DE80212C - - Google Patents
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Classifications
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- C25B1/36—Simultaneous production of alkali metal hydroxides and chlorine, oxyacids or salts of chlorine, e.g. by chlor-alkali electrolysis in mercury cathode cells
- C25B1/42—Decomposition of amalgams
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C25B11/033—Liquid electrodes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zur Elektrolyse von Alkalisalzen mit
Hülfe einer ruhenden Quecksilber-Kathode, bei welchem die Ueberführung des durch die
Elektrolyse gebildeten Amalgams aus dem Zersetzungsraum in den Bildungsraum, in welch'
letzterem die Zerlegung des Amalgams und die Bindung des Kathions an Wasser, eine
Säure oder einen anderen Körper erfolgt, durch die Verschiebung einer die beiden genannten
Räume von einander trennenden, im Quecksilber hin- und hergleitenden Scheidewand bewirkt
wird..
Diese Zersetzungs- und Bildungsraum trennende Scheidewand erhält hierbei die Form
einer unter Quecksilberverschlufs stehenden, den Zersetzungsraum umschliefsenden Glocke,
so dafs das im letzteren gebildete Amalgam abwechselnd auf der einen und der anderen
Seite der Glocke bei der Verschiebung derselben sich befindet, ohne selbst seinen Ort zu verändern,
und so in den Bildungsraum gelangt, während gleichzeitig das auf der entgegengesetzten
Seite vorher im Bildungsraum befindliche Quecksilber im Zersetzungsraume die Amalgamation des durch Zerlegung des Elektrolyten
abgeschiedenen Metalles bewirkt.
Auf diese Weise ist mit geringen Mengen Quecksilber eine grofse Leistungsfähigkeit des
Apparates' gewährleistet, da beide Processe gleichzeitig und ununterbrochen vor sich gehen.
Beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Zelle des
Apparates, Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch den gesammten Apparat, Fig. 3 ein waagrechter
Schnitt nach der Linie y-y in Fig. 2, und die Fig. 4 und 5 sind Schnitte durch die Glocke
bei zwei verschiedenen Ausführungsformen dieser letzteren.
Wie ersichtlich, besteht der Apparat aus einem Behälter A zur Aufnahme des zu zerlegenden
Elektrolyts und aus einem in diesen Behälter eingesetzen oder eingehängten Trog B, welcher
im Boden Oeffnungen b besitzt, die von überhöhten Rändern b' umgeben sind, wodurch
die den Boden des Troges bedeckende, als Kathode dienende Quecksilberschicht C am
Äusfliefsen durch die Oeffnungen b ver^
hindert wird. Im Elektrolytraum des Behälters A sind die Anoden D horizontal oder
vertical angeordnet, welche im letzteren Falle auch durch die Oeffnungen b in den Trog B
hineinreichen können. Jede der Trogöffnungen ist durch eine Glocke E aus nicht leitendem
Material, z. B. Glas, Steinzeug, Porcellan, Ebonit überdeckt, welche mit ihrem freien Rande in
das Quecksilber taucht und eine gröfsere Breite als die Oeffnung b hat, so dafs sie um ein
gewisses Mafs über diese Oeffnung hin- und herbewegt werden kann, wobei der nach aufwärts
vorstehende Rand b' diese Bewegung begrenzt.
Die Glocke umschliefst demnach den mit dem Behälter A communicirenden Zersetzungsraum und bildet eine den Strom nicht leitende
Scheidewand zwischen diesem und dem Bildungsraum des Troges B, welcher oberhalb
der den Verschlufs bildenden Quecksilber
ig. Auflage, ausgegeben am 28. September iSgS.J
Kathode C mit Wasser, Säure oder einem anderen Körper, an welchen das Kathion gebunden
werden soll, gefüllt wird.
Um bei der Verschiebung der Glocke durch den auf dem Boden des Troges B gleitenden
Rand das Quecksilber nicht zu verdrängen, sind im Glockenrand (Fig. 4) oder im Boden
des Troges (Fig. 5) Schlitze oder Ausschnitte e bezw. ε2 vorgesehen.
Aus dem Zersetzungsraume führt ein Gasableitungsrohr F nach aufserhalb des Behälters
A.
Die Anode D und die Quecksilber-Kathode C sind mit den Poldrähten einer geeigneten
Elektricitätsquelle verbunden.
Bei gröfseren Apparaten, wie sie für die Praxis bestimmt sind, werden sämmtliche
Glocken vortheilhaft zu einem mit Zwischenwänden versehenen, im Trog B hin- und herschiebbaren
Deckel vereinigt, wobei die Räume zwischen je zwei Glocken durch seitliche Oeffnungen
mit dem Trog communiciren. Die Gasableitungsrohre F werden dann derart angeordnet,
dafs das gebildete Gas durch die Glocken der Reihe nach hindurchgeführt und aus der letzten Glocke abgeleitet wird.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Der den Behälter A und die Zersetzungsräume füllende Elektrolyt, z. B. eine Kochsalzlösung,
wird durch die unter den Glocken E vor sich gehende Elektrolyse zerlegt, das entwickelte
Chlorgas wird durch das Rohr F abgeleitet, während das metallische Natrium mit
dem innerhalb der Glocken E auf einer Seite der Anoden D (in Fig. 1 auf der rechten Seite)
befindlichen Quecksilber Amalgam bildet.
Werden nun die Glocken nach links in die punktirt gezeichnete Stellung verschoben, so gelangt
dadurch die ruhende Quecksilber-Kathode sammt dem Amalgam in den Bildungsraum des Troges, welcher beispielsweise mit Wasser
gefüllt ist; das Natrium scheidet sich aus dem Amalgam ab und verbindet sich mit dem
Wasser zu Natriumhydroxyd. Gleichzeitig gelangt durch die Verschiebung der Glocken der
vorher aufserhalb ihrer linksseitigen Scheidewände, also im Bildungsraum befindliche Theil
der Quecksilber-Kathode in den Zersetzungsraum und bewirkt die Amalgamation des in letzterem
beständig abgespaltenen Natriums. Werden die Glocken wieder in die vollgezeichnete Lage
(nach rechts) zurückgeschoben, so gelangt das links von den Anoden befindliche Quecksilber
sammt dem daran gebildeten Amalgam zwecks Auflösung in den Bildungsraum des Troges
und damit in den Wirkungsbereich des Wassers, andererseits das rechts von den Anoden befindliche
Quecksilber, dessen Amalgam mittlerweile zerlegt worden ist, wieder in den Zersetzungsraum behufs neuerlicher Anialgambildung.
Wie hieraus ersichtlich, findet durch die Hin - und Herbewegung der Glocken die
Ueberführung des in den Zersetzungsräumen gebildeten Amalgams in die Bildungsräume
und die Bildung von Aetznatron in letzteren in continuirlicher Weise abwechselnd auf der
einen und anderen Seite der Anoden statt, während die Quecksilber-Kathode selbst in Ruhe
bleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Apparat zur Elektrolyse mittelst ruhender Quecksilber-Kathode, gekennzeichnet durch in die letztere eintauchende, hin- und herbewegbare Scheidewände oder Glocken, welche die Zesetzungsräume umschliefsen und durch ihre Hin- und Herbewegung die Kathode abwechselnd in den Wirkungsbereich des Elektrolyten und des an das Kathion zu bindenden Körpers bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80212C true DE80212C (de) |
Family
ID=352787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80212D Active DE80212C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80212C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921025C (de) * | 1952-03-15 | 1954-12-06 | Bayer Ag | Amalgamzelle |
-
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- DE DENDAT80212D patent/DE80212C/de active Active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE921025C (de) * | 1952-03-15 | 1954-12-06 | Bayer Ag | Amalgamzelle |
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