DE80718C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/24—Insulators apertured for fixing by nail, screw, wire, or bar, e.g. diabolo, bobbin
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- Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
Description
KAISERLICHES
Zum Verlegen von Hauptleitungen bei elektrischen Lichtanlagen in Gebäuden bedient man
sich zur Zeit hauptsächlich sogen. Isolirrollen, welche entweder auf einem am Verwendungsort eingegypsten Holzdübel festgeschraubt werden
oder schon vorher auf gufseiserne Dübel geschraubt sind und so eingegypst werden.
Die Leitungsdrähte, meist schwere Drähte, werden dann an den Rollen mit Draht festgebunden.
Das Aufbinden der Leitungsdrähte mit Draht hat aber den grofsen Nachtheil, dafs dadurch die Isolation der Leitungsdrähte stark
beschädigt wird und so häufig im Laufe der Zeit zu Kurz- oder Erdschlüssen Veranlassung
gegeben wird.
Der Gegenstand dieser Erfindung ist ein Isolator, der selbstthätig die Leitung erfafst und
festhält, ohne die Isolirhülle zu verletzen. Dies wird durch einen zweitheiligen Isolator mit
achsialer Durchbohrung für die Leitung und durch eine die beiden Isoiirstücke fest auf einander
pressende Rund- oder Blattfeder bewirkt.
Der eigentliche Isolirkörper besteht aus zwei Stücken J1 und J2, welche entweder lose neben
einander liegen (Fig. 1 bis 3 und 5 bis 9) oder durch ein Gelenk C (Fig. 4) verbunden sind.
Die Isolirstücke haben auf ihrer Aufsenseite eine oder mehrere Wulste W1 W2 , zwischen
welche sich die Federn F legen und so eine seitliche Verschiebung der Isolirstücke verhindern.
Der äufsere Umfang des Isolirkörpers kann rund oder vielkantig sein.
Die beiden Stücke J1 und J2 haben auf den
Flächen, mit denen sie auf einander gelegt werden, eine Nuth zur Aufnahme der Leitung.
Die hierdurch gebildete Oeffnung ist so eng, dafs eine Leitung von kleinstem Querschnitt
nicht in derselben verschoben werden kann, sondern durch den Druck der Klemmfeder F,
welche die beiden Stücke J1 und J2 in der
Ruhelage fest auf einander preist, zwischen den beiden Isolirstücken fest eingeklemmt wird.'
Dadurch gestattet ein und derselbe Isolator die Anwendung auf eine ziemlich grofse Zahl von
Leitungsdrähten mit verschiedenem Querschnitt.
In Fig. ι ist die Grundform eines derartigen Klemmisolators im Schnitt dargestellt; die Blattfeder
F wird mit dem einen Ende in geeigneter Weise auf der Unterlage befestigt, der übrige
Theil bildet eine Art oben offenes Rohr oder eine Rinne, in welche die Isolirstücke J1 und J2
eingelegt werden und durch seitliche Wulste W1 und W2 vor Verschiebung in dem Rohr geschützt
sind. In der oberen Hälfte der beiden Isolirstücke J1 und J2 ist eine keilförmige Aussparung,
welche bis zu der Klemmnuth fortgesetzt ist; in diese keilartige Oeffnung wird der zu verlegende Draht eingelegt und in die
Nuth heruntergedrückt, und zwar entweder unmittelbar oder dadurch, dafs man die Feder F
mit einem kleinen geeigneten Schlüssel S so weit aufbiegt, dafs der Draht in die Nuth
heruntergestofsen werden kann (Fig. 2).
Fig. 4 zeigt im wesentlichen dieselbe Anordnung, nur sind die beiden Isolirstücke durch
ein Gelenk C verbunden. Fig. 5 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. 1, es ist jedoch der Isolirkörper
am äufseren Umfang vielkantig und die Feder F aus Rundstahl hergestellt. ,
Fig. 6 und 7 stellen eine Anordnung für zwei parallel zu spannende Drähte L1 und L2
dar. Der Isolirkörper besteht aus zwei flachen
Stücken J1 und J2, welche mit einer Blattfeder
auf einander geprefst werden. Die Blattfeder ist so eingerichtet, dafs ihre beiden Enden B1
und B2 die Enden des Isolirstückes J2 umgreifen
und auf J1 herabpressen. Dabei ist es vortheilhaft, das Stück J2 an einem Ende mit
einer kleinen Auskehlung A zu versehen, in welche sich das Ende der Blattfeder B1 einlegt,
so dafs das Stück J2 bei A wie in einem Gelenk gedreht werden kann. Das andere
Ende der Blattfeder B.2 ist dagegen nach oben und dann rückwärts gebogen, so dafs das
IsolirstUck J2 bei dem Herunterdrücken sich gegen das Ende B2 legt, dasselbe zurückbiegt,
schliefslich darunter einschnappt und fest auf das Stück J1 gepreist wird. Da sowohl B1
wie B2 für besondere Federung eingerichtet sind, so ist auch dieser Isolator zur Befestigung
von Leitungen von verschiedenen Querschnitten geeignet.
In Fig. 8 und 9 ist eine ähnliche Anordnung dargestellt, jedoch für zwei verseilte Drähte;
der Isolirkörper besteht auch hier aus zwei besonderen Stücken J1 und J2, welche durch
einen federnden Haken H auf einander geprefst werden. Das Stück J1 wird zuerst in den
Haken gelegt, dann wird J2 mit einem Ausschnitt A unter das eine federnde Hakenende HE1
gesteckt und in den Haken eingedrückt, wobei HE1 auffedert, wie dies durch Fig. 8 gezeigt
wird, und gestattet, dafs das andere Ende des Isolirstückes J2 bei der Biegung HE2 einschnappt,
wobei HE1 zurückfedert und T2
fest auf T1 herabgedrückt wird. Da bei Doppelleitungen
die beiden Drähte nicht unmittelbar auf einander geprefst werden dürfen, da die Isolation beschädigt würde, so ist es nothwendig,
dafs die beiden Leitungen in dem Isolator getrennt werden. Zu diesem Zweck hat das Isolirstück J1 in der Mitte einen rechteckigen
Ausschnitt, auf dessen Boden eine prismatische Erhöhung P (Fig. 8 und 9) angebracht
ist, während auf der Unterkante von Tn ein entsprechendes Prisma P2 angebracht
ist. Bei Verlegungen ist es unmöglich, für jeden Leitungsquerschnitt besondere Modelle
von Isolirstoff zu haben, deshalb ist dieser Isolator noch mit kleinen Ausgleichplättchen D
(Fig. 16) versehen, welche auf das Prisma in J1
gelegt werden, bis P1 so weit erhöht ist, dafs das Deckelstück J2 durch die Hakenfeder H fest
auf die Leitung gedrückt wird.
Claims (1)
- Patent-An sp ruch:Klemmisolator, dessen von einem federnden hakenförmigen Träger zusammengehaltene Isolirstücke (J1 und J2) so geformt sind, dafs Leitungsdrähte verschiedener Stärke eingeführt werden können und zum Festhalten derselben der volle Federdruck ausgenutzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80718C true DE80718C (de) |
Family
ID=353248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80718D Active DE80718C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80718C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2515603A (en) * | 1948-05-21 | 1950-07-18 | Kaplan Marvin | Two-part cable-clamping insulator and holder |
| US3013110A (en) * | 1959-07-09 | 1961-12-12 | Corning Glass Works | Aerial cable hanger |
| US3019546A (en) * | 1958-03-18 | 1962-02-06 | Christie L Hansen | Line attaching device |
| US3133147A (en) * | 1960-07-22 | 1964-05-12 | R E Imus | Antenna lead clip |
-
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- DE DENDAT80718D patent/DE80718C/de active Active
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2515603A (en) * | 1948-05-21 | 1950-07-18 | Kaplan Marvin | Two-part cable-clamping insulator and holder |
| US3019546A (en) * | 1958-03-18 | 1962-02-06 | Christie L Hansen | Line attaching device |
| US3013110A (en) * | 1959-07-09 | 1961-12-12 | Corning Glass Works | Aerial cable hanger |
| US3133147A (en) * | 1960-07-22 | 1964-05-12 | R E Imus | Antenna lead clip |
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