DE80947C - - Google Patents

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DE80947C
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Germany
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sleeve
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milling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F23/00Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
    • B23F23/08Index mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die selbsttätige Theilvorrichtung ist für Rädertheil- und Fräsmaschinen, sowie für Zahnstangenfräsmaschinen, Schlitzmaschinen u. s. w. bestimmt und erspart das zeitraubende Drehen an der Kurbel des Theilapparates nach Beendigung eines Schnittes, so dafs ein Mann gleichzeitig viele Maschinen mit Leichtigkeit bedienen kann. Anderen selbstthätigen Theilvorrichtungen gegenüber, z. B. der in der Patentschrift Nr. 26528 beschriebenen, hat sie den Vortheil, dafs die Verbindung zwischen Antrieb der Theilvorrichtung und Theilrad während des Theilens absolut fest, nicht nur durch unzuverlässige Friction hergestellt ist, und dafs die Kraft für das stete Ueberwinden der starken Friction _ während des Arbeitens erspart wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Theilapparat in zwei Ansichten (Fig. 1 und 3) und im Schnitt gezeichnet (Fig. 2); Fig. 4 und 5 zeigen die Anbringung desselben an einer Räderfräsmaschine. . . ;
Fig. ι ist ein Schnitt. durch das Gehäuse, in welchem der Theilapparat untergebracht ist, nach der Linie E-F der Fig. 2. Fig. 2 ist ein Schnitt durch das Gehäuse und den Theilapparat in der Linie C-D der Fig. 1, und Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch das Gehäuse in der Linie A-B der Fig. 1. Fig. 4 zeigt die Ansicht einer Fräsmaschine mit einem solchen Apparat und einen Schnitt durch den Frässchlitten g in der Linie G-H der Fig. 5 und die Seitenansicht der Fräsmaschine.
Auf der Welle a, Fig. 1 bis 4, sind die Muffe b, Fig. 2 und 3, und das Kettenrad r, Fig. 4 und 5, festgekeilt und auf der in derselben Linie gelagerten Welle Ci1, Fig. 1 bis 4, die Muffe c und das Wechselrad v, Fig. 2. Die beiden Muffen b und c sind während des Präsens nur durch die leichte Frictionsscheibe χ verbunden (Fig. 2), welche nur leicht bremst, aber nicht im Stande ist, Muffe c mitzunehmen. In der Muffe c ist ein verschiebbarer Mitnehmer d mit einer Scheibe s, Fig. 1 bis 3, angeordnet, welche während des Fräsens durch eine drehbar an Muffe c angebrachte und durch eine Zugfeder 1 mit ihr verbundene Scheibe f zurückgehalten wird (Fig. 1 bis 3). In die Muffe b sind eine beliebige Anzahl Löcher /, Fig. 2, gebohrt, welche dem Mitnehmerstift d abwechselnd gegenüberstehen. Durch die Scheibe f ist eine Oeffnung 0, Fig. 1, gestofsen, in welcher die Scheibe s genügend Platz hat.
Die Klinke k kann durch den Scharnierhebel p, Fig. i, welcher durch die Kette n mit dem Frässchlitten g, Fig. 4 und 5, verbunden ist, zurückgezogen werden. Die Wechselrä'der ν V1 V2 V3 und die konischen Räder y verbinden die Welle Ct1 mit der Schneckenwelle H1, auf welcher die Theilschnecke t verschiebbar angebracht ist. Die Schnecke t greift in das Theilrad h, welches mit dem Arbeitsstück h3 durch die Spindel h.2 verbunden ist (Fig. 4 und 5). Die Welle a ist durch die Kette rx und die Kettenräder r und u mit der Vorgelegewelle i, Fig. 4 und 5, verbunden.
Während des Fräsens steht die Welle U1 mit der Scheibe f, Muffe, c und Mitnehmer d mit Scheibe j in der gezeichneten Lage ruhig (Fig. ι bis 3), während die Welle α mit Muffe b
sich stets dreht. Wenn der Fräser m auf dem Fräserschlitten g einen Schnitt beendet hat und vermittelst einer Umschaltvorrichtung im Schlitten g wieder zurückläuft, wird die Kette η angezogen und die Klinke k durch den Scharnierhebel ρ aus dem Einschnitte gezogen. Dadurch wird die Scheibe f frei und verschiebt sich durch die Zugfeder i, Fig. i, sofort um so viel, dafs die Scheibe s auf die Oeffnung ο der Scheibe f zu stehen kommt. Der Mitnehmer d schnappt nun, durch den Druck der Feder 2, Fig. 2, geschoben, in das nächste gegenüberstehende Loch / der Muffe b, verbindet also die beiden Muffen b und c fest, so dafs letztere sich mitdrehen mufs. Die Klinke k fällt bald wieder durch den Druck der Feder 3, Fig. 1, auf die Muffe c zurück, deren glatte Oberfläche aber vorbeigleitet.
Der Einschnitt e der Scheibe / kommt, da die Scheibe f sich gegen die Muffe c verschoben hat, bei der Klinke k vor Vollendung einer Umdrehung der Welle ax an und wird, da die Klinke etwas einliegt, am weiteren Drehen gehindert. Die Muffe c dreht sich aber noch, bis auch ihr Einschnitt bei k ankommt und k sich wieder vollständig eingelegt hat. Es ist also bei Beendigung einer Umdrehung die Scheibe f wieder in die gewöhnlich gezeichnete Lage zur Muffe c geschoben worden und hat sich mittelst der Abschrägung ^ und der dazu passenden Abschrägung ^1 der Scheiben, Fig. 3, zwischen letztere und die Muffe c geschoben, also die Scheibe s und den Mitnehmer d zurückgezogen, so dafs auch die feste Verbindung zwischen den Muffen b und c bei Beendigung einer Umdrehung wieder unterbrochen ist. Die Feder 4, Fig. 1, zieht den Hebel ρ während des Fräsens wieder zurück.
Die Bremse χ hilft für den Fall, dafs der Stift d etwas zu zeitig abschnappt, den letzten Theil der Drehung vollenden. Diese eine Umdrehung der Welle ax wird durch die Wechselräder ν V1 V2 und V3 in beliebiger Uebersetzung auf das Theilrad h übertragen.
Um Lineale, Zahnstangen etc. einzutheilen, wird die Drehung der Welle αλ auf eine Schraubenspindel oder Zahnstange übertragen.
Die Muffe c und Scheibe/ können, um kleinere Bewegung zu erzielen, mit mehreren Einschnitten versehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige !"heilvorrichtung für Räderfräsmaschinen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs zwei Muffen (b und c), deren eine (b) sich stets dreht, während die andere (c). gesperrt wird, in demselben Augenblick festgekuppelt werden, in welchem die Sperrklinke (k) gelöst wird, während durch Einlegung der Sperrklinke (k) nach einer bestimmten Drehung die Kuppelung wieder unterbrochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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