DE802149C - Verfahren zur maschinellen Herstellung von Brezelstraengen - Google Patents

Verfahren zur maschinellen Herstellung von Brezelstraengen

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DE802149C
DE802149C DEK303A DEK0000303A DE802149C DE 802149 C DE802149 C DE 802149C DE K303 A DEK303 A DE K303A DE K0000303 A DEK0000303 A DE K0000303A DE 802149 C DE802149 C DE 802149C
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DE
Germany
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rolling
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dough
pretzel
forming
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Expired
Application number
DEK303A
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English (en)
Inventor
Alfred Kummer
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C7/00Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading
    • A21C7/02Machines which homogenise the subdivided dough by working other than by kneading with moulding channels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Bei der maschinellen Herstellung von Brezelsträngen pflegte man bisher einen Teigstreifen abzuschneiden und diesen zur Weiterformung einer Formtrommel zu übergeben, über der sich Gegenformplatten, die mit dein, Trommelmantel einen Rollspalt bildeten, befanden. Selbst durch sorgfältigste Bemessung der Trommeldurchmesser und der Formplatten ließ sich eine Verdrehung der Teigstrangenden gegenüber der mittleren Zone des nach den Enden sich verjüngenden Brezelstranges nicht befriedigend vermeiden, so daß sich bei dieser Arbeitsdurchführung verhältnismäßig viel Ausschuß ergab. .
  • Die Erfindung versucht, den Ausschuß bei der maschinellen Fertigung von Brezelsträngen dadurch zu vermeiden, daß die Formgebung in den folgenden nacheinander zu durchlaufenden Verfahrensstufen erfolgt: Flachwalzen des abgeteilten Teigstückes zu einer Teigplatte, Aufwickeln der Teigstücke zu einer Teigrolle, Verlängern der kurzen Teigrolle zu einem vorgeformten Strang durch Rollbewegungen, Vollendung der Formgebung durch Wälzen des Teigstranges unter Verringerung des Strangdurchmessers nach den Enden zu.
  • Durch die Einschaltung des Wickelvorganges soll besonders die innere Festigkeit des Stranges vor der Einbringung in die Formtrommel erhöht werden, so daß man auch bei nicht zu hohen Anforderungen an die Teigbeschaffenheit damit rechnen kann, daß der vorher gewickelte und nachher langgerollte Teigstrang die hohen Verdrehungsbeanspruchungen beim Durchlaufen des Formwalzenspaltes ohne Abreißen der Enden übersteht.
  • Aus der Zeichnung ist die Hintereinanderschaltung der für die Durchführung des Verfahrens bestimmten, an und für sich sämtlich bekannten Maschinen zu erkennen. Das Teigstück gelangt auf einer Unterlage i in den Spalt des Walzenpaares 2, 3 und wird dort zu einer flachen Teigplatte umgestaltet. Diese Platte wird nunmehr der Trommel 5 übergeben. die sie durch den Spalt zwischen Walzen 4 und 5 hindurchzieht und ihr vorderes Ende unter Einwirkung einer es nach oben umschlagenden Walze 6 bringt, so daß es sich in der durch die Walzen 4, 5, 6 gebildeten Rollkammer aufwickelt und durch weiteres Rollen in dieser Kammer zu einem verhältnismäßig festen Strang geformt werden kann. Nach Beendigung des festen Aufwickelns gibt die Walze 6 den vorgeformten gewickelten Teigstrang, nach unten frei. Er gelangt nunmehr auf die Oberfläche der Formtrommel 7 in den Einwirkungsbereich der drei auf ihrem Umfang hintereinander angeordneten Langrollplatten 8, 9 und io, die in üblicher Weise nachgiebig gelagert und auch auswechselbar sind, bis er aus dem Spaltende auf eine Abgabeplatte i i hinunterrollt und für die Formung zu einer Brezel benutzt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur maschinellen Herstellung von Brezelsträngen, gekennzeichnet durch folgende nacheinander zu durchlaufende Verfahrensstufen: a) Flachwalzen des abgeteilten Teigstückes zu einer Teigplatte, b) Aufwickeln der Teigplatte zu einer Teigrolle, c) Verlängern der kurzen Teigrolle zu einem vorgeformten Strang durch Rollbewegungen, d) Vollendung der Formgebung durch Wälzen des Stranges unter Verringerung des Strangdurchmessers nach den Enden zu.
  2. 2. Vorrichtungsanordnung zur Ausübung des Brezelstrangformgebungsverfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Nacheinanderschaltung folgender bekannten Vorrichtungen e) eines Walzenpaares zum Flachwalzen, f) einer aus mindestens drei gleichsinnig umlaufenden Walzen gebildeten Wickel- und Rollkammer, g) einer unter dem Auslaßspalt der Rollkammer angeordneten Formtrommel mit mehreren auf deren Umfang hintereinander angeordneten und mit dem Formtrommelmantel einen Rollspalt bildenden Langrollplatten.
DEK303A 1949-10-30 1949-10-30 Verfahren zur maschinellen Herstellung von Brezelstraengen Expired DE802149C (de)

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