DE804397C - Schmiedehammer mit Wasserkuehlung - Google Patents

Schmiedehammer mit Wasserkuehlung

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DE804397C
DE804397C DEP12984A DEP0012984A DE804397C DE 804397 C DE804397 C DE 804397C DE P12984 A DEP12984 A DE P12984A DE P0012984 A DEP0012984 A DE P0012984A DE 804397 C DE804397 C DE 804397C
Authority
DE
Germany
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slide
hammer
cooling
water cooling
control
Prior art date
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Expired
Application number
DEP12984A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Ulrych
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Beche and Grohs GmbH
Original Assignee
Beche and Grohs GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE804397C publication Critical patent/DE804397C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K29/00—Arrangements for heating or cooling during processing
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02—Special design or construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, daß an Schmiedehämmern o. dgl., die durch Preßluft betrieben werden, im Betrieb durch die mit den wiederholten Luftkompressionen verbundene Erwärmung, namentlich im Steuerbetrieb, beträchtliche Störungen auftreten. Diese zeigen sich vor allem darin, daß sich der Steuerschieber durch Rückstände von Olverbrennungen festsetzt und nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.
  • An Versuchen, diese Nachteile durch Kühlung zu verhindern, hat es nicht gefehlt. Man hat z. B. versucht, die Luftkühlung durch Vergrößerung der abstrahlenden Oberfläche des Hammers zu verstärken, indem am Hammergestell Rippen angeschlossen wurden. Auf diese Weise läßt sich aber eine ausreichend starke Kühlung, namentlich des Steuerschiebers, nicht erreichen. Dann ist auch versucht worden, eine Wasserkühlung durch Ummantelung des Kompressors vorzusehen, eine Maßnahme, die wirksam ist, aber den Hammer beträchtlich verteuert. Weiter ist vorgeschlagen worden, die Hohlräume zwischen dem Kompressor und dem Zylinder mit Kühlwasser zu beschicken. Auch durch diese Maßnahme läßt sich an sich eine wirksame Kühlung erreichen. Sie konnte sich aber nicht durchsetzen, weil es sich als unmöglich erwies, den durch Kerndurchtritte u. dgl. sehr verwickelten Zwischenraum zwischen Kompressor und Bärzylinder wasserdicht zu gießen.
  • Die Erfindung sieht demgegenüber vor, die Büchse des Steuerschiebers, die in den Hammerkörper eingetrieben wird und in der der Rundschieber zur Steuerung des Hammers läuft, als Kühler dadurch auszubilden, daß die Schieberbüchse auf ihrem ganzen Umfang oder nur einem Teil desselben doppelwandig ausgebildet wird, so daß man Kühlwasser durch den Hohlraum der Schieberbüchse leiten kann. Diese Maßnahme hat sich als wirksame und vorteilhafte Lösung erwiesen und hat jegliches Festklemmen des Steuerschiebers durch Olverbrennung und andere Folgen der dauernden Überhitzung beseitigt. Die Büchse des Steuerschiebervist als Gußteil für sich ausgebildet und kann leicht hergestellt und auch leicht ausgewechselt werden. Die Herstellung ist selbst bei Anordnung eines besonderen Hohlraumes gemäß der Erfindung billig.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen mit angebautem Kompressor versehenen Preßluftschmiedehammer in Seitenansicht, während Abb. 2 in größerem Maßstabe einen Längsschnitt und einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Steuerschieber wiedergibt.
  • Abb. i läßt erkennen, daß an dem Gestell des Hammers der Luftkompressorzylinder und der Arbeitszylinder des Bären und zwischen beiden der Steuerschieber a angeordnet ist.
  • Die nähere Ausbildung des Steuerschiebers, welche aus Abb.2 ersichtlich ist, zeigt eine Büchse b, in welcher der Rundschieber c drehbar ist. Die Büchse b ist auf der einen Seite mit einem Hohlraum d versehen, welcher im Querschnitt etwa halbmondförmig ist. Dieser Hohlraum ist an der einen Seite mit einem Anschluß i für den Kühlwassereintritt und an der anderen Seite mit einem Anschluß 2 für den Kühlwasseraustritt versehen. Wie ersichtlich, ergibt sich beim Durchleiten von Kühlwasser durch den Hohlraum d eine äußerst wirksame Kühlung der den Rundschieber c umgebenden Arbeitsflächen, so daß eine Zersetzung des Schmieröles unterbunden wird. 'Man kann natürlich den Kühlraum auch auf dem ganzen Umfang des Schiebergehäuses vorsehen.
  • Wenn der Preßlufthammer nur periodisch betrieben wird, braucht die Wasserkühlung meist nicht eingestellt zu werden. Im Dauerbetrieb ist sie hingegen anzuwenden und beseitigt dann alle mit der Lufterhitzung verbundenen Schwierigkeiten. Die Erfindung ist selbstverständlich auch anwendbar, wenn der Lufthammer mit mehreren Steuerschiebern ausgestattet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Preßluft betriebener Schmiedehammer o. dgl. mit Schiebersteuerung und Wasserkühlung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberbüchse des Steuerschiebers doppelwandig ausgeführt ist und ihr Mantelraum mit Anschlüssen für die Zu- bzw. Ableitung von Kühlwasser versehen ist.
  2. 2. Schmiedehammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieberbüchse nur auf einem Teil ihres Umfanges doppelwandig ausgeführt ist, so daß ein im Querschnitt etwa halbmondförmiger Kühlraum gebildet wird.
DEP12984A 1948-10-02 1948-10-02 Schmiedehammer mit Wasserkuehlung Expired DE804397C (de)

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DEP12984A DE804397C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schmiedehammer mit Wasserkuehlung

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DE804397C true DE804397C (de) 1951-04-23

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