DE804537C - Loesevorrichtung fuer Hartmetallschlagbohrer - Google Patents

Loesevorrichtung fuer Hartmetallschlagbohrer

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DE804537C
DE804537C DEP8169D DEP0008169D DE804537C DE 804537 C DE804537 C DE 804537C DE P8169 D DEP8169 D DE P8169D DE P0008169 D DEP0008169 D DE P0008169D DE 804537 C DE804537 C DE 804537C
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DE
Germany
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drill
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hard metal
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percussion drill
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Expired
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DEP8169D
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Widia GmbH
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Krupp Widia GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/14Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by boring or drilling
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/18Connecting or disconnecting drill bit and drilling pipe

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Description

  • Mit dem Aufkommen des Hartmetalls sind die früher ausschließlich verwendeten Stahlschlagbohrer fast vollständig verdrängt worden, weil die hartmetallbestückten Bohrer wegen ihrer sehr viel größeren Verschleißfestigkeit einen größeren Bohrfortschritt gewährleisten und ihre Lebensdauer derjenigen von Stahlbohrern bei weitem überlegen ist. U m die Vorteile des Hartmetalls voll ausnutzen zu können, ging man dazu über, lösbare Schlagbohrköpfe auf der Bohrstange durch Konus und Gegenkonus oder auch durch Schraubverbindungen zu befestigen. Bei Anwendung der Konusverbindung ergibt sich nun die Schwierigkeit, daß der Bohrkopf sich während der Arbeit des Schlagbohrgerätes auf dem Konus der Bohrstange festarbeitet, so daß zum Lösen des Bohrkopfes erhebliche Kräfte aufgewandt «-erden müssen. Wenn die Lösearbeit behelfsmäßig mit einem Schlagwerkzeug von Hand, z. B. mit einem Hammer, erfolgt, besteht die Gefahr, daß die Hartmetallschneiden verletzt werden und nachteilige Wirkungen am Bohrkopfschaft auftreten. Um solche Schäden auszuschalten und das Lösen des Bohrkopfes von der Bohrstange einwandfrei zu gestalten, hat man schon verschiedene besondere Lösevorrichtungen erprobt, z. B. ein aus zwei Backen zusammengesetztes, mit leichtem Gleitsitz auf die Bohrstange aufsteckbares Schlaggewicht, das bei senkrecht gehaltener Bohrstange an dieser entlanggleitet und mit wenigen Schlägen den Bohrkopf löst. Diese bekannten Lösevorrichtungen haben gemeinsam, daß sie bewegliche Teile aufweisen, indem sie beispielsweise aus mehreren, durch Gelenke, Verschraubungen u. dgl. verbundenen Teilen bestehen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft demgegenüber eine Lösevorrichtung, die unter Vermeidung beweglicher Teile das Lösen des Bohrkopfes von der Bohrstange in sehr einfacher und betriebssicherer Weise gestattet. Diese Lösevorrichtung besteht aus einem vorzugsweise zylindrischen Stahlkörper, der außer einer zentrischen Bohrung, deren Durchmesser größer als der des Bohrkopfes ist, eine exzentrische Ausnehmung aufweist, die dem Durchmesser der Bohrstange entspricht und so neben der zentrischen Bohrung liegt, daß die in letztere eingeführte Bohrstange durch Radialbewegung in die exzentrische Bohrung übergeführt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar in Abb. i in Ansicht aus der Achsrichtung des Bohrkopfes gesehen und in Abb. 2 in Seitenansicht. Mit A ist der zylindrische Stahlkörper bezeichnet, der mit einer zylindrischen Bohrung B und einer exzentrischen Ausnehmung C versehen ist. Die praktische Handhabung der neuen Lösevorrichtung geht so vor sich, daß der zu lösende, mit Hartmetalleinsätzen D versehene Bohrkopf E durch die Mittelbohrung B des Stahlkörpers A hindurchgeführt und die Bohrstange F alsdann durch radiales Verschieben in die exzentrische Aussparung C eingerÜckt wird. Das Gewicht des Stahlkörpers A ist so bemessen, daß bei ruckartigem Anziehen der Bohrstange F mit beiden Händen die Lösevorrichtung genügend Beharrungsvermögen hat, um den Schlag aufzufangen. Die Bewegungskraft, die beim Auftreffen des Bohrkopfrandes auf die Lösevorrichtung ausgeübt wird, genügt, um die Konusverbindung zwischen Bohrkopf F_ und Bohrstange F zu lösen.
  • Die Ausführung gemäß der Erfindung schaltet, da sie keinerlei empfindliche Stellen aufweist, jede Möglichkeit einer Beschädigung der Lösevorrichtung durch rauhe Handhabung, Verschmutzung oder Korrosionswirkung aus. Um zu verhindern, daß die Aufschlagstelle G bei längerem Gebrauch abgenutzt und uneben wird, kann diese gegebenenfalls mit einem verschleißfesten Werkstoff, z. B. einem verschleißfesten Einsatzstück oder einer verschleißfesten Auftragsschweißung, versehen werden. Im allgemeinen ist es jedoch ausreichend, wenn als Werkstoff für die Lösevorrichtung ein Stahl mit einer Festigkeit von mehr als 12o kg/mm2 verwandt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lösevorrichtung für Hartmetallschlagbohrer, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem vorzugsweise zylindrischen Stahlkörper (A) besteht, der außer einer zentrischen Bohrung (B), deren Durchmesser größer als der des Bohrkopfes (E) ist, eine exzentrische Ausnehmung (C) aufweist, die dem Durchmesser der Bohrstange (F) entspricht und so neben der zentrischen Bohrung liegt, daß die in letztere eingeführte Bohrstange durch Radialbewegung in die exzentrische Bohrung übergeführt werden kann.
  2. 2. Lösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Stahl mit einer Festigkeit von mehr als 12o kg/mm2 besteht.
  3. 3. Lösevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlagstelle (G) des Stahlkörpers mit einem verschleißfesten Werkstoff, z. B. einem verschleißfesten Einsatzstück oder einer verschleißfesten Auftragsschweißung, versehen ist.
DEP8169D 1946-10-25 1948-10-02 Loesevorrichtung fuer Hartmetallschlagbohrer Expired DE804537C (de)

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