DE808752C - Verfahren zur Herstellung von Spritzgussformen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spritzgussformen

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DE808752C
DE808752C DEP54914A DEP0054914A DE808752C DE 808752 C DE808752 C DE 808752C DE P54914 A DEP54914 A DE P54914A DE P0054914 A DEP0054914 A DE P0054914A DE 808752 C DE808752 C DE 808752C
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DE
Germany
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injection molds
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Expired
Application number
DEP54914A
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English (en)
Inventor
Jakob Bernhard
Dr Hans Funk
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BASF SE
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BASF SE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/06Permanent moulds for shaped castings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Spritzgußformen Die Herstellung von Spritz- oder Preßgußteilen, z. B. aus Metallen oder Kunststoffen, mit vertieften Aufdrucken, Bildern, Firmenzeichen, Gravierungen u. dgl. ist schwierig, da die für die Fertigung erforderlichen Formen in diesem Falle entgegengesetzt wie beim Preß- oder Spritzling mit den entsprechenden erhabenen Aufdrucken, Bildern oder Firmenzeichen versehen sein müssen. Die Ausarbeitung dieser Zeichen aus der Form heraus ist sehr schwer und teuer, da dies nur durchTieferfräsen der ganzen Fläche mit Ausnahme der gewünschten Aufdrucke, Bilder, Firmenzeichen u. dgl. erfolgen kann; besonders schwer ist dies bei gewölbten Flächen.
  • Ein anderes Verfahren zur Aufbringung solcher Zeichen auf die Preß- oder Spritzgußform, nämlich auf photographischem Weg auf die Formfläche und nachträgliches Tieferätzen, kann nicht angewendet werden, da durch den Ätzvorgang die Oberfläche der Form ziemlich rauh wird und ein sachgemäßes Ausformen oder Auswerfen der Preß- oder Spritzlinge nicht gewährleistet ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß man in technisch einfacher Weise, ohne daß die vorstehend geschilderten Mängel auftreten, Formen für die Erzeugung von Spritzgußstücken oder sonstigen Preßkörpern mit konkaven Aufdrucken, Bildern, Firmenzeichen, Verzierungen u. dgl. an Stelle von Gravierungen oder Prägungen herstellen kann, wenn man die Spritzguß- oder Preßform mit einem Lack bestreicht, die erforderlichen Zeichen in die Lackschicht eingraviert, auf den durch das Gravieren frei gelegten Teilen der Form geeignete Metalle, insbesondere Chrom oder Nickel, bis zur Erreichung der gewünschten Stärke elektrolytisch abscheidet und dann den noch auf der Form vorhandenen Lack ablöst.
  • Das entsprechende Formenteil wird zunächst zweckmäßig leichtangeätzt, z. Bin einemanodischen Ätzbad, und mit einem gegen Elektrolysebäder beständigen Lack aus in organischen Lösungsmitteln löslichen Bindemitteln bestrichen. In die Lackfläche werden die gewünschten Bilder, Aufdrucke, Firmenzeichen sauber eingraviert, und die Form wird in ein Elektrolysebad, insbesondere ein elektrolytisches I-Iartchrombad eingehängt. Die durch die Gravur frei gelegte Fläche der Form wird dabei in der in der galvanoplastischen Technik üblichen Weise gegebenenfalls unter Anwendung entsprechender Blenden mit einer Metallschicht der gewünschten Stärke versehen. Die Zeitdauer diesesArbeitsganges richtet sich nach der Dicke der aufgel,rachten Nietallschicht. Nach dem Aufbringen der Metallschicht wird die Lackschicht zweckmäßig mit einem Lösungsmittel entfernt und die Form kann nun ihrem Verwendungszweck zugeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Formen für die Erzeugung von Spritzgußstücken oder sollstigen Preßkörperrt mit vertieften Aufdrucken, Bildern, Firmenzeichen, Verzierungen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzguß-oder Preßform mit einem Lack bestrichen, die erforderlichen Zeichen in die Lackschicht eingraviert, auf den durch das Gravieren frei gelegten Teilen der Form geeignete !\metalle bis zur Erreichung der gewünschten Stärke elektrolytisch abgeschieden und dann der noch auf der Form vorhandene Lack abgelöst wird.
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