DE80204C - - Google Patents

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DE80204C
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Germany
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soldering
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metal
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DENDAT80204D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/14Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Löthverfahren, besonders für die Fabrikation von Conservenbüchsen oder dergleichen, welches eine Verbilligung der Herstellung solcher oder ähnlicher Artikel dadurch bezweckt, dafs der Verbrauch an Loth für jeden einzelnen Fall auf das geringste zulässige Mafs beschränkt und an Zeit und Arbeitslohn gespart wird.
Zur Verwendung gelangt bei vorliegendem Verfahren leicht schmelzbares Weichloth (Schnellloth, Klempnerloth, Weifsloth, Zinnloth), und zwar nicht in der bisher üblichen Stangenform, sondern als Decke oder Ueberzug von Blechtafeln, Blechstreifen oder Drähten, welche, passend zugeschnitten, in ihrer Eigenschaft als Träger des Lothes gleichzeitig ein Zwischenglied der Befestigung bilden. Bei der Löthung dünnwandiger Gefäfse, wie Conservenbüchsen oder dergleichen, werden zumeist Blechstreifen als Träger des Lothes benutzt werden. Man schneidet zu diesem Behuf die Streifen von der erforderlichen Breite und Länge aus einer Blechtafel, welche zuvor auf einer oder beiden Seiten mit dem Löthmetalle in bekannter Weise überzogen ist. Je nach der Art der Verbindung benutzt man ein- oder zweiseitig überzogene Streifen, wie dies später des Näheren erläutert ist.
Die Löthung selbst erfolgt unter Anwendung von Löthwasser durch Erhitzen der betreffenden Löthstelle und Ausüben eines mäfsigen Druckes auf dieselbe.
Zur Ausübung des Verfahrens sind nur wenige sehr einfache Vorrichtungen erforderlich. Einige derselben sind auf beiliegender Zeichnung dargestellt. Fig. 1 veranschaulicht in Seitenansicht und theilweisem Schnitt eine Vorrichtung, wie solche sich zum Löthen von Blechcylindern als zweckdienlich erweisen dürfte. Fig. 2 ist eine Vorderansicht derselben. Fig. 3 zeigt zwei Querschnitte durch Blechcylinder, aus welchen die Verwendung von einseitig und zweiseitig mit Löthmetall überzogenen Blechstreifen ersichtlich ist; letztere sind mit α bezeichnet. Die gewalzten oder gebogenen Blechcylinder werden über das Horn h der Vorrichtung ν geschoben und dort gelöthet, indem man einen mit Löthmetall präparirten Streifen Blech auf die stumpf zusammenstofsenden oder über einander ragenden Blechkanten legt und unter Befeuchtung mit Löthwasser die Löthstelle mit einem in Fig. 4 dargestellten Löthkolben /, der zuvor erhitzt ist, unter Ausübung eines mäfsigen Druckes überfährt. Die Erhitzung des Hornes h kann hierbei durch ein in den Hohlraum desselben geleitetes Rohr r mit Brennern für Leuchtgas geschehen.
Fig. 5 zeigt einen als Zange zum Umfassen cylindrischer Gegenstände ausgebildeten Löthkolben, wie solcher vortheilhaft beim Löthen von cylindrischen Büchsendeckeln Anwendung findet. Die Löthstelle erfährt hier beim Drehen der Zange einen central zur Büchsenachse wirkenden Druck. In Fig. 6 ist angedeutet, wie die maschinell zu betreibenden Prefs- und Löthbacken b b'2 auf die Löthstelle einwirken, während die Fig. 7 und 8 zwei verschiedene Büchsenverschlüsse zeigen. Erstere veranschaulicht den Streifen α zwischen Deckel- und Büchsenrand, letztere denselben aufsen herumgelegt und mit einer nicht angelötheten Zunge %, welche zweckmäfsig von einem Ende des Streifens α gebildet wird. Die Belassung eines freien
Endes oder einer Zunge ζ hat den Zweck, die auf diese Art verschlossene Büchse ohne Anwendung eines sogenannten Dosenöffners zu öffnen.. Es genügt nämlich die Einführung eines Hakens in ein zu dem Zweck vorgesehenes Loch υ besagter Zunge oder Mangels eines solchen die Anwendung einer gewöhnlichen Kneifzange, um den Blechstreifen durch einen kräftigen Ruck von der Büchse in voller Länge abzureifsen. Die Anwendung von mit Löthmetall überzogenem Draht findet in ähnlicher Weise statt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i. Ein Verfahren, die Ränder dünnwandiger Metallkörper dadurch zu vereinigen, dafs dieselben durch Auf- oder Zwischenlage von einseitig oder doppelseitig mit Löthmetall in einem-entsprechenden Bade überzogenen Blechstreifen oder Drähten unter Anwendung von Löthwasser oder dergleichen und erhitzten,. unter mäfsigem Druck stehenden Kolben, Backen oder Zangen gelöthet werden.
    Eine Ausführungsform des Verfahrens unter i., dadurch gekennzeichnet, dafs zur Herstellung eines leicht lösbaren Verschlusses ein Ende des benutzten Blechstreifens oder Drahtes frei bleibt, um dasselbe mittelst Hakens oder Kneifzange erfassen und den ganzen Streifen oder Draht zwecks Eröffnung des Gefäfses abreifsen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen..
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DE (1) DE80204C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4420364A1 (de) * 1994-06-09 1995-12-14 Schatz Thermo System Gmbh Verfahren zum Verschluß von dünnwandigen, metallischen Salzbehältern für Latentwärmespeicher

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4420364A1 (de) * 1994-06-09 1995-12-14 Schatz Thermo System Gmbh Verfahren zum Verschluß von dünnwandigen, metallischen Salzbehältern für Latentwärmespeicher

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