DE62870C - Dampfkessel - Google Patents

Dampfkessel

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DE62870C
DE62870C DENDAT62870D DE62870DA DE62870C DE 62870 C DE62870 C DE 62870C DE NDAT62870 D DENDAT62870 D DE NDAT62870D DE 62870D A DE62870D A DE 62870DA DE 62870 C DE62870 C DE 62870C
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Germany
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water
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water tank
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Expired - Lifetime
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DENDAT62870D
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English (en)
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F. GRAF, Werkmeister der technischen Hochschule in Aachen
Publication of DE62870C publication Critical patent/DE62870C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diejenigen Wasserroste, welche mit einem vom Dampfkessel unabhängigen Wasserbehälter durch Röhren verbunden sind, um das Wasser mittelst Kochens zu reinigen und Dampf geringer Spannung zu liefern, wurden bisher in der Weise ausgeführt, dafs die- Enden einzelner hohler Roststäbe in Querrohre ausmünden, welche mit den zum Wasserbehälter führenden Röhren verbunden sind. Will man in solchem Wasserbehälter aber Dampf höherer Spannung, z. B. für Betriebswerke des Kleingewerbes, erzeugen, so bieten die hohlen Roststä'be zu wenig Sicherheit. Andererseits wird auch die Leistung dadurch verringert, dafs zwischen den Rostplatten zu viel Luft durchstreicht, da das Brennmaterial von den hohlen Roststäben sich etwas abhebt, weil der Rost wegen seiner Kühlung nicht verschlacken kann.
Für die Erzeugung von Dampf höherer Spannung wird aus diesen Gründen der mit unab*- hängigem Wasserbehälter verbundene Wasserrost vorliegender Erfindung in Form eines von aufrechten Düsen durchzogenen Wasserkastens hergestellt, derart, dafs die Luft nach gehöriger Entwickelung des Feuers die von warmem Wasser umspülten Düsen durchstreicht, sich darin erwärmt und gebläseartig in das schnell zur Weifsglut gebrachte Brennmaterial eintritt, ohne dafs mehr Luft die Düsen durchströmt, als zur richtigen Verbrennung nöthig ist. Ueber diesem Rost kann noch ein mit dem Wasserbehälter durch Röhren verbundener Röhrenüberhitzer angeordnet werden, den die Heizgase vor dem Eintritt in den Rauchabzug durchstreichen.
In Fig. ι und 2 bezw. Fig. 3 ist eine derartige Einrichtung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Der in dem Ofen A1 liegende (in Fig. 2 in oberer Ansicht dargestellte) Rost A besteht aus einem von aufrechten Düsen d durchzogenen Wasserkasten, der an seinem oberen Theil mit dem Wasserbehälter'G durch Rohr K und an seinem unteren Theil durch Rohr H mit dem Behälter G verbunden ist. Zur Erzielung einer lebhaften Strömung mündet das erstere Rohr K an einer höher liegenden Stelle, das Rohr H an einer tiefer liegenden Stelle in den Behälter G ein, so dafs bei gut entwickeltem Feuer eine Strömung nach.Richtung der Pfeile (Fig. 1) eintritt. Die Düsen d des Wasser-, rostes A erweitern sich nach unten konisch, um ein Hängenbleiben von Aschetheilen und ein Verstopfen derselben zu vermeiden. Bei guter Entwickelung des Feuers erwärmt sich' die die Düsen d durchstreichende Verbrennungsluft und nimmt eine solche Geschwindigkeit in den Düsen an, dafs sie geblä'seartig in das Brennmaterial eintritt und schnell Weifsglut desselben herbeiführt. . Die Heizgase entweichen durch den Ofenabzug A2. , Zur besseren Ausnutzung der Heizkraft ist in passendem Abstand oberhalb des Rostes A in den Ofen noch ein Röhrenüberhitzer U eingesetzt, der mit dem Behälter. G durch Röhren K1 und H1 verbunden ist, von welchen das erstere aus dem oberen Theil des Ueberhitzers nach einer höher liegenden Stelle des Wasserbehälters G und das letztere aus dem unteren Theil des Ueberhitzers nach einer

Claims (1)

  1. defer liegenden Stelle des Behälters G führt, so dafs auch im oberen Theil des Wasserbehälters G eine Strömung nach Richtung des Pfeiles (Fig. i) erzeugt wird.
    Dadurch ist es möglich, in einem unabhängigen Wasserbehälter G Dampf höherer Spannung, namentlich für Betriebszwecke des Kleingewerbes, zu erzeugen, für welche die Construction des Düsenwasserrostes ausreichende Sicherheit bietet. Der Wasserbehälter ist für diesen Zweck mit Dampfabführungsrohr g und den vorschriftsmäfsigen Sicherheitsventilen, Wasserstandsglas und Manometer versehen. Auch für hüttenmännische Laboratorien, zum Schmelzen schwer schmelzbarer Erze kann man den beschriebenen Düsenrost mit Vortheil verwenden, wenn man den Düsen d Gebläseluft zuführt. ■ ■ .
    Im Beispiel Fig. 3 ist der Wasserbehälter G oberhalb des Röhrenüberhitzers U unmittelbar in den Ofen Αλ eingehängt, so dafs ihn die Heizgase auf dem Wege nach dem Abzug A2 umstreichen, wodurch eine vollkommenere Ausnutzung der Heizkraft erreicht ist. Derselbe steht, wie im vorigen Beispiel mit dem Düsenwasserrost A, durch die Rohre K H und mit dem Röhrenüberhitzer U durch die Rohre K1 H1 in Verbindung, so dafs eine lebhafte Wasserströmung in Richtung der Pfeile erzeugt wird.
    Pat ε nt-An sp RU ch:
    Ein Dampfkessel, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Wasserbehälter (G), aufser mit einem Wasserrost (A) durch Rohre (H K), noch durch weitere Rohre (H1K1) mit einem Röhrenüberhitzer (U), der oberhalb des Wasserrostes (A) angeordnet ist, verbunden ist, zu dem Zweck gründlicherer Wärmeausnutzung der dem Wasserrost entsteigenden Heizgase und Erhöhung der Wassercirculation im Behälter.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62870D Dampfkessel Expired - Lifetime DE62870C (de)

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