DE808488C - Hohlkoerper fuer Decken und Decke mit diesen Hohlkoerpern - Google Patents

Hohlkoerper fuer Decken und Decke mit diesen Hohlkoerpern

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DE808488C
DE808488C DEP15780A DEP0015780A DE808488C DE 808488 C DE808488 C DE 808488C DE P15780 A DEP15780 A DE P15780A DE P0015780 A DEP0015780 A DE P0015780A DE 808488 C DE808488 C DE 808488C
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DE
Germany
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hollow body
hollow bodies
concrete
hollow
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DEP15780A
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English (en)
Inventor
Friedrich Hoehne
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/18Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly cast between filling members
    • E04B5/21Cross-ribbed floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Hohlkörper für Decken und Decke mit diesen Hohlkörpern Die Erfindung betrifft eine Hohlkörperdecke und die zum Aufbau der Decke verwendeten Hohlkörper. Die Hohlkörper werden als Fertigteile eingebaut, der Zwischenraum zwischen den Hohlkörperreihen wird durch Beton ausgefüllt, so daß Längsrippen entstehen, in denen die zur Längsbewehrung dienenden Trageisen untergebracht sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die aus Beton, vorzugsweise Ziegelsplittbeton, bestehenden Hohlkörper infolge besonderer Formgebung und Abmessungen weitgehend zur Aufnahme statischer Kräfte herangezogen werden und je aus einem auf beiden Seiten gewölbten längeren Hauptteil und einem an einer Stirnseite vorgesehenen, im Vergleich zum Hauptteil wesentlich kürzeren, seitlich und oben mit geradflächigen Aussparungen versehenen Teil bestellen. Vorzugsweise weist der Hauptteil jedes Hohlkörpers oben eine verhältnismäßig niedrige Platte auf, an deren Fußkanten die seitlichen Wölbungen ansetzen. Der kürzere Teil jedes Hohlkörpers hat eine obere Aussparung, deren etwa waagerechte Oberfläche etwas tiefer als die Oberfläche der Platte liegt, und zwei seitliche, von senkrechten Flächen begrenzte Aussparungen. Die obere Aussparung des kürzeren Teils wird vorzugsweise auf jeder Seite von einer etwas oberhalb der Oberfläche der Aussparung liegenden Nase mit ebenfalls waagerechter Oberfläche begrenzt. Diese Nasen können bei der aus den Hohlkörpern gebildeten Decke als Auflager für die Querbewehrungseisen dienen, die noch unterhalb der Oberkante der Hohlkörper liegen und auf denen in die seitlichen Aussparungen ragende Bügel hängen, welche die Längstrageisen tragen. Der in die Zwischenräume zwischen je zwei Hohlkörperreihen nach Einlegen der Bewehrung eingegossene Beton ergibt Rippen von etwa T-förmigem Querschnitt, der durch Ausfüllen der seitlichen Aussparungen zweier benachbarter Hohlkörperreihen mit dem eingegossenen Beton wesentlich verstärkt ist.
  • In der Zeichnung sind Hohlkörper und eine daraus hergestellte Decke nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. 1, 2 und 3 zeigen einen Hohlkörper in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht.
  • Fig.4 ist eine schaubildliche Ansicht eines Teils einer Decke.
  • Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie A-B von Fig. 4. Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie C-D von Fig. 4. Die Hohlkörper werden aus Beton, vorzugsweise Ziegelsplittbeton, hergestellt und als Fertigteile auf Schalungen in Reihen aufgebaut, deren Zwischenräume nach Einlegen der Bewehrungen mit Beton vergossen werden, so daß Rippen entstehen. Die besondere und die Vorteile der Erfindung ergebende Formgebung der Hohlkörper besteht in folgendem Jeder Hohlkörper i hat einen Hauptteil 2 und einen in Vergleich mit diesem wesentlich kürzeren Teil 3 (Fig. i bis 3). Der Hauptteil 2 hat auf jeder Seite eine Wölbung 4 und 5, deren Außenkante der Wölbung des Hohlraums entsprechend verläuft. Oben weist der Hohlkörper eine beim Herstellen mitgeformte verhältnismäßig niedrige Platte 6 mit waagerechter Oberfläche auf, an deren Fußkanten die seitlichen Wölbungen 4, 5 ansetzen. Der kürzere Teil 3 des Hohlkörpers ist oben mit einer Aussparung 7 versehen, deren waagerechte Oberfläche 8 einige Zentimeter, z. B. 4 cm, tiefer als die Oberfläche der Platte 6 liegt. Die Aussparung 7 hat auf jeder Seite eine Nase 9, io, die ebenfalls waagerechte Oberflächen aufweisen. Der kürzere Teil 3 des Hohlkörpers hat auf jeder Seite eine Aussparung 11, 12, die von senkrechten Flächen 13,i4 begrenzt werden.
  • Wie die Fig. 4 und 6 zeigen, entstehen durch das Ausgießen der Zwischenräume zwischen je zwei Hohlkörperreihen bei einer Decke nach der Erfindung Rippen 15 von T-förmigem Querschnitt, deren Oberflächen mit den Oberflächen der Platten 6 der Hohlkörper fluchten. Die vorher eingelegten Bewehrungseisen bestehen aus den Quereisen 16, die auf den Nasen 9 und io des Aussparungsteils 3 der Hohlkörper verlegt werden und an jeder Aussparungsstelle genormte Bügel 17 tragen, auf denen die Trageisen 18, i9 der Längsbewehrung ruhen. Der an Ort und Stelle eingegossene Beton dient nicht nur zur Bildung der Rippen 15, sondern füllt auch die oberen Aussparungen 7 bis zur Oberkante der Platte 6 aus. Bei Bildung der Rippen füllt er auch die seitlichen Aussparungen ii und 12 aus, so daß die Rippen an jeder dieser Aussparungsstellen verbreitert werden, wodurch ihr Querschnitt wesentlich verstärkt wird.
  • Durch die beschriebene Gestaltung der Hohlkörper und der Decke wird ermöglicht, die Hohlkörper weitgehend zur Aufnahme statischer Kräfte heranzuziehen, während bei bisherigen Hohlkörperdecken die Hohlkörper nur als Füllkörper ohne eigene statische Beanspruchung dienten. Die obere Aussparung 7 (von z. B. 4 cm Höhe und 4 cm Tiefe) dient nach Ausfüllung mit Beton zur Übertragung der Druck- und Schubkräfte und gestattet, bei der Berechnung die Oberweite der Hohlkörper als Druckplatte heranzuziehen, wobei bei einer Gesamtstärke von z. B. 6 cm rechnerisch eine Dicke von 5 cm zugrunde gelegt werden kann. Der sonst übliche Aufbeton kann daher wegfallen.
  • Infolge der Verbreiterung der Rippen 15 an den seitlichen Aussparungen können die Rippen, wenn z. B. jede Aussparung etwa 3 x 4 cm mißt, die geringste Rippenbreite zwischen den Wölbungen 5 cm beträgt, rechnerisch mit einer Breite von ii cm herangezogen werden, so daß im allgemeinen ein ausreichender Querschnitt zur Aufnahme der Stützmomente und Schubspannungen gegeben sein dürfte.
  • Durch Auflagerung der Querbewehrung 16 auf den :lasen 9 und io erhalten die Quereisen zwangsläufig eine genaue Lage. Da die Ouerbewehrung, abweichend von den Rippendecken üblicher Bauart, unterhalb der Unterkante der Hohlkörper liegt, kann sie während des Betonierens nicht heruntergetreten werden, so daß keine zusätzlichen Schutzmaßnahmen dagegen notwendig sind. Die gesamte Eisenbewehrung liegt unterhalb der Unterkante der Decke. Die genormten Bügel 17 brauchen nur an den Stellen der seitlichen Aussparungen ii und 12 über die Querreihen 16 gehängt zu werden, ebenso wie die Trageisen 18 und i9 nur in die Bügel 17 eingelegt zu werden brauchen. Das Verlegen der Bewehrung ist daher sehr vereinfacht, und es fällt dabei jegliche Flechtarbeit fort, die bei bisher bekannten Durchbildungen der Bewehrung häufig erforderlich ist.
  • Die Höhe der Hohlkörper ist für alle im Wohnungsbau vorkommenden Spannweiten gleich, so daß für alle Spannweiten nur eine Hohlkörperform benötigt wird. Bei der sich ergebenden Bauhöhe ergibt sich ein äußerst geringer Stahlverbrauch.
  • Die Eisenfestigkeit der Hohlkörper gestattet die Verwendung einer Sparschalung. Die örtlichen Betonierungsarbeiten beschränken sich auf den Verguß der zwischen den Hohlkörpern ausgesparten Rippen. Die Festigkeit der Hohlkörper gestattet ohne schwierige Rüstungen das Befahren mit Betonkarren oder Loren. Der geringe örtliche Betonverbrauch gestattet gegebenenfalls für dessen Herstellung die Verwendung von Zement 325 oder Zement 425 und damit einen äußerst schnellen Baufortgang während des ganzen Jahres.
  • Der Verzicht auf die mögliche Verwendung von Fertigbalken erlaubt ohne weiteres die Anwendung der Bestimmungen für durchlaufende Decken. Namentlich bei dem Einbau in Brandruinen wird hierdurch während des Einbaus die Gefahr der Stoß- oder Schubwirkung auf die an sich gefährdeten hohen Trennwände durch die schweren Fertigbalken vermieden.
  • Außerdem ergeben sich folgende Vorteile: Die Decke bietet eine völlig glatte Untersicht und bedarf keines besonderen Putzträgers. Die Ansprüche an Schall-und Wärmeschutz werden weitgehend erfüllt.
  • Die Querbewehrung in Verbindung mit der Wölbwirkung der Hohlsteine gewährleistet eine gute Lastverteilung und gestattet den Verzicht auf aussteifende Querrippen. Querrippen sind erst bei über 5 m Spannweite erforderlich. Die Zusammenwirkung der Querbewehrung mit den Trageisen schafft eine gute Aussteifung und Verankerung mit allen Hauswänden.
  • Die durchlaufenden Hohlräume können erforderlichenfalls zur Unterbringung von Rohrleitungen oder Deckenheizsystemen benutzt werden.
  • Der Einheitshohlkörper ist für alle im Wohn- und Geschäftshausbau üblichen Belastungen und Spannweiten bis zu 5 m ausreichend. Bei höheren Beanspruchungen kann ein besonderer Aufbeton von mindestens 2 cm Stärke aufgebracht werden. Die Decke läßt sich ohne weiteres auch als Dachdecke verwenden.
  • Der Materialverbrauch ist umgerechnet nach Kohleverbrauch äußerst gering. Der Einbau kann überwiegend ohne Facharbeiter erfolgen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlkörper für Decken, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Beton, vorzugsweise Ziegelsplittbeton, bestehenden Hohlkörper (i) infolge ihrer Formgebung und Abmessungen weitgehend zur Aufnahme statischer Kräfte herangezogen werden und je aus einem auf beiden Seiten gewölbten längeren Hauptteil (2) und einem an einer Stirnseite vorgesehenen, im Vergleich zum Hauptteil wesentlich kürzeren, seitlich und oben mit geradflächigen Aussparungen versehenen Teil (3) bestehen.
  2. 2. Hohlkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptteil (2) jedes Hohlkörpers oben eine verhältnismäßig niedrige Platte (6) aufweist, an deren Fußkanten die seitlichen Wölbungen (4, 5) ansetzen.
  3. 3. Hohlkörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kürzere Teil (3) jedes Hohlkörpers eine obere Aussparung (7), deren etwa waagerechte Oberfläche (8) etwas tiefer als die Oberfläche der Platte (6) liegt, und zwei seitliche, von senkrechten Flächen begrenzte Aussparungen (11, 12) aufweist.
  4. 4. Hohlkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Aussparung (7) auf jeder Seite von einer etwas oberhalb der Oberfläche der Aussparung liegenden Nase (9, io) mit ebenfalls waagerechter Oberfläche begrenzt wird.
  5. 5. Decke mit Hohlkörper nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (9, io) des Aussparungsteils (3) als Auflager für die Querbewehrungseisen (16) dienen, die noch unterhalb der Oberkante der Hohlkörper liegen und auf denen in die seitlichen Aussparungen (11, 12) ragende Bügel (17) hängen, welche die Längstrageisen (18, i9) tragen.
  6. 6. Decke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Zwischenräume zwischen je zwei Hohlkörperreihen nach Einlegen der Bewehrung eingegossene Beton mit den Oberflächen der Platten (6) abschneidende Rippen (15) von etwa T-förmigem Querschnitt ergibt, die durch Ausfüllen der seitlichen Aussparungen (11, 12) zweier benachbarter Hohlkörperreihen mit dem eingegossenen Beton wesentlich verstärkt sind.
  7. 7. Decke nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Eisenbewehrung unterhalb der Oberkante der Decke liegt.
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