DE8024232U1 - Pflanzerdgeruest, insbesondere vegetative laermschutzwand - Google Patents
Pflanzerdgeruest, insbesondere vegetative laermschutzwandInfo
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- DE8024232U1 DE8024232U1 DE19808024232 DE8024232U DE8024232U1 DE 8024232 U1 DE8024232 U1 DE 8024232U1 DE 19808024232 DE19808024232 DE 19808024232 DE 8024232 U DE8024232 U DE 8024232U DE 8024232 U1 DE8024232 U1 DE 8024232U1
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F8/00—Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic
- E01F8/02—Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise
- E01F8/021—Arrangements for absorbing or reflecting air-transmitted noise from road or railway traffic specially adapted for sustaining vegetation or for accommodating plants ; Embankment-type or crib-type noise barriers; Retaining walls specially adapted to absorb or reflect noise with integral support structure
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft ein mit Pflanzerde aufgefülltes Gerüst, insbesondere eine vegetative Lärmschutzwand zur Abschirmung
von Autostraßen, Schienenwegen und industriellen Lärmquellen.
Pflanzerdgerüste der eingangs erwähnten Art, die zur Vergrößerung der Kulturnutzfläche mehrfach in einem Garten oder als Garteneinfriedung
Verwendung finden können, haben neben einem erheblichen konstruktiven Aufwand vor allen Dingen den funktioneilen
Nachteil, daß das im Geräst aufgeschüttete Erdmaterial in kurzer
Zeit so stark austrocknet, daß das Wachstum der im Gerüst kultivierten
Pflanzen hierdurch sehr schwer beeinträchtigr wird. Zur Abhilfe dieses Nacht3ils wurde schon vorgeschlagen, im oberen
Bereich des Gerüstes ein Wasserrohr mit zahlreichen Austritts-Öffnungen zu verlegen, durch as eine künstliche Bewässerung
bewirkt werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein derartiges Pflanzerdgerüst
konstruktiv wesentlich einfacher und billiger aufzubauen und insbesondere eine eigene künstliche Bewässerung entbehrlich
zu machen, die ja nicht nur einen erhöhten Bauaufwand darstellt, sondern Eiuch gelegentlich zu Aasspülungen des im Gerüst aufgeschütteten
Erdmaterials führen kann.
Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung bei einem Pflanzerdgerüst
der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch, daß das Gerüst etwa senkrecht stehende Holzpfosten mit beiderseits
eingefrästen Schrägnuten und in die Schrägnuten stirnseitig eingeschobene Bretter umfaßt, wobei zwei Uolzvände derart zusammengestellt
sind, daß die inneren Längsränder der Bretter tiefer liegend angeordnet sind als die äußeren«
Zweckmäßig sind die zwei Holzwände eines Pflanzerdgerüstes
durch beliebige Verbindungsmittel miteinander verbunden«
'••■•I a ,
UJe Innenflächen der Holzwände können mit eine** großmaschigen
Matte oder Folie ausgekleidet seittj die zweckmäßig ais verrot-
«sfähigern Werkstoff hergestellt ist*
Matte oder Folie ausgekleidet seittj die zweckmäßig ais verrot-
«sfähigern Werkstoff hergestellt ist*
Es empfiehlt sich# die Unteren Enden der Holzpfosten in ein
Einsteckioch eines BetonfUndaments hineinzustellen^
Einsteckioch eines BetonfUndaments hineinzustellen^
Nachfolgend wird anhand der Zeichnung eine Aüsführungsform |
der Erfindung näher erläutert* ;
Es zeigen S i
Fig. 1 : einen Ausschnitt eines als Lärmschutzwand dienenden ',
Pflanzerdgerüstes in Seitenansicht i
und
Fig. 2 : einen Querschnitt gemäß Schnittlinie II-II in Figur 1.
Fig. 2 : einen Querschnitt gemäß Schnittlinie II-II in Figur 1.
Die in Figur 1 im verkleinerten Maßstab dargestellte Lärmschutzwand
1 besteht hinsichtlich ihres Gerüstes lediglich
aus swei Holzwänden, die ihrerseits lediglich etwa senkrecht >
stehende Holzpfosten 2 mit beiderseits eingefrästen Schräg- J
nuten 3S3 und in die Schrägnuten stirnseitig eingeschobene \
Bretter h umfassen. '
Die unteren Enden 9 der besagten Holzpfosten 2 können in j
Eins tecklö'cher 10 eines im Erdreich 12 befindlichen Beton- 5
fundaments 11 hineingesteckt sein, bei dem die verbleibenden
Fugen durch eine erhärtende Masse ausgefüllt sine. >
Die beiden genannten, die Lärmschutzwand 1 bildenden Holzwände,
können durch beliebige Verbindungsmittel J miteinander verbunden werden, so daß das gesamte Gerüst 1 von oben her mit
Pflanzerde 13 aufgefüllt werden kann.
können durch beliebige Verbindungsmittel J miteinander verbunden werden, so daß das gesamte Gerüst 1 von oben her mit
Pflanzerde 13 aufgefüllt werden kann.
Je nach der Art der verwendeten Pflanzerde 13 empfiehlt
sich die Auskleidung der Innenflächen der beiden Holz» Wände 2,3»^ d1' "ch eine grobmaschige Matte 8 oder eine
Folie, die durchaus aus verrottungsfähigöm Werkstoff hergestellt
sein kann, so daß diese nach entsprechender Verrottung
in dem aufgefüllten Erdreich 13 aufgeht.
Es ist klar, daß die oben beschriebene Lärmschutzwand nur
Sehr wenige, in konstruktiver Hinsicht sehr einfache Bauteile verwendet, die sich leicht zu einem Gerüst miteinander
verbinden lassen. Andererseits schafft aber das fertige Gerüst eine hervorragende Gelegenheit für das Entstehen einer Vegetation,
die in dem aufgefüllten Erdreich 13 wurzelt und das Ast- und Blattwerk durch den freien Abstand zwischen zwei benachbarten
Brettern 3 hinausschiebt.
Di«* gewählte Schräglage der Bretter 3 sorgt darüber hinaus
in hervorragender Weise für ein Auffangen des natürlichen Wasserniederschlags und eine zeitlich verzögerte Weitergabe
an das aufgefüllte Erdreich 13· Jedes Brett 3 bildet nämlich aufgrund seiner Schräglage zusammen mit dem unmittelbar
benachbarten Erdreich. 13 eine offene Wasserauffangrinne
für den narlürlichen Regen, welche das aufgefangene Regenwasser
speichert und allmählich an das Erdreich zur guten Feuchthaltung desselben abgibt. Bei extremen Dürreperioden
mit wenig Niederschlag kann der Einsatz einer fahrbaren Wassersprühanlage infragekommen, welche die erwähnten Wasserauffangrinnen
auffüllt. Eine bleibend installierte eigene künstliche Wasserversorgung ist daher entbehrlich.
Ferner ist hinsichtlich der oben beschriebenen Lärmschutzwand hervorzuheben, daß das als Werkstoff verwendete Holz wegen
seiner schlechten Wärmeleitfähigkeit allen vergleichbaren Betonbauteilen überlegen ist, welche sich bei starker Sonnenbestrahlung
zu stark erhitzen, die Wärme in das Innere der Lärmschutzwand leiten und dort das aufgeschüttete Erdreich austrockenen.
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Nicht zuletzt bleibt her vorzuhebeii t daß das für das
Gerüst vorgeschlagene Holzl ein natürlicher und ein
gefällig aussehender Werkstoff ist, der ein einer Betonmauer überlegenes ästhetisches Gesamtbild erzeugt.
Claims (2)
- Schutzansprücher „ I1TIt Pflanzerde aufgefülltes Gerüst, insbesondere zur Abschiimung von Autostraßen, Schienenwegen und industriellen Lärmquellen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst (1) etwa senkrecht stehende Holzpfosten (2) mit beiderseits eingefrästen Schrägnuten (3»3) und in die Schrägnuten \3»3) stirnseitigΊ eingeschobene Bretter (k) umfaßt, wobei zwei Holzwändej, derart zusammengestellt sind, daß die inaeren Längsränder (5)der Bretter (k) tiefer liegend angeordnet sind als dieäußeren (6).
- 2, Pflanzerdgerüst nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Holzwände eines Pflanzerdgerüsts (1) durch beliebige Verbindungsmittel (7) miteinander verbunden sindt 3» Pflanzerdgerüst nach den Ansprüchen 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet, daß die Innanflächen der Holzwände mit einer grobmaschigen Matte oder Folie (8) ausgekleidet sind.
k, Pflanzerdgerüst nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß die Innenverkleidung (8) der Holzwände aus verrottungsfähigem Werkstoff besteht. 5· PflanzördgerUst nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden (9) der Holz" pfosten in ein Einsteckloch (1O) eires Betonfundaments (1I) hineingestellt sind«|< 1« «> I Ii IHI ·I i I I I t > ti <fXtI I I i
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803034131 DE3034131A1 (de) | 1980-09-11 | 1980-09-11 | Pflanzerdgeruest, insbesondere vegetative laermschutzwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8024232U1 true DE8024232U1 (de) | 1981-05-14 |
Family
ID=6111621
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808024232 Expired DE8024232U1 (de) | 1980-09-11 | 1980-09-11 | Pflanzerdgeruest, insbesondere vegetative laermschutzwand |
| DE19803034131 Ceased DE3034131A1 (de) | 1980-09-11 | 1980-09-11 | Pflanzerdgeruest, insbesondere vegetative laermschutzwand |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803034131 Ceased DE3034131A1 (de) | 1980-09-11 | 1980-09-11 | Pflanzerdgeruest, insbesondere vegetative laermschutzwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (2) | DE8024232U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| NO136893L (de) * | 1976-06-17 | |||
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-
1980
- 1980-09-11 DE DE19808024232 patent/DE8024232U1/de not_active Expired
- 1980-09-11 DE DE19803034131 patent/DE3034131A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102009048963A1 (de) * | 2009-06-23 | 2010-12-30 | Knief, Heidrun | Lärmschutzwand zur Absorption von Lärm, mit zugeordneten Mitteln zur Stromerzeugung |
Also Published As
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|---|---|
| DE3034131A1 (de) | 1982-04-01 |
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