DE804319C - Strebfoerdermittel - Google Patents

Strebfoerdermittel

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DE804319C
DE804319C DEP4362A DEP0004362A DE804319C DE 804319 C DE804319 C DE 804319C DE P4362 A DEP4362 A DE P4362A DE P0004362 A DEP0004362 A DE P0004362A DE 804319 C DE804319 C DE 804319C
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DE
Germany
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conveyor
coal
pieces
stage
guide
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Expired
Application number
DEP4362A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Reppel
Original Assignee
Wilhelm Reppel
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Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Reppel filed Critical Wilhelm Reppel
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Application granted granted Critical
Publication of DE804319C publication Critical patent/DE804319C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G19/00Conveyors comprising an impeller or a series of impellers carried by an endless traction element and arranged to move articles or materials over a supporting surface or underlying material, e.g. endless scraper conveyors
    • B65G19/18Details
    • B65G19/28Troughs, channels, or conduits

Description

  • Strebfördermittel Die Erfindung bezieht sich auf ein Strel>fördermittel in Form des sog. Panzerförderers, welches aus einem unterteilten Plattenband zwischen gleichfalls unterteilten und durch anlenkung miteinander verbundenen Seitenführungen und das Plattenband querenden Mitnehmern an innerhalb der Führungen an deren Seiten endlos um das Plattenband umlaufenden Zügen. regelmäßig in der Form von Ketten, besteht, und bezweckt die Schaffung eines Strebfördermittels, welches eine gesteigerte Kohlenförderung zuläßt, ohne hierdurch die durch die Größe des Antriebes und den Verschleiß gesteckten Grenzen der Wirtschaftlichkeit zu verlassen.
  • Bei der Gewinnung der Kohle mit dem Kohlenhobel ist die durch den Kohlenhobel je Fahrt gewonnene Kohlenmenge von der Mächtigkeit des Flözes abhängig, so daß bei weniger mächtigen Flözen weniger Kohle und bei mächtigeren Flözen mehr Kohle je Fahrt anfällt. Bei mächtigen Flözen ist nun das Fördermittel üblicher Breite zu schmal, um die gesamte anfallende Kohlenmenge aufzunehmein, und fällt ein großer Teil der anfallenden Kohle über das Fördermittel hinxveg. I)iese Kohle muß in das Fördermittel eingeschaufelt rverden, was einen großen Zeitverlust und einen besser vermeidl)aren Aufwand an menschlicher Arbeitskraft bedeutet. Der Steuerung dieses Mangels durch einen breiteren Bau des Fördermittels sind Grenzen gesetzt, da ein verbreiterter Bau des Fördermittels einen größeren Verschleiß der durch Ketten gebildeten Förderzüge und einen erhöhten Kraftbedarf zur Folge hat. Der Verschleiß und der Kraftbedarf würden unerträglich groß, wenn das Fördermittel in seiner Breite für alle voraussehbaren Bedarfsfälle bemessen werden sollte.
  • Nach der Erfindung sind auf der der Abbaufront zugewandten Seite an den Führungsstücken in letzteren entsprechenden Längen Bühnenstücke mit mit der Oberfläche der Führungsstücke fluchtender Oberfläche und den Spalt zwischen Bühne und Sohle schließenden Seitenstützen auf der Seite der Abbaufront als Verbreiterung vorgesehen.
  • Hierdurch ist ein Strebfördermittel in Form eines Panzerförderers geschaffen, welches ohne Verbreiterung seines fördernden Teils auch die voraussehbar anfallenden Größtmengen an Kohle aufnimmt und wegschafft, indem einerseits durch die bühnenartige Verbreiterung auf der Seite der Abbaufront das Fallen von Kohle über das Fördermittel hinweg verhütet ist und andererseits sich die auf die Verbreiterung fallende Kohle leicht ohne mühselige Schipparbeit in die Bahn der umlaufenden Mitnehmer leiten läßt. Führt der Kohlenhobel nach jeder Arbeitsfahrt eine Räumfahrt aus, so kann das Einleiten der Kohle in den fördernden Teil des Fördermittels in Verbindung mit der Räumfahrt erfolgen, wobei gegebenenfalls am Kohlenhobel ein besonderes Scharblech zum Einleiten vorgesehen werden kann. Von besonderem Vorteil ist es, daß bei der Erfindung die Bemessung des fördernden Teils des Strebfördermittels und der Kraftbedarf in den durch die Wirtschaftlichkeit gesteckten Grenzen bleiben.
  • Zweckmäßig sind die Bühnenstücke an den Seitenstücken angeschweißt. Durch das Anschweißen wird die Verbreiterung ein gegen Lösen gesicherter Teil des Fördermittels. Naturgemäß ist auch ein Anschrauben der Bühnenstücke möglich.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. I läßt einen Querschnitt durch das Fördermittel erkennen; Abb. 2 gibt eine Draufsicht wieder.
  • Das Strebfördermittel besteht aus den Seitenführungen I, welche aus aneinandergelenkten Stükken geeigneter Länge gebildet sind, und den zwischen den Seitenstücken befindlichen Platten 2.
  • Letztere sind in gleichen Längen wie die die Seitenführungen bildenden Stücke an den Seitenstücken durch Schweißen befestigt. An den Seiten laufen nicht dargestellte Förderketten innerhalb der Führungen endlos um die Platten um. Die Ketten tragen das Plattenband querende Mitnehmer 3.
  • Auf der der Abbaufront zugewandten Seite des Strebfördermittels sind an den Führungsstücken I Bühnenstücke 4 angeschweißt. Die Bühnenstücke haben die gleiche Länge wie die Führungsstücke.
  • Ihre Oberfläche fluchtet mit der Oberfläche der Führungsstücke. Der Spalt zwischen Bühne und Sohle ist auf der Seite der Abbaufront durch Seitenstützen 5 geschlossen. In regelmäßigem Abstand voneinander sind unterhalb der Bühnenplatten Versteifungsbleche 6 vorgesehen.
  • Bei dem Strebfördermittel üblicher Ausführung führt sich der Kohlenhobel unmittelbar an der Seite des Fördermittels, welche nach der Erfindung mit der durch die Bühnen gebildeten Verbreiterung versehen ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel ist der Kohlenhobel durch seine Führung an der Bühne und das Führungsportal 7 angedeutet.
  • PATENTANSPROCHE 1. Strebfördermittel in Form des sog. Panzerförderers, bestehend aus einem unterteilten Plattenband zwischen gleichfalls unterteilten und durch Anlenkung miteinander verbundenen Seitenführungen und das Plattenband querenden Mitnehmern an innerhalb der Führungen an deren Seiten endlos um das Plattenband umlaufenden Zügen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Abbaufront zugewandten Seite an den Führungsstücken in letzteren entsprechenden Längen Bühnenstücke mit mit der Oberfläche der Führungsstücke fluchtender Oberfläche und den Spalt zwischen Bühne und Sohle schließenden Seitenstützen auf der Seite der Abbaufront als Verbreiterung vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Strebfördermittel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Bühnenstücke an den Seitenstücken angeschweißt oder angeschraubt sind.
DEP4362A 1948-10-02 1948-10-02 Strebfoerdermittel Expired DE804319C (de)

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DEP4362A DE804319C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Strebfoerdermittel

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DE804319C true DE804319C (de) 1951-04-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3244038A1 (de) * 1982-11-27 1984-05-30 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen Rinnenschuss mit seitlich daran angeordnetem hobelfuehrungsschuss zur verwendung bei hobelanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3244038A1 (de) * 1982-11-27 1984-05-30 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen Rinnenschuss mit seitlich daran angeordnetem hobelfuehrungsschuss zur verwendung bei hobelanlagen

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