DE806899C - Betondecke - Google Patents

Betondecke

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Publication number
DE806899C
DE806899C DEP526A DEP0000526A DE806899C DE 806899 C DE806899 C DE 806899C DE P526 A DEP526 A DE P526A DE P0000526 A DEP0000526 A DE P0000526A DE 806899 C DE806899 C DE 806899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
hollow
ceiling according
reinforced concrete
concrete ceiling
Prior art date
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Expired
Application number
DEP526A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Proksch
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DEP526A priority Critical patent/DE806899C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE806899C publication Critical patent/DE806899C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/17Floor structures partly formed in situ
    • E04B5/23Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
    • E04B5/26Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
    • E04B5/261Monolithic filling members
    • E04B5/265Monolithic filling members with one or more hollow cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Betondecke Bei den bekannten Stahlhetondecken ans Fertighetonteilen liegen die Betonhohlkörper mit einem treppenförmigen Absatz unmittelbar auf den l')etrntbalken. Um hierbei größere Spalte auf der 1)eckeitseite zu vermeiden, müssen die Balken stets in genau abgemessenem Abstand entsprechend der L<irt@rc der Betonhohlkörper angeordnet «-erden. Trotzdem können kleinere Spalte nie ausgeschaltet «-erden, da eine so genaue Verlegung der Balken nicht niö glich ist, so daß sich vor allem bei Belasttttrg der Decke größere oder kleinere Risse in (lein Spritzverputz ergeben müssen.
  • Gemäß der Erfindung sind zwischen schief oder abgesetzt ausgebildeten Seitenflächen der Betonhohlkörper und Stahlhetonbalken Tragglieder aus Zement oder Beton für die Hohlkörper vorgesehen. Diese Tragglieder bestehen zweckmäßig aus einer sich formschlüssig an Balken und Hohlkörper anlegenden Vergußnlasse, vorzugsweise aus Zementtnörtel. Sie können schmaler oder breiter gehalten werden, ohne daß dadurch die Tragfälligkeit oder Festigkeit der Decke beeinflußt wird. Infolgedessen kann der Abstand zwischen den Staltlltetttn-
    halkeil gt-öl.tet- oder kleiner gehalten werden, je nach-
    dem wie es die Länge der Decke erfordert, so daß
    die nette Decke den ge?atnten Uattin finit `a1tzet'
    I',alkenteiltttt-r von 'Mauer zu 'Matter glcicltiti<il.ii"
    überspannt. Solche Decken können mit Leichtigkeit
    auch von ungelernten Bauarbeitern hergestellt wer-
    den. _\ullerdetn benötigen sie zu ihrer I-lerstellung
    eine wesentlich kürzere Zeit als die bekannten
    Decken.
    Die Betonhohlkörper bestehen atis einer unteren
    ebenen Fläche zur Bildung einer geschlossenen
    Deckenfläche und einer sich dariihe r @@ ölltenden
    Tragfläche. Die gesamte Belastung wird also von
    der gewöllltetl Tragfläche aufgenommen ttnd auf den
    unteren Teil der Balken übertragen, so daß diese 111
    der Hauptsache nur einer günstigen Zugbean-
    spruchung unterliegen und eine Iinickhean-
    spruchung weitestgehend ausgeschaltet « ird.
    Auf der Zeichnung ist dieErfindttng in schaubild-
    licher Ansicht, teilweise im Schnitt, dargestellt, wo-
    bei der rechte Teil die ferti(Ye Decke und der linke
    Teil clie Decke im Bau zeigt.
    1 sind die Stahlbetonhalken und 2 die als I,eton-
    li@@lilk@-@rper ausgelüldetea I@ iillkörper. Die Füll-
    kÖrl>cr 2 sind an ihren Seitenflächen 3 schiefflächit;
    ausgebildet. Die Balken i sind in ihrem unteren
    Teil 4 widerlagerartig verdickt, und zwar sind
    schiefe Flächen j ini Bereich der Höhe der Seiten-
    flächen 3 der Füllkörper 2 vorgesehen. Zwischen
    den Füllkörpern 2 und den Balken i ist eine Ver-
    gtißinasse 6 vorgesehen, die aus gewöhnlichem
    Zeineutniörtel besteht. Die schiefen Flächen 5 am
    I',alken i und 3 am Füllkörper sind so ausgebildet,
    (laß die Vergußmasse 6 als tragender Körper fest
    zwischen ihnen liegt, so daß sich diese beiden Teile
    nicht gegeneinander verschieben können.
    Die Falken i bestehen aus Eisenbeton, haben
    also Lisenstabeinlagen 7, 8, die mit Draht 9 aus
    Festigkeitsgründen miteinander verbunden sind.
    Die Balken i sind in Abständen mit Durchbrechun-
    gen i o versehen, so daß die Vergußmassen 6 zu
    beiden Seiten eines Balkens eine feste Verbindung
    miteinander eingehen, was aus Festigkeitsgründen
    sehr vorteilhaft ist. Die Betonhohlkörper 2 be-
    stehen aus einer unteren ebenen Flache 16 zur Bil-
    dung. einer geschlossenen Zimmerdecke und einer
    sich darüherwölbenden Tragfläche 17 zur Aufnahme
    der Belastung. Zwischen den Tragflächen 17 anein-
    anderstoßender Hohlkörper sind Drahteinlagen i i
    vorgesehen, die über die schiefen Seitenflächen 3 hin-
    und finit der Vergußmasse 6 eine feste
    \
    eingehen.
    Die Raumdecke wird auf folgende Weise herge-
    stellt: Je nach der Länge der Raumdecke werden die
    Balken gleichmäßig verteilt in einem Abstand, der
    ungefähr der Länge der Betonhohlkörper entspricht,
    auf den Mauern festgelegt. Da zwischen Balken
    und Hohlkörper eine tragende Vergußmasse vorge-
    sehen ist, brauchen die Balkenabstände nicht genau
    gleich zu sein. An aus den Balken herausragenden
    I>rähten 12 werden Schalbretter 18 angebracht, von
    denen in gleicher Höhe mit der Unterseite der
    Balken die zwischen sie eingelegten Betonhohl-
    körper 2 getragen werden. Nach Verlegung der
    Drahteinlagen i i zwischen den Betonhohlkörpern
    werden die Räume zwischen Betonhohlkörper imd
    Malken und zwischen den gewölbten Tragflächen der
    Hohlkörper mit Zementmörtel vergossen. Infolge
    der Durchbrechungen io in den Balken gehen alle
    Vergußmassen eine feste Verbindung ein, so daß die
    gesamte Decke ein tragendes Ganzes bildet.
    Der Hohlraum oberhalb der Hohlkörper wird mit
    trockenem Sand oder Schlacke ausgefüllt, wobei
    neben den Balken Leisten 13 zur Befestigung des
    Fußbodens vorgesehen werden. Auf den Balken
    wird eine Trittschalisolierung 14 angeordnet und
    darauf der Fußboden 15 verlegt. Schon nach kurzer
    Zeit können die Schalbretter weggenommen und
    auf der Unterseite der Decke ein einfacher Spritz-
    verputz i9 angebracht werden.
    Bei stärker belasteten Decken, beispielsweise bei
    Fabrikräumen, können zur Erhöhung der Festigkeit
    Doppelbalken verrgeselieii t%erden, die in 1<leincretn
    Abstand N-cneiiiaiider N-erlegt werden. Zwischen den
    beiden Balken wird eine Stahleinlage vorgesehen
    und dann die Vergußmasse zusätzlich zwischen die
    Doppelbalken eingebracht. Die neue Decke ist, da
    sie keinerlei Holz oder freiliegende Eisentragteile
    enthält, vollkommen feuersicher. Ihre Herstellung
    ist so einfach, (laß sie von ungelernten Bauarbeitern
    ausgeführt werden kann. Da die Vergußinasse sehr
    schnell trocknet, kann die Decke innerhalb sehr
    kurzer Zeit hergestellt werden. Das doppelte Profil
    des Stahlbetonhalkens hat den Vorteil einer sehr
    hohen Festigkeit gegenüber allen Beanspruchungen.
    Die Fig. 2 und 3 zeigen den Stahlhetonhalken in
    Ansicht und Querschnitt. Wie aus der Querschnitt-
    abbildung ersichtlich ist, ist dieser Balken im obe-
    ren Teil 20 aus Festigkeitsgründen genau so ver-
    stärkt wie in seinem unteren Teil I. Dadurch er-
    hält der Balken ein angenäherte: Doppel-T-Profil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    r. :\us Stahlhetonhalken und zwischen ihnen angeordneten. sich gegen sie abstützenden Beton- hohlkörpern bestehende Betondecke, gekenn- zeichnet durch Tragglieder (6) aus Zement- mörtel oder Beton zwischen schief oder abge- setzt ausgebildeten Seitenflächen der Betonhohl- körper (2) und Stalill>etonl>alkeii (i). 2. Stahlbetondecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Tragglieder (G) aus einer sich formschlüssig anlegenden Verguß- masse, vorzugsweise aus Zementmörtel bestehen. 3. Stahlbetondecke nach Anspruch i bis 2, da- durch gekennzeichnet. (laß die Betonhohlkörper (2) aus einer unteren ebenen Fläche und einer sich darüber wölbenden Tragfläche bestehen. 4. Stahlbetondecke nach Anspruch i bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß der Balken wider- lagerartig im Bereich der Tragglieder ver- dickt ist. 5. Stahlbetondecke nach Anspruch i bis 4, da- durch gekennzeichnet, daß die Balken im Bereich der Vergußmasse finit Durchbrechungen (io) versehen sind. 6. Verfahren zur Herstellung der Betondecke nach Anspruch i bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß nach Festlegung der lletonbalken (i) auf den Mauern in einem der Länge der Betonhohl- körper (2) ungefähr entsprechenden Abstand und Anbringung der Schalbretter (18) die Betonhohlkörper (2) zwischen den Balken mit beiderseitigem Abstand eingelegt werden und dann die Vergußmasse (6) in die Zwischen- räume zwischen Balken und Hohlkörper ge- gegossen wird. 7. Stahlbetondecke nach Anspruch i bis 6, da- durch gekennzeichnet, daß der Stahlbetonbalken (i) auch in seinem oberen Teil (20) verdickt ist.
DEP526A 1948-10-02 1948-10-02 Betondecke Expired DE806899C (de)

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