DE80915C - - Google Patents
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- DE80915C DE80915C DENDAT80915D DE80915DA DE80915C DE 80915 C DE80915 C DE 80915C DE NDAT80915 D DENDAT80915 D DE NDAT80915D DE 80915D A DE80915D A DE 80915DA DE 80915 C DE80915 C DE 80915C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/001—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying
- B44B3/002—Artists' machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying using a pantograph
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- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISEkLICHES
PATENTAMT
Diese Erfindung bezieht sich auf Gravirmaschinen, in welchen als Grabstichel ein von
dem Arm eines Storchschnabels (Pantographen) geführter Bohrer die Gravirarbeit besorgt und
dabei eine Zeichnung oder ein Muster mit Hülfe eines an einem anderen Arm des Storchschnabels
über die Zeichnung oder das Muster geführten Leitstiftes copirt.
In den Fig. 1 bis 13 der Zeichnung ist eine
solche Maschine dargestellt. Die Fig. 14 bis 16
zeigen eine Ausfuhrungsform derselben, bei welcher der Bohrer auf elektrischem Wege vorgeschoben
wird.
Auf dem Bett α einer Säule A ist ein
Schlitten a1 angebracht, welcher bei α2 einen
Storchschnabelmechanismus (Pantographen) -B, C, D trägt. ; An dem Arm B ist der Leitstift b
befestigt, während .die demselben parallele Stange C einen Schlitten c trägt, mit welchem
das Lager des Bohrers G verbunden ist. Die Stange D, welche die Stangen B und C verbindet, gleitet in einer Führung d, die um
einen Zapfen a1 drehbar ist. Durch das Gleiten der Stange D in ihre verschiedenen Stellungen
in der Führung d und das Gleiten des Schlittens c in verschiedene dementsprechende Stellungen
auf der Stange C kann der Mafsstab der Nachzeichnung in der gewöhnlichen Weise
verändert werden. Die Mittelpunkte des Leitstiftes b, des Zapfens a2 und des Bohrers verbleiben
hierbei immer in der durch den Storchschnabelmechanismus bedingten geraden Linie.
Die Stangen C und D sind in geeigneter Weise in Grade eingetheilt. Der Schlitten al
ist ebenfalls mit einer Gradeintheilung versehen, und wenn c längs C und D in d verschoben
werden, wird auch der Schlitten a1 auf α bewegt,
derart, dafs die Achse der Bohrspindel G immer dieselbe Stellung einnimmt, wenn der
Leitstift b sich in der Mittelstellung befindet, wie dies Fig. 3 zeigt.
Zur Aufnahme des Musters oder der Zeichnung, welche copirt werden soll, ist ein
Tisch b] angeordnet, welcher auf einem Drehzapfen
&4 ruht, mittelst dessen er um 900 gedreht
werden kann. Diese seine Drehbewegung wird durch Stellschrauben b2 b3 begrenzt und
kann der Tisch in beliebiger geeigneter Weise in der in Fig. 3 in ausgezogenen oder in
punktirten Linien veranschaulichten Stellung festgestellt werden.
An der Säule. A ist ein Support E mit Längs-, Quer- und Verticalbewegung angebracht,
welcher dazu bestimmt ist, die Platte oder den sonstigen flachen Gegenstand zu tragen, >
auf welchem die Nachzeichnung eingegraben werden soll.
Ist der zu bearbeitende Gegenstand von cylindrischer oder sonstiger runder Gestalt, so
wird der Fufs f des in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellten Aufsatzes F auf dem Tisch des
Supports E befestigt. Dieser Aufsatz besitzt eine Scheibe f1, auf deren vorderer, nach der
Fig. 6 hin gerichteten Seite der zu bearbeitende Gegenstand befestigt wird. Die Scheibe fl
sitzt drehbar auf einem Zapfen f3 inmitten
einer Scheibe/2. Der Zapfen/3 ist mit einem
Bund /4 versehen und in einer Büchse /5 gelagert,
welche durch Feder und Nuth so mit der Scheibe /2 verbunden ist, dafs sie darin
axial gleiten, sich aber nicht drehen kann. Die Büchse steht hinter der Scheibe/2 um
ein gewisses Stück vor, das mit Schraubengewinde versehen ist, in welches das Muttergewinde
eines Handhebels /6 eingreift. Wird der Handhebel niedergeführt, so wird die
Hülse /5 gegen den Bund /* hin bewegt, dadurch
die Scheibe /] gegen die Fläche von /2
gezogen und in dieser Stellung festgeklemmt. Dagegen wird durch Heben des Handhebels/6
die Scheibe/1 frei, so dafs sie gedreht werden kann.
Mit der Scheibe/2 ist ein doppelter Bogen
/7 verbunden, welcher eine entsprechende, auf dem Fufs / angeordnete Bogenführung /8
umfafst und an derselben entlang gleiten kann. Die die Scheibe/1 tragende Scheibe/2 kann
um die (waagrechte) Achse der Führung /8 mehr oder weniger gedreht und vermittelst
einer Schraubenmutter /9 festgestellt werden. Auf diese Weise kann die Vorderseite von f1
sowohl in einer senkrechten wie in einer waagrechten Ebene, oder auch in irgend einer
Zwischenneigung festgestellt werden.
Auf dem Zapfen /3 ist eine gekerbte, durch
eine Mutter festklemmbare Scheibe /10 befestigt. In die Kerben dieser Scheibe greift
ein unter Federwirkung stehender Sperrhaken/11 ein, um die Scheibe/1 in ihren verschiedenen
Stellungen auf dem Zapfen /3 festzuhalten. Es ist zweckmäfsig, mehrere Scheiben /n im
Vorrath zu haben, die in der Anzahl ihrer Kerben von einander verschieden sind, so dafs
eine Scheibe auf dem Zapfen /s angebracht werden kann, welche der Eintheilung des zu
bearbeitenden, auf/1 befestigten runden Stückes entspricht.
Soll eine Arbeit ausgeführt werden, für welche keine der vorräthigen Scheiben /10
pafst, so kann anstatt einer eingetheilten Scheibe /10 eine besonders eingerichtete
Scheibe W angewendet werden, wie solche in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist. Der Kranz
dieser Scheibe ist bei w geschlitzt und innen ein elastischer, federnder Ring wx eingelegt.
Um den Kranz wird ein Streifen von Papier oder anderem geeigneten Stoff gelegt; die
beiden Enden dieses Streifens werden durch den Schlitz w hindurchgeführt, dann wird der
Ring n>1 herumgedreht, bis sein Ende eine
Hemmung bei w2 erreicht, wodurch die Enden
des Papierstreifens festgeklemmt werden. Dieser Streifen. ist mit Linien oder Zeichen versehen,
gegen welche die Kante der Sperrklinke angelegt werden kann, um so mit Hülfe der
Scheibe W gewisse Gravirarbeiten ausführen oder umgekehrt auf der Scheibe W markiren
zu können, wenn ebensolche Arbeit wiederholt ausgeführt werden soll.
Wie oben beschrieben, ist die Einrichtung so getroffen, dafs die Achse der Bohrspindel
immer in dieselbe Senkrechte gebracht wird, einerlei, wie die Verstellung der Theile behufs
Wechselns des Mafsstabes der Zeichnung erfolgt. Der Aufsatzfufs / wird nun zweckmäfsig
so auf dem Support E angeordnet, dafs die Achse der Scheibe /' sich senkrecht unter
der Achse der Bohrspindel befindet.
Wenn das abzuzeichnende Muster aus Buchstaben oder anderen Zeichnungen besteht, die
nach einander nach dem Nullpunkt für den Leitstift b gebracht werden sollen, so wird
der rechteckige Tisch b1 beseitigt und statt dessen ein runder Tisch b5, Fig. 11 und 12,
angebracht. Dieser Tisch wird durch die Schraube b* so befestigt,, dafs ein Punkt \
seiner Oberfläche mit dem Mittelpunkt der Schraube b* correspondirt. Infolge dessen
correspondirt dieser Punkt auch mit der Stellung des Leitstiftes b, wie Fig. 3 zeigt, welche
Stellung als die Nullstellung des Bohrers bezeichnet werden kann. Die Platte b5 ist an
ihrem Rande mit Kerben versehen, in welche eine Federsperrklinke be eingreift, so dafs die
Platte herumgedreht werden kann, um auf einander folgende Buchstaben oder andere
Zeichnungen nach Null herumzubringen.
Soll die Gravirung in demselben Mafsstabe geschehen wie das Muster, so fällt der
Schlitten al und der Storchschnabel fort. Das
Bohrlager wird dann nur von den Armen h h1 getragen (Fig. 13). Auf der Spitze von h wird
vermittelst einer Schraube / ein Tragbügel L befestigt, welcher einen der Höhe nach stellbaren
Leitstift enthält. Auf dem Kopf α der Säule A wird ein Block Γ2 angebracht und
hierauf eine Platte bl befestigt, welche das Muster trägt. Wird nun der Leitstift ll über
das festliegende Muster hinbewegt, so wird damit zugleich der Bohrer entsprechend geführt
und arbeitet die Nachzeichnung in dem Mafsstab des Musters aus.
Die Bohrspindel G trägt eine Rolle g, um welche die von einem Paar Leitrollen g1,
Fig. ι und 3, kommende Treibschnur geführt ist. Die Leitrollen g1 sind in einer Gabel g2
gelagert, welche durch ein Gelenk g3, das sie
mit dem Ständer A, und einer Strebe g·4,
welche sie mit dem Lager der Bohrspindel verbindet, in ihrer Lage gehalten wird. Die
Gabel g2 kann auf der Strebe g* verschoben
werden, um die Treibschnur zu reguliren. Das Lager der Bohrspindel ist in einer Büchse H
angeordnet, welche an einem Arm h angebracht ist; letzterer steht mittelst eines Gelenks h1 und
Drehzapfen mit einem Arm h2 der Säule H in Verbindung. Diese gelenkige Verbindung
von h mit hl und von hl mit /?2 gestattet,
die Bohrspindel in der waagrechten Ebene frei zu bewegen und ist dabei die Büchse H gegen
irgend welche senkrechte Bewegung oder Schwingung gesichert.
Die Vorschiebung des Bohrers wird in folgender Weise bewirkt. Das Futter der Bohrspindel
ist in eine Hülse K, Fig. 4 und 5, eingepafst, die in der Büchse H auf- und
niedergleiten kann. Die Hülse K ist oben mit einem Flantsch k versehen, in welchem
eine Mutter k1 für eine mit Gewinde versehene Hülse /c2 angebracht ist. Von diesem Gewinde
aus ragt ein waagrechter Stift k3 zwischen zwei senkrechten Führungsstiften, wovon der
eine k8 von der Mutter k1 und der andere
von dem Flantsch k herniedergeht. Auf der Mutter k1 ruht ein gerändeltes Handrad kl,
dessen Spindel durch die Hülse k2 geht, unten vorsteht und do/t an dieselbe mit einer gewissen
Reibung durch eine Schraubenmutter und eine elastische Zwischenscheibe k5 festgeklemmt
wird; der obere Theil k6 dieser
Handradspindel ist mit Schraubengewinde versehen, welches in einem Muttergewinde des
Bockes h arbeitet. Die Steigung des Schraubengewindes auf k'2 ist gröfser als die Steigung
des Schraubengewindes von Ä6. Der Rand der Mutter k1 ist in Grade eingetheilt. Die
Mutter kann so genau nach Mafs mehr oder weniger aus der dargestellten Nullstellung
herausgedreht und in der gewünschten Stellung durch eine im Flantsch k angebrachte
Schraube k7 festgestellt werden. Wird die Mutter kl auf diese Weise gedreht, so wird
Stift ks von k3 wegbewegt und gestattet, dafs
die Hülse A2 sich so weit dreht, wie dies die
Stellung der .Schraubenmutter ky bedingt. Befindet
sich k1 in der bezeichneten Stellung, so dafs also der Stift /c2 zwischen die beiden
senkrechten Stifte eingreift, so kaiin sich die Hülse /c2 nicht drehen, und wird folglich die
Schraube k6 beim Drehen des Rades A* allein
wirken, indem sie die Hülse K und Bohrspindel G auf- oder niederbewegt, je nachdem
k* in die eine oder in die andere Richtung gedreht wird. In diesem Falle, wo die Hülse k2
festgehalten wird, dreht sich darin nur die Spindel des Rades /c4 und ist dem Reibungswiderstand
unterworfen, der von der Schraubenmutter und Zwischenscheibe k6 herrührt. Wird
jedoch der Stift ks eine gewisse Strecke von k3 wegbewegt, so dafs sich die Hülse A:2 frei
so weit herumdrehen kann, so werden durch die Drehung des Rades Ä4 die Hülse K und
die Bohrspindel G gehoben oder gesenkt, und zwar um eine Strecke, wie sie durch den
Unterschied der Steigung der beiden Schraubengewinde K2 und k6 und durch die Gröfse der
durch Stift A:8 begrenzten Winkeldrehung der Hülse /c2 bedingt wird. Die Tiefe, bis zu
welcher der Bohrer in das Arbeitsstück eindringt, wird also auf diese Weise durch die
gröfsere oder geringere Drehung der Schraubenmutter kl bestimmt. Wird z. B. die Schraubenmutter
k1 so gestellt, dafs der Stift ks um ein
Viertheil einer Umdrehung von k3 hinweggedreht ist und das Handrad k* so lange gedreht,
bis A:3 mit ks zusammentrifft, und berührt
der Bohrer dann gerade das Werkstück, so wird, während die Schraube ka bestrebt
ist, den Bohrer zu heben, beim Zurückdrehen des Handrades k* die Schraubhülse A2 das
Bestreben zeigen, denselben auf eine gröfsere Strecke niederzubringen. Der Bohrer wird
also nach und nach herniedergeschoben, bis der Stift k3 nach dem Zurückdrehen um die
Viertelumdrehung seine Hemmung findet, wonach die Schraube ke allein wirkt und den
Bohrer emporhebt. Die Schraube k6 kann auch allein benutzt werden, um die Hülse k'2
vorzuschieben, wenn sie durch ihren Stift k3 verhindert ist, sich zu drehen, also der letztere
zwischen die beiden senkrechten Stifte eingreift. Wird die Vorschiebung in dieser Weise
bewirkt, so wird eine stellbare Hemmung k9 angebracht, um zu verhindern, dafs die Hülse K
und der Bohrer G über die Strecke hinaus, für welche die Hemmung eingestellt ist, herniederbewegt
werden können.
Die Vorschiebung kann auch auf elektrischem Wege bewirkt werden, wie nachstehend mit
.Bezugnahme auf Fig. 14 beschrieben ist. An der in der Büchse H gleitenden Hülse K ist
ein Rahmen M befestigt, innerhalb dessen an dem oberen Theil ein Elektromagnet m befestigt
ist. Durch diesen Elektromagneten geht eine Spindel m1, welche in eine Schraube
endigt, die in einem mit Muttergewinde versehenen Auge arbeitet. Die Drehung der Spindel
m1 erfolgt durch ein eisernes Handrad m'2.
Auf dem unteren Rand des Rahmens M in der Mitte unter der Spindel m1 ist eine mittelst.
Schraube stellbare Hemmung m3 angeordnet, welche durch einen in Grade getheilten Kopf m4
der Höhe nach genau eingestellt werden kann.
Der Tisch oder das Lager, auf welchem das zu bearbeitende Werkstück befestigt ist, oder
das aus Metall bestehende Werkstück selbst ist von der Maschine isolirt und durch eine.
Leitung mit der Klemme einer Batterie oder sonstiger Elektricitätsquelle verbunden. Die
andere Klemme ist mit dem einen Ende der Spule des Magneten m und das andere Ende
dieser Spule ist mit dem Rahmen M verbunden.
Nachdem die Hemmung m3 auf eine gewisse
Entfernung vom Ende der Spindel m1 eingestellt ist, durch welche Entfernung die Tiefe
der Gravirung bestimmt wird, wird das Rad m2 von Hand gedreht, wodurch die Spindel niedergeschraubt und das Rad von dem Magneten
ab nach unten bewegt wird, bis die Spindel ml
Claims (6)
- mit der Hemmung m3 zusammentrifft. Wird das Rad m2 weiter gedreht, so wird der ganze Rahmen M und damit die Bohrspindel und auch der Magnet niedriger gebracht, wobei das Rad to2 das Bestreben hat, dieselbe Entfernung von dem Magneten innezuhalten, welche zuerst durch die Einstellung der Hemmung m3 bestimmt worden ist. Sobald jedoch der Bohrer das Werkstück berührt, wird ein elektrischer Strom durch die Spule gesendet und der Magnet nach dem eisernen Rad m2 hin angezogen, wodurch der Bohrer in das Werkstück so tief eindringt, bis der Magnet das Rad erreicht.Eine veränderte Anordnung solcher elektrischer Vorschiebung ist in den Fig. 15 und 16 dargestellt. In diesem Falle ist an der Hülse K ein Flantsch k von weichem Eisen vorgesehen, um Kern und Hülse des Elektromagneten m zu bilden. Die durch dieselbe hindurchgehende Vorschiebungsschraube η ist mit einer Scheibe n1 versehen, die an ihrem Rand eine Nuth besitzt und in einem als Handrad dienenden gerändelten Ring w2 eingeschlossen ist. Darunter ist ein anderes gerändeltes Handrad na angeordnet, worin sich eine Scheibe «4 befindet, welche mit ihrem Rand mit nB durch ein federndes Scharnier verbunden ist. Dasselbe hält für gewöhnlich die Scheibe w4 so empor, dafs ein an deren entgegengesetztem Rand angebrachter Vorsprung in die Nuth von nL eingreift. An dem Handrad n3 ist eine nach oben gerichtete Nase n5 und auf dem Ring n2 eine entsprechende, nach unten gerichtete Nase ne angeordnet. Der nach innen abgeschrägte Rand des Ringes n2 ist mit einer Nullmarke und die correspondirende obere Fläche der Scheibe n1 mit einer Gradeintheilung versehen. Der Ring rc2 kann nun entsprechend der gewünschten Tiefe der Gravirung auf eine bestimmte Stelle der Theilung eingestellt werden, nachdem die Nase ne mehr oder weniger von ns entfernt worden ist, und kann dann der Ring n2 in dieser Stellung durch eine Stellschraube n1 an der Scheibe n1 festgestellt werden. Das zu bearbeitende metallene Werkstück ist isolirt und sowohl dieses, wie die Spule von m sind mit einer Elektricitätsquelle verbunden, ähnlich wie bei der Anordnung in Fig. /4 beschrieben ist. Bei der Arbeit wird der Ring ri2 gedreht und die Hülse K sammt allem Zubehör herniederbewegt, bis der Bohrer das Werkstück berührt und dadurch den Stromkreis des Magneten m schliefst. In diesem Augenblick zieht der letztere seine Armatur und die Scheibe n4 an, so dafs der Vorsprung derselben aus der Nuth von n1 herausgezogen wird. Der Arbeitende fährt im Niederschrauben fort, bis die Nase w6 mit der Nase n5 zusammentrifft, wonach, da das Handrad ns durch die magnetische Anziehung auf der Scheibe nl festgehalten wird, der Bohrer nicht tiefer vorgeschoben werden kann. Auf diese Weise wird die Tiefe der Gravirung durch die Anzahl der Theilstriche bestimmt, um welche n2 gedreht wurde.Paτenτ-Aνsprüche:ι. Eine Gravirmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs ein auf einer Tragsäule verschiebbarer Schlitten (a 1J auf der einen Seite eine verstellbare Musterstich platte fb^) und auf der anderen Seite (bei α2) eine bewegliche Führung (d) für den einen Arm (D) des Storchschnabels (B C D) trägt, während das waagrecht bewegte Bohrspindellager (H) auf dem Storchschnabelarm (C) verschiebbar angebracht ist und durch ein von der Tragsäule ausgehendes Gelenk (hl h) derart beeinflufst wird, dafs die Achse der Bohrspindel (G) stets dieselbe Stellung einnimmt, wenn der Leitstift (b) sich in seiner Nullstellung befindet (Fig. 3), wobei das zu gravirende Werkstück auf einem an der Tragsäule angeordneten, verstellbaren Support (E) befestigt sein kann.
- 2. Eine Gravirmaschine nach Anspruch 1., bei welcher die Bohrspindel vermittelst eines Schnur- oder Riementriebes angetrieben wird, dessen Leitrollenlager (g1) durch ein Gelenk (g3) mit der Tragsäule verbunden sind, so dafs sie den verschiedenen Stellungen der Bohrspindeln folgen können und die Spannung des Treibmittels durch eine stellbare Strebe (gi) zwischen Leitrollenlager und Bohrspindellager bewirkt wird.
- 3. Eine Gravirmaschine nach Anspruch i., bei welcher zur Bearbeitung runder Werkstücke ein auf dem stellbaren Support (E) anbringbarer Aufsatz (F) mit kreisförmiger Führung eine im Kreise drehbare Scheibe (f1) zur Befestigung des Werkstückes trägt, welche mittelst einer auf dem Zapfen (f3) dieser Scheibe befestigten gekerbten Scheibe (f10) und einem in die Kerben eingreifenden Sperrhaken (fu) festgestellt werden kann.
- 4. Eine Gravirmaschine nach Anspruch 1., bei welcher an Stelle der unter Anspruch 3. gekennzeichneten gekerbten Scheibe (f1) eine Scheibe (W) angeordnet ist, deren Kranz geschlitzt und mit einem inneren, federnden Ring (wl) versehen ist, um einen um den Kranz gelegten, durch den Schlitz gezogenen, mit Linien oder Zeichen versehenen Papierstreifen oder dergl. festzuklemmen, welche Scheibe durch Bremsen mittelst der Sperrklinke (fn) in den gewünschten. Stellungen gehalten wird.
- 5. Eine Abänderung der unter 1. gekennzeichneten Gravirmaschine, bei welcher zum Zweck der Herstellung von Gravirungen ingleicher Gröfse wie das Muster, unter Beseitigung des Storchschnabels, auf dem das. Bohrspindellager tragende Gelenk (h) ein den Leitstift enthaltender Tragbügel (L) angebracht ist, der die Bewegung des Leitstiftes über das Muster auf den Bohrer überträgt.
- 6. Bei einer Gravirmaschine nach Anspruch ι.:a) ein Bohrspindellager (K), welches in einer senkrechten Muffe (H) gleitet und durch einen stellbaren Anschlag (k9) in seiner Höhenstellung bestimmt wird;b) ein Bohrspindellager (Kk) mit einer mit Gradeintheilung versehenen Mutter (kx) zum Vorschieben des Bohrers, welche Mutter nach beliebiger Drehung bezw. beliebiger Einstellung des Bohrers von Hand durch eine Schraube (k1) festgestellt werden kann und nach der Hemmung durch einen Stift (k3) aufser Wirkung gesetzt wird, wonach eine Schraube (k6) die Bohrspindel (G) nebst deren Hülse (K) bethätigt (Fig. 4 und 5).Bei einer Gravirmaschine nach Anspruch 1. ein Bohrspindellager mit elektrischer Stellvorrichtung, bei welcher das zum Verstellen des Bohrers dienende Handrad mit einem Elektromagneten verbunden ist, dessen Wickelung in einem Stromkreis liegt, der geschlossen wird, sobald der Bohrer bis zu einer bestimmten Tiefe herniederbewegt ist, worauf der Elektromagnet seinen Anker anzieht und den weiteren Vorschub des Bohrers verhindert.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80915C true DE80915C (de) |
Family
ID=353431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80915D Active DE80915C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80915C (de) |
-
0
- DE DENDAT80915D patent/DE80915C/de active Active
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