DE80871C - - Google Patents
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- Germany
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- measuring
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/18—Micrometers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die bisher bekannten Mefsinstrumente mit an einem Mafsstab verschiebbaren Mefsschieber
oder dergleichen gestatten nicht, bei der Einstellung der Mefsflächen auf ein bestimmtes
Mafs ohne Hülfe von Vergröfserungsgläsern und Mefskörpern unmittelbar vollkommene Genauigkeit
zu erzielen. Für die Einführung der Feinmessung in die Praxis ist es aber geboten,
dem Arbeiter ein Mefsinstrument in die Hand zu geben, das die Benutzung von Mefskörpern
entbehrlich macht. Diese Aufgabe ist bei dem vorliegenden Mefsinstrument durch eine eigenthümliche Einrichtung zur Einstellung
des Mefsschiebers gelöst.
Man hat bereits mehrfach vorgeschlagen, den am Mafsstab des Mefsinstrumentes verschiebbaren
Schieber durch einen Dorn oder dergleichen einzustellen, der in entsprechend angeordnete
Löcher oder Einschnitte fafst, wobei jedoch der Dorn ζ. Β. stets durch dasselbe
Loch des Schiebers in die verschiedenen Löcher des Mafsstabes gesteckt wird. Nun lassen sich
aber die Löcher in dem Mafsstabe trotz gröfster Sorgfalt nie so genau in richtiger Uebereinstimmung
mit der betreffenden Mafstheilung und dem Schieberdorn bohren, dafs Fehler
vermieden werden. Diese Einrichtung ist also für den Zweck der Feinmessung völlig unbrauchbar.
Auch wird naturgemäfs das eine Loch im Schieber für den Festlegungsdorn
durch den längeren Gebrauch dem Verschleifs unterworfen, wodurch weitere Fehlerquellen
entstehen.
Diese Nachtheile werden aber mit einem Schlage beseitigt, wenn man für jede Stellung
des Schiebers nicht nur ein besonderes Loch im Mafsstab, sondern auch ein solches im Mefsschieber
anordnet und letzteren auf dem Mafsstab mittelst konischen Kaliberdorns festlegt.
In der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 diese Anordnung an einer Schraubenschublehre mit
Feinmefsvorrichtung und Fig. 3 bis 5 an einem Stichmafs mit Feinmefsvorrichtung.
Die Löcher α für die Mafstheilungen ο bis 10
des Mafsstabes A, Fig. 1, entsprechen den mit ο bis 10 bezeichneten Löchern b des die Feinmefsvorrichtung
C tragenden Mefsschiebers B. Die einzelnen Löcher α und b werden, nachdem
die Entfernung der Mefsflächen mittelst Originalmefskörper eingestellt ist, genau mit
einander gebohrt und ausgeschliffen. Man kann auf diese Weise also die entsprechenden Löcher
des Mafsstabes und des Mefsschiebers unabhängig von einander justiren. Der konische
Kaliberdorn <i, welcher für jede Mafseinheit des
Mafsstabes A in je ein entsprechendes Loch a und b des Schiebers und Mafsstabes gesteckt
wird, sichert beim Messen vollkommen die Genauigkeit in der Entfernung der Mefsflächen.
Bei dem in Fig. 3 bis 5 gezeigten Stichmafs sind die Löcher α und b entsprechend in der
festen Hülse B und in der geradlinig vor- oder zurückbewegten Mefsspindel A gebohrt und
letztere wird ebenfalls durch einen in diese Löcher eingeführten konischen Dorn D festgelegt.
Dieselbe Einrichtung läfst sich bei Mefsmaschinen verwenden, bei denen der Mefsschieber
als ein auf einem Bett verschiebbarer Bock ausgebildet ist. In jedem Falle müssen
die Löcher im Mefsschieber und in der Malsstabschiene entsprechend versetzt sein.
Wird der Mefsschieber, wie dargestellt, noch mit einer Feinmefsvorrichtung verbunden, so
gestattet die Vorrichtung unmittelbare Feinmessungen und man braucht nicht, wie bei
dem bezüglichen Messen mit den Apparaten von Withworth, Pratt & Whitney, Brown &
Schärpe, Reinecker u. A. dem Messenden eine Reihe von Mefskörpern in die Hand zu geben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur genauen Einstellung des Mefsschiebers am Mafsstabe von Schublehren, Stichmafsen, Mefsmaschinen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs für jede Stellung des Mefsschiebers besondere Löcher sowohl im Mefsschieber als auch in der Mafsstabschiene vorgesehen sind und die Festlegung des Mefsschiebers durch einen konischen Kaliberdorn vermittelt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE80871T | 1894-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80871C true DE80871C (de) | 1895-04-25 |
Family
ID=33557837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189480871D Expired DE80871C (de) | 1894-10-12 | 1894-10-12 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80871C (de) |
-
1894
- 1894-10-12 DE DE189480871D patent/DE80871C/de not_active Expired
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