DE804852C - Stahlbetonrippendecke - Google Patents

Stahlbetonrippendecke

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DE804852C
DE804852C DEP44780A DEP0044780A DE804852C DE 804852 C DE804852 C DE 804852C DE P44780 A DEP44780 A DE P44780A DE P0044780 A DEP0044780 A DE P0044780A DE 804852 C DE804852 C DE 804852C
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DE
Germany
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reinforced concrete
concrete
hollow
ceiling according
hollow body
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Application number
DEP44780A
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English (en)
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Josef Hebel
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/04Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
    • E04B5/043Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement having elongated hollow cores
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/02Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
    • E04B5/04Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
    • E04B5/06Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement with beams placed against one another optionally with pointing-mortar

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  • Architecture (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

  • Stahlbetonrippendecke Es ist bekannt, Hohlsteindecken beispielsweise so herzustellen, daß zwischen fertig verlegten Eisen- oder Eisenbetonbalken Hohlsteine eingelegt werden, welche keine Zug- und Schubkräfte aufnehmen, d. h. lediglich als Füllsteine dienen. Zur Herstellung dieser Füllsteine sind Gießformen erforderlich, was die Herstellung verteuert. Ferner sind der Transport und das Verlegen fertiger Betonbalken bzw. Eisenträger mit erheblichem Zeitaufwand und Kosten verbunden. Es ist auch bekannt, Betonbalken zwischen den auf einem Deckengerüst verlegten Füllkörpern einzugießen; die Herstellung eines solchen Gerüstes ist aber mit einem sehr großen Aufwand an Zeit und Schalungsmaterial verbunden.
  • Demgegenüber besteht nun das Neue vorliegender Erfindung darin, daß Hohlkörper (Hohlbalken) aus Leichtbeton (Porenbeton) verlegt und die zwischen den Hohlbalken entstehenden Räume mit Schwerbeton ausgegossen werden, wodurch sich Tragrippen mit entsprechendem Profil ergeben, die mit den Leichtbetonhohlbalken eine besonders gute Haftverbindung eingehen. Die Hohlbalken selbst sind auf eine vollkommen neuartige Weise unter \`ermeidung von Gießformen hergestellt, und zwar sind sie aus einzelnen platten- und balkenförmigen Teilen zusammengesetzt, wobei die Verbindung zu einem F-lohlkörper (Kastenform) durch Schwerbetonv ergußschichten erfolgt. Einzelheiten und Vorteile der neuen Hohlkörperdecke und der dazu verwendeten Leichtbetonhohlbalken sind aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich. Letztere stellt beispielsweise eine Ausführungsform dar, und zwar zeigt Fig. r einen Hohlkörper in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Hohlkörper, Fig.3 einen Teilquerschnitt durch eine fertige Decke, Fig. ,4 eine weitere Ausführungsform der Fig. 3, Fig. 5 Montage zweier längsseitig gestoßener Hohlkörper.
  • Der erfindungsgemäße Hohlkörper gemäß Fig. i ist beispielsweise aus den plattenförmigen Bauteilen i und 3 sowie den balkenförmigen Teilen 2 zusammengefügt. Diese Teile sind aus Leichtbeton, zweckmäßig Porenbeton, hergestellt und durch die Schwerbetonvergußmassen 6 und 7 (Fig. 2) miteinander verbunden. In diese können je nach Erfordernis leichte Bewehrungseisen eingelegt sein. In der aus Fig. i und 2 ersichtlichen Form kann der Hohlkörper transportiert werden, was infolge des verhältnismäßig geringen Gewichtes keine Schwierigkeiten bereitet. Die Hohlbalken können in beliebiger Länge hergestellt werden; es hat sich jedoch als besonders zweckmäßig erwiesen, sie in einer Länge von etwa 2,5 m auszuführen. Bei der Herstellung der Decke werden die Hohlbalken ohne weiteres frei auf der Mauer nebeneinander aufgelegt; eventuelle Stoßstellen werden in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise unterbolzt. Die so verlegten Hohlkörper tragen nicht nur sich selbst, sondern sind auch imstande, die bei der Herstellung der Decke sich ergebende Verkehrslast mit etwa dreifacher Sicherheit aufzunehmen.
  • Die sich durch das Aneinanderfügen der Hohlkörper ergebenden Zwischenräume werden unter Einlage einer Bewehrung 8 usw. mit Schwerbeton ausgegossen, so daß sich die Tragrippen 5 ergeben. Infolge der Porosität der Hohlbalken ist eine besonders gute Haftung zwischen diesen und den Tragrippen 5 gewährleistet. Die Hohlkörper verlaufen an den den Auflagerstellen zugekehrten Enden in der Breite teilweise verjüngt, so daß sich die Abschrägungen 4 (Fig. i) ergeben. Demzufolge sind die Tragrippen 5 an ihren Auflagerstellen von oben gesehen keilförmig erweitert und können daher an diesen Stellen erhöhte Schub- und Zugkräfte aufnehmen. In üblicher Weise wird auf die erfindungsgemäße Decke eine Überbetonschicht g aus Schwerbeton aufgebracht.
  • Die Form der Hohlbalken ist selbstverständlich nicht auf die gezeichnete Ausführungsform beschränkt. So können auch andere Profile gewählt werden, so daß sich z. B. ein Tragrippenquerschnitt 5' gemäß Fig. 4 ergibt. Dadurch wird eine noch bessere Haftung in Form einer Verkrallung erzielt.
  • Infolge der gewichtsmäßig günstigen Kasten-oder sonstigen Hohlquerschnittsform ergeben sich günstige Gewichtsverhältnisse beim Deckenbau. Durch die Verwendung der langen Hohlkörper wird die Montage vereinfacht und verbilligt, da die Zahl der Bauelemente wesentlich verringert ist, wobei deren Gewicht trotz der verhältnismäßig großen Abmessungen infolge der Herstellung aus Leichtbeton in einer für die Montage erträglichen Größe bleibt. Die Unterbolzungen i i (Fig. 5) sind nur in Abständen gemäß den Längen der Hohl-Balken notwendig; sie werden entfernt, sobald die bei der Montage an Ort und Stelle aus armiertem Schwerbeton herzustellenden Deckentragrippen 5 abgebunden haben.
  • Vorteilhaft ist insbesondere bei dem in der Zeichnung dargestellten Hohlbalken, daß dessen Form so gewählt ist, daß die aus den Hohlkörpern zusammengesetzte Decke ohne weiteres eine vollkommen ebene und in sich geschlossene Unterfläche (Deckenansicht) hat. Die Hohlbalken haben ferner ein solches Profil, daß-.sich beim Längsseitaneinanderreihen derselben die zweckmäßigste Form der Stahlbetontragrippen von selbst ergibt. Die Zusammensetzung der Hohlbalken kann,an beliebiger Stelle, auch auf der Baustelle selbst, erfolgen. Es ist jedoch zweckmäßig, sie bereits vorher in Massenfabrikation herzustellen. Die Haftfähigkeit der mit Schwerbeton verkitteten Leichtbetonteile und die Kraftübernahme der Schwerbetonlängs- bzw. -zwischenschichten sind so groß, daß die Leichtbetonbalken auch in der Länge unterteilt werden können, wenn es aus irgendwelchen, z. B. herstellungstechnischen Gründen notwendig sein sollte.
  • Es ist vorgesehen, je nach Rentabilität die Leichtbetonteile i und 2 bzw. 3 und 2 in umgekehrter U-Form zu gießen und dann lediglich die Abschlußplatte (i bzw. 3) mittels Schwerbetonverbindung aufzusetzen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Stahlbetonrippendecke mit T-förmigen Stahlbetonbalken, Füllkörpern und Ortsbeton, dadurch gekennzeichnet, daß als Füllkörper dienende balkenartige Hohlkörper (i bis 3, 6, 7) aus Leichtbeton aneinandergereiht und die zwischen den Hohlkörpern entstehenden Räume unter Einlegen einer Bewehrung mit Schwerbeton zu Tragrippen (5 bzw. 5') von jeweils zweckentsprechendem Profil ausgegossen sind.
  2. 2. Stahlbetonrippendecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper aus platten- oder balkenartigen Einzelteilen (i, 2, 3) zu einer Kastenform zusammengesetzt und durch Schwerbetonverguß (6, 7) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Stahlbetonrippendecke nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Hohlkörpern befindlichen Tragrippen (5) zwecks zahn- oder keilartigen Eingriffs nach unten erweitert oder sonst profiliert sind.
  4. 4. Stahlbetonrippendecke nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der in U-Form gegossene Hohlkörper durch die obere (i) bzw. untere Abschlußplatte (3) unter Zwischenlage eines Schwerbetonvergusses zu einem kastenartigen Hohlkörper zusammengesetzt ist.
  5. 5. Stahlbetonrippendecke nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Auflagerstellen zugekehrten Stirnseiten des Hohlkörpers gegebenenfalls verjüngt sind (4), um eine keilartige Verstärkung der Schwerbetontragrippen zu erzielen.
  6. 6. Stahlbetonrippendecke nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper im ganzen oder in mehreren hintereinander anzuordnenden Teilstücken ausgeführt sind. Stahlbetonrippendecke nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei in der Längsrichtung gestoßenen Hohlkörpern ein Zwischenraum (io) zur Bildung einer Querrippe belassen ist.
DEP44780A 1949-06-03 1949-06-03 Stahlbetonrippendecke Expired DE804852C (de)

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