DE804273C - Vorrichtung zum Aufbinden von Schwaenzen, insbesondere des Rindviehs - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbinden von Schwaenzen, insbesondere des Rindviehs

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Publication number
DE804273C
DE804273C DEB1993A DEB0001993A DE804273C DE 804273 C DE804273 C DE 804273C DE B1993 A DEB1993 A DE B1993A DE B0001993 A DEB0001993 A DE B0001993A DE 804273 C DE804273 C DE 804273C
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Germany
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tails
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DEB1993A
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DE1614691U (de
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Albertus Johannes Balk
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/005Tail-holders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbinden von Schwänzen, insbesondere des Rindviehs.
Wenn Tiere, insbesondere Kühe und Ochsen, im Stall oder auf der Weide liegen, so wird ihr Schwanz, namentlich dessen Quaste, oft verunreinigt. Benutzen die Tiere nun den Schwanz danach zum Wegtreiben von Insekten, die sich auf ihrem Körper niedergelassen haben, so beschmutzen sie auch ihren Körper. Man kann den Tieren den Schwanz nicht völlig festbinden, da sie ihn zum Vertreiben der Insekten gebrauchen, man hat vielmehr vorgeschlagen, den Schwanz an das eine Ende eines Seiles zu binden, dessen anderes Ende z. B. mit einem Karabinerhaken über einen im Stall ausgespannten Draht gleitet. Das Tier kann dann mit dem Schwanz gegen seinen Körper schlagen, während der Schwanz beim Liegen des Tieres hochgehalten wird.
Dieser Vorschlag hat verschiedene Nachteile; das am Schwanzende angebundene Seilende scheuert ständig am Schwanzbein, das demzufolge kahl wird und leicht beschädigt werden kann. Dies führt zu biologischen Beschwerden des Rindviehs, auch wird durch das Ausfallen der Schwanzquastenhaare der Wert des Tieres vermindert. Auch wird der Blutkreislauf im Schwanz durch das Abklemmen verringert, wodurch sich die Schlagkraft des Schwanzes vermindert und das Tier ihn weniger gut zum Vertreiben der Insekten benutzen kann.
Es sind auch schon Vorrichtungen bekannt, bei denen sich in einem nicht dehnbaren Band eine metallische Spiralfeder befindet. Dies hat den Nachteil, daß die Haut des Tieres dadurch beschädigt werden kann. Auch kann die Spiralfeder rosten. Die bekannte Vorrichtung ist auch ziemlich teuer.
Alle diese Nachteile werden nun bei der Vorrichtung der Erfindung dadurch vermieden, daß ein Streifen elastischen Gummis an seinem einen Ende
■*° Mittel zur Formung einer Schlinge, an seinem anderen einen Karabinerhaken besitzt. Dieser Haken kann sich dann in bekannter Weise an einem im Stall ausgespannten Draht entlang bewegen.
Die Schlinge wird aus dem Gummistreifen gemacht und um das Schwanzende mit Hilfe eines Knopfes, Druckknopfes oder eines ähnlichen Mittels festgehalten. Eventuell können mehrere Knopflöcher o. dgl. vorgesehen sein, damit die Schlinge abhängig von den Bedürfnissen größer oder kleiner gemacht werden kann.
Dank der Elastizität der Schlinge klemmt diese niemals um das Schwanzende, welches dann auch nicht beschädigt wird, wie sich in der Praxis gezeigt hat. Zur Bildung der Schlinge kann ein beinerner Knopf oder evtl. ein Gummiknopf durch Knopflöcher in dem Gummistreifen gesteckt werden; es kann auch eine Gummispange benutzt werden.
Damit die Vorrichtung in verschiedenen Längen brauchbar ist, wird vorzugsweise in der Nähe des Karabinerhakens eine Spange angebracht, welche die Streifenlänge einstellbar macht.
Dank der Anwendung eines elastischen Streifens ist die Vorrichtung elastisch, so daß das Tier einen viel nützlicheren Gebrauch von dem aufgebundenen Schwanz machen kann, während der Schwanz doch niemals in den Mist oder auf den Erdboden kommt.
Gummi wird durch die in dem Stall vorhandene Feuchtigkeit nicht beeinflußt, im Gegensatz zu Seilerwaren, welche dort leicht faulen.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch eine Vorrichtung der Erfindung.
In der Zeichnung ist 1 der teilweise unterbrochen gezeichnete Gummistreifen, der an dem einen Ende die Schlinge 2 besitzt, die mit Hilfe des Knopfes 3 gebildet wird. Das andere Ende trägt den Karabinerhaken 4 mit dem Auge 5, welches um einen Draht gelegt werden kann. Damit die Länge des Streifens 1 einstellbar ist, ist eine Spange 6 vorhanden, durch welche das Ende 7 des Streifens 1 gezogen wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Aufbinden von Schwänzen, insbesondere des Rindviehs, gekennzeichnet durch einen Streifen elastischen Gummis, an dessen einem Ende ein einen Draht im Stall umschlingender Haken und an dessen anderem Ende Mittel zur Umschlingung des Schwanzendes vorhanden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Schlinge an dem einen Ende des elastischen Streifens einstellbar ist.
DEB1993A 1949-02-08 1950-02-10 Vorrichtung zum Aufbinden von Schwaenzen, insbesondere des Rindviehs Expired DE804273C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL804273X 1949-02-08

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DE804273C true DE804273C (de) 1951-04-19

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ID=19836521

Family Applications (1)

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DEB1993A Expired DE804273C (de) 1949-02-08 1950-02-10 Vorrichtung zum Aufbinden von Schwaenzen, insbesondere des Rindviehs

Country Status (1)

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DE (1) DE804273C (de)

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