DE806070C - Vorrichtung zum Zerteilen und Abheben von Fett u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Zerteilen und Abheben von Fett u. dgl.Info
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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- A47J43/28—Other culinary hand implements, e.g. spatulas, pincers, forks or like food holders, ladles, skimming ladles, cooking spoons; Spoon-holders attached to cooking pots
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J19/00—Hand devices for forming slabs of butter, or the like
-
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- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J21/00—Machines for forming slabs of butter, or the like
- A01J21/02—Machines for forming slabs of butter, or the like with extruding arrangements and cutting devices, with or without packing devices
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Description
to*
DEUTSCHES PATENTAMT
JVr. 806 070
KLASSE 45g GRUPPE 25o9
KLASSE 45g GRUPPE 25o9
ρ 7089 III145g D
Konrad Matulla, München
ist als Erfinder genannt worden
Konrad Matulla, München
Die Erfindung hat den Zweck, aus einer ungeformten Fett- o.dgl. Masse quaderförmige Stücke
herauszuschneiden. Bisher war das nur auf umständliche Weise und mit erhöhtem Arbeite- und
Zeitaufwand unter Zuhilfenahme hehelfsmäßiger Mittel möglich. Insbesondere beim Kleinverkauf
von Fett wird bisher die Butter oder Margarine mit einem Messer stück- und brockenweise abgeschnitten,
unter Berührung mit den Händen auf die Waage gelegt und in unansehnlicher Form dem
Käufer ausgehändigt. Diesem Mißstand wird durch die Erfindung abgeholfen. Durch diese ist eine Vor-,
richtung zum Zerteilen und Abheben von Fett u. dgl. geschaffen, die sich sowohl für Großbetriebe
(Molkereien, Fettverteilungsstellen, Margarinefabriken usw.) als auch in besonderer Ausführung
für Kleinbetriebe (Ladengeschäfte) eignet. Das Neue besteht im wesentlichen in einem mit einem
oder mehreren Gleit- und Hebezinken versehenen Schneidebügel, dessen freie Enden durch einen
Spanndraht oder ein drahtartiges Schneidemittel verbunden sind. Mit dieser Vorrichtung können aus
einer unförmigen Fettmasse quaderförmige Stücke von gewünschter Länge herausgeschnitten und abgehoben
werden. Einzelheiten der neuen Vorrichtung sowie die Art ihrer Anwendung sind aus der
nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich. Letztere stellt zwei beispielsweise Ausführungsformen
dar, und zwar zeigt
Fig. ι eine perspektivische Draufsicht auf die Vorrichtung für Großbetriebe,
Fig. 2 die Vorrichtung für Kleinverteiler, schief von unten gesehen,
Fig. 3 ein Querschnittprofil.
Der Schneidebügel besteht aus dem quer verlaufenden Rückenteil 1 und den seitlichen, als
Schneiden dienenden lanzettartigen Armen 4, deren Querschnitt beispielsweise in Fig. 3 gezeigt ist. An
den freien Enden der Schneidearae4 ist ein Spanndraht
7 auswechselbar befestigt. Zu diesem Zweck ' sind Einhängeschlitze 8 vorgesehen. Der Spanndraht
kann zur Erzeugung einer wellenförmigen S Schnittfläche gewellt vorgesehen sein. Der Bügelrücken
ist beispielsweise mit Zinken 5,6, die gleiche oder verschiedene Länge haben können,
versehen. Der Griff oder Stiel 3 ist in der in Fig. 1
gezeigten Ausführungsform durch ein in jeder Lage feststellbares Gelenk mit dem Bügelrahmen
verbunden. Die Feststellung kann beispielsweise, wie gezeichnet, durch eine Flügelmutter 2 erfolgen.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung geht in der Weise vor sich, daß sie
in die Fettmasse eingeschoben wird, so daß die Zinken 5, 6 gleitend über den oberen Rand hinweggeführt
werden. Dabei schneiden die Arme 4 und der Spanndraht 7 einen Fettquader aus. Nach
Durchfahren der gewünschten Länge wird die Vor-
ao richtung hochgezogen, so daß ein Abschneiden in der senkrechten Richtung oder umgekehrt erfolgt.
Nun wird die Vorrichtung umgedreht und die Gabel zum Aufspießen und Wegheben des abgeschnittenen
Stückes benutzt. In diesem Fall dienen die Zinken 5,6 als Spieß und Auflage und die
Bügelarme 4 als Anschläge, die das Abrutschen des Quaders von der Vorrichtung verhindern. Je nach
Erfordernis wird der Stiel 3 mehr oder weniger schräg ein- und festgestellt.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform für Kleinbetriebe ist beispielsweise nur ein Zinken 5
vorgesehen, der seitlich oder in der Mitte, wie gezeichnet, angebracht sein kann, er dient gleichzeitig
als Messer zum genauen Auswiegen des Fettes.
Der Handgriff 10 kann sich unmittelbar an den Bügelrahmen 1, 4 anschließen, zweckmäßig wird
jedoch ein Rahmen 9 vorgesehen, der mit Anschlägen oder Markierungen ii, 12 o. dgl. versehen
ist. Wird das Fett bis zur Marke 12 durchfahren, so ist damit ein bestimmtes Gewicht, beispielsweise
V« Pfund des Fettes, durchschnitten. Dasselbe gilt sinngemäß vom Anschlag 11. Letzterer kann verschiebbar,
umklappbar oder ähnlich ausgebildet sein, um dem jeweiligen spezifischen Gewicht des
betreffenden Fettes Rechnung zu tragen.
Um zu vermeiden, daß bei der kleineren, in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform das Fett nach
dem Schneidevorgang in der Vorrichtung haftenbleibt, sind die Schneidearme 4 an ihren freien
Enden etwas nach vorn oder hinten geschweift vorgesehen, so daß der Schneidedraht sich nicht
in der Mitte unter dem Bügelrücken 1 befindet; auf diese Weise löst sich das Fett ohne weiteres nach
dem Schneidevorgang von den Schenkeln 4 ab.
Es ist vorgesehen, den Schneidedraht 7 gerade oder wellig auszubilden. Durch letztere Ausführungsform
wird eine wellige Schnittfläche des Fettes erzielt, was insbesondere den Vorteil hat,
daß das Fett weniger an seiner Berührungsfläche (Einwickelpapier) haftet als eine glatte Fettfläche.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Vorrichtung zum Zerteilen und Abheben von Fett u. dgl., gekennzeichnet durch einen mit einem oder mehreren Gleit- und Hebezinken versehenen Schneidebügel, dessen freie Enden durch einen Spanndraht oder ein drahtartiges Schneidemittel verbunden sind.•2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen starren oder gelenkig mit ihr verbundenen Griff (3, 10) zum Erfassen aufweist.3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei gelenkiger Verbindung der Griff in jeder Lage feststellbar ist.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff bzw. der den Griff tragende Verbindungsrahmen (9) Markierungen oder Anschläge (12, 11) zur Mengendosierung des abgeschnittenen Fettes aufweist.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch verschiebbare oder klappbare Anschläge (11) bzw. Anschlagbügel.6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Schneidebügel (4) geschweift verlaufen.7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanndraht glatte oder gewellte Form aufweist.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenO 54 6.51
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP7089A DE806070C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum Zerteilen und Abheben von Fett u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP7089A DE806070C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum Zerteilen und Abheben von Fett u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE806070C true DE806070C (de) | 1951-06-11 |
Family
ID=7361006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP7089A Expired DE806070C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum Zerteilen und Abheben von Fett u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE806070C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP7089A patent/DE806070C/de not_active Expired
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