen entsprechend verkürzt werden. Es war bereits eingangs erwähnt, daß entgegen dem Doodge-Fahrzeug auch das vordere Differentialgehäuse auf Fahrzeugmitte gebracht ist, wodurch eine größere Pendelfreiheit der Vorderachse erreicht ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ackerschlepper mit Allradantrieb, insbesondere unter Verwendung von Teilen aus ausländischen, z. B. solchen aus Doodge-Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das die Hinterradachse antreibende Differentialgetriebe (4) umgekehrt ist, so daß es mit seinem Wellenstumpf (5) nach hinten zeigt und zwischen Motor (8) und Ausgleichsgetriebe (2) zu liegen kommt.
  2. 2. Schlepper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nach hinten zeigende Wellenstumpf (5) des Differentialgetriebes (4) über ein Zwischengetriebe (6) mit dem motorwärts angeordneten Ausgleichsgetriebe (2) in Verbindung steht, von dem aus sie Welle schräg nach vorn zum Vorderraddifferentialgetriebe (3) verläuft, welches auf Fahrzeugmitte verlegt ist.
  3. 3. Schlepper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderradachse (9) vermittels einer Halterung (io) um einen Bolzen (i i) schwenkbar ist, der in der Längsachse des Schleppers auf quer verlaufenden Blattfedern gelagert ist.
DEP44376A 1949-05-31 1949-05-31 Ackerschlepper mit Allradantrieb Expired DE810697C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3167147A (en) * 1962-01-18 1965-01-26 Timberland Ellicott Ltd Drive and suspension arrangement for articulated vehicle
SE1950739A1 (en) * 2019-06-18 2020-12-19 Scania Cv Ab A powertrain for a vehicle

Cited By (3)

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SE1950739A1 (en) * 2019-06-18 2020-12-19 Scania Cv Ab A powertrain for a vehicle
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