DE463657C - Maschine zum Spalten und Schaerfen von Leder mit fest angeordnetem geradem Messer - Google Patents
Maschine zum Spalten und Schaerfen von Leder mit fest angeordnetem geradem MesserInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C14—SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B1/00—Manufacture of leather; Machines or devices therefor
- C14B1/02—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
- C14B1/14—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C14B—MECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
- C14B2700/00—Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
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Description
- Maschine zum Spalten und Schärfen von Leder mit fest angeordnetem geradem Messer Die Erfindung bezieht sich auf eine -L%1 aschine zum Spalten und Schären von Leder mit fest angeordnetem geradem Messer, einer gegen ungleiche Einstellflächen federnd hochgehaltenen oberen Druckwalze unkt federnd nachgiebigen unteren Förderwalze.
- Bei bekannten Maschinen dieser Art wird die Druckwalze durch ein Hebelgestänge unter Einwirkung einer Feder gegen zueinander verstellbaren Schraubenflächen hochgehalten und die Förderwalze durch untergestellte Schraubenfedern nachgiebig gelagert. Solche Ausbildungen sind ungeeignet, da infolge der Erschütterung -der Maschine . beim Arbeiten die Druckwalze ganz besonders wirksame Mittel zu ihrer sicheren Hochhaltung-erfordert, da sonst das Spalten des Leders nur stockend und ungleich vor sich geht, auch erfordert die Förderwalze unbedingt gleichmäßigen Druck auf beiden Lagern, der auch bei den verschiedenen Ledersorten verändert werden muß.
- In Verbesserung und Vereinfachung der Mittel für eine unbedingt . genaue Arbeit solcher Lederspalt- und Schärfmaschine mit geradem festen Messer besteht das Neue nach der Erfindung darin, daß beide Lager der Druckwalze in einem gemeinsamen Rahmen angeordnet sind, an dem eine doppelte Schraubenfeder unmittelbar angreifend sie in unbedingt gleichmäßiger Lage hochhält, wobei ilie ungleichen, als Exzenter ausgebildeten Einstellflächen von einem über einer Skalen-Scheibe schwingenden Handhebel für Lederspalten eingestellt und gesichert werden, während durch Bewegen des Handhebels das Abschärfen des Leders bewirkt wird, sowie daß die Lager der Förderwalze von den Enden einer Blattfeder nachgiebig gehalten werden. deren Spannung durch seitlich unter die Blattfeder fassende Rollen mittels einer ihren gegenseitigen Abstand verändernden Stellschraube so geregelt wird, daß die beiderseitigen Lager einen gleichmäßig starken, den verschiedensten Ledersorten angepaßten Förderdruck erzeugen.
- Diese liaschine ist in bekannter "'eise zugleich mit weiteren Sattlereihilfswerkzeugen, wie Kreismesser, Rändelvorrichtungen o. dgl., versehen.
- Die Lederspalt- und Schärfmaschine nach der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar in Abb. i in Ansicht, Abb. 2 in Draufsicht, Abb. g im Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. i, Abb. 4 im Querschnitt nach der Linie C-h der Ab:b. i, Abb. 5 im Senkrechtschnitt nach der Linie E-F der Abb. i, Abb. G in Seitenansicht von der ,eite der Hilfswerkzeuge an den zwei übereinanderliegenden Schäften, Abb. ; in Seitenansicht von der Seite des Antriebes am Schwungrad und Abb. ` ein Teil voni Messer, der Druck- und Förderwalze, finit eingelegtem Leder in Arbeitsstellung zum Spalten.
- Die Lederspalt- und Schärfinaschine besteht aus einem Rahmen bzw. Gestell i finit einem Tisch 2 für den Einschub des Le;lers zum Spalten, dem 'Messer 3 für Lederspaltung Lind Abschä rfung, einer Druckwalze 4 und einer Füi-derwalze 5 für das zu spaltende Leder, wobei die Druckwalze in einem Rahmen 6 finit hebelartiger Senkrechtbewegung liegt, ' den beidseitig je ein Exzenter 7, 8 aufdrückend gegenliegen und wobei der Rahmen 6 durch eine Doppelfeder 9 an einem durch Schraubrädchen io in senkrechter Richtung verstellbaren Haken ii aufgehangen ist. Die die Exzenter verbindende Achse i hat an einem Ende einen Handhebel 13 mit federhinterlegteni Stift zum Eingriff in Rastenlöcher einer Skalensclieihe i5, die neben den Rastenlöchern eine 'IiIlimeterbezeiclinung entsprechend der durch die Exzenterhewegung bedingten Durchgangsentfernung der Walzen 4 und 5 zueinan (ler hat. Die Förderwalze 5 liegt in seitlichen losen Lagern 16, 17, unter die die Enden einerBlattfeder r8 nach oben drückend anliegen; diese Feder liegt auf dem Boden des Rahmens i auf, und zwar in seitlichen Schienen i9, 2o, die an den Enden durch Rollen 21, 22 zusammengehalten werden und wobei die Dolle 22 gegen die Feder anliegt und die Rolle 21 mit einer kleinen Entfernung von der Feder absteht. In diesem Raum zwischen Feder und Rolle 2r ist eine lose Rolle 23 gegen die Feder anliegend eingelegt; durch die Rolle 2i führt eine Schraube 24 gegen die lose Rolle 23 anstehend. ',Mit Andrehen der Schraube 2.4 wird die Rolle 23 gegen die Feder angedrückt, damit wird der Schienenrahmen i9, 2o nach der Schraube 2.4 hingezogen, und die Rolle 22 wird gegen die Feder 18 gezogen: die Feder ist also zwischen den Rollen 22 und 23 eingezwängt, und mit weiterem Zug durch die Schraube 2¢ wird der Rollendruck gegen die Feder immer stärker, und die Feder wird an den Enden gehoben und damit gespannt. Diese Federspannung kann entsprechend -der Stärke des zu bearbeitenden Leders beliebig eingestellt werden.
- Für besondere Hilfswerkzeuge zur Bearbeitung der Lederoberfläche zum Schneiden, R.il.ndr ieIen usw. dienen zwei Schäfte 25, 26, wovon der untere Schaft in festen Lagern liegt und der obere auf der Seite, an der die Werkzeuge an freien Enden angeordnet werden, in einem losen Lager 27 liegt, gegen das eine oder mehrere Federn 28 drücken, die clas freie Scliaflen(le nach oben, also vorn Gegen-"verkz(juge abheben; die Niederbewegung des freien Schaftendes geschieht durch eine über dein losen Lager 27 im Gehäuserahmen i vorgesehene Druckschraube 29. Der untere Schaft 25 ist seitlich mit einem Schwungrad 30 versehen, (las einen 31 zum Antrieb hat; der obere Schaf t26 wird von dem unteren Schaft 25 durch Zahnräder 32, 33 angetrieben. vom Zahnrad 3:2 aus wird die Führungswalze ; der L edei,spalteinrichtung durch Zahnräder 3-h 35, 36 und 37 angetrieben, während die Druckwalze q. ohne besonderen Antrieb durch das zwischen den Walzen d. und 5 eingel)reßte Leder in Drehung versetzt wird. Die Walze 5 ist zweckmäßig geraubt oder geriffelt, um eine gute Bewegung "des Leders zu sichern.
- 38 ist eine verschiebbare Wand als seitliche Anlage des Leders bei der Oberflächenbearbeitung bzw. als Träger eines Tisches, und 39 ist ein Gaszuleitungsrohr mit geigen die Sonderwerkzeuge gerichteter Düse für die Beheizung.
Claims (1)
- PATLrrTANsrRUCA: 'Maschine zum Spalten und Schärfen von Leder mit festangeondnetein gerailenillesser,'einer- gegen ungleiche Einstellflächen federnd hochgehaltenen oberenDruckwalze und einer federnd nachgiebigen unteren Förderwalze, dadurch gekennzeichnet, laß die Lager der Druckwalze (d) in einem gemeinsamen Rahmen (6) angeordnet sind, der von einer unmittelbar an ihm angreifenden doppelten Schraubenfeder (9) an die als Exzenter (7, 8) ausgebildeten ungleichen Einstellflächen hochgehalten wird, wobei die Exzenter (7, 8) durch einen über einer Skalenscheibe (15) schwingenden Handhebel (13) entsprechend der Spaltstärke einstellbar und durch Eingreifen des Handhebels in Rasten der Skalenscheibe feststellbar sind und der Handhebel auch für Abschärfen des Leders bewegt werden kann, während die Lager der unteren Förderwalze (5) von den freien Enden einer Blattfeder (18) nachgiebig gehalten werden, deren Spannung durch seitlich unter die Blattfeder fassende Rollen (22,23) mittels einer ihren gegenseitigen Abstand verändernden Stellschraube (:2d.) so geregelt wird, daß die beiderseitigen Lager einen gleichmäßig starken, den verschiedensten Ledersorten angepaßten Förderdruck erzeugen.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE463657C true DE463657C (de) | 1928-08-01 |
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Family Applications (1)
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| DEZ16031D Expired DE463657C (de) | 1926-05-18 | 1926-05-18 | Maschine zum Spalten und Schaerfen von Leder mit fest angeordnetem geradem Messer |
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1926
- 1926-05-18 DE DEZ16031D patent/DE463657C/de not_active Expired
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