DE804157C - Doppelsteppstich-Ledernaehmaschine - Google Patents

Doppelsteppstich-Ledernaehmaschine

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DE804157C
DE804157C DEP2077A DEP0002077A DE804157C DE 804157 C DE804157 C DE 804157C DE P2077 A DEP2077 A DE P2077A DE P0002077 A DEP0002077 A DE P0002077A DE 804157 C DE804157 C DE 804157C
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
presser foot
machine according
machine
toothing
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Expired
Application number
DEP2077A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Winterhoff
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Individual
Original Assignee
Individual
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
    • D05B27/04Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above the workpieces
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Doppelsteppstich-Ledernähmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Doppelsteppstich-Ledernähmaschine, insbesondere Doppelmaschine, mit einem unter Federwirkung auf das Werkstück gepreßten, während der Stichbildung gesperrten Presserfußhebel und einem Gestänge zum Lüften des Presserfußes während des Werkstiickvorschubes, das mit einem Presserfußhebel durch eine ausrückbare Verzahnung gekuppelt ist. Bei den bekannten Maschinen dieser Art besteht die Verzahnung aus einem mit dem Presserfuß auf gleicher Welle sitzenden kreisbogenförmigen Zalinkranzabschnitt, mit dem ein entsprechend verzaliiites Kupplungsglied zusammenwirkt. Dabei vollführt das Gegenverzahnungsglied sowohl eine
    Schwenkbewegung auf einem Kreisbogen als auch
    eine radiale Aushebebewegung. Diese beiden Be-
    wegungen bedingen ein verwickeltes Steuergestänge,
    das teuer in der Herstellung und zu Störungen im
    Betriebe neigt. Außerdem erfordern beide Ver-
    zahnungen bei dem notwendigen langen Nebelarm
    eine große Zähnezahl, um bei verschieden dicken
    Sohlen noch miteinander in Eingriff zu kommen.
    Auch dieses verteuert die Maschine.
    Diese 'Nachteile werden erfindungsgemäß, im
    wesentlichen dadurch vermieden, daß das Steuer-
    gestänge aus einem von einer Steuerscheibe be-
    wegten Zughebel besteht, der mit einer geraden
    Sperrverzahnung versehen ist und mit einer ain
    Presserfußhebel angeordneten Gegenverzahnung zusanimenNyirkt. Die Gegenverzahnung besteht dabei zweckmäßig aus einer am Presserfußhebel gelenkig befestigten Klinke, die vorteilhaft eine neben dein Presserfußhandgriff liegenden Handhabe aufweist. Auf diese Weise ist ein Steuergestänge geschaffen, das einerseits billig in der Herstellung ist und sich anderseits durch sehr geringen Platzbedarf auszeichnet, was besonders bei -Maschinen für Reparaturbetriebe vorteilhaft ins Gewicht fällt. Die Aushebevorrichtung für die Klinke kann zweckmäßig aus einem am Zughebel angelenkten, von einem Anschlag gesteuerten Schalthebel gebildet sein, der durch Druck auf einen mit der Klinke verbundenen Finger diese aus der Verzahnung ausliebt. Eine besonders vorteilhafte Ausführung besteht darin, daß der Anschlag verstellbar ausgebilelet ist und in besonders einfacher Weise aus einer im Maschinengehäuse gehaltenen, durch Gegenmutter gesicherten Anschlagschraube besteht. Diese Aushebevorrichtung zeichnet sich durch große Einfachheit bei zuverlässiger Arbeitsweise aus. Durch die Verstellbarkeit des Anschlages läßt sich der "Zeitpunkt der Aushebung und damit der Hub dis Presserfußes wahlweise verändern. Der Zughebel wird zweckmäßig durch einen Hubnocken auf der Nabe der Steuernockenscheibe angehoben, die auf der Arbeitswelle der 'Maschine sitzt und das Sperren des Presserfußes in seiner Preßstellung und dessen Auslösen bewirkt. Auf diese Weise wird erreicht, daß alle Steuerbewegungen für das gesamte Presserfußgetriebe von einer einzigen Steuerscheibe ausgehen, und somit Störungen im Betrieb weitgehend vermieden werden. Darüber hinaus ist eine besonders raumsparende Anordnung des Steuergestänges für den Presserfuß ermöglicht, was für die Erzielung einer gedrungenen Form der Maschine wichtig ist. Bei der Ausführung nach der I#'rfindung können nämlich der Zughebel, der l'resserftißlieliel und dessen Sperrstange in Form eines Rahmens und im wesentlichen in einer Ebene angeordnet werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein Presserfußgesperre einer Doppelinaschine in Seitenansicht mit Teilschnitt durch das Maschinengehäuse, Fig.2 das Gesperre in Draufsicht mit weggebrochenem Handgriff und Auslösehebel, Fig. 3 einen Schnitt durch das Gehäuse nach der Linie 111-111 der Fig. i und Fig. 4 das Unterteil der Vorrichtung in Vorderansicht.
  • =1n einem Lagerbock 5 eines trogförmigen \laschinengehäuses 6 ist nahe der Vorderwand ein Lagerzapfen 7 befestigt, auf dem ein dreiarmiger Presserfußlfebel 8 schwenkbar gelagert ist. Der zur Bedienungsseite schräg aufwärts aus dem -Maschinengehäuse herausragende Arm 8° des Presserfußliebels ist seitlich zur Maschinenmitte waagerecht abgebogen und trägt an seinem Ende einen schräg abwärts gerichteten Presserfuß g. Der Presserfuß stützt sich in seiner Arbeitsstellung auf einem das Werkstück tragenden Tischchen io ab, das seinerseits an einem Ansatz i i des Maschinengehäuses 6 durch zwei Senkkopfschrauben 12 befestigt ist. Am Schaft 13 des Tischchens ist seitlich ein als doppelarmiger Hebel ausgebildetes Lineal 14 abgelenkt (Fig. i), dessen oberer Arm hinter dem Tischchen io liegt und als Anschlag für das Werkstück dient. Der untere Arin des Lineals 14 ist gegabelt und übergreift eine im Schaft 13 des Tischchens io verschraubbare Stellschraube 15. Durch Verdrehen der Stellschraube 15 läßt sich der Abstand des Lineals 11 von der Tischchenmitte regeln. Tischchen io und Presserfuß 9 «-eisen ie ein Langloch 16 auf, die zum Durchtritt der Näiiwerkzeuge dienen.
  • Der nach unten weisende Arm 8b des Presserfußhebels übergreift finit seinem gegabelten Ende das abgeflachte Ende 17 einer zylindrischen Zugstange 18 und ist mit dieser durch einen Verbindungsbolzen 22 gekuppelt. Die Zugstange 18 ist 111 einer auf dem Boden des Maschinengehäuses aufgeformten Führungsbüchse i9 verschiebbar geführt. Ein in einem Schlitz 2o der Führungsbüchse gleitender Gewindestift 21 begrenzt die Rückwärtsbewegung der Zugstange 18. Auf den Verbindungsbolzen 22 und einen entsprechenden, in der Führungsbüchse i9 befestigten Bolzen 23 ist seitlich der Zugstange eine starke Zugfeder 24 aufgehängt, die das Bestreben hat, über den Presserfußhebel8 den Presserfuß 9 kräftig auf das auf (lern Tischchen io liegende Werkstück aufztipressen. Das nach hinten aus der Führungsbüchse austretende Ende der Zugstange 18 ist mit einer Sperrverzahnung 25 versehen, mit der zwei um eine halbe Zahnentfernung gegeneinander versetzte Klinken 26, 27 zusammenwirken. Die Klinken sind als Winkelhebel 28 ausgebildet und werden durch zwei Schraubenfedern 29, die einerseits an dem nach oben gerichteten Arm der Klinkenwinkelhebe128, anderseits an einem auf der Führungsbüchse i9 aufgeschraubten Winkeleisen 3o abgestützt sind, mit der Sperrverzahnung in Eingriff gehalten. Eine auf der Arbeitswelle 31 der Maschine sitzende Steuernockenscheibe 32 mit zwei flachen Nocken 33, 3-1 wirkt mit den Klinkenhebeln 28 zusammen und hebt zweimal bei jeder Umdrehung der Arbeitswelle die Klinken aus der Sperrverzahnung der Zugstange aus, so daß zweimal während jeder Arbeitswellenumdrehung der Presserfuß 9 gelüftet werden kann.
  • Der dritte, nach oben gerichtete Arm des Presserfußhebels 8c läuft in einen Handgriff 35 aus, mit dessen Hilfe der Presserfuß bei gelüfteten Klinken 26, 27 angehoben werden kann, uni das Werkstück zwischen Tischchen io und Presserfuß 9 einzulegen. Neben dem Handgriff 35 liegt ein als Handhabe ausgebildeter Auslösehebel 36, der den Arm 8c des Presserfußhebels dicht unterhalb des Handgriffes mit zwei Lappen umfaßt und mit diesem durch einen Stift 37 gelenkig verbunden ist. Einer der beiden den Presserfußliebel 8c umgreifenden Lappen des Auslösehebels 36 ist ,Naagereclit nach
    der :\rbeitswellc 3 1 der -Maschine zu und nach unten
    zu je einer Zunge 51 bzw. einem Finger 5o ver-
    längert. Die nach unten weisende Zunge 51 ist
    hakenförmig ausgebildet. während der nahezu
    waagerecht
    Finger 5o auf seiner Ober-
    seite eine zum Lagerzapfen ; konzentrisch ge-
    krümmte Gleitbaliti aufweist.
    Oberhalb der :\rlleitswelle 31 und nahezu in der
    Mitte vier Liitt"s\\ 'ittde des \laschinengehäuse6 ist
    eitle Achse 38 gelagert, auf der ein Zughebel 39
    mittels eines Langlochs 40 längs beweglich sitzt.
    Der Zughebel lehnt sich finit einer Flanke an das
    Maschinengehäuse 6 an, die andere Flanke sichert
    ein Stellring 41 gegen seitliches Ausweichen. Der
    in Richtung auf den Presserfußl,ebel Sc weisende
    Arm des Ztigilebels 39 ist am Ende auf seiner Ober-
    seite mit einer Sperrverzal,nttt,g 42 versehen, mit
    der die als Sperrklinke 43 ausgebildete Unterkante
    des Auslösellebels 36 zusaninietiwirkt. Unterhalb
    der Sperrverzahnung ist ini 7ugliebel39 ein ill
    Richtung der I-lebellängsachse verlaufendes Lang-
    loch .44 vorgesehen, durch das ein im :1rm 81' des
    Presserfußliebels 8 befestigter Dorn 45 hindurch-
    g rei ift und somit den Presserfußliebel 8c mit duni
    Zughebel 3(1 nachgiebig kuppelt. Etwa in der -litte
    zwischen _\cllse 38 und Dorn 45 ist am Zughebel 39
    ein als Winkelhebel atis@gel>il(ieter Schalthebel 46
    gelenkig befestigt. Der abwärts gerichtete Arm des
    Schalthebels 46 « irkt finit einer in, Maschinenge-
    häuse 6 verschraubten und durch Gegenmutter .+7
    gesicherten Anschlagschraube 48 zusammen. Der
    schräg aufwärts weisende -rin des Schalthebels .16
    stützt sich finit einer daran gelagerten Gleitrolle 49
    auf dem Finger 5o des _\uslüseliebels 36 ab. Eine
    etwa in der Mitte des aufwärts gerichteten Arms
    des Schalthebels 46 angreifende Spannfeder 52 ist
    mit ihrem anderen Ende an der hakenförmigen
    Zunge 51 des Auslösehebels 36 aufgehängt und hat
    das Bestreiten, die Sperrklinke 43 des Auslöseliebels
    in die Sperrverzahtituig 42 des Ztlgllebels 39 hinein-
    zuziehen.
    Der schräg nach unten gerichtete Arm des Zug-
    hebels 39 ist all seinen, Ende nach unten abgebogen
    und übergreift eine einseitige Nabe 53 der Steuer-
    nockenscheibe 32. auf der ebenfalls ein Hubnocken
    54 angeordnet ist. Zur Verminderung der Reibung
    ist zwischen Hubnocken 54 und Zughebel 39 eilte
    Rolle 61 eingeschaltet. In Verlängerung der Längs-
    achse des Zughebels 39 ist in der Rückwand des
    Maschinengehäuses eine Schlitzschraube 55 mit
    Sicherungsmutter 5()- eingeschraubt. Auf den ver-
    jüngten Schaft 57 der Schlitzschraube ist eilte
    Druckfeder 58 aufgeschoben, die sich mit den, ande-
    ren Ende in einem pfalinenartigen Kopf 59 eines
    im Zughebel verschraubten Gewindebolzens 6o ab-
    stützt und die Rolle 61 des Zughebels 39 kraft-
    schlüssig gegen den I-lubnocken der Nabe der
    Steuernockenscheibe 32 drückt.
    Das gesamte Gestänge zum Lüften und Sperren
    des Presserfußes, nämlich der Zughebel 39, der
    Presserfußhebel 8 und (Messen Sperrstange 18, ist
    derart rahinenf<irinig aligeor(ltiet, daß alle Steuer-
    mittel im wesentlichen. @@-ic aus der Zeichnung er-
    sichtlich, in einer Ebene liegen, wodurch eine be-
    sonders gedrungene Bauweise der Doppelmaschine
    ermöglicht wird.
    Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
    Die Arbeitswelle 31 der Maschine wird in Um-
    drehung versetzt und treibt über (nicht dar-
    .estellte) Steuerscheiben die Nähwerkzeuge. Zu
    `Beginn des Nähens sind Ahle und Nadel in ihrer
    rück«<irtigen Stellung. Zu diesem Zeitpunkt liebt
    der ini Unilautsinn erste Nockell33 der Steuer-
    32 die Klinken 26, 27 aus der Sperr-
    verzahnung 25 der Zugstange 18 aus, die somit frei-
    gegeben ist. Durch Zurückdrücken des Handgriffs
    35 gemeinsam mit dem Atlslösehebel 36 wird die
    Klinke 43 aus der Verzahnung 42 gehoben und der
    Presserfuß 9 gelüftet. Dabei gleitet der Dorn 45
    im Langloch 44 des Zughebels 39. Das Werkstück
    kann nun zwischen Tischchen ro und Presserfuß
    eingelegt werden. Beim Nachlassen des Druckes
    auf den Handgriff zieht die Zugfeder 24 den Pres-
    serfull 9 kräftig auf das Werkstück und hält dieses
    sicher fest. U m (las Werkstück zwischen je zwei
    Stichen uni eine Stichlänge vorschieben zu k<itineti,
    löst der zweite Nockell34 der Stetiernockelischeil>e
    32 die Klillkell 26, 27 abermals aus der Sperrver-
    zahnung der Zugstange 18 aus. Gleichzeitig greift
    der l-lul)nockell 54 auf der Nabe 53 der Steuer-
    nOckenScheibe 32 all der Rolle 61 des Zughebels 39
    an und zieht diesen entgegen dein Druck der Druck-
    teuer 58 schräg nach unten. Bei dieser Längsbe-
    wegun@@ des Zughebels wird über die Sperrver-
    zahiuing 42 des Zughebels 39 und die Klinke 43 (les
    Auslösehebels 36 der nach oben gerichtete Arm Sc
    des Presserfußliebels 8 mit zurückgezogen und da-
    init der Presserfuß 9 so weit gelüftet, (Maß das Werk
    stück mit geringem Spiel zwischen Presserfuß und
    Tischchen uni eine Stichlänge vorgeschoben werden
    kann. Nach beendetem Werkstückvorschub gleitet
    die Rolle 61 von Hubnocken 54 ab, und der Zug,-
    liebe] 39 wird unter der Wirkung der Druckfeder
    58 wieder schräg aufwärts geschoben. Dadurch
    wird der Presserfußhebel 8 freigegeben und
    schwenkt unter dein Einfluß der Zugfeder 24
    zurück, wobei sich der Presserfuß wie(ler kräftig
    auf das Werkstück aufsetzt. Kurz vor Ende der
    Vorw:irtsbewegung des Zuglichels 39 stößt (icr
    untere _\rn, des Schalthebels 46 all die Anschlag-
    scliratil)e48 und kippt beim weiteren Zurückweichen
    des 7ti"liel>(@ls derart. daß sein nach oben <gerichte-
    ter Arm auf den Finger 5o des Auslöseliebels 36
    drückt und damit die Sperrklinke 43 aus der Sperr-
    verzaht'ung 42 aushebt. Beim nächsten Zurück-
    gehen des Zughebels wird der Schalthebel 46 mit
    zurückgenoininen, wobei dessen unterer Arnl voll
    der :\iischlagschraube 48 freikommt. In diesem
    Augenblick fiillt unter dem Einfluß der Spanlifeder
    52 die Sperrklilike des Auslösehebels in die Sperr-
    verzahnung des Zughebels ein, so daß Zughebel 39
    und Presserfußliebel8 wieder miteinander gekuppelt
    sind.
    Besonders vorteilhaft ist die Vorrichtung bei
    wechselnder Dicke des zu nähenden Werkstückes.
    leim Chergang von dünnem Leder zu dickerem
    Leder setzt sich der Presserfuß früher auf das Werkstück auf, Da der Zughebel 39 stets den gleichen, durch die Höhe des Nockens 54 bedingten Hub ausführt, ratscht beim Vorgehen des Zughebels die Klinke 43 des Auslösehebels auf der Sperrverzahnung 42 des Zughebels, bis kurz vor Beendigung der Vorwärtsbewegung des Zughebels der Schalthebel 46 an die Anschlagschraube 48 stößt und durch Druck auf den Finger 5o die Klinke 43 aus der Verzahnung 42 aushebt. Beim nächsten Rückgang des Zughebels fällt die Klinke 43 infolge des Freikommens des Schalthebels von der Anschlagschraube unter dem Zug der Spannfeder 52 sofort in die Sperrverzahnung 42 ein, so daß der Presserfuß 9 wieder einen vollen Hub ausführt. Umgekehrt geht beim Übergang von dickem zu dünnerem Leder der Presserfuß weiter mit nach- unten, bis er sich auf das Werkstück aufsetzt. Dabei verschiebt sich die Sperrverzahnung 42 um eine geringere Anzahl von Zähnen unter der Klinke 43 her, bis die Klinke wieder durch den Schalthebel 46 ausgehoben wird. Beim Rückgang des Zughebels dagegen fällt die Klinke sofort wieder ein, und der Presserfuß macht wiederum einen vollen Hub. Da der Zughebel 39 stets den gleichen Hub ausführt und das Auslösen bzw. Einfallen der Klinke 43 in die Sperrverzahnung 42 des Zughebels 39 nur von der Stellung der Anschlagschraube 48 abhängig ist, führt der Presserfuß 9 stets den gleichen, Hub, von der Sohlenoberkante aus gemessen, aus. Dadurch wird erreicht, daß auch bei veränderlicher Sohlendicke der Presserfuß beim Werkstückvorschub immer mit gleichem Spiel über der Sohlenoberkante steht. Die Größe des Spiels ist mit Hilfe der Anschlagschraube 48 regelbar. Auf diese Weise werden sowohl Zwängungen als auch zu großes Spiel zwischen Presserfuß und Werkstück mit Sicherheit vermieden, so daß stets eine einwandfreie Naht erzielt wird. Mit gleichem Vorteil lassen sich auch keilförmige Werkstücke sauber und leicht nähen.
  • Die Kupplung zwischen Zughebel und Hubnocken könnte gegebenenfalls statt kraftschlüssig au@-h formschlüssig erfolgen. Gewünschtenfalls könnten auch zur feineren Unterteilung der Sperrstellungen des Presserfußhebels an Stelle von zwei Klinkenhebeln an der Zugstange auch drei oder mehr vorgesehen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelsteppstich-Ledernähmaschine, insbesondere Doppelmaschine, mit einem durch eine Feder auf das Werkstück gepreßten, -,vährend der Stichbildung gesperrten Presserfußhebel und einem Gestänge zum Lüften des Presserfußes, das mit diesem durch eine ausrückbare Klinkenverzahnung gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge aus einem von einer Steuerscheibe (32) bewegten, mit einer geraden Sperrverzahnung (42) versehenen Zughebel (39) und einem daran angelenkten, von einem Anschlag (48) gesteuerten Schalthebel (46) besteht, der auf eine am Presserfußhebel (8) angeordnete Gegenverzahnung (43) einwirkt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenverzahnung aus einer am Presserfußhebel (8) angelenkten Sperrklinke (43) besteht.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (43) eine neben dem Auslösehandgriff (35) des Presserfußhebels (8) liegende Handhabe (36) aufweist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (46) als Winkelhebel ausgebildet ist, dessen einer Arm mit einem konzentrisch zum Drehpunkt (7) des Presserfußhebels (8) gekrümmten Finger (5o) der Klinke und dessen anderer Arm mit dem am Maschinengehäuse (6) angeordneten Anschlag zusammenwirkt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i und 4, gekennzeichnet durch einen verstellbaren Anschlag.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Anschlag aus einer im Maschinengehäuse (6) gehaltenen Anschlagschraube (48) mit Gegenmutter (47) besteht.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schalthebel (46) und einem verlängerten Arm (51) der Klinke (43) eine im Sinne des Einrückens der Klinke in die Verzahnung des Zughebels (39) wirkende Spannfeder (52) angeordnet ist. B. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zughebel (39) entgegen einer Druckfeder (58) durch einen Hubnocken (54) auf der Nahe (53) der Steuerscheibe (32) verschoben wird, die auf der Arbeitswelle (31) der Maschine sitzt und die Sperrvorrichtung (18, 28) des Presserfußes (9) steuert. g. Maschine nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zughebel (39), der Presserfußhebel (8) und dessen Sperrstange (18) in Form eines Rahmens und im wesentlichen in einer Ebene angeordnet sind.
DEP2077A 1948-02-11 1948-10-02 Doppelsteppstich-Ledernaehmaschine Expired DE804157C (de)

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