DE81049C - - Google Patents

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DE81049C
DE81049C DENDAT81049D DE81049DA DE81049C DE 81049 C DE81049 C DE 81049C DE NDAT81049 D DENDAT81049 D DE NDAT81049D DE 81049D A DE81049D A DE 81049DA DE 81049 C DE81049 C DE 81049C
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DE
Germany
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spindles
cylinders
eyelets
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/02Punching and eyelet-setting machines or tools

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1894 ab.
Durch die auf beiliegendem Blatt gezeichnete Maschine werden gleichzeitig sämmtliche Löcher bei Schuhwerk für die in einer Reihe anzuordnenden Oesen hergestellt, letztere eingesetzt und befestigt, und zwar in der bestimmten, beliebig zu verändernden Entfernung. Die Maschine ist besonders für solche Stiefel eingerichtet, welche an der Seite zu schliefsen sind (z. B. Militärschuhe).
. Zum Bilden der Löcher und Einschlagen der Oesen dienen die Zapfen α und die unten zugeschärften Cylinder b, welche sich an den Spindeln e befinden. Die Zapfen α sind in die Cylinder c eingesetzt, und zwar so, dafs oben ein derartiger Zwischenraum zwischen Cylinder und Zapfen bleibt, dafs der Cylinder b in denselben eingeführt werden kann. Die Cylinder b und c sind mit vorspringenden, ausgehöhlten Rändern r versehen, welche, gegen einander bewegt, das Umbiegen der Oesenränder in bekannter Weise bewirken. Das Niederbewegen der Spindeln erfolgt durch den mittelst einer Feder gehobenen Tritthebel f. Derselbe ist mit der in dem feststehenden Ständer t geführten Stange s gelenkig verbunden, welche an ihrem rechtwinklig abgebogenen Ende eine Querschiene sl trägt, die beim Niederdrücken des Tritthebels auf die Spindeln e trifft. Da die Linie der im Stiefel anzubringenden Oesen bogenförmig ist, so werden auch die Spindeln e mit den Cylindern b und die Cylinder c mit den Zapfen in bogenförmigen Schlitzen k geführt. Um aufserdem die glatte, bereits umgebogene Seite der Oese nach oben gerichtet und die Oesen besonders an den seitlich zu schliefsenden Militärschuhen u. dergl. oben weiter aus einander als unten anbringen zu können, um ferner mit derselben Vorrichtung die linken und rechten Stiefel bearbeiten zu können, wurden die Spindeln mit den Cylindern b und die Cylinder c mit den Zapfen α verschiebbar angeordnet.
Die Verschiebung wird durch die Platten pj)lp'2 bewirkt, welche um die Bolzen g drehbar angeordnet sind. Die Platten sind nach aufsen hin mit schrägen Schlitzen i versehen, welche die Verschiebungen der Spindeln e und der Cylinder c in der bestimmten Richtung leiten. Diese Verschiebung richtet sich nach der Drehung der Platten ρ ρ lp^ und wird entsprechend gröfser oder geringer ausfallen. Die Drehung der mit einander verbundenen Platten erfolgt durch die Hebel h, welche mit denselben durch die Stange h1 verbunden sind. Statt der Drehbewegung der Platten könnte auch eine Schiebebewegung derselben stattfinden. Es sind zwei Reihen Spindeln angeordnet. Die eine bildet eine convexe, die andere eine concave Linie. Mit der convexen Spindelreihe werden die Oesen für die hinteren, mit der concaven die für die vorderen Theile eingesetzt, welche sonst in unbequemer Weise unter die Maschine geschoben werden müfsten.
Der obere Theil der Maschine' ist drehbar um den Ständer t angeordnet und kann, je nachdem diese oder jene Reihe der Spindeln benutzt werden soll, gedreht werden, so dafs

Claims (1)

  1. die Spindeln unter die Druckschiene s1 zu
    stehen kommen.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Maschine zum gleichzeitigen Anbringen
    mehrerer beliebig weit von einander entfernter
    Oesen in Schnürstiefeln, welche dadurch gekennzeichnet ist, dafs die Spindeln mit den Cylindern b und die Cylinder c mit den Zapfen α in Schlitzlöchern k angebracht sind und durch die mit schrägen Schlitzen i versehenen Platten pplp2 gehalten und verstellt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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