DE807603C - Bimsmaschine - Google Patents

Bimsmaschine

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Publication number
DE807603C
DE807603C DEP22531A DEP0022531A DE807603C DE 807603 C DE807603 C DE 807603C DE P22531 A DEP22531 A DE P22531A DE P0022531 A DEP0022531 A DE P0022531A DE 807603 C DE807603 C DE 807603C
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DE
Germany
Prior art keywords
pumice
disk
workpiece
disc
machine according
Prior art date
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Expired
Application number
DEP22531A
Other languages
English (en)
Inventor
Cyril Harry James
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE807603C publication Critical patent/DE807603C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D43/00Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same
    • A43D43/02Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same for making stitch lips by cutting

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Bimsmaschine Die Erfindung bezieht sich auf 1@Iaschinen zum Abschrägen der Randteile von Werkstücken und ist im folgenden an einer Maschine zum Abschrägen von Brandsohlen veranschaulicht. Brandsohlen werden gewöhnlich mit einem Verstärkungsteil aus einem steifen Material versehen, der sich nicht leicht beschneiden läßt, so daß auch schon Bimsmaschinen zum Abschrägen der Randteile von Brandsohlen bestehen.
  • Der Zweck der Erfindung ist eine weitere Verbesserung solcher Bimsmaschinen zum Abschrägen der Randteile von Werkstücken, insbesondere zwecks voller Ausnutzung der gesamten Xrbeitsfläche des Bimswerkzeuges, gewöhnlich eine kraftgedrehte Bimsscheibe.
  • Gemäß der Erfindung ist die Bimsscheibe. deren Peripherie konvex abgerundet ist, um ein Achse verstellbar, die die Tangente eines Kreises ist, in dessen Umfangslinie die Krümmungsmittelpunkte der Bimsscheibenperipherie liegen. Mit anderen Worten, es kann die Bimsscheibe um eine Achse verstellt werden, die in dem Krümmungsmittelpunkt der Arbeitsfläche des Werkzeuges liegt, so daß verschiedene Teile oder Streifen der Arbeitsfläche zum Bimsen des Werkstückes verwendet werden können ohne die Kontur der Arbeitsfläche zu verändern.
  • Dabei wird das Werkstück, d. h. hier die Brandsohle, von einem kugelförmigen Werkstückträger abgestützt, gegen den die Brandsohle durch einen Niederhalter in waagerechter Lage geklemmt wird, so daß bei Verstellung des Werkstückträgers die gewünschte waagerechte Einstellung der Brandsohle nicht verändert wird. Der Niederhalter ist dabei gleichzeitig der Vorschubteil, durch den die Brandsohle selbsttätig an verstellbaren Kantenführungen vorbei vorgeschoben und gleichzeitig gegen die Führungen angehalten wird. Die Kantenführungen sind mit dem Werkstückträger einwärts oder auswärts der Maschine verstellbar, wodurch die Länge der Abschrägung eingestellt wird. Der Vorschub des Werkstückes durch den Niederhalter erfolgt durch eine Drehbewegung des letzteren, die zum Anhalten der Brandsohle gegen die eine oder andere Kantenführung umgekehrt werden kann.
  • Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht einer die Erfindung verkörpernden Bimsmaschine; Fig. 2 ist eine Schnittansicht nach der Linie II-II der Fig. i ; Fig. 3 ist eine vergrößerte Seitenansicht einer Bimsscheibe ; Fig. 4 ist eine Schnittansicht eines Sperrbolzens zum Versperren der Bimsscheibenteile; Fig. 5 ist eine Einzelansicht der Arbeitsstelle der 'Maschine, insbesondere des Werkstückträgers, der Kantenführungen und eines Teiles der Bimsscheibe.
  • Die auf das Werkstück, beispielsweise eine Brandsohle S, einwirkenden Maschinenteile bestehen, wie aus Fig. i und 5 ersichtlich ist, aus einer Bimsscheibe io, einem Werkstückträger 12, zwei Kantenführungen 14, 16 und einer Vorschubscheibe 18. Die Brandsohle trägt auf einer Seite einen Verstärkungsteil aus steifer Pappe, Vulkanfiber o. dgl., dessen Randteil abgeschrägt werden soll. Die Brandsohle wird so in die Maschine eingesetzt, daß der Verstärkungsteil zuoberst liegt.
  • Die Maschine selbst besteht im wesentlichen aus einem Grundgestell 2o mit einem darauf befestigten Gestellteil 22.
  • Die Bimsscheibe io hat eine Felge oder Peripherie, die, wie in Fig. 5 dargestellt ist, im Querschnitt halbkreisförmig ist. Der somit in der Querrichtung der Scheibe io konvex geformte Rand der Scheibe wird mit einer vorgeformten Bimsdecke 24 bezogen. Die Bimsscheibe io ist auf. einer Welle 26 befestigt, die in zwei Parallellagern 28 drehbar ist. Die Lager 28 sind auf einem Träger 3ö ausgebildet, der eine schräg nach hinten geneigte Welle 32 hat. Die Welle 32 ist in einem Konsol 34 drehbar, das auf dem Gestellteil 22 befestigt ist. Der Träger 3o kann auf dem Konsol 34 zwecks Verstellung der Bimsscheibe io verdreht werden. In der eingestellten Lage wird der Träger 3o durch eine an der Welle 32 angreifende Klemmschraube 36 festgelegt, die mittels Randgriff 38 bedient wird. Die Verstellung des Trägers 3o erfolgt natürlich um die Achse der Welle 32, und diese Achse ist eine Tangente eines zur Achse der Bimsscheibe io konzentrischen Kreises, dessen Umfangslinie durch die Krümmungsmittelpunkte des konvexen Bimsscheibenrandes geht. Wie ersichtlich kann somit der Träger 30 um die Achse der Welle 32 nach einer Richtung oder der anderen verdreht werden, ohne den Krümmungsmittelpunkt des Bimsscheibenrandes zu verlegen, der jeweils mit dem Tangentenpunkt der ohenerwähnten Tangente zusammenfällt.
  • Der Werkstückträger 12 hat die Gestalt eines glatten Kugelsegments und hat einen nach unten zeigenden Stiel 40 (Fig. i), der in einem Lager 42 frei drehbar ist, so daß der Träger 12 sich selbst frei drehen kann. Das Unterende des Lagers 42 ist auf einem in dem Gestellteil 22 festen Bolzen 44 drehbar, der parallel zur Welle 26 liegt. Durch den Mittelteil des Lagers 42 ist eine Schraube 46 mit Handgriff 48 geschraubt, deren Innenende gegen den Träger 3o der Bimsscheibe 1o anliegt. Eine durch ein Loch des Lagers 42 gesteckte und in das Konsol 34 eingeschraubte Flügelschraube 5o hält das Lager 42 in der jeweiligen durch die Schraube 46 bestimmten Einstellung fest. Nach Abnahme der Flügelschraube 5o kann das Lager 42 nach unten ausgeschwungen werden, um die Bimsscheibe io, beispielsweise zum Auswechseln der Bimsdecke 24, freizulegen.
  • Die Kantenführung 1.4, die auf der rechten Seite der Bimsscheibe io liegt (s. Fig. 5), sitzt auf einem Träger 52, und die Kantenführung 16 auf der linken Seite der Bimsscheibe io sitzt auf einem Träger 54. Die Ti4ger 52 und 54 sind auf beiden Seiten des Lagers 42 befestigt. Die Kantenführungen 14 und 16 haben die Form von Blöckchen und tragen je klingenförmige Fortsätze 53 und 55, die, wie Fig. 5 zeigt, aufeinander zu gerichtet sind. Die Fortsätze 53 und 55 haben senkrechte Vorderflächen, gegen die das Werkstück anliegt. An dem Fortsatz 53 ist ein Absatz 57 ausgebildet, der das Werkstück in der Nähe des Werkstückträgers 12 mit abstützt. Ein ähnlicher Absatz 59 ist an dem Fortsatz 55 ausgebildet. Zwischen den Fortsätzen 53 und 55 besteht ein kleiner Spalt oder Zwischenraum, durch den hindurch das Werkstück gegen die Bimsscheibe io angedrückt wird. Wie ersichtlich, ist somit jeweils nur ein gewisser schmaler Teil der Bimsdecke 24 wirksam, und zwar der Teil der Bimsdecke, der dem Spalt zwischen den Fortsätzen 53 und 55 gegenüber eingestellt ist.
  • Die Vorschubscheibe 18 ist unmittelbar über dem Werkstückträger 12 eingestellt (s. Fig. i). Sie ist kegelstumpfförmig und ihre mit dem Werkstück in Eingriff tretende Unterfläche liegt in einer waagerechten Ebene. Die Unterfläche der Vorschubscheibe 18 ist zum besseren Vorschub des Werkstückes verzahnt. Der Durchmesser der Unterfläche der Vorschubscheibe 18 ist ungefähr derselbe wie der Durchmesser des Werkstückträgers 12.
  • Die Vorschubscheibe 18 sitzt auf dem Unterende einer senkrechten Welle 56, die in einem Lager 58 drehbar ist. Das Lager 58 ist auf dem Vorderende eines zweiarmigen Hebels 6o befestigt, der auf einer Welle 62 drehbar ist. Die Welle 62 wird von einer Säule 64 getragen, deren verjüngter Unterteil 66 in einem in dem Gestellteil 22 ausgebildeten Lager drehbar ist. Eine Klemmschraube 68 mit Handgriff 7o dient zum Festlegen der um ihre Längsachse verdrehbaren Säule 64 in der jeweiligen eingestellten Lage. auf dem Unterteil der Säule 64 sind zwei nach vorn zeigende, parz:llele Arme 72 befestigt, di#-# das Konsol 34 umfassen. Zwei gleichachsige Schrauben 7:4, die von den Armen 72 getragen «erden, liegen gegen die beiden Seiten des Konsols 34 an zwecks Feinverstellung der Säule 64 um ihre Achse.
  • Eine Zugfeder 76 ist zwischen dem Vorderarm des Hebels 6o und der Säule 64 ausgespannt und hält diesen Arm gegen einen Anschlag 78, der auf der Säule befestigt ist, wodurch die Arbeitslage oder Tieflage der Vorschubscheibe 18 bestimmt wird. Beim Einsetzen der Brandsohle S zwischen der Vorschubscheibe 18 und dem 12 gibt die Feder 76 entsprechend nach. Der Hinterarm des Hebels 6ö ist an seinem Hinterende durch Stange 8o, Drehhebel 82 und Stange 84 mit einem Trethebel 86 verbunden. Durch Herabdrücken des Trethebels wird somit die Vorschubscheibe 18 angehoben, so daß die Brandsohle in Arbeitslage in die: Maschine eingesetzt werden kann. Wenn nötig, wird der Trethebel noch von einer Feder 87 hochgezogen, die somit die Feder 76 unterstützt.
  • Wie aus Fig. i ersichtlich ist, hat die Vorschubrolle 18 einen kegelstumpfförmigen Mantel 88, und weiterhin hat die Welle 56 einen verjüngten Teil go, so daß weder die Vorschubrolle 18 noch die Welle 56 mit der Bimsscheibe io in Berührung kommen kann. Beim Herabdrücken des Trethebels 86 wird die Vorschubscheibe 18 auf Grund der Schwingbewegung des Hebels in einer schräg nach vorn geneigten Richtung angehoben, ohne dabei die Birnsscheibe 1o zu berühren, und bei der Abwärtsbewegung der Vorschubscheibe i8 in ihre Arbeitslage wird ihre Unterfläche dennoch in unmittelbarer Nähe der Berührungsstelle zwischen der Brandsohle S und der Bimsscheibe io eingestellt. Die Vorschubscheibe 18 klemmt das Werkstück so gegen den Werkstückträger 12, daß das Werkstück in einer waagerechten Ebene liegt, die zur Kugelfläche des Werkstiickträgers 12 in der Nähe der Bimsscheibe io tangential ist. Das Werkstück wird iri einen Winkel von ungefähr 64° abgeschrägt.
  • Die hfaschine wird von einem Elektromotor 92 (Fig. i) über Motorwelle 94 angetrieben. Ein Riemen 96 verbindet eine Riemenscheibe 98 auf der Bimsscheibenwelle 26 mit einer Scheibe auf der Welle 94, wobei die. Bimsscheibe in der Pfeilrichtung Fig. i gedreht wird. Damit die -'orschubscheibe 18 in einem Sinn oder im anderen gedreht werden kann, ist eine Gegenwelle ioo (Fig. 1 und 2) in Lagern 102 des GrurldgestSlls 20 drehbar und trägt eine Festscheibe io4 sowohl wie auf deren beiden Seiten lose Scheiben io6 und 1o8. Die lose Scheibe io6 ist rnit einer Riemenscheibe auf der Motorwelle 94 durch einen nicht gekreuzten Riemen i io verbunden, und weiterhin ist die lose Scheibe io8 mit einer Riemenscheibe auf der Motorwelle 94 durch einen gekreuzten Riemen 112 verbunden. Riemengabeln 114 und 116, die durch Handschalter 118 und 120 betätigt werden, verschieben entweder den Riemen 1 to oder den Riemen 112 von der entsprechenden losen Scheibe auf die Festscheibe io4 zum Drehen der Gegenwelle ioo im gewünschten Sinn. Auf der Gegenwelle ioo ist ebenfalls eine Riemenscheibe, 122 (Fig. 2) befestigt, die über Riemen 124 eine Riemenscheibe 126 einer ins Kleine übersetzenden Transmission antreibt. Die Transniission selbst treibt eine Riemenscheibe 130, über die ein Riemen 132 läuft. Der Riemen 132 läuft weiterhin über zwei Leerscheiben 134, die auf der Welle 62 sitzen. Am Vorderende der Maschine läuft der Riemen 132 um eine Riemenscheibe 136, die auf (lern Oberende der Welle 56 der Vorschubscheibe 18 befestigt ist. Durch Schaltung der entsprechenden Steuerung 118 oder 120 kann somit die Vorschubscheibe 18 im einen Sinn oder im anderen gedreht werden.
  • Die Brandsohle S wird gegen den Hinterteil der Oberfläche des Werkstückträgers 12 durch die Vorschubscheibe 18 geklemmt, die die Brandsohle S in ihrer Drehrichtung bewegt, wobei die Sohlenkante entweder gegen den Kantenführungsfortsatz 53 oder bei Drehung im umgekehrten Sinn gegen den Kantenführungsfortsatz 55 angehalten wird. Nach dem Anlegen der Brandsohle gegen die eine oder andere Kantenführung wird durch die Drehung der Vorschubscheibe 18 die Kante der Brandsohle voll der Birnsscheibe io fortschreitend abgeschrägt. Dabei zerfällt die Drehkraft der Scheibe 18 in zwei Komponenten, von denen die eine bestrebt ist, die Brandsohle gegen die Bimsscheibe io anzuhalten, und die andere bestrebt ist, die Brandsohle an der Bimsscheibe io und der entsprechenden Kantenführung vorbei vorzubewegen. Somit wird die Brandsohle auf der Maschine selbsttätig und ohne Mithilfe seitens des Arbeiters fortlaufend abgeschrägt. Die Kantenführungen 14 und 16 begrenzen die Bewegung der Brandsohle nach der Bimsscheibe hin, so daß die Sohlenkante im gewünschten Winkel abgeschrägt wird. Da der Abstand zwischen den Fortsätzen 53 und 55 der Kantenführungen 14, 16 verhältnismäßig klein ist, wird die Brandsohle selbst beim Bearbeiten von stark gekrümmten Stellen, z. B. des Fersenendes, ohne jegliche Schwierigkeiten von der -Maschine selbsttätig gehandhabt und somit bleibt auch der Abschrägwinkel konstant. Da beim Betrieb der -Maschine die Bimsdecke nur zum Teil, d. h. längs eines Streifens, abgenutzt wird, insbesondere an der Stelle der Decke, gegen die die Brandsohle zuerst angeschoben wird, ist zum Verlängern der Benutzungsfähigkeit der Bimsdecke 24 die Drehrichtung der Vorschubscheibe 18 umkehrbar. Damit weiterhin auch die Teile der Bimsdecke längs deren beiden Seitenkanten zum Bimsen der Brandsohle verwendet werden können, ist die Bimsscheibe io, wie bereits beschrieben, durch eine geringe Verdrehung des Trägers 30 verstellbar, wobei diese Verdrehung um eine Achse stattfindet, die in dein Krümmungsmittelpunkt des im Querschnitt gewölbten Randteiles der Bimsscheibe 1o liegt.
  • Die Länge der Abschrägung der Brandsohlenkante wird durch entsprechende Verstellung des Trägers 42 eingestellt, durch die die Kantenführungen 14 und 16 nach vorn oder nach hinten in der Maschine mit Bezug auf die Arbeitsfläche der Bimsscheibe io verstellt werden.
  • Das Verhältnis zwischen den obenerwähnten Kraftkomponenten der Vorschubschizibe 18 ist ebenfalls durch Verdrehung der Säule 64 und somit durch die entsprechende seitliche Verlegung der senkrechten Drehachse der Vorschubscheibe 18 einstellbar.
  • Beim Betrieb der Maschine zum Abschrägen der Brandsohlenkante um den Fersenteil herum wird zunächst durch Herabdrücken des Trethebels 86 die \"orschubscheibe 18 hochgehoben und die Lrandsohle auf den Werkstückträger 12 aufgesetzt, wobei die Brandsohlenkante gegen die der jeweiligen 'vorschubrichtung entsprechende Kantenführung 1.4 bzw. 16 angelegt wird. Sodann wird der Trethebel freigegeben und die Scheibe 18 auf die Brandsohle gesenkt, so daß die Scheibe dann die Brandsohle gegen den Werkstücksträger 12 hält. Die Brandsohle wird von der Scheibe 18 in der obenbeschriebenen Art und Weise ohne Zutun seitens des Arbeiters vorgeschoben und dabei gleichzeitig gegen die Bimsscheibe io angehalten. Dabei bleibt die Brandsohle unter der Klemmwirkung der Scheibe 18 im wesentlichen in einer waagerechten Ebene eingestellt, so daß die Bimsscheibe io die Brandsohlenkante in einem bestimmten unveränderlichen Winkel abschrägen kann. Der Druck der Sohle gegen die Bimsscheibe io ist selbst bei Krümmungsveränderungen der Brandsohlenkante konstant, und ebenfalls ist die Vorschubgeschwindigkeit konstant, so daß der Abschrägwinkel keinerlei Veränderungen unterworfen ist.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Bimsscheibe io besteht aus zwei Teilen i5o, 152 (Fig. 3), die durch einen Bolzen 154 scharnierartig miteinander verbunden sind. Der Bolzen 154 liegt in der Nähe der Scheibenperipherie. Diametral dem Bolzen 154 gegenüber sind die beiden Scheibenteile i5o, 152 mit Anschlagflächen versehen, die in der Schlußlage der Scheibenteile längs der Radiallinie 156 gegeneinanderliegen. Der Scheibenteil 154 hat eine Nabe 158, mittels deren die Bimsscheibe io auf der Welle 26 befestigt ist, und weiterhin hat dieser Scheibenteil einen Ansatz i6o, der in eine Ausnehmung 162 des Scheibenteiles 152 eingreift. Durch eine Bohrung in dem Ansatz 16o ist ein Sperrbolzen 164 gesteckt, der zum Versperren der beiden Scheibenteile in ein Loch des Scheibenteiles 152 eingeschoben und dort festgelegt wird.
  • Die Bimsdecke 24 (Fig. i und 5) wird an ihren beiden Enden durch zwei U-förmige Klammern 168 und 17o auf der Scheibe befestigt. Diese Klammern umfassen den Rand der Scheibe io und werden von den Scheibenteilen i5o bzw. 152 in der -Nähe deren Endflächen getragen. Die Klammer 168 zieht das eine Ende der Bimsdecke 24 in eine Rille 172 des Scheibenteiles i5o, während die andere Klammer 170 das andere Ende der Bimsdecke in eine Rille 174 des Scheibenteiles 152 zieht. Die Innenenden der beiden Schenkel der Klammer 168 sind bei 176 auf einem Hebel 178 drehbar befestigt, der selbst auf einem von dem Scheibenteil 15o getragenen Bolzen i8o drehbar ist. Die Innenenden der Schenkel der Klammer 170 sind hei 182 auf einem Hebel 18.4 drehbar befestigt, der selbst auf einem von dein Scheibenteil 152 getragenen Bolzen 186 drehbar ist. Die Hebel 178 und 184 haben Schwanzstücke 188 bzw. igo, die beim Schließen der Scheibenteile i5o, 152 gegeneinanderschlagen und die Hebel 178, 184 so schwingen, daß diese nach der Art eines Winkelhebels die Klammern 168 und 170 in ihre Klemmlagen ziehen.
  • Der Sperrbolzen 164 besteht aus einem Zylinder 192 (Fig.4) mit einem abgeschrägten Vorderende 194. In dem Zylinder ist ein Stift 196 längs beweglich. In der Wand des Zylinders ist eine Öffnung vorgesehen, durch die eine Kugel 198 teilweise nach außen tritt. Der Bolzen 196 hat zwei Ausnehmungen 200 und 202, die beim Einsetzen des Sperrbolzens eine Einwärtsbewegung der Kugel 198 gestatten. Das in Fig. 4 linke Ende des Zylinders 192 hat einen Kopf 204, auf dem eine Hülse 2o6 gleitbar angeordnet ist. Das in Fig. 4 linke Ende der Hülse ist geschlossen und mit dem Stift 196 fest verbunden. Auf einem verjüngten Teil des Kopfes 204 sitzt eine Feder 2o8, deren in Fig. 4 rechtes Ende gegen einen Absatz des Kopfes 204 und deren linkes Ende gegen einen Absatz des Bolzens 196 anliegt.
  • In dem Sperrloch des Scheibenteiles 152 ist eine Hülse 21o eingesetzt mit einem nach Innen zeigenden Flansch am Vorderende, der die Eintrittsöffnung für den Sperrbolzen verkleinert. Nach dem Bewegen der Scheibenteile i 5o und 152 in die Schlußlage, erfaßt der Arbeiter die Hülse 2o6 und schiebt den Sperrbolzen in seine Sperrlage vor. Wenn der Sperrbolzen somit in die Hülse 210 eingeschoben wird, hält die Kugel 198 den Zylinder 192 zurück, bis durch die Vorbewegung des Stiftes 196 die Ausnehmung 200 der Kugel 198 gegenüber angenommen ist. Die Kugel bewegt sich dann in die Ausnehmung 200, und der Zylinder 192 bewegt sich vor, d. h. in die Hülse 21o hinein, bis der Kopf 204 gegen den Ansatz 16o des Scheibenteiles i5o anstößt. Sodann bewegt die Feder 2o8 den Stift 196 in seine in Fig. 4 dargestellte Vorderlage, in der die Kugel 198 wieder teilweise aus dem Zylinder i92 heraustritt und durch den obenerwähnten Flansch der Hülse 2io in Sperrlage gehalten wird. Somit ist ein Auseinanderfliegen der Scheibenteile i .5o und i.52 bei Betrieb der Bimsscheibe io ausgeschlossen. Wie ersichtlich, kann die bei der Drehung der Bimsscheibe io auftretende Fliehkraft die Sperrwirkung des Sperrbolzens i64 nicht beeinträchtigen.
  • Zum Verhüten eines ungewollten Herausziehens des Sperrbolzens 164 ist ein Riegel 212 in den Scheibenteil i5o eingesteckt und liegt unter dem Ende der Hülse 2o6.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. ßimsmaschine mit einer Bimsscheibe, die eine in der Querrichtung der Scheibe abgerundete Peripherie hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimsscheibe (io) in einem Drehträger (3o) drehbar gelagert ist, der um eine Achse verstellbar ist, die eine Tangente eines mit der Bimsscheibe konzentrischen Kreises ist, in dessen Umfangslinie die Krümmungsmittelpunkte der abgerundeten Peripherie der Scheibe liegen, so daB bei Drehverstellung der Scheibe die Kontur der Arbeitsfläche der Scheibe an der Arbeitsstelle nicht verändert wird. z.
  2. Bimsmaschine nach Anspruch i zum Abschrägen von Werkstückkanten, mit einem kugelförmigen Werkstückträger und zwei Kantenführungen, gekennzeichnet durch einen verstellbaren gemeinsamen Träger (42) für den Werkstückträger (12) und die Kantenführungen (14, 16), durch dessen Verstellung die Kantenführungen mit Bezug auf die Bimsscheibe (io) verstellbar werden, um die Länge der Abschrägung der Werkstückkante zu verändern, wobei das Werkstück in waagerechter Lage gegen den Werkstückträger durch einen Niederhalter (18) gehalten wird, dessen waagerechte Arbeitsfläche tangential zu dem Hinterteil des Werkstückträgers ist.
  3. 3. Bimsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (18) um eine senkrechte Achse gedreht wird, wobei er dem Werkstück eine Vorschubbewegung erteilt und gleichzeitig das Werkstück gegen die eine der beiden Kantenführungen (14, 16) anhält.
  4. 4. Bimsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter oder Vorschubteil (18) von einer Säule (64) getragen wird, die um ihre Längsachse verstellbar ist, so daB die Drehachse des Vorschubteiles seitlich mit Bezug auf die Ebene der Bimsscheibe (io) verlegt werden kann, um das Verhältnis der Komponenten der von dem Vorschubteil auf das Werkstück ausgeübten Kraft zu verändern, wobei eine Komponente bestrebt ist, das Werkstück vorzuschieben und die andere bestrebt ist, das Werkstück gegen eine der beiden Kantenführungen (14, 16) anzuhalten.
  5. 5. Bimsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (94, Zoo, 124) des Vorschubteiles (18) ein Umschaltgetriebe (118, i 2o, io6, i io, 112) hat, durch welches der Vorschubteil (18) im einen Sinn oder im anderen gedreht werden kann.
  6. 6. Bimsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Bimsscheibe (io) aus zwei scharnierartig miteinander verbundenen Teilen (iso, 152) besteht, die mit Löchern versehen sind, wobei die Löcher in der Arbeitslage oder Schlußlage der Teile in einer Fluchtlinie liegen, so daB ein sich selbst sperrender Sperrbolzen zum Versperren der Scheibenteile durch beide Löcher eingeschoben werden kann.
  7. 7. Bimsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daB jeder Scheibenteil an seinem freien Ende einen mit ihm drehbar verbundenen Hebel (178, 184) trägt und die Hebel Klammern (168, 17) tragen, die die beiden Enden einer Bimsdecke (24) an der Bimsscheibe (i o) befestigen, wobei bei der Bewegung der Scheibenteile (i5o, 152) in ihre Arbeitslage oder SchluBlage die Hebel (178, 18.4) gegeneinanderschlagen und nach der Art eines Winkelhebels die Klammern (168, 170) in ihre Klemmlagen ziehen.
DEP22531A 1947-11-29 1948-11-24 Bimsmaschine Expired DE807603C (de)

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DEP22531A Expired DE807603C (de) 1947-11-29 1948-11-24 Bimsmaschine

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DE (1) DE807603C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118053B (de) * 1959-02-14 1961-11-23 Ernst Mohrbach Brandsohlenkantenfraesmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118053B (de) * 1959-02-14 1961-11-23 Ernst Mohrbach Brandsohlenkantenfraesmaschine

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