DE802464C - Maschine zum Spalten, Egalisieren, Schaerfen und Schneiden von Leder und anderen Rohstoffen - Google Patents

Maschine zum Spalten, Egalisieren, Schaerfen und Schneiden von Leder und anderen Rohstoffen

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Publication number
DE802464C
DE802464C DEH445A DEH0000445A DE802464C DE 802464 C DE802464 C DE 802464C DE H445 A DEH445 A DE H445A DE H0000445 A DEH0000445 A DE H0000445A DE 802464 C DE802464 C DE 802464C
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DE
Germany
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sharpening
cutting
splitting
machine
leather
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Expired
Application number
DEH445A
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English (en)
Inventor
Richard Hess
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Richard Hess O H G
Original Assignee
Richard Hess O H G
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/10Processes and machines for splitting leather and devices for measuring and printing on hides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Maschine zum Spalten, Egalisieren, Schärfen und Schneiden von Leder und anderen Rohstoffen Gegenstand der Erfindung ist eine von Hand zu betreibende kleine Lederspalt- und Egalisiermaschine, deren Walzenantrieb gleichzeitig zum Schärfen und Schneiden von Leder oder anderen Materialien, wie Gummi, Filz o. dgl., beliebiger Dicke und Struktur dient. Die in der Herstellung billige Maschine ersetzt somit zwei für die gesonderten Arbeiten bisher erforderlich gewesene größere und um ein Vielfaches teurere, motorisch angetriebene Maschinen mit laufenden Messern und genügt somit den Erfordernissen auch des kleinen Schuhmacherbetriebes; sie ermöglicht auch die Bearbeitung vom dünnsten und feinsten Oberleder bis zum härtesten und stärksten Bodenleder, ohne eine vorherige W'eichung erforderlich zu machen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in drei Figuren dargestellt; es zeigt Fig. i das Schaubild der Maschine, Fig. a den Grundriß teilweise geschnitten, Fig. 3 Schärf- und Spaltarten. Die Maschine besteht aus dem Untergestell a mit zwei nach oben fortgesetzten säulenartigen Ständern b, bi, die die Einrichtung c für die Höhenverstellung der in Führungsbalken d drehbar gelagerten glatten Walzen e, f tragen. Der Antrieb geschieht mittels eines Handrades g mit Kurbelgriff h, und auf der Achse des Handrades ist ein kleiner Trieb i im Eingriff mit einem auf der Walzenachse angeordneten Zahnrad k befestigt.
  • Die Walzen e und f sind auf der einen Seite der Maschine durch den säulenartigen Ständer bi unterteilt. Auf einer nach hinten gerichteten, waagerechten Auslegerplatte l des Untergestells a ist ein in Querschlitzen in. verstellbares, etwa in der Länge der Mittelwalze e gehaltents Spaltmesser -ri festgemacht, das vor einer durch den Antrieb mitbewegten Riffelwalze o ausliegt.
  • Vor einer gleichgearteten Riffelwalze p außerhalb des Ständers bi befindet sich ein in einem teils aufgeschnittenen Lagerkopf ü verscliNvenkbares und mittels einer Spannschraube q in ihren verschiedenen Neigungen zur Riffelwalze p feststellbares Schärfmesser r, das wie das Schneidemesser n gegenüber der Walze f höher oder tiefer eingestellt werden kann.
  • Ferner ist in einem Bügel s das Schneidemesser t abnehmbar gelagert, und in einem unteren Querarm y der Ständer b, bi eine mit Millimetereinteilung it versehene Führungs- und Anschlagplatte v auszieh- und mittels einer Stellschraube w feststellbar angeordnet.
  • Das zu schneidende Lederstück kann somit gegen die drei feststehenden Messer n, r, t herangeführt, gespalten, egalisiert, geschärft und geschnitten werden, wobei die zur Einstellung der Schnittstärken erforderliche Höhenverstellung des Antriebszahnrads k und der Walzen e, f gegenüber den für die Überwindung des Schneidedrucks und zum Ausgleich der verschiedenen Lederstärken abgefederten Riffelwalzen o, p für beide Einrichtungen gleichzeitig geschieht.
  • Um bei den feststehenden Messern die gleiche Schneideleistung wie bei laufenden Bandmessern zu erzielen, sind die Oberwalzen e, f glatt und die unteren o, p sägezahnartig und fein geriffelt und das Spaltmesser r mit doppelseitigem Hohlschliff versehen.
  • Die Abfederung der Führungsbalken d geschieht beiderseits durch ein Paar ineinandergeschachtelter Schraubenfedern x, y1.
  • Die am zylindrischen Umfang glatten `'Falzen e, f lassen den Vorteil erkennen, daß die Oberfläche des Spaltgutes und somit die Ledernarben nicht gerieft oder zerdrückt werden können; sie bewirken ferner, daß der Messerabstand wesentlich verringert werden kann, was nicht nur die Schneidleistung erhöht, sondern auch das Spalten von weichem Oberleder gestattet.
  • Die außerhalb des Ständers bi liegende Schärf-und Schneidvorrichtung erlaubt gleichfalls eine Leistungssteigerung insofern, als die Messerschrägstellung nunmehr auch in steileren Winkeln erfolgen kann, da selbst im Berührungsfalle mit den glatten Walzen eine Beschädigung der Messer nicht mehr eintreten kann. Bei Verwendung der beschriebenen Schärfeinrichtung ist es möglich, bei einem Durchgang zwei einwandfreie gebrauchsfertige, keilförmige Rahmenstreifen (Fig. 3) aus dem Lederstück abzuschneiden, weil das zur Rahmenarbeit bestimmte Materialstück zuvor auf der Egalisiereinrichtung in der Mitte derselben Maschine auf die gleiche Stärke gerichtet werden konnte. In Fig. 3 sind oben ein geschärftes und geschnittenes und unten ein gespaltenes und egalisiertes Lederstück dargestellt.
  • Durch die Maschine kann das Problem der einwandfreien Lederverarbeitung bei geringsten Maschinenanschaffungskosten als gelöst angesehen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Spalten, Egalisieren, Schärfen und Schneiden von Leder und anderen Rohstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lederspalt- und Egalisiereinrichtung mit einer Lederschärf- und Schneidvorrichtung in einer kleinen, handbetriebenen Maschine vereinigt sind.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spalt- und Egalisiereinrichtung (n, e, o) und die Schärf- und Schneidvorrichtung (r, t) durch dieselben Antriebsmittel (e, f, k, g) bedient werden.
  3. 3. Einstellung der Spalt- und Schärfhöhen sowie der Schnittstärken, dadurch gekennzeichnet, daß diese durch ein ihnen gemeinsames Getriebe (c) erfolgt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Riffelwalzen (p, o) drehbar tragenden unteren Führungsbalken (dl) durch je ein Paar ineinandergeschachtelter Schraubenfedern (x, y1) geschieht.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf ihrer Schärf- und Schneidseite ein aufgeschnittener Lagerkopf (z) mit Spannschraube (q) für die drehbare Aufnahme des Schärfmessers (r) und ein Bügel (s) für das abnehmbare Schneidmesser (t) sowie eine mit Millimetereinteilung (u) versehene ver- und feststellbare Anschlag- und Führungsplatte (v) angeordnet sind.
DEH445A 1949-11-10 1949-11-10 Maschine zum Spalten, Egalisieren, Schaerfen und Schneiden von Leder und anderen Rohstoffen Expired DE802464C (de)

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