DE81063C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE81063C DE81063C DENDAT81063D DE81063DA DE81063C DE 81063 C DE81063 C DE 81063C DE NDAT81063 D DENDAT81063 D DE NDAT81063D DE 81063D A DE81063D A DE 81063DA DE 81063 C DE81063 C DE 81063C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spark arrester
- adjustable
- fire
- spark
- fire door
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 5
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 4
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 4
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 3
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000000763 evoking effect Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 230000012447 hatching Effects 0.000 description 1
- 239000003077 lignite Substances 0.000 description 1
- 230000002265 prevention Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000005070 ripening Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J15/00—Arrangements of devices for treating smoke or fumes
- F23J15/02—Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
- F23J15/022—Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Exhaust Gas After Treatment (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
• M. HAUCK in LICHTENFELS. Verstellbarer Funkenfänger.
Erfahrungsmäfsig ist bei hochgehaltenem Feuer, bei geschlossener Feuerthür und mäfsiger
Gangart der Maschine, auch wenn dieselbe stark arbeitet, ein Funkenauswurf kaum bemerkbar.
In diesem Zustande wird nur während des Nachschürens oder des Gebrauches des Hülfsblasrohres ein vorübergehender Funkenauswurf
hervorgerufen. Bei geschlossener Feuerthür tritt ein bemerkenswerther Funkenauswurf
erst auf, wenn das Feuer etwas abgebrannt ist. Am stärksten tritt der Funkenauswurf
ein* bei stark abgebranntem Niederfeuer, wenn die Maschine eine rasche Gangart annimmt,
oder wenn die Maschine bei Niederfeuer voll arbeitet. Der letztere Zustand ist in
der Regel kurz vor dem Erreichen des Scheitelpunktes bei starken Steigungen vorhanden.
Daher wird die Verstellbarkeit des Funkenfängers von Wichtigkeit sein. Fig. 1 bis 3
zeigen im Längs-, Quer- und Horizontalschnitt einen verstellbaren Funkenfänger.
Bei demselben kann durch Einschalten eines Kuppelungsgliedes in dem Gestänge in einfacher
Weise die Einrichtung getroffen werden, dafs sich beim Oeffnen der Feuerthür der
Funkenfänger selbstthätig schliefst, gleichwohl aber der Funkenfänger auch unabhängig von
der Feuerthür verstellbar bleibt. Hierdurch wird der Funkenauswurf beim Nachschüren
vermieden, sowie die schädliche Abkühlung der Rohrwand und Störung des Verbrennungsprocesses
durch Eindringen grofser kalter Luftmengen gemildert. Der Führer hat in dem verstellbaren Funkenfänger ein bequemes Mittel
in der Hand, den Schlag auf das Feuer dem Bedürfnisse anpassen und nach Belieben regeln
zu können, was zur Folge hat, dafs viel weniger unverbrannte Kohlentheilchen in die
Rauchkammer mitgerissen werden, als sonst. Die Anordnung ist ferner so getroffen, dafs
die aus den oberen Siederohrreihen ausströmenden Heizgase beim Durchtreten durch
den Funkenfänger in der Rauchkammer geringere freie Querschnitte vorfinden; hierdurch
wird bewirkt, dafs die Geschwindigkeit der Heizgase in den oberen Siederohrreihen sich
verlangsamt und somit die gesammten durch die Siederöhren strömenden Heizgase mehr
gleichmäfsige Geschwindigkeit annehmen; dadurch wird ein Mitreifsen unverbrannter Kohlentheilchen
verringert. Bei geschlossenem Funkenfänger ist in den eingelegten Blechsieben für
den Rauchabzug eine lichte Weite von 2/3 des
Kaminquerschnittes vorhanden. Bei vollkommen durchgebranntem Feuer kann der Funkenfänger unbeschadet der Dampfentwickelung
geschlossen gehalten werden.
Die Vorzüge dieses verstellbaren Funkenfängers sind daher folgende:
1. Wirksame Verhinderung des Funkenauswurfes während der Fahrt und beim Gebrauch
des Hülfsblasrohres, ohne Beeinträchtigung der Dampfentwickelung und ohne schädlichen Rückdruck
in den Dampfcylindern.
2. Feuergefährliche Stellen können mit der wünschenswerthen Vorsicht gegen Brandgefahr
durchfahren werden.
3. Vermeidung der schädlichen Abkühlung der Rohrwand beim Nachschüren.
4. Bessere Ausnutzung des Brennmaterials, weil nicht so viele unverbrannte Kohlentheilchen
in die Rauchkammer mitgerissen werden.
5· Besonders geformte Kamine und verstellbare Blasrohreinrichtungen sind auch bei Braunkohlenfeuerung
nicht erforderlich.
6. Verlängerungsmäntel bei den Rauchfängen in den Maschinenhäusern können entbehrt
werden.
Die Einrichtung dieses Funkenfängers ist folgende:
Die Seitentheile der Rauchkammer sind mit festliegenden, ungefähr 4 mm starken, siebartig
durchlochten Blechen α und ax abgedeckt,
welche von der Rohrwand bis zur Rauchkammerthür reichen und die durchtretenden
Dampf-Ein- und Ausströmungsrohre möglichst dicht umschliefsen, wie die schraffirten Flächen
(Fig. 3) zeigen. Der mittlere Theil ist zu einem rahmenartigen Gestell Ax A2 A3 Ai ausgebildet,
in welchem jalousieartig verstellbare, im Bolzen -B drehbare Blechplatten VV1V2V3V4V5
gelagert sind. Oben und unten sind diese Blechplatten umgebogen, so dafs auch bei geöffnetem
Funkenfänger die Heizgase eine solche Führung erhalten, dafs etwa mitgerissene vereinzelte
Kohlentheilchen abgestofsen werden. Diese Jalousieplatten sind gleichfalls siebartig
durchlocht, wie die Schraffur in Fig. 2 angiebt. Die Lochweite der Bohrung der Jalousieplatten,
sowie der festen Seitenabdeckungen beträgt 2 bis 2Y2 mm. An der Unterseite der Jalousieplatten sind Scharnierbä'nder CC1C2C3C11C5
und Führungsschiene C aufgesetzt, welche durch eine gemeinsame Lenkstange d verbunden sind.
An letzterer greift der Gestängehebel e an, welcher auf einer Querachse f sitzt, die vom
Führerstand aus durch ein Gestänge g h i k verstellt werden kann. Durch Einschaltung
eines Kuppelungsgliedes läfst sich in einfacher Weise eine Verbindung mit der Feuerthür herstellen,
so dafs beim Oeffhen der Feuerthür die Jalousieklappen selbstthätig geschlossen
werden und nach Auslösung der Kuppelung gleichwohl der Funkenfänger unabhängig von
der Feuerthür verstellbar bleibt.
Bei geschlossenem Funkenfänger beträgt die Summe der freien Querschnitte der Bohrung
etwa 2/3 vom lichten Kaminquerschnitt; bei
geöffnetem Funkenfänger ist dieselbe etwa 2'/2 mal so grofs als der Kaminquerschnitt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verstellbarer Funkenfänger, dadurch gekennzeichnet, dafs die über der oberen Rohrreihe zwischen siebartig durchlöcherten Abdeckblechen (a ax) in einem rahmenartigen Gestell (Ax A2 A3 AJ angeordneten, jalousieartig drehbaren, vom Führerstand aus stellbaren Platten (W1 V2. . .) gelocht sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81063C true DE81063C (de) |
Family
ID=353569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81063D Active DE81063C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81063C (de) |
-
0
- DE DENDAT81063D patent/DE81063C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE81063C (de) | ||
| DE2612051C3 (de) | Glüheinsatz für einen Gebläsebrenner | |
| DE3139477C2 (de) | Zentralheizungskessel für feste Brennstoffe | |
| AT408802B (de) | Kaminfeuerstelle | |
| DE877181C (de) | Feuerraumwand, bestehend aus einer Reihe senkrechter, in Abstand voneinander angeordneter Kuehlrohre mit angeschweissten Vorspruengen, fuer schachtartige Verbrennungskammern | |
| DE236770C (de) | ||
| DE3145273C2 (de) | Offener Heizkamin | |
| DE57080C (de) | Rauchverzehrungseinrichtung für Lokomotiven | |
| DE56210C (de) | Vorrichtung zur gleichmässigen vertheilung der feuergase auf alle röhren in liegenden röhrenkesseln | |
| AT35024B (de) | Funkenfänger für Lokomotiven. | |
| DE2029155A1 (de) | ||
| DE132625C (de) | ||
| DE37299C (de) | Verbindung von Wasserröhren-und Flammrohrkessel | |
| AT202675B (de) | Verfahren zur Verfeuerung fester Brennstoffe und Feuerungsanlage zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE41812C (de) | Ofen zur Verbrennung von Papierballen | |
| DE65694C (de) | Retortenofen zur Erzeugung von Leuchtgas aus flüssigen Kohlenwasserstoffen | |
| DE82393C (de) | ||
| DE930114C (de) | Stroemungssicherung fuer gasbeheizte Feuerstaetten | |
| DE118573C (de) | ||
| DE51746C (de) | Füllofenfeuerung | |
| DE2947452A1 (de) | Geschlossener feuerraum fuer holzfeuerungskamin | |
| DE200019C (de) | ||
| DE1802286C3 (de) | Röhren-Wärmetauscher für die Kühlung von Rauchgasen aus Feuerungsanlagen | |
| DE62870C (de) | Dampfkessel | |
| DE17907C (de) | Neuerung an Luftheizungsöfen mit Rippenmantel und Luftkammersystem |