DE809363C - Schaltwerk fuer die Schaltwelle eines Staubfilters o. dgl. - Google Patents

Schaltwerk fuer die Schaltwelle eines Staubfilters o. dgl.

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DE809363C
DE809363C DEP50547A DEP0050547A DE809363C DE 809363 C DE809363 C DE 809363C DE P50547 A DEP50547 A DE P50547A DE P0050547 A DEP0050547 A DE P0050547A DE 809363 C DE809363 C DE 809363C
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DE
Germany
Prior art keywords
switching
disk
shaft
pawl
gaps
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Expired
Application number
DEP50547A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Wasserthal
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BETH A G MASCHF
Original Assignee
BETH A G MASCHF
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Schaltwerk für die Schaltwelle eines Staubfilters o. dgl. Bei Staubfiltern wird bekanntlich die Schaltwelle von der Daumenwelle über einen Maltesertrieb periodisch angetrieben. Diese Ausführung hat den großen Nachteil, daß es sehr leicht zu Brüchen kommt, wenn der Triebling infolge Abnutzung oder Verdrehung der Schaltwelle nicht genau in die Schlitze der Malteserscheibe eingreift.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden, die darin besteht, daß für die Schaltwelle des Staubfilters o. dgl. ein Klinkenschaltwerk und daneben eine frei drehbare, gezahnte Steuerscheibe für die Klinke des Klinkenschaltwerks angeordnet ist, die das Einfallen der Schaltklinke in die Schaltscheibe steuert.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung je in Seitenansicht und Grundriß dargestellt. Auf der Schaltwelle a, Fig. i und 2, die in bekannter Weise auf dem Gehäuse eines Staubfilters b drehbar gelagert ist, ist neben einer fest aufgekeilten, gezahnten Schaltscheibe c ein größeres, frei drehbares, gezahntes Steuerrad d angeordnet, dessen Zahnteilung mit der der Schaltscheibe c übereinstimmt. Auf der Daumenwelle e des Staubfilters sitzt eine Kurbel f, die über eine Schubstange g mit Schaltbolzen h auf beide Scheiben c, d zu gleicher Zeit einwirken und diese gemeinsam in Richtung des eingezeichneten Pfeiles in schrittweise Drehung versetzen kann. Durch die Drehung der Daumenwelle e wird der Klinkenhebel g wie bei einem bekannten einfachen Klinkenschaltwerk hin und her bewegt, wobei bei jeder Hinundherbewegung die Steuerscheibe d um eine Zahnteilung gedreht wird. Eine Rückdrehung dieser Steuerscheibe wird durch eine gewichtsbelastete Sperrklinke i gehindert. Die Zähne der frei drehbaren Steuerscheibe d sind im allgemeinen so ausgebildet, daß ein Eingreifen der als Mitnehmer wirkenden Schaltbolzen h in die Schaltscheibe nicht erfolgt. Üblicherweise wird also die Steuerscheibe d jeweils um eine Zahnteilung weitergedreht; während die ScWtscheibe.c und damit die Schaltwelle a unverändert in ihrer Lage bleibt. Die Steuerscheibe besitzt außerdem zwei Zahnlücken k, die tiefer ausgebildet sind als die übrigen Zahnlücken. Gelangt der Schaltbolzen h in diese vertiefte Zahnlücke, so kommt der Teil des Schaltbolzens, der sich oberhalb der Schaltscheibe c befindet, in Eingriff mit der Schaltscheibe c, und nur in diesem Falle erfolgt eine Mitnahme der Schaltscheibe c und damit der Schaltwelle a um eine Zahnteilung. Danach folgen wieder so viele Leerhübe, bei denen sich jeweils nur die Steuerscheibe d um je eine Zahnteilung weiterbewegt, bis der Schaltbolzen h wieder in eine vertiefte Zahnlücke k der Steuerscheibe d eingreift.
  • Die schrägen Flanken der vertieften Zahnlücken k an der frei drehbaren Steuerscheibe d sind so ausgebildet, daß der Schaltbolzen h im Verlauf seines Eingriffs in eine dieser Zahnlücken k zunächst nur auf der schrägen Zahnflanke der Steuerscheibe d gleitet, ohne daß die schräge Flanke der Schaltscheibe c berührt wird. Hierdurch wird jeglicher Verschleiß an der Schaltscheibe c ausgeschaltet. Der Eingriff des Schaltbolzens h erfolgt vielmehr erst dann, wenn der Bolzen die radiale Zahnflanke einer Zahnlücke der Schaltscheibe berührt und damit die Kraftübertragung einsetzt sowie die Umdrehung der Schaltscheibe c eingeleitet wird.
  • Die Anzahl der vertieft ausgeführten Schaltlücken in der Steuerscheibe d kann einer gewünschten Schaltung entsprechend beliebig angepaßt werden.
  • Bei der Ausführungsform der Erfindung nach den Fig. 3 und 4 erfolgt der Antrieb der fest auf der Schaltwelle a angeordneten Schaltscheibe c von der Daumenwelle e aus ebenfalls über eine Kurbel f und einen Klinkenhebel g, der an zwei um die Schaltwelle a drehbaren, vor und hinter der Schaltscheibe c angeordneten Lenkern L angreift. In diesem Lenkerpaar l ist eine kurze Welle o gelagert, die zwischen den Lenkern 1 eine Klinke m und außerhalb der Lenker l eine Klinke n trägt. Diese Klinke n wirkt auf die vor der Schaltscheibe c auf der Schaltwelle a frei drehbar angeordnete Steuerscheibe d. Die Klinken m, n sind derart auf der kurzen Welle o um einen kleinen Winkel verdreht angeordnet, daß die Klinke 'm über den Zähnen der Schaltscheibe c frei hinweggehen und erst dann zur Schaltwirkung kommt, wenn die Klinken durch den Eintritt in eine der tieferen, durch Abarbeiten der schrägen Zahnflanken erzeugten Zahnlücken k eine Drehung im Uhrzeigersinne erfahren. Dadurch wird unter Vermittlung der kurzen Welle o auch die Klinke m gesenkt, so daß diese einen Schaltschritt der Schaltwelle, die durch eine Sperrklinke i an einer Rückwärtsdrehung gehindert wird, ausführen kann. Gleichzeitig wird durch den folgenden normalen Zahn die Schaltwirkung der Klinke m wieder aufgehoben, die sich danach dreimal leer hin und her bewegen kann, bis die nächste Zahnlücke k zur Wirkung kommt. Dieses Spiel wiederholt sich in gleichen Abständen.
  • Die beiden Scheiben c, d weisen den gleichen Durchmesser und die gleiche Zähnezahl auf, nur sind die schrägen Flanken dreier auf dem Umfang der Steuerscheibe d gleichmäßig verteilter Zähne niedriger als die Flanken der anderen Zähne.
  • Der neue Antrieb ist durchaus unempfindlich gegen etwaigen Verschleiß, der sich ohnehin in sehr kleinen Grenzen hält. Vor allen Dingen kann es bei dem Antrieb niemals zu einem Bruch kommen, wenn die Schaltwelle in beliebiger Richtung und in einem beliebigen Winkel verdreht wird. Stehen sich nämlich die Zähne von der Schaltscheibe und dem Steuerrad nicht genau gegenüber, so hat dieses nur zur Folge, daß das Steuerrad bei dem nächsten Eingriff nicht um eine volle Zahnteilung weitergedreht wird. Das Schaltrad wird vielmehr immer um einen Schaltschritt sicher weitergedreht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltwerk für die Schaltwelle eines Staubfilters o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß für die Schaltwelle (a) des Staubfilters o. dgl. ein Klinkenschaltwerk (e, f, g, h, c; e, f, g,1, m, c) und daneben eine frei drehbare, gezahnte Steuerscheibe (d) für die Klinke (h; m) des Klinkenschaltwerks angeordnet ist, die das Einfallen der Schaltklinke (h; m) in die gezahnte Schaltscheibe (c) steuert.
  2. 2. Schaltwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der Klinke (h; m) des Klinkenschaltwerks (e, f, g, h, c; e, f, g, 1, m, c) durch Zahnlücken (k) der Steuerscheibe (d) erfolgt, die bis auf die Tiefe der Schaltlücken der Schaltscheibe (c) herunterreichen.
  3. 3. Schaltwerk nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Flanken der bis auf die Schaltlücken der Schaltscheibe (c) herabreichenden Schaltlücken (k) in der Steuerscheibe (d) höher stehen als die schrägen Flanken der Schaltlücken in der Schaltscheibe (c).
  4. 4. Schaltwerk nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die frei drehbare Steuerscheibe (d) eine eine Rückdrehung dieser Scheibe hindernde Sperrklinke (i) o. dgl. einwirkt.
DEP50547A 1949-07-30 1949-07-30 Schaltwerk fuer die Schaltwelle eines Staubfilters o. dgl. Expired DE809363C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963486C (de) * 1952-06-15 1957-05-09 Brunsviga Maschinenwerke A G Schaltvorrichtung fuer die Steuerung von Arbeitsvorgaengen
DE1201164B (de) * 1960-10-17 1965-09-16 Beth G M B H Maschf Schrittschaltwerk zur automatischen Betaetigung der Abreinigungseinrichtung an Gewebefiltern von Einstaubungsanlagen
US3387410A (en) * 1966-11-18 1968-06-11 Pangborn Corp Continuous cleaning apparatus
DE1286858B (de) * 1966-06-07 1969-01-09 Ericsson Telefon Ab L M Sperrvorrichtung fuer ein hin- und hergehendes Schaltelement

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