DE81063C - - Google Patents

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DE81063C
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spark arrester
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fire door
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
• M. HAUCK in LICHTENFELS. Verstellbarer Funkenfänger.
Erfahrungsmäfsig ist bei hochgehaltenem Feuer, bei geschlossener Feuerthür und mäfsiger Gangart der Maschine, auch wenn dieselbe stark arbeitet, ein Funkenauswurf kaum bemerkbar. In diesem Zustande wird nur während des Nachschürens oder des Gebrauches des Hülfsblasrohres ein vorübergehender Funkenauswurf hervorgerufen. Bei geschlossener Feuerthür tritt ein bemerkenswerther Funkenauswurf erst auf, wenn das Feuer etwas abgebrannt ist. Am stärksten tritt der Funkenauswurf ein* bei stark abgebranntem Niederfeuer, wenn die Maschine eine rasche Gangart annimmt, oder wenn die Maschine bei Niederfeuer voll arbeitet. Der letztere Zustand ist in der Regel kurz vor dem Erreichen des Scheitelpunktes bei starken Steigungen vorhanden. Daher wird die Verstellbarkeit des Funkenfängers von Wichtigkeit sein. Fig. 1 bis 3 zeigen im Längs-, Quer- und Horizontalschnitt einen verstellbaren Funkenfänger.
Bei demselben kann durch Einschalten eines Kuppelungsgliedes in dem Gestänge in einfacher Weise die Einrichtung getroffen werden, dafs sich beim Oeffnen der Feuerthür der Funkenfänger selbstthätig schliefst, gleichwohl aber der Funkenfänger auch unabhängig von der Feuerthür verstellbar bleibt. Hierdurch wird der Funkenauswurf beim Nachschüren vermieden, sowie die schädliche Abkühlung der Rohrwand und Störung des Verbrennungsprocesses durch Eindringen grofser kalter Luftmengen gemildert. Der Führer hat in dem verstellbaren Funkenfänger ein bequemes Mittel in der Hand, den Schlag auf das Feuer dem Bedürfnisse anpassen und nach Belieben regeln zu können, was zur Folge hat, dafs viel weniger unverbrannte Kohlentheilchen in die Rauchkammer mitgerissen werden, als sonst. Die Anordnung ist ferner so getroffen, dafs die aus den oberen Siederohrreihen ausströmenden Heizgase beim Durchtreten durch den Funkenfänger in der Rauchkammer geringere freie Querschnitte vorfinden; hierdurch wird bewirkt, dafs die Geschwindigkeit der Heizgase in den oberen Siederohrreihen sich verlangsamt und somit die gesammten durch die Siederöhren strömenden Heizgase mehr gleichmäfsige Geschwindigkeit annehmen; dadurch wird ein Mitreifsen unverbrannter Kohlentheilchen verringert. Bei geschlossenem Funkenfänger ist in den eingelegten Blechsieben für den Rauchabzug eine lichte Weite von 2/3 des Kaminquerschnittes vorhanden. Bei vollkommen durchgebranntem Feuer kann der Funkenfänger unbeschadet der Dampfentwickelung geschlossen gehalten werden.
Die Vorzüge dieses verstellbaren Funkenfängers sind daher folgende:
1. Wirksame Verhinderung des Funkenauswurfes während der Fahrt und beim Gebrauch des Hülfsblasrohres, ohne Beeinträchtigung der Dampfentwickelung und ohne schädlichen Rückdruck in den Dampfcylindern.
2. Feuergefährliche Stellen können mit der wünschenswerthen Vorsicht gegen Brandgefahr durchfahren werden.
3. Vermeidung der schädlichen Abkühlung der Rohrwand beim Nachschüren.
4. Bessere Ausnutzung des Brennmaterials, weil nicht so viele unverbrannte Kohlentheilchen in die Rauchkammer mitgerissen werden.
5· Besonders geformte Kamine und verstellbare Blasrohreinrichtungen sind auch bei Braunkohlenfeuerung nicht erforderlich.
6. Verlängerungsmäntel bei den Rauchfängen in den Maschinenhäusern können entbehrt werden.
Die Einrichtung dieses Funkenfängers ist folgende:
Die Seitentheile der Rauchkammer sind mit festliegenden, ungefähr 4 mm starken, siebartig durchlochten Blechen α und ax abgedeckt, welche von der Rohrwand bis zur Rauchkammerthür reichen und die durchtretenden Dampf-Ein- und Ausströmungsrohre möglichst dicht umschliefsen, wie die schraffirten Flächen (Fig. 3) zeigen. Der mittlere Theil ist zu einem rahmenartigen Gestell Ax A2 A3 Ai ausgebildet, in welchem jalousieartig verstellbare, im Bolzen -B drehbare Blechplatten VV1V2V3V4V5 gelagert sind. Oben und unten sind diese Blechplatten umgebogen, so dafs auch bei geöffnetem Funkenfänger die Heizgase eine solche Führung erhalten, dafs etwa mitgerissene vereinzelte Kohlentheilchen abgestofsen werden. Diese Jalousieplatten sind gleichfalls siebartig durchlocht, wie die Schraffur in Fig. 2 angiebt. Die Lochweite der Bohrung der Jalousieplatten, sowie der festen Seitenabdeckungen beträgt 2 bis 2Y2 mm. An der Unterseite der Jalousieplatten sind Scharnierbä'nder CC1C2C3C11C5 und Führungsschiene C aufgesetzt, welche durch eine gemeinsame Lenkstange d verbunden sind. An letzterer greift der Gestängehebel e an, welcher auf einer Querachse f sitzt, die vom Führerstand aus durch ein Gestänge g h i k verstellt werden kann. Durch Einschaltung eines Kuppelungsgliedes läfst sich in einfacher Weise eine Verbindung mit der Feuerthür herstellen, so dafs beim Oeffhen der Feuerthür die Jalousieklappen selbstthätig geschlossen werden und nach Auslösung der Kuppelung gleichwohl der Funkenfänger unabhängig von der Feuerthür verstellbar bleibt.
Bei geschlossenem Funkenfänger beträgt die Summe der freien Querschnitte der Bohrung etwa 2/3 vom lichten Kaminquerschnitt; bei geöffnetem Funkenfänger ist dieselbe etwa 2'/2 mal so grofs als der Kaminquerschnitt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstellbarer Funkenfänger, dadurch gekennzeichnet, dafs die über der oberen Rohrreihe zwischen siebartig durchlöcherten Abdeckblechen (a ax) in einem rahmenartigen Gestell (Ax A2 A3 AJ angeordneten, jalousieartig drehbaren, vom Führerstand aus stellbaren Platten (W1 V2. . .) gelocht sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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