DE803765C - Vorrichtung zum Loesen von Bohrkoepfen an Gesteinsbohrern - Google Patents

Vorrichtung zum Loesen von Bohrkoepfen an Gesteinsbohrern

Info

Publication number
DE803765C
DE803765C DEP4916A DEP0004916A DE803765C DE 803765 C DE803765 C DE 803765C DE P4916 A DEP4916 A DE P4916A DE P0004916 A DEP0004916 A DE P0004916A DE 803765 C DE803765 C DE 803765C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
drill
drill head
rock drills
loosening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP4916A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Meutsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP4916A priority Critical patent/DE803765C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803765C publication Critical patent/DE803765C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/18Connecting or disconnecting drill bit and drilling pipe

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Lösen von Bohrköpfen an Gesteinsbohrern Zur Herstellung von Sprenglöchern im Gestein werden vielfach Bohrköpfe verwendet, die mittels Voll- und Hohlkonus an die Bohrstange angefügt sind und zum Zwecke des Nachschärfens von der Bohrstange abgenommen werden. Da die beiden ineinanderfassenden konischen Teile durch die Schläge des Bohrhammers sehr fest miteinander verbunden sind, werden zum Lösen besondere Abkeilvorrichtungen verwendet, bei denen zwei Backen angeordnet sind, die, um den Bohrkopf gelegt, mit Schrauben gegeneinander befestigt werden. Diese Einrichtungen haben sich jedoch nicht bewährt, sondern werden infolge der Feuchtigkeit im Grubenbetrieb rasch unbrauchbar. Auch sind sie nicht für Bohrstangen jeder Art verwendbar. Andere Vorrichtungen, die nur einseitig schlagend auf den Bohrkopf wirken, führen leicht zu Deformationen des Bohrkopfes.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile der bekannten Einrichtungen und schafft eine Lösevorrichtung, die für Bohrköpfe und Bohrstangen jeder Art verwendbar ist und so auf die ganze Oberfläche des Bohrkopfes einwirkt, daß er durch einen kräftigen Schlag mit einem Hammer gelöst werden kann, ohne daß irgendwelche Deformationen zu befürchten sind.
  • Zu diesem Zweck gleiten gemäß der Erfindung die die Bohrstange umfassenden Backen in schräg zueinander verlaufenden Führungen und stehen dadurch in der einen Endlage so weit auseinander, daß ein Hinüberschieben über den Bohrkopf möglich ist, und in der anderen Endlage so weit, daß sie die Bohrstange umfassen und sich gegen die Schulter des Bohrkopfes legen.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel zwei Ausführungsformen der Erfindung, und zwar Fig. i eine Ansicht der Vorrichtung in der ersten Ausführungsform, teilweise in Richtung der Linie C-C von Fig. 3 geschnitten, Fig. 2 eine Seitenansicht von Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt durch Fig. i in Richtung, der Linie A-A, Fig. 4 einen Schnitt durch Fig. 2 in Richtung der Linie B-B, Fig. 5 eine Ansicht der Vorrichtung in einer weiteren Ausführungsform und Fig. 6 eine Seitenansicht von Fig. 5.
  • Die Vorrichtung gemäß Fig. i bis 4 besteht in der Hauptsache aus einem Bügel i, dessen beide Schenkel in einem Winkel von etwa io bis 30° gegeneinander geneigt sind, und zwei auf den beiden Schenkeln des Bügels verschiebbaren Backen 2 und 3. Die beiden Backen bresitzen Bohrungen 4, in denen die Schenkel des Bügels i gleiten. Quer zu den Führungslöchern 4 sind die Backen an den einander zugekehrten Flächen mit Aussparungen 5 bzw. 6 versehen, die halbzylindrisch und so angeordnet sind, daß sie sich, wenn die Backen :aneinanderliegen, zu einer zylindrischen Bohrung ergänzen, die etwa dem Durchmesser der Bohrstange entspricht.
  • In Abb. i sind die Backen gestrichelt in einer Stellung gezeigt, in der sie auseinandergespreizt sind, und ausgezogen in der Lage, in der sie aneinanderliegen.
  • Die Aussparungen 5 und 6 sind an dem einen Ende erweitert. Den Übergang bildet eine Abschrägung oder Hohlkehle 7, die sich beim Aufsetzen der Vorrichtung auf die Bohrstange gegen den Bohrkopf anlegt. Zur Führung der beiden Backen 2 und 3 in der Querrichtung dienen Führungsbolzen 8, die einen Gewindezapfen 9 tragen, mit dem sie in die eine Backe eingeschraubt sind. Das freie Ende io dieser Bolzen 8 läuft in einer Bohrung i i der anderen Backe. Bei der dargestellten Ausführungsform sind vier solche Führungsbolzen vorgesehen. Man richtet es zweckmäßig so ein, daß die Bolzen zum Teil in der einen und zum Teil in der anderen Backe festgeschraubt, sind, um eine gleichmäßige Führung zu erzielen.
  • Die gespreizte Seite des Bügels wird durch eine Feder 12 abgeschlossen, die an den Schenkeln des Bügels zwischen je zwei Muttern 13 und 14 gehalten wird. Die Feder erleichtert beim Öffnen der Vorrichtung das Lösen der Backen. Schließlich sind an den beiden Backen noch Abschlußplatten 15 mittels Schrauben befestigt, um ein Durchgleiten der Bohrstange durch die Backen nach dem Lösen zu verhindern.
  • Zum Zwecke des Lösens des Bohrkopfes wird die Vorrichtung geöffnet, d. h. die Backen in die in Fig. i gestrichelt gezeichnete Lage gebracht, und von unten her über die Bohrkrone geschoben, die zwischen den Backen und den Führungsbolzen 8 hindurchgeht. Alsdann werden die Backen durch Verschieben des Bügels i in die in Fig. i ausgezogen gezeichnete Stellung, in die geschlossene Lage, gebracht, wobei die Backen die Bohrstange umfassen und sich gegen die Schulter des Bohrkopfes legen, so daß nunmehr durch einen Schlag gegen die Vorrichtung der Bohrkopf gelöst werden kann.
  • Das in Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zuerst beschriebenen im wesentlichen dadurch, daß hier kein einteiliger Bügel vorgesehen ist, sondern zwei Bolzen 17 und 18 unter einem Winkel von io bis 30° zueinander stehen und an der spitzen Seite durch einen Amboß i9 miteinander verbunden sind, indem ihre Enden in entsprechende Bohrungen dieses Ambosses eingeschraubt sind. Die beiden Backen 2o und 21, die im übrigen in ähnlicher Weise ausgebildet sind wie die Backen 2 und 3 der ersten Ausführungsform, besitzen hier Zapfen 22, die, wenn die Backen geschlossen sind, zusammen einen abgestumpften Kegel bilden. Mit diesem kegelförmigen Ansatz fassen die Backen in eine hohlkegelförmige Aussparung 23 des Ambosses ein. Auf der dem Amboß abgekehrten Seite sind die Bügel wieder durch eine Feder 24 miteinander verbunden. Die Bohrung 25 für die Bohrstange kann der jeweiligen Form der Bohrstange angepaßt sein. Handelt es sich um eine Bohrstange aus Schlangenbohrstahl, so nimmt man zweckmäßig Backen, deren Bohrung einen Wulst 26 oder Rippen o. dgl. aufweist. Im übrigen ist die Arbeitsweise dieser Vorrichtung dieselbe wie bei der zuerst beschriebenen. Wenn die Vorrichtung auf die Bohrstange aufgesetzt ist, wird hier die Lösung des Bohrkopfes durch Schläge mit einem Hammer gegen den Amboß in Richtung des Pfeiles 27 vorgenommen.
  • Die Vorrichtung kann im einzelnen auch anders ausgeführt werden. So kann man statt der aus Rundeisen hergestellten Gabel bzw. Führungsbolzen auch T- oder U-Eisen verwenden, oder man kann die Führung der Backen durch einen Hohlkegel vornehmen, der mit Laufschienen versehen ist, oder eine sonstige Gradführung verwenden; auch ist die Neigung der beiden Führungsschenkel den jeweiligen Verhältnissen anzupassen. Bei einem Bohrerkonus von 1 : 12 hat sich ein Winkel von 15° besonders bewährt, weil dann die Sicherheit vorhanden ist, daß sich die Backen beim Abtreiben des Bohrkopfes nicht selbsttätig öffnen.
  • ,Man kann, wenn die Vorrichtung im Untertagebetrieb benutzt wird, an dem Bügel eine Kette mit einem Haken anbringen, den man in einen Holzstempel einschlagen kann, um sie bequem zur Hand zu haben. Auch ist es zweckmäßig, in solchen Fällen die Vorrichtung mit einem nicht rostenden Metallüberzug zu versehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPPCCFlF:: i., Vorrichtung zum Lösen von Bohrköpfen an Gesteinsbohrern mit Hilfe von um die Bohrstange gelegten Backen, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen in schräg zueinander verlaufenden Führungen gleiten und dadurch in der einen Endlage so weit auseinander stehen, daß ein Hinüberschieben über den Bohrkopf möglich ist, und in der anderen Endlage die Bohrstange umfassen und sich gegen die Schulter des Bohrkopfes legen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Backen gegeneinander, z. B. durch Führungsstifte (8), so geführt sind, daß sie sich beim Öffnen und Schließen parallel zueinander verschieben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägführungen der Backen um io bis 30° gegeneinander geneigt und an dem gespreizten Ende durch eine Feder miteinander verbunden sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägführungen an dem spitzen Ende durch einen Amboß (i9) verbunden sind, in den die Backen (20, 21) in der geschlossenen Lage mit Hilfe von vorzugsweise konischen Zapfen (22, 23) einfassen. . Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen mit Abschlußblechen (15) versehen sind, die ein Durchgleiten des Bohrers durch die Backen nach dem Lösen verhindern.
DEP4916A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Loesen von Bohrkoepfen an Gesteinsbohrern Expired DE803765C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP4916A DE803765C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Loesen von Bohrkoepfen an Gesteinsbohrern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP4916A DE803765C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Loesen von Bohrkoepfen an Gesteinsbohrern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803765C true DE803765C (de) 1951-04-09

Family

ID=7359691

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP4916A Expired DE803765C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Loesen von Bohrkoepfen an Gesteinsbohrern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE803765C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940880C (de) * 1949-06-18 1956-03-29 Eisen & Stahlind Ag Vorrichtung zum Loesen von mittels Kegelsitzes an einer Bohrstange befestigten Schlagbohren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940880C (de) * 1949-06-18 1956-03-29 Eisen & Stahlind Ag Vorrichtung zum Loesen von mittels Kegelsitzes an einer Bohrstange befestigten Schlagbohren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE803765C (de) Vorrichtung zum Loesen von Bohrkoepfen an Gesteinsbohrern
DE19707428C2 (de) Zentrierwerkzeug zum Zentrieren eines Bohrers, verwendbar für die Entfernung defekter oder abgebrochener Schrauben, Gewindebolzen oder dgl.
DE3636354C2 (de)
DE745160C (de) Eiserner Grubenstempel
DE803171C (de) Sicherheits-Stempel fuer den Grubenbetrieb
AT166294B (de) Stellvorrichtung für eiserne Grubenstempel
DE934346C (de) Anker-Grubenausbau
DE1752837C3 (de) Bohrstaender
DE802407C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden von Schalbrettern zu Verschalungen im Betonbau
DE393236C (de) Bohrgestell fuer Pressluftbohrhaemmer
DE19812989C2 (de) Durch einen Preßschlag aufsetzbare Zentrierbohrbuchse zum Entfernen von bündig abgebrochenen Schrauben oder Gewindebolzen
DE919163C (de) Vorrichtung zum Setzen von Stahlgrubenstempeln
DE809064C (de) Bohrgeraet mit Schlitten zum drehenden Bohren in Hartgestein
DE887593C (de) Blockfoermiger Mehrfachwerkzeugtraeger fuer Drehbaenke
AT219535B (de) Gesteinsbohrstangenzieher
DE545089C (de) Spannkopf fuer Gesteinsbohrmaschinen
DE128527C (de)
DE1208714B (de) Schlagkernbohrgeraet mit Fangvorrichtung
DE1777179C3 (de) Vorrichtung zur Biegewinkeleinstellung des drehangetriebenen Biegetellers von Betoneisenbiegemaschinen
DE882653C (de) Vorrichtung zum einstellbaren Spannen der Feder fuer Bootsfederungen von Seitenwagen, insbesondere fuer Motorraeder
DE507457C (de) Backenfutter, insbesondere fuer Bohrwinden
DE701596C (de) Vorrichtung zum Rauben von in einer Reihe stehenden Stempeln
DE821180C (de) Drehvorrichtung, vorzugsweise zum Loesen von Schrauben
DE1810294U (de) Rohrschluessel schraubenschluessel od. dgl.
DE1502894C (de) Messerspieleinstellung an Stabstahl und Knuppelscheren